3326 RAM statt gekaufter 4GB bei Windows Vista

Hi. Habe mir einen Amilo Desktop Pi 3645 zugelegt, mit eingebauten 4GB RAM. Jedoch zeigt mir der Taskmanager ,oder andere diverse System Diagnose/Erkennungssoftware nur ein vorhanden sein von 3326GB an.

Ist es wie bei Windows XP ,das ich auf 64bit (z.Zt.32bit)umstellen müsste um die 4GB zu nutzen???(Board ist 64bit fähig).

Wenn ja, was würde sich ändern???würde ich Probleme mit mancher Software bekommen??? Ist es zu empfehlen umzustellen???

Danke im vorraus für die Antworten.

Hallo

…vorhanden sein von 3326GB an.

Das ist, je nachdem, was Du so alles in dem Rechner hast, normal.

Ist es wie bei Windows XP ,das ich auf 64bit
(z.Zt.32bit)umstellen müsste um die 4GB zu nutzen???(Board ist
64bit fähig).

Ja. Aber erstens lohnt sich die 64bit-Version von XP sowieso nicht. Zweitens lohnt es sich auch bei Vista nicht, nur wegen dieser paar MB auf die 64bit-Version zu wechseln.

Wenn ja, was würde sich ändern?

Nicht viel oder gar nichts. Ausser dass eben 4GB angezeigt werden.

würde ich Probleme mit mancher Software bekommen?

Ja. Z.B. Antivirensoftware und anderes, was tief ins System eingreift, müsstest Du durch eine 64bit-Version ersetzen.

Ist es zu empfehlen umzustellen???

Wie gesagt, lohnt sich das nicht.

CU
Peter

Windows XP 32bit kann schon 4 GB adressieren, nur benutzt Windows davon dann wieder 1 GB für andere Sachen wie SATA Devices etc. sodass dem Benutzer von 4 GB im Endeffekt nur 3GB übrig bleiben.

Abhilfe schafft nur Vista bzw. XP 64 bit.

Hier nochmal genauer erklärt…
http://www.forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=182716

Vielen lieben Dank für schnelle Beantwortung meiner Frage(n) :smile:

ich glaube ich warte mit der Umstellung und leb damit 4gb nicht voll zu haben :smile:

Mehr als 3 GB RAM sind nur mit einem 64Bit möglich
Hallo,

diese Aussage möchte ich nochmal etwas klarer formulieren.
Ein 32 Bit Betriebssystem, sowohl XP als auch Vista oder auch Linux, sind in der Lage einen Adressraum von 2^32 zu verwalten (4.294.967.296).
Da das Betriebssystem jedoch nicht nur RAM-Speicher verwalten muss sondern auch Bereiche benötigt unter denen andere Hardware(zB Geräte am PCI-Bus, USB, etc.) erreichbar ist, wird RAM-Speicher über 3,… GByte einfach ausgeblendet. Dieser (physikalische) Speicher wird dann auch nie benutzt, auch nicht vom Betriebssystem selber.

Mit 64 Bit kann man einen vielfach größeren Adressraum verwalten, wie der unter Vista 64 genutzt wird weis ich aber auch nicht (Es sind angeblichbi zu 128GB RAM möglich).
Hier mal zum Vergleich:

Adressraum 32Bit: 4.294.967.296
Adressraum 64Bit: 18.446.744.073.709.551.616

Der RAM Verlust durch 32Bit Windows ist bei 4GB noch zu verschmerzen.
da Vista 64Bit mittlerweile schon fast 2 Jahre am Markt ist, gibt es auch von fast jedem Treiber und jeder Software die an 64Bit angepasst werden muss eine entsprechende Version. Probleme mit Virenscannern etc. hatte ich bereits Anfang 2007 als Vista offiziell erschienen ist nicht.

Grüße,
Thomas

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Moien

Der Vollständigkeit halber …

Mit 64 Bit kann man einen vielfach größeren Adressraum
verwalten, …

Wobei es einen 2. Weg an der 4GB-Grenze vorbei gibt: PAE. 32Bit Linux und die 32Bit Serverversionen von Windows können mittels PAE auf 64GB Addressraum aufstocken. Die Consumervarianten (also XP und Vista) können das nicht.

cu

Hallo Fragewurm,

Allerdings muss die 63-Bit Version alle Zeiger als 64Bit verwalten, an Stelle von nur 32-Bit.
Das braucht erst mal einiges mehr an Speicherplatz, was die gewonnenen 700MB wieder ausgleicht.

MfG Peter(TOO)

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Danke, das hab ich auch noch nicht gewusst. Das wollte MS wohl den „Normalnutzern“ nicht zumuten? Kann mir vorstellen das es da einige Risiken gibt wenn das Adressfenster ständig umgeschaltet wird.

Grüße,
Thomas

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Moien

Das wollte MS wohl
den „Normalnutzern“ nicht zumuten? Kann mir vorstellen das es
da einige Risiken gibt wenn das Adressfenster ständig
umgeschaltet wird.

Das Hauptproblem sind die hardwarenahen Treiber. Die Register und Transferspeicher der Hardware werden beim x86 über „normale“ Speicheradressen angesprochen. Bei aktiven PAE sind die 36 Bit lang. Ohne PAE sind es nur 32 Bit (= normaler Pointer). Wenn die vorderen 4 Bit fehlen ist ganz schnell Feierabend.

Deshalb (und wegen der Preispolitik, Datacenter Edition & Co kosten richtig Geld) wurde PAE mit XP SP2 kastriert. XP SP2 kann den PAE-Modus einschalten, benutzt ihn aber nur für das DEP/NX-Bit.

Ottonormal wird nie was damit zu tun haben…

cu