4 Fragen Endzeit 2WK

Ich suche folgende vier Informationen :

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren und Flüßen „entsorgt“ haben.

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber berichtet wird.)

Wo kann man da Infos einziehen?

2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier, Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die Einheimischen nicht geholfen hätten.

Wer weiß was darüber?

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen Worten, ein „Windei“ gewesen.

Wo kann man da eine neutrale Beurteilung über die Lage erfahren?

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich sofort als „2te Macht im Lager“ ein Horror-Regime zwischen Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung eine eigene „Hauspolizei“ eingerichtet, mit Folter und Mord.

Gibt es auch darüber irgendwo eine neutrale Berichterstattung?

Ich suche folgende vier Informationen :

Hallo,

Deine ersten beiden Fragen kann ich nicht wirklich beantworten. Aber Frage 3 und 4 bin ich mal auf meine Art angegangen:

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
Worten, ein „Windei“ gewesen.

Wo kann man da eine neutrale Beurteilung über die Lage
erfahren?

Dass Frankreich zweigeteilt war, lässt sich ja schon allein daraus schließen, dass es die Vichy-Zone gab. Und natürlich muss es da also auch Unterstützer gegeben habe. Gleichzeitig war die „Résistance“ ja nun wirklich nicht zwangsläufig eine kommunistische Organisation.

Es ist zu unterscheiden, ob da wirklich „Unterstützer des NS-Regimes“ am Werke waren, oder ob das Gros der Bürger im französischen Mutterland dem dramatischen Appell De Gaulle’s aus pragmatischen Gründen nicht Folge leisten wollte, den Krieg nicht als beendet anzusehen und weiterzukämpfen. Man muss sehen, dass es sich ja nur um Wochen handelte, und das große selbstgerechte Frankreich, das sich unbesiegbar wähnte, war von Deutschland eingenommen. Eine Lähmung überzog das Land. Außerdem waren die Deutschen, auch bedingt durch den geringen Widerstand, kaum dazu genötigt gewesen, mit härtester Gewalt vorzugehen. Die Deutschen hatten eine positive Einstellung zur französischen Kultur, dem Land, den Menschen… Dass hier von vielen Franzosen abgewogen wurde, ist also wohl nachvollziehbar.

Der französische Widerstand wurde erheblich vorangetrieben durch die deutsche Besetzung der zone libre. Für die französischen Kommunisten war vornehmlich der Überfall auf die Sowjetunion Antrieb. Aber die Résistance bestand aus vielen Gruppierungen…

Was meinst Du wohl mit „Windei“? Haben sie nicht effektiv genug getötet? Du musst schon spezieller werden, damit zielgerichteter geantwortet werden kann.

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
Film über den Kommunismus im 3ten Reich.

„Kommunismus im Dritten Reich“ ist gut… Ich finde, mit Allgemeinplätzen sollte man - im Sinne einer seriösen Geschichtsaufarbeitung - von vornherein sehr vorsichtig sein. Die KPD , also die Kommunistische Partei Deutschlands, deren Geschichte extrem wechselvoll und von diversen Zersplitterungen geprägt ist, wurde kurz nach dem Reichtstagsbrand verboten. Ihre Mitglieder wurden während der Zeit des Dritten Reiches systematisch politisch verfolgt. Dank des so genannten M-Apparates der KPD war es für die Gestapo kein allzu großes Problem, Mitglieder, Sympathisanten und Angehörige von Splittergruppen ausfindig und dingfest zu machen. Das geschah vornehmlich durch Wegsperrung in Konzentrationslagern, wenn nicht schon vorher gemordet wurde. Dass die KPD auch im Untergrund sehr gut organisiert war, ist belegt. Allerdings, um auf Deine explizite Frage zurückzukommen, ist deren Vorgehen sicherlich von KZ zu KZ unterschiedlich gewesen. Du müsstest Dir also schon die Mühe machen, speziell in der Geschichte jedes KZ’s nachzuforschen, um schlussendlich dann eine gewisse „Übersicht“ zu erlangen. Das würde an dieser Stelle mit Sicherheit zu weit führen!

Viele Grüße
Jana

Hallo Ebi,

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller
Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische
Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in
Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland
sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier
bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter
Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren
und Flüßen „entsorgt“ haben.

