3d-grafiken zu farbdias umwandeln

hallo grafik-fans,
meine 3d-sammlung (ca. 300 ‚grün-rot‘-grafiken in jpg-format, grösse je 1024x768 pix/72-dpi) möchte ich in ebenso viele 24x36 mm dias umwandeln.
warum? ich will sie per diaprojektor einem grösserem publikum vorführen (die rot-grünen brillen sind schon da).
mein fotohändler sagte: geht ok, kostet euro 5 pro stück! macht dann ca. euro 1500! dafür kann ich dann besser einen lcd-projektor kaufen, will ich aber nicht!
das muss preiswerter möglich sein. abknipsen vom pc-bildschirm? nein! ausdrucken und dann abknipsen? auch nicht!
wer-weiss-was? infos an:
bubblegumle

Hi Bubblegumle!

Wie wärs mit ausdrucken auf transparenter Folie. So dass die Bilder direkt in Diagröße sind. Hierzu kannst Du die Größe in einem Grafikprogramm so anpassen, dass sich zwar das Bildformat verkleinert, die Auflösung aber proportional größer wird (z.B. von 72dpi auf rund 800 dpi). D.H. es gibt keinen Qualitätsverlust.

Von den Bildchen bekommst Du dann ca. 40 Stück auf eine A4 Folie. Die brauchst Du dann nur ausschneiden und in Diarahmen klemmen.

Ich denke das wird wesentlich billiger.
Aber vorsicht, das ist reine Theorie. Ich hab das selbst noch nicht gemacht. War nur ne spontane Idee zu Deinem Problem.

Auf jeden Fall würde ich vorher testen ob die bedruckbare Folie der Hitze der Projektorlampe standhält, bevor Du Dir die Arbeit mit allen Bildchen machst. :wink:

Hoffe das hilft Dir weiter.
Viel Glück
Torsten

hallo grafik-fans,

Hallo!
Wenn du keinerlei Qualitätsanspruch hast, dann mach es wie der Kollege schreibt. Repro vom Bildschirm ist machbar aber im vergleich zu ner 4000linien(die schlechtere)-Belichtung ein witz. 8000 linien auf KB ist brillant. nur - deine 5 EU sind nicht unrealistisch, eher sogar billig… und dein Händler will ja auch was verdienen. Das Gerät kostet zwischen 6 und 20.000 EU, je nach Hersteller, auflösung und Filmformat. Lass die Stufe weg und geh direkt zum Belichter.

Beispiel:

Belichtung 4000linien/24x36 >10St. 3,65 EU/St.

ev bekommst du bei 300 noch nen Nachlass

z.B. in Berlin http://www.scripton.de/2002/Preise/PDiabelichtung/pd…

Du solltest dein Seitenverhältnis ans 24x36-Format anpassen, 1024x768 passt nicht.

Gruss,
Helge

meine 3d-sammlung (ca. 300 ‚grün-rot‘-grafiken in jpg-format,
grösse je 1024x768 pix/72-dpi) möchte ich in ebenso viele
24x36 mm dias umwandeln.
warum? ich will sie per diaprojektor einem grösserem publikum
vorführen (die rot-grünen brillen sind schon da).
mein fotohändler sagte: geht ok, kostet euro 5 pro stück!
macht dann ca. euro 1500! dafür kann ich dann besser einen
lcd-projektor kaufen, will ich aber nicht!
das muss preiswerter möglich sein. abknipsen vom
pc-bildschirm? nein! ausdrucken und dann abknipsen? auch
nicht!
wer-weiss-was? infos an:
bubblegumle

Sicher kann mans in manchen Fällen mit der Qualität auch einfach übertreiben.
Rein rechnerisch ist aus der Anfangsgrafik einfach keine bessere Auflösung als 800dpi rauszuholen. Was bei einer Formathöhe von 24mm, also einem knappen Inch weniger als 800 Zeilen bedeutet. Wie sinnvoll dann eine Belichtung mit 4000 oder gar 8000 Zeilen ist, lass ich mal dahingestellt sein.
Grundsätzlich ist das auch mit einem guten Farbdrucker zu schaffen, der 720 oder besser 1440 dpi druckt.

Bei einem Kostenunterschied von rund 1200€ gegenüber geschätzten 100€ (Folien, Tintenpatronen, Diarahmen) ist die Möglichkeit die Bilder selbst zu drucken sicher nicht die Schlechteste. Dies bleibt zwar auf alle Fälle eine Improvisation, aber danach wurde, wenn ich mich nicht irre, auch gefragt.

Mein Vorschlag wäre einfach mit ner kleinen Anzahl an Bildern beide Möglichkeiten zu testen und sie am Diaprojektor zu vergleichen. Die Entscheidung für oder gegen eine der Methoden, lässt sich so sicher am leichtesten treffen.

