3D Printing

hallo,
kann jemand konkret Beispiele nennen was ein Privatnutzer mit einem 3D-Drucker machen könnte?
http://www.desktopfactory.com
http://fabathome.org/wiki/index.php?title=Main_Page
danke
Friedrich

Hallo Friedrich

Es hängt wohl von den mechanischen Eigenschaften der gedruckten 3D- Teile ab, ob diese auch mehr als nur Schaustücke sind.
Privat könnte z.B. ein Verein von Modellfliegern daran Interesse haben, mit diesem Gerät preiswert und schnell Teile zu bauen.
3500 Euro, sind, wenn sich genug Leute das Gerät teilen, eine durchaus machbare Investition.

Gruß Gerold

Hallo Gerold und danke für deine Antwort!
ich stell mir das schwierig vor z.B. ein Modelleisenbahnclub benötigt viele Teile die Fahrzeuge aber sind ja überwiegend aus Metall;
aber ein Modell ist wohl schon die halbe Miete.
cu
Friedrich

Hallo Friedrich,

kann jemand konkret Beispiele nennen was ein Privatnutzer mit
einem 3D-Drucker machen könnte?

  1. Dieses Produkt scheint es gar noch nicht zu geben. Da hat jemand eine Idee und versucht so das nötige Geld zu beschaffen.
    Ich kann auf der Seite keinerlei technische Daten finden. Besonders finde ich keine Angaben wie gross die Teile sein können.
    Gesucht werden 1’000 Kunden, welche je 495$ anzahlen und keinen konkreten Liefertermin erhalten. Das ist rund eine halbe Million für die Entwicklung.

  2. Man könnte seine eigenen Schachfiguren am PC designen.

  3. Je nach dem verwendeten Material: Blumenvasen, Schnapsgläser …

  4. Nippes für den Setzkasten.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter (TOO) und Danke für deine Antwort!

nicht nur Nippes für den Setzkasten;
man könnte endlich kostengünstig ein Copyright geschütztes 3D-werweiswas-Logo herstellen und jedem mit 500 Sternen zukommen lassen.
du bist in dem Sinne sicher schon ein 5 Sterne General
also werweiswas-Logo aus Gold:smile:
cu
Friedrich
PS:ja leider gibt es nicht einmal eine Werweisswas-„Achtungswürdigkeitseite“ mit den 10 besten Mitgliedern der Jahre 1996,1997,1998,1999,2000,2001,2002,2003,2004,2005 und 2006

Moien

Ich kann auf der Seite keinerlei technische Daten finden.
Besonders finde ich keine Angaben wie gross die Teile sein
können.

5x5x5 inches steht versteckt auf der 2. Seite. Aber nix zum Material, keine Angaben zur Belastbarkeit.

Gesucht werden 1’000 Kunden, welche je 495$ anzahlen und
keinen konkreten Liefertermin erhalten. Das ist rund eine
halbe Million für die Entwicklung.

Ich hab auch ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache. Eine halbe Mio.€ abzüglich den Betriebskosten für die Webseite sind eine verdammt verlockende Sache.

  1. Man könnte seine eigenen Schachfiguren am PC designen.

Du wirst lachen: wir haben hier 2 Möglichkeiten zum 3D-Prototyping rumstehen. Real reproduziert wurden bisher die Köpfe diverser Besucher … stehen jetzt auf einem Schachbrett rum.

cu

Off Topic

PS:ja leider gibt es nicht einmal eine
Werweisswas-„Achtungswürdigkeitseite“ mit den 10 besten
Mitgliedern der Jahre

Gottseidank nicht, das würde einigen Provokanten und Störern, die für jeden Rülpser positiv bewertet werden, unverdiente Anerkennung geben.

Gottseidank nicht, das würde einigen Provokanten und Störern,
die für jeden Rülpser positiv bewertet werden, unverdiente
Anerkennung geben.

hallo Gerold,
Pseudointellektuelle geben keinen Grund verdienten Mitgliedern Anerkennung auszusprechen.
wenn auch 20% Prozent daneben passt das noch.
cu
Friedrich

3D und so…
Hallo!