Wohl eher ein bißchen die Werbetrommel rühren…
1.liefen die „Lametta-Träger“ ja nicht einfach so „Mutterseelenallein“
auf weiter Flur herum…
2.Konnten sich „einfache Soldaten“ nicht so mir nichts dir nichts auf den Weg machen…Ohne Befehl ist das nämlich „Fahnenflucht“ und die wird in allen Armeen gleich schwer geahndet…
Es gab zwar Spezial-Kompanien,aber die hatten konkrete Befehle bezüglich des „Einsammelns“ von Wissen und Unterlagen (z.B. die
„Raketen-Truppe um Wernher von Braun“ )

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
berichtet wird.)

nach Israel???..den Staat gibt es erst seit 1948…
Außerdem wie sollte ein Staatsanwalt Diplomatenpost versenden???
(Mal ganz davon abgesehen,das die sowieso gelesen wurde…)

2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten
Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für
Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier,
Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das
NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was
auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen
riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die
Einheimischen nicht geholfen hätten.

Es waren nicht nur Einheiten,sondern ganze Armeen,die sich der
Wehrmacht angeschlossen hatten (wie z.B: die weißrussische unter
General Wlassow).

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
Worten, ein „Windei“ gewesen.

Dieses „Windei“ hat aber zahlreiche Tote und Verwundete hinterlassen…

Ich empfehle dir einmal in deine Stadtbücherei zu gehen.Dort gibt es zahlreiche sehr gute Zusaamenfassungen über den 2.Weltkrieg und was alles so dazu gehörte.

mfg

Frank

Hallo,

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller Stolz.
das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische Soldateneinheiten,
bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in Nacht- und Nebel-Aktionen
über die Grenze nach Deutschland sind (ich glaube vom österreichen
Stationierungsort) hier bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte,
heimlich (unter Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und
dann in Mooren und Flüßen „entsorgt“ haben.

Ein L. Moeller publiziert auf seiner „Homepage“ folgendes
(wahrscheinlich zählt das heute unter „antisemitisch“):

 http://home.snafu.de/l.moeller/Judenrache.htm 
 Chaim Miller erzählt mit fester Stimme, als 
 falle ihm nicht schwer, sich zu erinnern.
 ...
 Sein Kamerad Dov Shenkal, 73, war damals, nach dem 
 Krieg, in Wien dabei. Er erzählt: "_Als wir zu dem Haus kamen,   
 umstellten wir es. Und natürlich überprüften wir, ob es   
 Hinterausgänge hatte. Dann sicherten wir die Eingänge und   
 die Fenster._ " Wie Chaim Miller lebt Dov Shenkal in einem 
 Kibbuz. Aanders als Chaim ist er ein eher in sich gekehrter 
 Mensch. Obwohl er gut Deutsch spricht, weigert er sich, die 
 Sprache seiner Feinde zu benutzen.
 Die Mission, die die Männer verband, nannten sie " **Nakam**",
 ...
 Der Holocaust, den die jüdischen Soldaten bis dahin nur 
 als ferne Tragödie kennen, ist plötzlich zum Greifen nah. 
 Viele verloren ihre Familien in den Nazilagern. Der Schock 
 entliedt sich zunächst in blinder Wut. Brigadesoldaten töten 
 deutsche Gefangene, vergewaltigen österreichische Frauen. Der 
 Haß auf die Deutschen fand zunächst nur zufällige Ziele. 
 "_Ich weiß nicht, ob man das, was wir taten, überhaupt  
 Rache nennen kann_ ", sagte Chaim Miller.
 ...

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
berichtet wird.)

Wo kann man da Infos einziehen?

k.A.

2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten
Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für
Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier,
Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das
NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was
auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen
riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die
Einheimischen nicht geholfen hätten.
Wer weiß was darüber?

Hehe ich! Das ist mein Steckenpferdchen. Ausländer wurden
vorwiegend in die Waffen-SS gezogen. Viele (West/Nord-)euro-
päische Einheiten der Waffen-SS waren ausserordentlich gute
und leistungsfähige Truppen.
Was willst Du wissen?
Schau mal hier: http://library.flawlesslogic.com/euro_1.htm

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
Worten, ein „Windei“ gewesen.

Einige der Soldaten der besiegten französischen Armee
kämpften in der Waffen-SS, einige auch mit Rommel in
Nordafrika. Wenn eine Truppe zur Waffen-SS ging, lief
das immer sehr feierlich ab, mit Vertretern von (Petain-)
Staat und Kirche in der Nähe.

