4-jährige will nicht schlafen

was für ein quatsch!
(von mir ist der stern jedenfalls nicht)

dir ist klar, daß das kind 4 (in worten: VIER) jahre alt ist??

„ordentlich vor den karren zu fahren“… ja, geht’s noch?

kopfschüttelnd,
i.

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Hi,

mein Junior wollte, seit er in der Kita ist, zuhause nicht mehr schlafen, ist nachts zigmal aufgewacht, …
Dann habe ich herausgefunden, wie das Zubettgeh-Ritual in der KiTa ist (Buch lesen, danach leise Musik laufen lassen).
Das mit der Gutenachtgeschichte haben wir schon gemacht - er braucht nun aber auch zuhause die Beruhigungsmusik zum Einschlafen.
Vielleicht gibt es in Eurem Kindergarten auch so ein Ritual, das zuhause uebernommen werden muss?

Liebe Gruesse und viel Erfolg Tata

Hallo,

wenn du der Meinung bist das ich so hart mit meinen Worten war, dann bist du leider auch ein wenig fehl am Platz, es ist schon schade das man hier immer wieder sagen muss das dies hier ein Forum ist in dem man Meinungen austauscht. Das heißt das ich auch meine Meinung schreibe. Ich glaube nicht das dies mit Mangel an Toleranz zu tun hat sondern, vielleicht in diesem Zusammenhang mit Erfahrung. Ich möchte damit nicht sagen das ich die Perfekte Mutter bin, weil es so was nicht gibt, aber es gibt Verhaltensmuster die JEDES Kind an den Tag legt und das ist eben die Sache mit dem Schlafen Ich sehe das anders als du und.

Für dieses Kind ist es eben keine Selbstverständlichkeit.

Dann hast du dir ja auch selber die Antwort gegeben warum das Kind der Mama auf der Nase rumtanzt, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, das man Abends in Bett geht und dann nicht mehr aufsteht.

Hast du den Text aus deinem Lehrbuch abgeschrieben?

Und wenn sie es gemacht hätte - was sagt das über die Qualität
des Geschriebenen aus?
Es geht um Inhalte und nicht um Tato’s Studium oder ihre
Quellen.

Nein das sage ich nicht aber schon mal was davon gehört das Theorie und Praxis ein Unterscheid besteht.

Ach so, du weißt also als einzige, was das wahre Problem ist?

Das behaupte ich gar nicht. Ich habe nur aus meiner Erfahrung gesprochen, weil ich, so wie sie es geschrieben hat, gleich erlebt habe.

Und das aus den paar Zeilen des Ausgangspostings eines
Unbeteiligten?

Sie als Unbeteiligte hat uns um Rat gefragt, und wir können an Hand der Information eben solche Ratschläge geben.

Sie testen sich halt einfach nur
aus und schauen wie weit sie bei Mama gehen können,

Schön, wenn man Kinderprobleme alle so einfach lösen könnte.

Jetzt verstehe ich dich aber nicht oben schreibst du das ich angeblich was gegen die Ausbildung gesagt habe und das die Quelle schlecht wäre aus der Tato geschrieben hat und hier machst du das gleich bei mir.

Also, wenn du der Meinung bist das alles was so in einem Lehrbuch steht richtig ist und 100% stimmt dann scheint es ja eher so zu sein das man Kinderprobleme doch leicht lösen kann.

DAS IST NICHT SO!

Aber es gibt wie oben schon geschrieben, Verhaltensmuster.

Und was ist, wenn das Kind aus dem Wissen um Papas Anwesenheit
Sicherheit bezieht?

Das ist schön, davon hat sie aber nichts geschrieben, das Kind würde doch erzählen das da Monster sind oder es Alpträume hat. Was sie aber geschrieben hat, was für mich Ausschlag gebend war diesen Rat zu geben.
Das Mädchen steht nach einer halben Stunde auf und sagt das es nicht mehr müde ist und ausgeschlafen hat.

Was ist, wenn der Papa besonders streng
ist und das Kind vor seiner Reaktion noch mehr Angst hat als
vor dem Monster?

so das nimmst du jetzt an…

Wenn der Vater streng ist dann zeigt er seinen Kindern die Konsequenz die eben auch die Mutter haben müsste.

aber du wirst das vielleicht erst mitbekommen wenn du selber
EIGENE KINDER hast.

Das Kinderkriegen garantiert keine pädagogischen Qualitäten.
Das gilt auch umgekehrt.

das behaupte ich nicht, nur manche Sachen sind halt Erfahrungssachen.

Gruß Manuela

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Hallo?

weißt du was ich meinem Sohn geben habe? Das ist so was wie Kamillentee in Kügelchenform…
das sind keine Tabletten!

