ja du sitzt den ganzen film mit brille am kopf im kino.
kopfweh bekommst du eigentlich nur, wenn du
a) keine brille aufhast (weil du dann extremes flimmern siehst)
b) die brille schief ist
je nach film fallen die 3d-effekte mehr oder weniger auf. leider verwenden die meisten filme pop-out-effekte, wo es scheint, dass objekte in den zuschauerraum ragen. die sind zwar recht spektakulär, werden aber oft eingesetzt, um offensichtliche lücken im drehbuch zu kaschieren (so nach dem motto: wenn der film schon müll ist, dann schocken wir wenigstens den zuschauer ein wenig). die viel interesanteren effekte, wo mit räumlicher tiefe gearbeitet wird, um die stimmung des filmes besser zu unterstreichen, scheitern meist kläglich im ansatz.
Ich war unlängst in Ice Age 3 3D und da gab es Brillen die man die ganze Zeit über aufhaben musste. Der 3D Effekt kommt ja dadurch zustande dass das linke und das rechte Auge die Szene jeweils aus einem etwas anderen winkel sehen. Ohne Brille bekommt man ein stark verzerrtes Bild und davon bekommt man erst recht Kopfweh.
Bei Ice Age passte das 3D wunderbar zu der Geschichte und obwohl es ein paar ‚aha‘ Momente gab war das 3D nicht aufdringlich. Nach einer Zeit vergisst man die Brille auch und dann kann man sich auf ein tolles Kinoerlebnis freuen.
Ich habe mal ein paar Trailer angeguckt und irgendwie stand
bei jedem am Ende „3D“… Also das er (auch) in 3D Kinos
gezeigt wird.
Wie muß ich mir das vorstellen? Sitze ich dann da 2 Stunden
mit einer 3D Brille auf dem Kopf im Kino? Oder sind es nur
„ein paar Szenen“?
Nein die ganze Zeit.
hat das jemand schon mal „durchgemacht“ und kann mir sagen, in
wie weit man davon Kopfschmerzen bekommt, oder ob das ganz gut
geht?
Kopfschmerzen bekommt man überhaupt nicht. Wichtig ist, dass man nicht zu nah dran sitzt, die Kinotechnik gut abgestimmt ist und nicht zu viele zu schnelle Bewegungen im Vordergrund vorkommen (diese werden nämlich schnell unscharf). Einziger Nachteil ist, dass Brillenträger die 3D-Brille darüber anziehen müssen, deswegen würde ich Kontaktlinsen empfehlen.
Ansonsten ist es ein sagenhaftes Erlebnis. Ich habe mir gestern „Oben“ angesehen und muss sagen, dass der ganze Film dadurch noch eine Ecke besser ist. Nicht nur bei Szenen, die prädestiniert sind (z.B. Lnadschafts-Panorama oder Luftkanpf-Szenen), auch z.B. die Gesichter wirken viel plastischer. Man ist wirklich „mittendrin statt nur dabei“.
Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, dass wir uns den nächsten 3D-Film wohl bald anschauen werden.