Ein Schwerpunkt meiner Diplomarbeit waren generative Fertigungsprozesse, zu denen auch das 3D-Printig gehört. Hab also viel zu diesem Thema recherchiert. Als Industriedesignerin liegt mein Interessenbrennpunkt natürlich in den Chancen die sich für die Gestaltung von Produkten ergeben, anyway, hier ein paar Infos:

+3D-Printing ist im Grunde genommen eine Anwendung aus dem Rapid Prototyping-Bereich, d.h. ermöglicht die schnelle Herstellung dreidimensioneller Teile auf Datenbasis, wurde bisher besonders für die schnelle Fertigung von Anschauungsmodellen, Funktionsmodellen bis hin zum Prototypenbau verwendet.
Außer dem 3D-Printing gibt noch mehr Anwendungen der generativen Fertigung, beispielsweise die Stereolithografie oder das Lasersintern. Generative Fertigung bedeutet den Aufbau einer Form im Schichtverfahren, d.h. eine Schicht auf der anderen. Pulver oder flüssige Harze weden mit Hilfe von Binder oder Laser o.ä. Schicht für Schicht punktuell verfestigt, so baut sich die Form von unten nach oben auf. All diese Verfahren unterscheiden sich durch ihre Eigenschaften: Genauigkeit und Toleranzen, Material (Kunststoffe, Verbundstoffe, Metalle), mechanische Eigenschaften(Festigkeit, Steifigkeit…), Einsatzbereich…

kann jemand konkret Beispiele nennen was ein Privatnutzer mit
einem 3D-Drucker machen könnte?

+Möglich ist alles, das ist ja das tolle an den generativen Verfahren. Egal was Du „entwirfst“, es ist im Anschluss genau so und ohne Umweg über aufwendigen Formenbau etc. realisierbar. Vorausgesetzt natürlich Du beherrscht ein 3D-Konstruktions-Programm aus dem Du geeignete Datensätze (in der Regel STL-Daten)für die „3D-Drucker“ generieren kannst. Vorteile sind in etwa das Du bei sämtlichen generativen Verfahren nicht auf Hinterschnitte, Entformungsschrägen und ähnliche produktionsbedingte Auflagen im konventionellen Sinne achten musst. (Falls Dein „gedrucktes“ Modell nicht die Grundlage zu einer Urform zur weiteren Vervielfältigung sein soll…)
+Neben Nippes und Schachfiguren (Ich glaub das mit den Schachfiguren mach ich mal, die Idee gefällt mir!)gibts aber noch vieeeel tolleres!
Deinen individuellen Ehering zum Beispiel! Einen den DU gemacht hast und nicht der Juwelier!

+Es gibt solche Maschinen und Automaten seit Jahren und sie werden immer besser, immer genauer und es werden auch immer neue Materialien dafür entwickelt. Mögliche Baugröße unterscheiden sich je nach Verfahren, in einem „kleinen“ Wachsdrucker sind das Beispelsweise 200mmx250mmx250mm, man kann aber natürlich auch „stückeln“ wenn das Modell größer sein sollte.

+Mittlerweile gibt es auch Dienstleister die den Service des „3D-Druckens“ für Privatkunden offerieren.
z.B. http://schnellemodelle.de/
Es ist also möglich diese Automaten zu nutzen ohne sich gleich so ein Gerät anzuschaffen:wink:

Alles in allem ein spannendes Feld und ein neuer Produktions-und Wirtschaftszweig!

Beste Grüße
Nette

Passt es auch dann noch, wenn 40% (was der Wahrheit näher kommt) daneben liegen?
Man sollte Trollen und Prollen nicht zuviel Anerkennung gönnen, sonst strengen sie sich noch mehr an.

Hallo!

Habe vor einigen Jahren mal einen Artikel gelesen, dass Häuser mit diesem Verfahren gebaut werden sollen. Funktioniert wie ein Flachbettplotter: Es wird eine X/Y-Achse aus Stahlträgern auf das Grundstück gebaut, das größer als das zu „gießende“ Gebäude ist. Dieses Gerüst ist dann (wohl über Zahnstangen) auch in der Z-Achse beweglich. Dann läuft ein „Druckkopf“ auf der X/Y-Achse, der dann mit Beton gespeist wird, so lange über das Grundstück, bis ein Abdruck des Grundrisses ensteht, fährt dann auf der Z-Achse nach oben und beginnt von vorne. Man müsste dann bloß noch Eisenstäbe von Hand einlegen, denke ich.

In Natura habe ich das noch nicht gesehen, ist vielleicht noch Forschung.

Grüße

/Reinhard