LG Manuela

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Moin,

Würde ich bei der Ursachensuche hier anfangen. Vielleicht hat
das Kind tatsächlich Angst, dass der Papa nicht mehr
wiederkommt, und sucht daher die Nähe der Mutter.

Ich kann mir nicht vorstellen, wieso das so sein könnte.

Das muss ja auch nicht mal etwas sein, was in der Familie passiert ist, sondern die Ursachen dafür können auch etwas sein, was das Kind im Kindergarten, bei Freunden, im Fernsehn oder sonstwo aufgeschnappt hat. Ganz wichtg ist auf alle Fälle mit dem Kind reden und die Ängste ernst nehmen.

Als Gegenmaßnahme bis der Punkt geklärt ist würde ich übrigens vorschlagen, dem Kind soviel Nähe zu geben, wie es braucht.

Also abend beide Kinder bettfertig machen und klarmachen, dass das Kind jederzeit in dem Raum, wo sich die Mutter aufhält, wieder erwünscht ist. Im Zweifelsfall das Kind einfach aufs Sofa betten und klarmachen, dass wenn die Mutter im Bett ist, das Kind auch jederzeit zu ihr ins Bett krabbeln kann.

Das dürfte zum Einen dafür sorgen, dass sich die Situation entspannt und die Schreianfälle aufhören, zum anderen gibt es dem Kind vielleicht das Vertrauen zurück, dass immer jemand da ist und es immer willkommen ist. Mit diesem Vertrauen kann es dann vielleicht auch irgendwann mal wieder im eigenen Bett schlafen.

Gruß
Marion

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Hallo Manuela,

wenn du der Meinung bist das ich so hart mit meinen Worten
war, dann bist du leider auch ein wenig fehl am Platz, es ist
schon schade das man hier immer wieder sagen muss das dies
hier ein Forum ist in dem man Meinungen austauscht.

Das Forum heißt „wer-weiß-was“. Dass dieses Wissen für den Medizinforum eher gilt als fürs Eltern-Kinder-Forum, weil beim letzten viel mehr Erfahrungswerte mitschwingen (es ist eben keine Naturwissenschaft), ist klar. Gerade deshalb sind Aussagen wie „hallo, geht’s noch?“ alles andere als konstruktiv und somit absolut fehl am Platz. Tato hat ihre Meinung geäußert. Wenn du anderer Meinung bist, heißt das nicht, dass sie automatisch Unrecht hat. Und schon gar nicht, dass du ihr Posting so niedermachen musst.

Ich möchte damit nicht
sagen das ich die Perfekte Mutter bin, weil es so was nicht
gibt, aber es gibt Verhaltensmuster die JEDES Kind an den Tag
legt und das ist eben die Sache mit dem Schlafen Ich sehe das
anders als du und.

Aber das heißt nicht, dass jedes Kind dieselben Gründe dafür hat. Automatisch von dem eigenen Kind auf ein anderes zu schließen kann ein großer Fehler sein. Deshalb ist es tatsächlich gut, wenn auch völlig Unbeteiligte (also diejenigen, die selbst keine Kinder haben) ihre (unbefangenere) Meinung kundtun.

Für dieses Kind ist es eben keine Selbstverständlichkeit.

Dann hast du dir ja auch selber die Antwort gegeben warum das
Kind der Mama auf der Nase rumtanzt, es sollte eine
Selbstverständlichkeit sein, das man Abends in Bett geht und
dann nicht mehr aufsteht.

Es ist für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit. Und das liegt bei weitem nicht immer an Inkonsequenz, sondern kann vielfältige Ursachen haben. Du machst es dir sehr leicht, indem du für eine ähnliche Verhaltensweise auch immer nur denselben Grund angibst. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten als Inkonsequenz.

Hast du den Text aus deinem Lehrbuch abgeschrieben?

Und wenn sie es gemacht hätte - was sagt das über die Qualität
des Geschriebenen aus?
Es geht um Inhalte und nicht um Tato’s Studium oder ihre
Quellen.

Nein das sage ich nicht aber schon mal was davon gehört das
Theorie und Praxis ein Unterscheid besteht.

Die Theorie entsteht aus der Praxis. Natürlich ist es sinnvoll, zu hinterfragen, welche Theorie zu welcher Situation passt und die Theorie muss auch nicht Eins zu Eins übertragen, sondern an die jeweilige Situation angepasst werden. Dennoch: Gäbe es die Praxis nicht, wäre auch die Theorie nicht entstanden.

Ach so, du weißt also als einzige, was das wahre Problem ist?

Das behaupte ich gar nicht. Ich habe nur aus meiner Erfahrung
gesprochen, weil ich, so wie sie es geschrieben hat, gleich
erlebt habe.

