4. Hörsturz ?

Erstmal ein freundliches Hallo an Alle !!!

Ich bzw. wir haben ein großes Problem und wissen nicht weiter:

Mein Mann hatte vor ca. 8 Wochen aufeinmal starkes Rauschen in denOhren ist zum HNo gegangen, Hörtest wurde gemacht, Diagnose : Hörsturz, 3 Tage Infusion, erneuter Hörtest, Besserung keine Infusion mehr, nach drei Tagen hatte er wieder ein starkes Rauschen, also wieder zum HNO, derselbe Vorgang wieder wie schon beschrieben, diesemal 4 Tage Infusion, Hörtest, Besserung, nach 4 Tagen erneut Rauschen in den Ohren, zu einem anderen HNO, derselbe Vorgang, Infusion 2 Tage danach sehr starke Verschlechterung, nach 2 Tagen ins KH dort 10 Infusion HAES. Besserung aber immer noch leichtes Rauschen.
Nach KH-Entlassung zum HNO es wurde ein Hörtest (nicht manuell, ich glaube elektronisch) durchgeführt, hierbei wurde eine Verzögerung festgestellt, Überweisung zum Schädel-MRT mit der Diagnose „Verdacht auf Kleinhirntumor bitte um Abklärung“ MRT zeigte keinerlei Auffälligkeiten ausser einer leichten Sinusitis. Jetzt nach 4 Wochen wieder sehr starkes Rauschen in den Ohren so dass mein Mann so gut wie nichts mehr hört. (Alles spielt sich auf dem linken Ohr ab, auf dem rechten hört er eh schlecht).
Wir wissen einfach nicht mehr weiter, könnt ihr uns einen Tipp oder Rat geben ???
Vielen Dank im Voraus
Gaby

Hallo Gaby,

da würde ich eine zweite Meinung bei einem anderen Ohrenarzt einholen. Lasst euch jemanden empfehlen, bringt ihm die ganzen Unterlagen mit. Wenn man den dann fragt, ob er nicht die Ursache finden kann, „weil er doch auf dem Gebiet so gut sein soll“, dann gibt er sich bestimmt Mühe und vielleicht findet er den Grund für den Tinnitus heraus.

Schöne Grüße

Petra

Hallo,

hat dein Mann viel Streß oder Ärger? Ist er Lärm ausgesetzt? Das sind alles Auslöser eines Hörsturzes, abgesehen natürlich von der Sache mit dem Gehirntumor.

Wenn die Infusionen so toll geholfen haben, könnte auch die Durchblutung des Innenohres gestört zu sein. Vorbeugend würde ich auf jeden Fall Gingko Tabletten einnehmen. Die verbessern die Durchblutung.

In meinem Fall hat der Gang zum HNO Krankenhaus was gebracht. Dorthin hab ich mich von meinem Hausarzt überweisen lassen, zur Tinnitussprechstunde.

Die HNO Ärzte sind übrigens eine Katastrophe. Mein erster meinte ich muß damit leben…und der Nächste bitte.

Die können zwar direkt auch nicht viel tun, sind aber kompetente Ansprechpartner für alle Fragen und haben auch sehr gute Tipps, wie man mit dem ganzen umgeht.
Auch eine Tinnituskur ist sehr zu empfehlen. Da sind Leute die den ganzen Tag nichts anderes machen wie Tinnituspatienten und Schwerhörige zu behandeln.

Viel Glück

Rudi( derkeinemHNOmehrtraut )

Hallo Gaby,

einer der Häufigsten Auslöser für einen Hörsturz ist der Konsum von Taback! Raucht Dein Mann?
MFG
Christian

Hallo, leide seit 45 Jahren am Hörsturz mit verschiedenen Tinnitusfrequenzen. Was ich gelernt habe ist, es gibt nur dann Heilungschancen wenn eine sofortige Sauerstoffbehandlung erfolgt bzw. die Durchblutung des Hirns aber auch die allgemeine Durchblutung gefördert und erhalten wird. Es gibt auch die Möglichkeit frischen Tinnitus in einer mit Sauerstoff angereicherten Druckkammer zu behandeln. Behandlungsort, Kosten und ob Kasse übernimmt kann ich leider nicht sagen. Scheinbar ist damit zumindest Verbesserung möglich. Je länger man falsche Diagnosen stellt, je mehr Zeit verloren wird, umso geringer sind die Heilungsschancen. Gruß ein Leidensgenosse, Stephan

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