mein vati hat win98se drauf und benutzt seinen rechner auch ab und zu für videoschnitt. das problem ist aber, dass beim überspielen der filme per firewire auf die platte das os an seine grenzen stösst und bei 4 gb dateigrösse schluss macht mit einer fehlermeldung. dann heisst es nur neue datei aufmachen und weiter überspielen. wie kann ich diese grenze überwinden? muss ich nen anderes os draufziehen? habe gehört, dass winnt4 das kann?! win2000 auch? oder muss linux her?
am besten wär aber einfach ein trick oder tool mit dem das geht.
thx für antworten
marten
Das gleiche problem hab ich auch. Win98 benutzt da eine „veraltete“ FAT, die eben nur bis maximal 4gb dateien zulaesst. WinNT oder Win2000 wuerden (wie man mir sagte) ein anderes FAT-system benutzten, und damit waere die 4gb-grenze abgeschafft. Bei win98 ist leider nichts zu machen.
Ich benutze aber weiterhin win98, da es mit den resourcen recht gut haushaltet, und mein system stabil laeuft -> Never chance a running system!
Es gibt da ein Tool, was die Datei in mehrere 2GB-Dateien on-the fly aufteilt. Soweit ich gehoert hab, ist die Verwendung zusammen mit Camcordern aber etwas problematisch. Davon gibt es auch eine Testversion… http://www.nct.ch/multimedia/avi_io/
ja, leider verwendet win98 fat32, das kann halt nicht mehr. das fat bei win nt und 2000 heisst ntfs, aber ich frage mich ob das wirklich mehr als 4 gb kann. sonst wär das alles vergebene mühe.
NTFS kann definitiv Dateien größer 4 GB verwalten (die größte Datei auf meinem Rechner ist knapp 23 GB, hab gerade nachgesehen). Wo die theoretisch mögliche und die praktisch sinnvoll nutzbare Obergrenze ist, weis ich aus dem Stegreif nicht, ich vermute jedoch weit über dem, was aktuelle Platten von Desktop-Systemen an Platz bieten.
Es gibt jedoch das Problem, dass viele Programme schludrig programmiert sind und deshalb Dateien größer 4 GB nicht verwalten können. Konkret: Beim Schreiben einer Datei wird, sofern die 4 GB-Grenze erreicht wird, wieder an Dateiposition 0 begonnen - ade liebe Daten!
So etwas passiert nicht nur bei low-cost Software, sondern auch bei teuren, professionellen Systemen (z.B. hatte die Oracle-Datebank dieses Problem).