Hallo zusammen,
ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich arbeite zur Zeit als Erzieherin (Gruppenleitung) bei der AWO (nach den Ferien auf 39 Stunden). Die Stelle habe ich mit viel Glück erhalten. Erst war ich Krankheitsvertretung auf 32 Stunden. Da eine Kollegin nach 3 Monaten gekündigt hatte, habe ich die Stelle übernommen, weil auch alle im team meinten, ich solle sie nehmen, sie arbeiten mich ein usw.
Ich dachte eh, das wär ein Glücksgriff… allerdings war klar, dass die Stelle nur eine Schwangerschaftsvertretung ist. Das Team sicherte mir zu, dass ich frühstens Ende 2009 gehen müsse und sie eigentlich sicher wären, dass die Kollegin auch nicht wiederkommt…das hörte sich für mich natürlich toll an. Jetzt kommt der Haken an der Sache. Für die schwangere Kollegin gab es bereits eine Schwangerschaftsvertretung, aber die wurde ebenfalls schwanger…nach der kam die Kollegin, die dann nach 3 Monaten gekündigt hatte und dann kam ich quasi…also hatten die Kinder ständig personellen Wechsel. Jetzt habe ich aber so nebenbei mitbekommen, dass die Vertretung, die schwanger wurde, meine Stelle kriegt, wenn sie denn dann wiederkommt…und dann auch sicherlich unbefristet. Und ich darf dann gehen. Ich finde das natürlich „toll“ *ironie* und vorallem wurden mir da Versprechungen gemacht, die dann gar nicht wahr werden. Die kommt evtl Januar 2009 oder auch erst Sommer 2009…wer weiß…ich muss jederzeit um meine Stelle quasi bangen.
Jetzt habe ich die Chance woanders eine Stelle zu bekommen, allerdings nur 20 Stunden. Die ist zwar befristet, aber für ein Jahr und evtl kann ich bleiben, da die mit dem neuen Kibiz viele Buchungsstunden der Eltern haben und dringend wen suchen (also ne Chance wäre da). Und die Stelle ist nur 5 min von mir entfernt…ich muss also keinen Sprit verbrauchen, sondern bin in 5 min zu Fuß da. Außerdem kenne ich da einige Eltern und eine Erzieherin ist mit der Mutter meines Freundes befreundet…
Da ich mich mit dem AWO-System nicht identifizieren kann bzw sie für absoluten Müll halte und ich mich vom Team auch irgendwie nicht unterstützt fühle aufgrund der „Unehrlichkeit“, möchte ich mich gerne bei der anderen Stelle bewerben.
Ich fühle mich einfach nicht sehr wohl da auf der Arbeit…ich fahr täglich eine gute Strecke und kann daher auch nicht so flexibel sein, wie ich will. Beispiel: Schulkindübernachtung…ist ja kein Ding…nur wenn ich als einzige neben der Berufspraktikantin bis 16 Uhr arbeiten muss und sich alle um 17:30 treffen wegen der Übernachtung, dann rentiert sich für mich nicht nach Hause zu fahren, und hocke da meine anderthalb Stunden herum 
Dann kommen da eigentlich noch Kleinigkeiten dazu, wie dass keiner die Kleinen wickeln will und die Praktikanten vorgeschickt werden oder dass eine Kollegin sich erdreisten darf zu sagen: Ich kann nicht mit kleinen Kindern, und dann natürlich sechs 2jährige in meine Gruppe gesteckt werden (was ja auch von der AWO nachher beschlossene Sache wurde ohne dass ich überhaupt eingreifen konnte als doofe Vertretungskraft). Eine dritte Kraft ist fraglich…die AWO hat da so ihre Probleme neue Kräfte einzustellen…wenn ich nur dran denke, was mich nach dem Urlaub erwartet, könnte ich hemmungslos weinen 
Was soll ich nur tun? Weniger Stunden bedeutet natürlich weniger Geld…aber sagt man nicht, dass Geld alleine nicht glücklich macht?