Je mehr sich das Dritte Reich dem Untzergang zuneigte,
desto stärker wurde auch der Widerstand in Frankreich
(und nicht nur dort). Als klar war, dass D. den Krieg
verlieren würde, wurde der Widerstand stark.

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten
landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich
sofort als „2te Macht im Lager“ ein Horror-Regime zwischen
Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich
sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus
reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod
gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung
eine eigene „Hauspolizei“ eingerichtet, mit Folter und Mord.

In welchen Lagern soll das gewesen sein? „Kommunistische Kapos“?
Möglich, aber das kann auch rein statistisch vorgekommen sein
(ein wenigen Lagern).

Grüße

CMБ

Tach

Ich suche folgende vier Informationen :

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller
Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische
Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in
Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland
sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier
bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter
Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren
und Flüßen „entsorgt“ haben.

Halte ich für ein Gerücht. Nach dem Krieg wurden aber einige NS Bonzen aufgespürt und entweder gleich ermordet oder vor Gericht gestellt und dann hingerichtet

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
berichtet wird.)

Also das möchte ich wirklich stark bezweifeln…

Wo kann man da Infos einziehen?

ka :smile:

2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten
Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für
Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier,
Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das
NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was
auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen
riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die
Einheimischen nicht geholfen hätten.

Wer weiß was darüber?

Da gab es einige, die für die Deutschen kämpften. So gab es die SS Divisionen Wiking und Nordland die , wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus Skandinaviern bestanden. Aber da kämpften auch Holländer, Balten, Franzosen, Schweizer usw mit. Gab auch einige Engländer die da mitmachten denn es gab in England eine recht starke pro-Deutschland Fraktion. Dazu kommen noch Spanier, die nachdem in ihrem Land die Kommunisten mit Hilfe der deutschen Legion Condor besiegt wurden, nun ihrerseits den Deutschen gegen die Kommunisten halfen. Überhaupt war der kampf gegen die Kommunisten für viele Europäer eine Motivation, für die Deutschen zu kämpfen.
Bei den Franzosen war es sogar so, dass nicht viel fehlte und sie hätten zusammen mit den Deutschen gekämpft. Vor allem weil die Briten die französische Flotte angriffen und dabei einige tausend Franzosen umkamen. Der deutsche Geheimdienst arbeitete hart daran, aber das hat Hitler nicht interessiert und so blieb Vichy ‚neutral‘.
Dann gab es noch die Kosakenheere die unter Stalin furchtbar zu leiden hatten. Nach dem Krieg wurden die dann von den Allierten an die Russen ausgeliefert und Stalin hat dann alle umbringen lassen…
Man darf auch nicht vergessen, dass die Achsenmächte nicht nur Deutschland und Italien waren. Da war noch Finnland, Ungarn und Rumänien die ganz klar auf Seiten der Achsen kämpften.
Und Kollaborateure gab es überall. Wie gesagt hatten die Franzosen prinzipiell nichts gegen die Deutschen. Von daher gab es da genug die gerne bereit waren für Geld kleinere Gefälligkeiten zu liefern…

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
Worten, ein „Windei“ gewesen.

Naja…sagen wir mal die Resistance wird überbewertet. Muss ja auch so sein, denn für die Franzosen war das der große Beitrag im krieg gegen die bösen Nazis. Das musste man nach dem Krieg dann auch dementsprechend aufbauschen. Mehr als ein paar Sprengungen und Attentate kam da aber nicht raus. Erst als der SOE (Englischer Geheimdienst) die Resistance mit Waffen und Leute versorgten und das Training übernahmen ging was vorran. Aber verglichen mit Tito waren die Franzosen keine überzeugenden Freiheitskämpfer…

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten
landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich
sofort als „2te Macht im Lager“ ein Horror-Regime zwischen
Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich
sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus
reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod
gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung
eine eigene „Hauspolizei“ eingerichtet, mit Folter und Mord.

Gibt es auch darüber irgendwo eine neutrale Berichterstattung?

Dazu kann ich nix sagen…

Gruß

Christoph

Zusatz
Guter Link für Ausländer als Soldaten im Deutschen Reich:

http://www.axishistory.com/index.php?id=307

Nachtrag - Erklärung
Meine Fragestellung war nicht ausreichend, merke ich.
Es geht um die Zeit NACH/direkt Kriegsende.
Die Engländer hatten laut der Aussage des Ex-Mossad Chefs eine Einheit, die zum größtenteil aus Juden bestanden.
Diese war nicht auf Deutschem Boden stationiert, sondern direkt an der Grenze.