Du hast aber nicht einfach deine Meinung kundgetan, sondern die (sehr differenziert dargebrachte) Meinung von Tato komplett niedergemacht.

Und das aus den paar Zeilen des Ausgangspostings eines
Unbeteiligten?

Sie als Unbeteiligte hat uns um Rat gefragt, und wir können an
Hand der Information eben solche Ratschläge geben.

Genau deshalb ist aber eine solche Sicherheit darum, eine bestimmte Lösung sei die einzig richtige, völlig fehl am Platz. Bei den wenigen Informationen kann es sich um sehr viele Ursachen handeln.

Sie testen sich halt einfach nur
aus und schauen wie weit sie bei Mama gehen können,

Schön, wenn man Kinderprobleme alle so einfach lösen könnte.

Jetzt verstehe ich dich aber nicht oben schreibst du das ich
angeblich was gegen die Ausbildung gesagt habe und das die
Quelle schlecht wäre aus der Tato geschrieben hat und hier
machst du das gleich bei mir.

Also, wenn du der Meinung bist das alles was so in einem
Lehrbuch steht richtig ist und 100% stimmt dann scheint es ja
eher so zu sein das man Kinderprobleme doch leicht lösen kann.

Wie oben schon beschrieben - man muss genau hinschauen, welche Theorie wo zutrifft und die Theorie auch anpassen. Hinzu kommt, dass Tato - im Gegensatz zu dir - auch nicht gesagt hat, es gäbe nur eine bestimmte Möglichkeit, weil dieses Verhalten für die und die Ursache nach dem und dem Buch richtig sei. Stattdessen hat sie viele verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die alle durchdacht werden sollten.

Und was ist, wenn das Kind aus dem Wissen um Papas Anwesenheit
Sicherheit bezieht?

Das ist schön, davon hat sie aber nichts geschrieben, das Kind
würde doch erzählen das da Monster sind oder es Alpträume hat.

Jedes Kind entwickelt sich anders. Du weißt nicht, wie viel Selbstreflexion und sprachliche Kompetenz das besprochene Mädchen besitzt. Hinzu kommt, dass häufig noch nicht einmal Erwachsene ihre Ängste rational erfassen und sprachlich übermitteln können, geschweige denn dreijährige Kinder!

Was ist, wenn der Papa besonders streng
ist und das Kind vor seiner Reaktion noch mehr Angst hat als
vor dem Monster?

so das nimmst du jetzt an…

Das ist eine von vielen Möglichkeiten.

Wenn der Vater streng ist dann zeigt er seinen Kindern die
Konsequenz die eben auch die Mutter haben müsste.

Strenge ist nicht gleich Konsequenz. Und man kann auch zu streng sein, sodass besonders ängstliche Kinder sich vieles nicht mehr trauen. Soll das etwa gut sein?

aber du wirst das vielleicht erst mitbekommen wenn du selber
EIGENE KINDER hast.

Das Kinderkriegen garantiert keine pädagogischen Qualitäten.
Das gilt auch umgekehrt.

das behaupte ich nicht, nur manche Sachen sind halt
Erfahrungssachen.

Eben. Und Erfahrungen werden schon seit langem gesammelt und schriftlich niedergelegt. Das sind die von dir so kritisierten Theorien. Sie erwachsen aus Erfahrungen vieler Eltern innerhalb eines langen Zeitraumes und nicht aus der Erfahrung einer einzelnen Mutter mit einem einzigen Kind.

Gruß,
Anja

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Hallo Manuela,

dass es Kamille ist, ist mir klar. Dennoch - pflanzliche Sachen sind nicht so ungefährlich, wie man häufig denkt. Hinzu kommt, dass medizinisch gesehen der kindliche Organismus auf viele Stoffe ganz anders reagiert als es bei Erwachsenen der Fall ist.

Hättest du geschrieben, dass du 2-3 Tage, ja höchstens eine Woche lang jeden Abend (also einmal täglich!) deinem Sohn vor dem Schlafengehen einen leicht beruhigend wirkenden Tee nach Rücksprache mit dem Apotheker oder Arzt gegeben hast, dann wäre es etwas anderes gewesen.

Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass solche Mittel nur begleitend zur Ursachenforschung und auf längere Zeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden sollten. Sonst verdrängst du damit die Ursachen, anstatt sie zu beheben. Und auch das Kind lernt, dass man Ängste u.ä. ganz leicht mit Kügelchen aus der Apotheke wegbekommt anstatt durch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen.

Gruß,
Anja

Hallo,

Und auch das Kind lernt, dass man Ängste u.ä. ganz leicht mit
Kügelchen aus der Apotheke wegbekommt anstatt durch eine
Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen.