Schöne Grüße
Torsten

Hi

Sicher kann mans in manchen Fällen mit der Qualität auch
einfach übertreiben.

4000 Linien-Belichtungen sind ok für Projektion, etwas stufige Verläufe, aber ausreichend. Für Print oder Grossfoto sollten es schon 8000 Linien-belichtungen sein.

… aber mit nem TiPi in KB-Diaformat (24x36mm) auf Folie drucken ist hoffentlich ein Witz…

Rein rechnerisch ist aus der Anfangsgrafik einfach keine
bessere Auflösung als 800dpi rauszuholen. Was bei einer
Formathöhe von 24mm, also einem knappen Inch weniger als 800
Zeilen bedeutet. Wie sinnvoll dann eine Belichtung mit 4000
oder gar 8000 Zeilen ist, lass ich mal dahingestellt sein.

Wegen schlechten Vorlagen wird wohl kaum ne Firma die 1992 die ersten 4000-Linien-Belichter gebaut hat jetzt einen mit 800 Linien auf den Markt werfen, in ner Zeit in der Der Presentation-Sektor bereits seit 3 Jahren total abgebrochen ist.
Der sinn ist etwa derselbe wie beim scannen interpolierte Auflösungen zu erreichen. aber - niemand zwingt den erzeuger der vorlagen soo schlechte zu erzeugen.

Grundsätzlich ist das auch mit einem guten Farbdrucker zu
schaffen, der 720 oder besser 1440 dpi druckt.

Dann bin ich mal gespannt wie der Tipi-Folien-Print dann von Hand geschnitten im Diarahmen abraucht bei der Projektion… Hast du mal die folien und Tinte bei erwärmung mit ner projektorlampe getestet? selbst diafilme wellen sich und verbrennen…

Bei einem Kostenunterschied von rund 1200€ gegenüber
geschätzten 100€ (Folien, Tintenpatronen, Diarahmen)
ist die
Möglichkeit die Bilder selbst zu drucken sicher nicht die
Schlechteste. Dies bleibt zwar auf alle Fälle eine
Improvisation, aber danach wurde, wenn ich mich nicht irre,
auch gefragt.

für die zu erwartende Summe kann er locker einen gebrauchten Belichter kaufen … :smile: für 1500 bekommt er ne Lasergraphics FR1 hinterghergeworfen, in meiner X-Firma stehen 3 ungenutz im Lager.

Mein Vorschlag wäre einfach mit ner kleinen Anzahl an Bildern
beide Möglichkeiten zu testen und sie am Diaprojektor zu
vergleichen. Die Entscheidung für oder gegen eine der
Methoden, lässt sich so sicher am leichtesten treffen.

TiPi-Folien in Diarahmen verwenden ist Schmonzes. Das stinkt vielleicht, aber viel mehr wird da nicht rauskommen.
Dreihundert Bilder auf Spezialmedium drucken in reprofähiger Best-Qualität (2 auf a4, 150 Blat á etwa 20cent in Matt, von den 2 Füllungen Tinte mal abgesehn) um sie dann mit ner Belichtungsreihe von 3 Blendenschritten auf dem Reprotisch (hat er den?) auf 24 Diafilme (10 Stück ca 30 EU) zu bringen, plus Entwicklung (etwa 3,50 /Film im Fachlabor) und Rahmung (50cent/Dia wenn ers nicht selber macht)… da mutet mir ne Belichtung für 3,6 EU inkl. Film, Entwicklung und Rahmung doch echt preiswert an, mal abgesehn von dem Zeitaufwand 300 HQ-Prints zu machen, 3x300 mal zu belichten, 24 mal den Film zu wexeln und dann 300 dias von Hand zu rahmen… da ist der Mann ne Woche mit beschäftigt (setz mal 15EU/h an), und ihr sagt das Belichten teuer ist…
in meinen Augen ne Milchmädchenrechnung.

Aber vielleicht hat er ja zuviel Zeit…

Schöne Grüße Helge

Torsten

Hallo Adrian,

also nen Beamer kann man sich genauso leihen wie Camcorder, Bohrmaschinen, Autos und und und…

Schau ins Branchenbuch oder im Internet.
Leih dir son Ding mach deine Vorführung und brings wieder zurück.
Oder bestell dir nen Beamer per Katalog oder Online, mach die Vorführung und schicke ihn binnen 14 Tagen nach erhalt wieder an das Warenhaus zurück. :wink:

Dank Fernabgabe-Gesetz brauchste nicht mal nen Grund fürs zurückschicken an zu geben!

Gruß
Bernard