Dieser Ex-Mossad-Chef redete da sehr offen über die Sache und meinte, ganze Einheiten wären auf Tips hin über die Grenze, hätten sich Ex-Soldaten der Deutschen geholt, gefolter, Namen ausgepreßt und dann die Menschen getötet und verscharrt.
Das muß viele Monate so gegangen sein.

1.liefen die „Lametta-Träger“ ja nicht einfach so
„Mutterseelenallein“
auf weiter Flur herum…
2.Konnten sich „einfache Soldaten“ nicht so mir nichts dir
nichts auf den Weg machen…Ohne Befehl ist das nämlich
„Fahnenflucht“ und die wird in allen Armeen gleich schwer
geahndet…
Es gab zwar Spezial-Kompanien,aber die hatten konkrete Befehle
bezüglich des „Einsammelns“ von Wissen und Unterlagen (z.B.
die
„Raketen-Truppe um Wernher von Braun“ )

Es handelt sich auch hier um die Anschlußzeit nach Kreigsende.
In Deutschland wurden die ersten Kriegsverbrecherprozeße von Deutschen über Deutsche gemacht.
Die Ermittlungen liefen Deutschlandweit über einen Frankfurter Staatsanwalt, der sich die wichtigsten Unterlagen nicht kopierte sonder komplett abgriff.
Die wichtigen Ex-Nazis sollten nicht bekannt werden, sondern vom Mossad heimlich beiseite geschaft werden.

Die Diplomatenpost wurde sicher nicht gelesen, da dieser Staatsanwalt diese Post selbst im Flugzeug nach Israel gebracht hat.

Dieser Ex-Mossad-Chef hat sogar den Namen des Staatsanwaltes gesagt, aber das ist schon so lange her, der lebt nicht mehr.
Vielleicht hat der deswegen so offen geredet.
Ich war nur ein bischen geschockt das sowas passiert ist und will da genaueres wissen.

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
berichtet wird.)

nach Israel???..den Staat gibt es erst seit 1948…
Außerdem wie sollte ein Staatsanwalt Diplomatenpost
versenden???
(Mal ganz davon abgesehen,das die sowieso gelesen wurde…)

Ja, da besteht ein Problem …
… wenn man Infos über den 2WK oder die Zeit danach haben will, die NICHT die Deutschen als schlimme Menschen hinstellt.
Man ist dann direkt ein Nazi oder so.
Geschichte ist manchmal ein problematisches Ding.

Witzig ist schon, wenn ich mich als Deutscher über die Geschichtes des dritten Reiches informieren möchte, wird daraus sofort eine Beurteilung meiner ideologischen Ansichten gemacht.
Bei Bismark oder dem Mittelalter nicht.

Auch in der Berichterstattung darf man nicht mehr alles kaufen, lesen oder haben.
Es ist entweder Antisemitisch oder verstößt gegen andere Gesetze.

Ich fand das Buch „Die Holocaust-Industrie“ interessant, alleine schon, das es das Buch überhaupt gibt.
Das jemand den Holocaust als „Holo-Cash“ tituliert ist doch nur möglich, weil das Buch ein Jude in Amerika geschrieben hat.
Wenn ein Deutscher das geschrieben hätte, wäre er im Knast gelandet.

Genauso mit Hitlers „Mein Kampf“.
Das ist das komischste Buch das ich (nicht) kenne.

Auf der einen Seite sagt man, das muß man lesen um zu verstehen wie böse und geistekrank die Nazis waren.
Auf der anderen Seite ist der … Besitz oder Erwerb, ich weiß jetzt nicht so genau, verboten.
WIE soll man das lesen können, um sich die Meinung zu bilden, wenn man es nicht kaufen darf?

Was glauben Sie was los wäre, wenn ich nicht aus dritter Hand, sondern direkt das lesen möchte, ich in eine Bücherei gehe und nach „Mein Kampf“ fragen würde?
Da wird man doch von den Herren in Grün zur Tür hinausgeleitet, denke ich mal.

Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen 1930 und 1950 zu informieren.
Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.
Ich fand zwar einige seiner Berichte seltsam, aber damit hat er den Weg eingeläutet das man überhaupt einmal über diese Themen spricht.
Und heutzutage in XXP die „History“ Sendungen, die finde ich auch sehr interessant.
Vor Guido Knopp wäre das nicht denkbar gewesen.

Winni

Das ist die Grundlage meiner Frage
Deine zwei Kommentare :

Halte ich für ein Gerücht. Nach dem Krieg wurden aber einige
NS Bonzen aufgespürt und entweder gleich ermordet oder vor
Gericht gestellt und dann hingerichtet

Also das möchte ich wirklich stark bezweifeln…

2-3 Tage vor der Europawahl (ich habe es auf Video aufgenommen wegen dem rausschneiden der Werbung und kann dir jederzeit eine Kopie senden) wurde in VOX ein … 8 oder 9 Stunden langes „Special“ gebracht (zum Glück hat mein Videorecorder LongPlay) über den Eichmann-Prozeß und die Hintergründe seiner Verhaftung.

Unter anderem war dabei ein Intervieuw mit dem Ex-Mossad Chef, der damals die Eichmann-Verhaftung mit geleitet hat.

Interessant und schockierend fand ich, das dieser Mann ganz offen darüber geredet hat, das direkt zum/nach Kriegsende eine Englische Einheit an der Deutschen Grenze lag, diese zum größten Teil aus Juden bestand und diese Jüdisch/Englische Einheit des Nachts regelmäßig in kleinen Truppen über die deutsche Grenze sind, dort bekannte Nazis abgriffen, in Verstecken folterten, neue Namen rauspreßten, umbrachten und verscharten oder in Flüße/Mooren versenkten.
Alles heimlich, da in den Nachkriegswirren eh keiner so genau wissen wollte was so passiert.

Als dann in Deutschland die ersten Kriegverbrecherprozeße von Deutschen gemacht wurden (nach Nürnberg), wurden die Hauptermittlungen von einem Frankfurter Staatsanwalt geführt.
Name und Bild wurden gezeigt, aber Mann ist schon verstorben.

Dieser war ebenfalls jüdischen Glaubens und griff sich die wichtigsten Unterlagen ab, lies diese in den amtlichen Akten verschwinden und brachte die persönlich im Flugzeug als Diplomatenpost nach Israel.

Mit Hilfe dieser Unterlagen wurde unter anderem dann auch Eichmann gefunden, der ja ebenfalls in einer (wenn man es genau sieht) Illegalen Aktion entführt wurde.

Starker Tobak, aber schon alles sehr lange her.
Deswegen würde ich sagen, ist halt Geschichte.
Die Juden hatten Ihre Gründe und es war damals eine andere Zeit.
Das aus heutiger Sicht zu verurteilen … man müßte es schon, aber es war halt eine andere Zeit.
Ich sehe so etwas immer NICHT aus ideologischer Sicht, sondern aus historischer Sicht.

Gerade bei solchen Berichten wie in dem Fall ist das sicher besser so, ansonsten kommt doch schon ein bischen Frust auf.

Als Deutscher muß man sich ja immer schämen, auch wenn es eine andere Generation war und man selbst garnicht so genau weiß was damals passiert ist.
Kritisch nachfragen ist ja tabu, Information heikel.

Eigentlich schade das die Deutschen so verklemmt mit der Geschichte umgehen.
Das ist mal der vorbereitete Weg dafür …

Naja, lassen wir das lieber, bevor ich noch was sage was man mir negativ ankreidet.

Schließlich leben wir schon lange wieder in Zeiten, das man nicht sagen darf was man will …

… wenn man Infos über den 2WK oder die Zeit danach haben
will, die NICHT die Deutschen als schlimme Menschen hinstellt.
Man ist dann direkt ein Nazi oder so.

Wenden Sie sich an das Nächstgelegene Uniinstitut für Zeitgeschichte.

Witzig ist schon, wenn ich mich als Deutscher über die
Geschichtes des dritten Reiches informieren möchte, wird
daraus sofort eine Beurteilung meiner ideologischen Ansichten
gemacht.

Hm, ich beschäftige mich seit 20 Jahren als Hobby mit Geschichte, unter anderem auch der NS-Zeit. Niemand hat sich deshalb über meine ideologischen Ansichten geäussert…

Auch in der Berichterstattung darf man nicht mehr alles
kaufen, lesen oder haben.
Es ist entweder Antisemitisch oder verstößt gegen andere
Gesetze.