Genau. Was sagst du dem Kind, wogegen die Kügelchen sind?
Was lernt es daraus?
Ich bin nicht so wie Mama es wünscht, dann bekomme ich Medizin.
Wenn ich Sorgen habe, bekomme ich Medizin.
Wenn ich Probleme habe, bekomme ich Medizin.
Wenn es mir schlecht geht, bekomme ich Medizin.

Bekommt es diese Kügelchen auch, wenn es eine Schramme hat?
Bekommt es auch Kügelchen, damit es mehr Hunger hat?

Manchmal mögen die Kügelchen helfen, aber auf Dauer ist das meiner Meinung nach keine gute Lösung.

Gruß
Tato

keine akute Gefahr
Hallo,
mach Dir keine Sorgen wegen der Globuli. Das ist nur so
ein typischer homöopatischer Schmosens, wo etwas fast
unendlich verdünnt - äh… meine „potenziert“ - wird.

http://www.apo-schleife.de/homoepathie/herstellung.php
http://www.gwup.org/themen/berichte/homoepathie.html

Letzendlich wirkt es, weil es auch nur ein Ritual ist,
an das die Mutter glaubt und diesen Glauben an das Kind
überträgt.
Bei machen homöpatischen Mittel kann man max. dem Schnaps
als Trägersubstanz eine gewisse Wirkung zusprechen.

Problematisch ist höchtens die Art der Problembewältigung
(homöopatische Medizin vom Heilpraktiker hilft gegen
fast alles) http://www.globulissimo.de/HOMOEOPATHIE/hausapotheke…
mit ein paar Kügelkchen aus Zucker oder Milchpulver (die
werden dem Kind sogar schmecken). Man weiß nie, was bei
streng gläubigen Anhängern der Homöopatie und Esoterik
passiert, wenn mal richtig wirksame Medikamente notwendig
sind und evtl. statt dessen ermal einige Zeit mit Plazebos
herumgedocktertt wird.
Gruß Uwi

Ach so, das Kind mit Beruhigungsmitteln vollzupumpen (6 !!!
Tabletten am Tag) ist also besser, als Ursachenforschung à la
Tato zu betreiben… Na denn, so verfliegen die Probleme
bestimmt von selbst.
die niemals ohne echte medizinische Indikation einem Kleinkind
Tabletten geben würde, und wenn sie noch so „pflanzlich“ sind.

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Hallo,

Ich habe Verständnis dafür, wenn auch Ärzte dazu keinen
Zugang hat und sich damit mangels Überzeugung nicht
beschäftigen wollen. Aber dann sollte gerade ein Mediziner
lieber schweigen

nein, wenn der Schulmedizin etwas vorzuwerfen ist, dann
nicht der Unglaube an die Homöopatie, sondern nur die
unzureichende psychologische Betreuung des Patienten.
Mehr als den Glauben kann an die Wirksamkeit der Plazebos
kann die Homöpatie nämlich nicht erbringen.

Daß sich Naturwissenschaftler ersthaft den homöopatischen
Unsinn vom alten Hahnemann aneignen sollten, wäre dann wohl
ein Rückschritt ins Zeitalter der postherorischen Medizin
des vor-vorigen Jahrhunders, als noch die Theorie von den
4 Körpersäften galt und die Leute mit Aderlaß von jeglichem
Krankheiten erlöst wurden.
Zu seiner Zeit war das Prinzip durchaus fortschritlich bzw.
besser gesagt menschlicher.

und zu seinem unvollständigen Wissenstand stehen, als darüber
zu spotten und dabei eine gewisse Ignoranz zur Schau stellen.

Das ist schon starker Tobak. Kein Anhänger der Homöopatie
kann auch nur im Ansatz die Wirksamkeit dieser
Wundermittelchen plausibel erklären, geschweigen denn eine
reale Wirkung nachweisen (außer eben den phychologischen
Effekten, die aber auch jeder Schulmediziner kennt).

Denn es sind eben diese Sorte von Mediziner, die uns :stuck_out_tongue:atienten mißtrauisch macht. Genau das ist der Anlaß vor
dem Arztbesuch sich Halbwissen anzueignen, damit man dem
unvollständigen Wissen und der Arroganz von Mediziner
nicht ausgeliefert ist.

Das ist nun Nosens im Quadrat. Halbwissen (welches denn
überhaupt) gegen unvollständiges Wissen (in welchen Sinne
unvollständig? - keiner weiß alles).

Na gut, wenn schon, dann eher Glaube an die Homöpatie gegen
die durchaus begrenzten realen Möglichkeiten der Medizin.

Zustimmen will ich gerne darin, daß es den Medizinern oft
schwerfällt im Patienten nicht nur ein Objekt zu sehen.
Da haben die Heilpraktiker, die Esoteriker, die
alternativen Mediziner usw. mit ihrem
„ganzheitlichen“ Ansatz (welch ein Unwort für diese auch
nur schmalbandige Betrachtungsweise) einen Vorlauf.
Gruß Uwi

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Hallo,

ich bin ja völlig in Erfurcht erstarrt, über so viel
Lebenserfahrung mit gerade mal 24J und einem eigenen Kind.

Aber mal ehrlich. wenn’s bei deinem Sohn klappt und Du
keine großen Probleme mit der Erziehung zu haben meist,
dann Danke Gott dafür und halte dich aber ansonsten etwas
zurück, mit großartigen Lebensweisheiten.

Die Art, wie Du hier anderen übers Maul fährst. ist eher
blamabel und zeugt nicht gerade von hoher Qualifikation
gerade in diesem Thema.
Gruß Uwi

Placebo-Effekt als stichhaltiges Argument?
Hallo Uwi,

nein, wenn der Schulmedizin etwas vorzuwerfen ist, dann
nicht der Unglaube an die Homöopatie, sondern nur die
unzureichende psychologische Betreuung des Patienten.
Mehr als den Glauben kann an die Wirksamkeit der Plazebos
kann die Homöpatie nämlich nicht erbringen.

Bei dieser „nein-doch-Plazebo“-Diskussion mache ich nicht mehr mit, weil Plazebo genauso wenig nachweisbar zu sein scheint, wie der Beweis von der Wirksamkeit homöop.Mittel.
Außerdem habe ich gelesen, dass man sowohl bei Homöopathie wie auch bei Bachblüten Versuchsreihen mit Freiwilligen gemacht hat, und sich lediglich der Verdacht auf Plazeboeffekten bei der Einnahme von Bachblütentropfen erhärten ließ.

Daß sich Naturwissenschaftler ersthaft den homöopatischen
Unsinn vom alten Hahnemann aneignen sollten, wäre dann wohl
ein Rückschritt ins Zeitalter der postherorischen Medizin
des vor-vorigen Jahrhunders, als noch die Theorie von den
4 Körpersäften galt und die Leute mit Aderlaß von jeglichem
Krankheiten erlöst wurden.

Das geht jetzt ein wenig in Richtung Polemik?
So haben viele Naturwissenschaftler schon immer so gedacht wie du: Es stimmt das, was plausibel erscheint. Gott-sei-Dank gibt es noch andere, nämlich diejenigen, die experimentieren und Erfolge verbuchen können - was man halt als Fortschritt bezeichnen würde.

und zu seinem unvollständigen Wissenstand stehen, als darüber
zu spotten und dabei eine gewisse Ignoranz zur Schau stellen.

Das ist schon starker Tobak. Kein Anhänger der Homöopatie
kann auch nur im Ansatz die Wirksamkeit dieser
Wundermittelchen plausibel erklären, geschweigen denn eine
reale Wirkung nachweisen (außer eben den phychologischen
Effekten, die aber auch jeder Schulmediziner kennt).

Schulmediziner können keinen Gegenbeweis liefern, von wegen der Unwirksamkeit der Homöopathie.
Tatsache ist, dass ich im Laufe der Jahre meinen Kinder oftmals die Einnahme von pharmazeutischen Chemieprodukten mit all den Nebenwirkungen und meiner Krankenkasse enorme Ausgaben ersparte. Mittlerweile kann ich nicht einmal mehr mein Medizinschränkchen mehr füllen. Letzendlich ist es mir egal, was hinter der Wirkungsweise von Homöopathie steckt. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn ich dank Globolis z.B. um Antibiotika herumkomme, aber musste mir schon anhören, dass jener Kinderarzt nichts weiter außer Antibiotika zu verschreiben hat. Mit den nachfolgenden Durchfallserscheinungen, Appetitsproblemen und Schlappheitsgefühlen kommt er schon klar, denn dafür gibt es ja schließlich auch wieder Medikamente.

Denn es sind eben diese Sorte von Mediziner, die uns :stuck_out_tongue:atienten mißtrauisch macht. Genau das ist der Anlaß vor
dem Arztbesuch sich Halbwissen anzueignen, damit man dem
unvollständigen Wissen und der Arroganz von Mediziner
nicht ausgeliefert ist.

Das ist nun Nosens im Quadrat.

findest du?! Schön wäre es gewesen, wenn du vorab gefragt hättest, wie ich das meine, bevor du abwertest.

Halbwissen (welches denn überhaupt) gegen unvollständiges Wissen (in welchen
Sinne unvollständig? - keiner weiß alles).