Antisemitisch ist nicht strafbar…
Das, was indiziert ist, kann von Personen über 18 gekauft werden. Nur das, was wg Volksverhetzung verboten ist, ist halt verboten. Derartige Machwerke können aber bei berechtigtem Interesse in den entsprechenden Staatsbibliotheken eingesehen werden.

Ich fand das Buch „Die Holocaust-Industrie“ interessant,
alleine schon, das es das Buch überhaupt gibt.
Das jemand den Holocaust als „Holo-Cash“ tituliert ist doch
nur möglich, weil das Buch ein Jude in Amerika geschrieben
hat.
Wenn ein Deutscher das geschrieben hätte, wäre er im Knast
gelandet.

Nö, Das Buch wurde ja auch hierzulande frei vertrieben. Ich frag mich ja immer, woher diese Gerüchte kommen…

Genauso mit Hitlers „Mein Kampf“.
Das ist das komischste Buch das ich (nicht) kenne.

Auf der einen Seite sagt man, das muß man lesen um zu
verstehen wie böse und geistekrank die Nazis waren.
Auf der anderen Seite ist der … Besitz oder Erwerb, ich
weiß jetzt nicht so genau, verboten.

Weder noch… verboten ist die Neuauflage. Altauflagen können (als sog. Vorkonstitutionelle Schriften) sogar verkauft werden. (Sie dürfen blos nicht reisserisch angepriesen werden) Wende dich mal an die Staatsbibliothek deines Vertrauens, wenn Du denen ein echtes Interesse glaubhaft machen kannst, kannst Du das Ding im lesesaal auch lesen.

WIE soll man das lesen können, um sich die Meinung zu bilden,
wenn man es nicht kaufen darf?

Falsch, wenn Du in einem Antiquariat drüberstolperst… kein Problem.

Was glauben Sie was los wäre, wenn ich nicht aus dritter Hand,
sondern direkt das lesen möchte, ich in eine Bücherei gehe und
nach „Mein Kampf“ fragen würde?
Da wird man doch von den Herren in Grün zur Tür
hinausgeleitet, denke ich mal.

Wie gesagt, Die Nächste Staats- oder Unibibliothek sollte das Ding haben.

Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen
1930 und 1950 zu informieren.
Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.

*seufz*

Ich fand zwar einige seiner Berichte seltsam,

Ich auch :-/

aber damit hat
er den Weg eingeläutet das man überhaupt einmal über diese
Themen spricht.

Du konntest in jeder Bücherei bereits vor Herrn Knopp das Zeug von verschiedensten, soliden Historikern tonnenweise raustragen.

Buchempfehlungen reichen von Bullock über Haffner bis Kershaw…

Und heutzutage in XXP die „History“ Sendungen, die finde ich
auch sehr interessant.
Vor Guido Knopp wäre das nicht denkbar gewesen.

Oh jeh…

(Nein, zu Herrn Knopp als Historiker äussere ich mich jetzt nicht)

Mike

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Hallo Ebi,

Meine Fragestellung war nicht ausreichend, merke ich.
Es geht um die Zeit NACH/direkt Kriegsende.
Die Engländer hatten laut der Aussage des Ex-Mossad Chefs eine
Einheit, die zum größtenteil aus Juden bestanden.
Diese war nicht auf Deutschem Boden stationiert, sondern
direkt an der Grenze.

Wenn Sie in Österreich statiniert gewesen sein soll,hätte sie beim
Grenzübertritt mit den US-Truppen bzw.Franzosen probleme bekommen…
Die Britische Besatzungszone in (West) Deutschland befand sich ja hier „oben“…
Natürlich gabe es so von Mai bis Anfang September 1945 ziemlich Quaotische Zustände hier in D,aber danach war
a) jeder Verdächtig,der sich weit ab von seiner Heimat nach 22 Uhr „rumtrieb“…
b)immer noch „Krieg“ in anderen Teilen der Welt…also wären die
„Britischen Soldaten“ von den US-bzw. Französischen Truppen
als Fahnenflüchtige festgenommen worden…

Es handelt sich auch hier um die Anschlußzeit nach Kreigsende.
In Deutschland wurden die ersten Kriegsverbrecherprozeße von
Deutschen über Deutsche gemacht.
Die Ermittlungen liefen Deutschlandweit über einen Frankfurter
Staatsanwalt, der sich die wichtigsten Unterlagen nicht
kopierte sonder komplett abgriff.
Die wichtigen Ex-Nazis sollten nicht bekannt werden, sondern
vom Mossad heimlich beiseite geschaft werden.
Die Diplomatenpost wurde sicher nicht gelesen, da dieser
Staatsanwalt diese Post selbst im Flugzeug nach Israel
gebracht hat.

Das war eine Stelle der US-Militärverwaltung in Frankfurt a.M.
(Gebäude der IG Farben)
Außerdem ist es höchst unwahrscheinlich,das zu dem damaligen Zeitpunkt
(also direkt nach Kriegsende bis 1948) ein Deutscher
a)die Erlaubnis zur Benutzung eines Militär-Flugzeuges der Allierten
bekommen hätte (den Zivilen Luftverkehr gab es nach dem Kriegsende
erst mal nicht…)
b)welche Begründung er für „regelmäßige“ Flüge in den nahen Osten
(britisches Mandatsgebiet) den US-Militärs wohl vorlegen könnte?

c)Wie er überhaupt an einen „Diplomatischen Status“ herankommen
sollte…das hätte ihn nämlich de facto für die „Besatzer“
unangreifbar gemacht und das als Deutscher??? neeee…selbst
unser „Ruhrbaron“ Krupp wurde zwar von den Besatzern mit
"Glace-Handschuhen angefasst (nettes „Gefängnis“ in einem Sanatorium
in Bad Homburg v.d.H. mit Diener…der einfache Landser lag am
Rhein auf der Wiese unter offenen Himmel im Dreck…aber auch
Krupp muste schön im „Ländle“ beleiben…

Mal ganz davon abgesehen wurde der Mossad ja erst 1951 gegründet…
Hier wird offensichtlich versucht,sich „fremde Federn“ anzustecken…
Denn mit dem Kriegsende im Mai 1945 wurden ja jede Menge Kriegsgefange
(sogenannte DP`s = Displaced Persons) freigesetzt,die dann teilweise
„marodierend“ ihren Weg zurück in die Heimat nahmen und dabei auch
vielfach Rache an Ihnen über den Weg laufenden Wehrmachtssoldaten nahmen.

mfg

Frank

Ich suche folgende vier Informationen :

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten
landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich
sofort als „2te Macht im Lager“ ein Horror-Regime zwischen
Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich
sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus
reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod
gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung
eine eigene „Hauspolizei“ eingerichtet, mit Folter und Mord.

Also die KZs waren soweit ich weiss selbstorganisiert, das heisst die Verwaltung, das Aussuchen wer noch Arbeitsfähig war _musste_ von den Häftlingen selbst erledigt werden. Nettes Buch zum Thema „Kartei der Lebenden“ ISBN: B0000BIAB2 und auch „Nackt unter Wölfen“ ISBN: 3746614201 Buch anschauen . IMHO wurden bei Verwaldungsposten aber grüne Dreiecke bevorzugt(Gewaltverbrecher) und in den Fällen wo Kommunisten die interne Lagerleitung hatten, steht mir kein Recht zu ihnen Vorwürfe zu machen das sie ihre eigenen Genossen soweit möglich geschont haben. Nochmal zum mitschreiben, ich rede nicht von einer illegalen Organisation sondern von der ganz „normalen“ inneren Verwaltung der Lager, die soweit ich weiss grundsätzlich von der SS den Häftlingen übertragen wurde.
Und ja die Kapos hatten auch Ordnungs(Polizei-)aufgaben im Lager.

Gibt es auch darüber irgendwo eine neutrale Berichterstattung?

Wenn man die Augen auf macht und z.B. bei Guido Knopp die 2% Fakten pro Sendung rausfiltert.
http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/antisemitismus/kz/i…
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapo
http://www.extremismus.com/lex/auschwitz4.html
siehe Punkt 7. Die Häftlingsfunktionäre und vor allem das Buch „Kartei der Lebenden“ lesen, das ist sehr gut und nicht so rot wie „Nackt unter Wölfen“.