Mein Halbwissen über Homöopathie. Bis ich meinen Hausarzt gefunden habe, habe ich bei so manchem Arzt bzw. Kinderarzt nachgefragt, ob er mir dieses eine oder andere Mittel verschreiben würde, statt seinen üblichen Schmerz-, Schnupfen- und Sonstwasmittelchen Marke Bayer und Co. Manche Ärzte scheinen es generell zu hassen, wenn man einen Medikamentenwunsch äußert - über die Gründe kann man nur spekulieren. Bei jedem anderen Dienstleister sind Dialoge über ihre Angebote üblich, denn man bezahlt sie ja direkt.
Mein jetziger Hausarzt nimmt seit vielen Jahren regelmäßig an Fortbildungen teil, und interessiert sich vorallem für Homöopathie. Der ist gut, mit ihm bin ich zufrieden, Antibiotika verschreibt er außerdem auch.

Zustimmen will ich gerne darin, daß es den Medizinern oft
schwerfällt im Patienten nicht nur ein Objekt zu sehen.
Da haben die Heilpraktiker, die Esoteriker, die
alternativen Mediziner usw. mit ihrem
„ganzheitlichen“ Ansatz (welch ein Unwort für diese auch
nur schmalbandige Betrachtungsweise) einen Vorlauf.

Nun, ich arbeite in einer Praxis, und habe von Berufs wegen mit Medizinern zu tun. Man kann meiner Ansicht nach nicht pauschal sagen, dass Mediziner meistens eine bestimmte Sichtweise haben, was Patienten anbetrifft. Die Ärzte, die ich sowohl beruflich als auch privat kenne, sind genauso wie sie sind. Die einen haben eine breitere Palette an Therapieangeboten als die anderen. Letztere, wie ich sie als Mutter schon erleben durfte, pflegen ihre „friß-oder-stirb“-Haltung
ungeachtet jeglicher Konsequenzen. Da werden in großen Mengen Medikamente verteilt mit der unausgesprochenen Erwartung mit keinem Widerspruch konfrontiert zu werden, selbst nicht durch Kollegen. Das halte ich für Ignoranz und Arroganz. Und bei solchen Ärzten kann man jedem Patient nur raten nicht unvorbereitet in die Sprechstunde zu gehen. Aber ich habe es noch nie erlebt, dass ein Arzt, der von Homöopathie nichts hält, mir einfach sagt, dass er davon nichts versteht weil er daran nicht glaubt - und gut ist´s. Ich bekam immer gleich einen langen Vortrag zu hören, wie ich dazu komme an solchen Unsinn zu glauben, worauf ich mittlerweile nicht mehr gelassen reagiere.

Grüße!
Carola

Hallo,

Bei dieser „nein-doch-Plazebo“-Diskussion mache ich
nicht mehr mit, weil Plazebo genauso wenig nachweisbar zu
sein scheint,

das ist einfach unwahr und zeugt auch von einer gewissen
Sicht der Dinge.
Viele Leute wollen „glauben“ und nicht „wissen“ , also
werden die so scheinbar trivialen Lösungen einfach
negiert und ignoriert.
Der Placeboeffekt und Autosuggestion sowie selbsterfüllende
Prognosen sind allemal real nachweisbar und oft auch sehr
mächtige Instrumente von Medizinern als auch von
Nichtmedizinern aller couleur.

Dagegen konnte unter allg. anerkannten Bedingungen der
Naturwissenschaften (z.B. korrekt durchgeführte doppelt
Blindversuche) noch kein Nachweis einer realen Wirkung
von solchen Hochpotenzen erbracht werden.
Ich frage mich dabei immer nur, warum viele angeblich
aufgeklärte Menschen so einen Hokuspokus brauchen.
Wäre eine insgesamt pos. Lebenseinstellung und eine gewisse Robustheit nicht einfacher und wirksamer?

Auch deinen Kindern lehrst Du damit nur eines.
Wenn man sich Schlecht fühle, dann kann man das nur
passiv mit Medizien wegmachen. Aktive Problembewältigung
aus sich selbst heraus werden gar nicht mehr gefragt.

Konsequenz: Kinder, die vor allem Angst haben und perfekte
Vermeidungsstraegien entwickeln (nicht zum Arzt gehen, weil
der Schmerzen verursachen kann). Statt dessen lieber
Medizin kaufen, da gibts ja für jede Beschwerde ein
homöop. Mittelchen. Und Nebenwirkungen hats auch nicht.
So kann man auch jegliche Impfungen vermeiden … usw.

wie der Beweis von der Wirksamkeit homöop.Mittel.
Außerdem habe ich gelesen, dass man sowohl bei Homöopathie wie
auch bei Bachblüten Versuchsreihen mit Freiwilligen gemacht
hat, und sich lediglich der Verdacht auf Plazeboeffekten bei
der Einnahme von Bachblütentropfen erhärten ließ.

Soso, dafür werden bei jedem 2. Posting im Haustierbrett
Bachblüten für allerlei Probleme empfohlen. Das universelle
„Wundermittel“ überhaupt. Und hat natürlich immer geholfen.

Das geht jetzt ein wenig in Richtung Polemik?

Die machst Du doch auch.

So haben viele Naturwissenschaftler schon immer so
gedacht wie du

Diese Diskussion ist symtomatisch. Den Naturwissenschaftlern
wird engstirnigkeit und Ignoranz vorgeworfen, weil sie nicht
bereit sind, ein totes Pferd zu reiten und sich stett dessen
einfach an allg. anerkannte Methoden und nachweisbare
Wirkmechanismen festhalten.

Dagegen haben es Homöopaten, Esoteriker und auch allerlei
Scharlatane recht einfach, denn die müssen keinen Nachweis
erbringen, weil die Kundschaft es auch gar nicht erwartet
und auch nicht wissen will. Was da zählt ist einfach nur
der Glaube und daß man nett ist zu seiner Kundschaft.

Es stimmt das, was plausibel erscheint. Gott-sei-Dank gibt
es noch andere, nämlich diejenigen, die experimentieren und
Erfolge verbuchen können - was man halt als Fortschritt
bezeichnen würde.

Was ist Fortschritt? Daß man an die Wirksamkeit nur glaubt
und ansonsten beliebigen Unsinn darlegen kann?
Das ist einfache Bauernfängerei, von der 'ne Menge Leute
allerdings gut leben können. Ein winziges Fläschen
reines Wasser für 8€ , na Prima.
Immer wieder ist es nur der psychologische Aspekt der
hier als Allheilmittel aller Probleme dient.

Schulmediziner können keinen Gegenbeweis liefern, von wegen
der Unwirksamkeit der Homöopathie.

Daß Homöopatie wirksam ist und durchaus ihre Erfolge erziehlt,
habe ich ja nicht verneint und die Wirkmechanismen werden
ja auch von den wissenschaftlich orientierten Medizinern
beschrieben. Problem ist nur, daß diese Erklärungen von den
Gläubigen nicht akzeptiert werden. Ist zu wenig Hokuspokus
bei.
Dann ist es allg. immer noch so, daß nicht die Gegner einer
Theorie den Nachweis für die Unwirksamkeit zu erbringen
haben, sondern die Befürworter haben den Nachweis der
Wirksamkeit zu erbringen.
Aber das integessiert Gläubige nicht, den der Glaube ist
des Menschen Himmelreich.
Es wäre schon eine verückte welt, wenn wirklich jeder
was anbieten kann, solange bis die Gegner die Unwirksamkeit
bewiesen haben. Die Welt wäre wohl wirklich sehr arm
dran, wenn das Prinzip allg. Schule macht.
Wozu dann noch mühselig was studieren, man muß ja nur genug
Phantasie haben und sich irgend einen Klamauk ausdenken.

In gewisse Weise gibt’s das ja tatsächlich, bloß zum Glück
immer noch nicht Flächendeckend.

Tatsache ist, dass ich im Laufe der Jahre meinen Kinder
oftmals die Einnahme von pharmazeutischen Chemieprodukten mit
all den Nebenwirkungen und meiner Krankenkasse enorme
Ausgaben ersparte.

Und was ist daran so besonderes. Wer einigermaßen gesund ist,
muß nicht andauernb Medizin nehmen. Es ist auch symtomatisch
für diese Gesellschaft, daß die Leute, die kaum Medizin
brauchen sich schon als Unnormal empfinden müssen.

Man muß auch nicht wegen jedem Wehwehchen gleich zum Arzt
und auch nicht zum Heilpraktiker hinrennen. Wo ist da das
Problem? Kinder können Schnupfen und Husten in 99% aller
Fälle ohne Medizin überstehen. Ein paar Hausmittel können
die Sache etwas lindern.
Müssen wir jetzt Hypochonder heranziehen, damit zukünftige
Mediziner, Heilpraktiker, Homöopathen usw. ein einträgliches
Geschäft haben?

Mittlerweile kann ich nicht einmal mehr mein
Medizinschränkchen mehr füllen. Letzendlich ist es mir egal,
was hinter der Wirkungsweise von Homöopathie steckt.
Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn ich dank
Globolis z.B. um Antibiotika herumkomme,

Naja, toll wenn man einen großen Unsinn durch einen weniger
bedenklichen Unsinn ersetzt.

aber musste mir
schon anhören, dass jener Kinderarzt nichts weiter außer
Antibiotika zu verschreiben hat.