Gruss Jan

(wahrscheinlich zählt das heute unter „antisemitisch“):

warum meinst du das? angenommen der bericht stimmt (angesichts dieser webseite bezweifle ich das), dann sehen wir eine aufzählung von verbrechen und vergehen aus niederen beweggründen: rache. dazu mord und gewalt im affekt.

was ist „antisemitisch“? einen unterschied zwischen menschen zu machen, nur weil sie juden sind.

zum beispiel ist es antisemitisch auf verbrechen zu zeigen, die von juden begangen wurden, und das „judenrache“ zu nennen.

auch antisemitisch ist, verbrechen und untaten von juden bei jeder noch so unpassenden gelegenheit aufzuzählen und mit dem finger drauf zu zeigen: das machen juden. die besessenheit widerlegen zu müssen, daß juden sowas nicht tun, weil sie das nicht tun dürften, da sie ja juden sind - das ist antisemitisch. höhere moralische standards von juden zu verlangen, weil sie juden sind, das ist antisemitisch.

gruß
datafox

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Hallo,

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller
Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische
Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in
Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland
sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier
bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter
Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren
und Flüßen „entsorgt“ haben.

War Östreich nicht von den Russen besetzt ?

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
berichtet wird.)

Dies gehört, so es denn stimmen sollte (Thema: Diplomatenstatus) in eine spätere Zeit. Es dürfte sich um den StA Bauer handeln, der in Frankfurt die ersten (grösseren) Gerichtsverfahren wg. NS- Verbrechen in D vorbereitete und zur Anklafge brachte. Die Prozesse waren wohl Ende der 50er/Anfang der 60er.

Ciao maxet.

Hallo,

War Östreich nicht von den Russen besetzt ?

Nein es war genauso geteilt wie D. http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_S…
Für Deutschland wäre diese Lösung IMHO auch möglich gewesen, aber Adenauer war ja seine Rheinrepublik lieber, als ein neutrales Deutschland. Aber das ist nur meine private Sicht.

Gruss Jan

Guido Knopp als Pionier? ist etwas übertrieben.

Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen
1930 und 1950 zu informieren.

*roftl* schwer ist das nur für Leute, die nicht lesen können bzw. nicht gerne lesen. Bücher zu dem Thema, auch populärwissenschaftliche, gibt es und gab es schon seit Jahrzehnten zu Hauf. Selbst im Fernsehen ist das Thema schon seit den 60er/70er Jahren DAS Geschichts-Doku-Thema.

Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.

Gudio Knopp hat nur eines als „Pionier“ getan: Amerikanische und britische Doku-TV-Stilmittel in deutsche Dokus eingeführt(z.B. Szenen „spielfilm-mäßig“ nachzudrehen), ein gutes Marketing-Konzept - und hauptsächlich Promis als „Zeitzeugen“ (was ich für ausgesprochen bedenklich halte)- fertig ist die Erfolgsgeschichte. Ich will das nicht schlecht reden, da ja wohl viele Menschen (z.B. du laut eigener Aussage) erst durch Knopp sich überhaupt mal über Geschichte informieren. Aber wenn das Interesse mal geweckt ist, sollte es nicht bei Knopp-Filmen als Informationsmedium bleiben. Vieles ist verkürzt und einseitig dargestellt - und zwar hauptsächlich aus dramaturgischen Gründen. Immerhin werden viele seiner Filme (die natürlich längst nicht mehr alle von ihm sind, aber sein Label tragen!) zur Primetime im ZDF gezeigt - da muss man Abstriche an das Publikum machen: Unterhaltende Information mit dem Schwerpunkt „Unterhaltung“ eben.

Grüße,

barbara

i

Vieles wurde dir ja schon beantwortet. Hier noch einige Stichworte.

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
wären … ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
Worten, ein „Windei“ gewesen.

Beschäftige dich bzgl. Frankreich mal mit „Vichy“ und „Kollaboration“ - dann findest du Literatur en masse.

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten
landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich
sofort als „2te Macht im Lager“ ein Horror-Regime zwischen
Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich
sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus
reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod
gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung
eine eigene „Hauspolizei“ eingerichtet, mit Folter und Mord.

Nein, nicht in allen KZs, speziell meinst du wohl das Thema die „roten Kapos in Buchenwald“. Hierzu gibt es ebenfalls eine Menge Literatur - und sogar einige TV-Dokus.

http://www.boen-end.de/buchwald.htm
(Info über Doku-Film inkl. Filmskript)

Literatursammlung auf der Webseite der Gedenkstätte Buchenwald:

http://www.buchenwald.de/media_de/ct_ges_lit0.html

grüße,

barbara