Ja, das sind die Sachen, die zum Verruf der Mediziner führen.
Wie in jedem Beruf gibt es Spezielisten und gute Leute
und auch weniger gute.
Das bedeutet aber nicht, daß die Medizin insgesamt nur
Unsinn macht.
Wenn Dein Kind mal von lebensbedrohlicher Infektion
heimgesucht wird, dann werden keine Globuli, sondern nur
die Antibiotika noch helfen.

Mein Halbwissen über Homöopathie. Bis ich meinen Hausarzt
gefunden habe, habe ich bei so manchem Arzt bzw. Kinderarzt
nachgefragt, ob er mir dieses eine oder andere Mittel
verschreiben würde, statt seinen üblichen Schmerz-,
Schnupfen und Sonstwasmittelchen Marke Bayer und Co.
Manche Ärzte scheinen es generell zu hassen, wenn man einen
Medikamentenwunsch äußert - über die Gründe kann man nur
spekulieren.

Das Problem ist also immer wieder ein rein menschliches.
Aber das hattemn wir nun schon x-mal.
Konsequenz, ich kann den Doktor nicht leiden, gehe ich
lieber zum Scharlatan, denn der versteht mich wenigstens :wink:

Gut, wenn die richtigen Mediziner diesen Zuammenhang
verstehen und darauf hin auch ausgebildet werden, dann
hätte sich das Problem schon fast erledigt.

Bei jedem anderen Dienstleister sind Dialoge über
ihre Angebote üblich, denn man bezahlt sie ja direkt.
Mein jetziger Hausarzt nimmt seit vielen Jahren regelmäßig an
Fortbildungen teil, und interessiert sich vorallem für
Homöopathie. Der ist gut, mit ihm bin ich zufrieden,
Antibiotika verschreibt er außerdem auch.

So soll es eben sein. Sogar harte Schulmediziner, die
absolut gar nix von Homöopatie halten, benutzen gelegentlich
Plazebos mit max. Erfolg. Das ist doch ein ganz alter Hut.
Jeder Mediziner, der seinem Patienten eine pos. Einstellung
mitgibt, hat schon mal mehr Erfolg.

Zustimmen will ich gerne darin, daß es den Medizinern oft
schwerfällt im Patienten nicht nur ein Objekt zu sehen.
Da haben die Heilpraktiker, die Esoteriker, die
alternativen Mediziner usw. mit ihrem
„ganzheitlichen“ Ansatz (welch ein Unwort für diese auch
nur schmalbandige Betrachtungsweise) einen Vorlauf.

Nun, ich arbeite in einer Praxis, und habe von Berufs wegen
mit Medizinern zu tun. Man kann meiner Ansicht nach nicht
pauschal sagen, dass Mediziner meistens eine bestimmte
Sichtweise haben, was Patienten anbetrifft. Die Ärzte, die :ich
sowohl beruflich als auch privat kenne, sind genauso wie sie
sind. Die einen haben eine breitere Palette an
Therapieangeboten als die anderen. Letztere, wie ich sie als
Mutter schon erleben durfte, pflegen ihre
„friß-oder-stirb“-Haltung
ungeachtet jeglicher Konsequenzen. Da werden in großen Mengen
Medikamente verteilt mit der unausgesprochenen Erwartung mit
keinem Widerspruch konfrontiert zu werden, selbst nicht durch
Kollegen. Das halte ich für Ignoranz und Arroganz. Und bei
solchen Ärzten kann man jedem Patient nur raten nicht
unvorbereitet in die Sprechstunde zu gehen. Aber ich habe es
noch nie erlebt, dass ein Arzt, der von Homöopathie nichts
hält, mir einfach sagt, dass er davon nichts versteht weil er
daran nicht glaubt - und gut ist´s. Ich bekam immer gleich
einen langen Vortrag zu hören, wie ich dazu komme an solchen
Unsinn zu glauben, worauf ich mittlerweile nicht mehr :gelassen reagiere.

Angesicht der durchaus bekannten Probleme und Zusammenhänge
frage ich mich dann doch, was Dich dazu treibt, stark
überteuerte kleine Kügelchen aus Zucker zu kaufen?
Doch offensichlich nur der Glaube?
Gruß Uwi

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Schlafproblem (lang)

Hallo daydream,
ich habe auch ähnliche Erfahrungen mit meiner Tochter gemacht, die so schrie, dass ich irgendwann durchdrehte und sie fast an die Wand geschlagen habe vor lauter „Ich-kann-nicht-mehr!!!“
Ich habe dann sofort meinen sehr kompetenten Kinderarzt angerufen und um Rat und Hilfe gebeten.
In einem ca. 3 (!) Stunden dauernden Notfallgespräch ( zunächst mehr Fertigsein und Weinen und noch mehr Fertigsein), machte er mir klar, dass ich

  1. nicht die einzige mit diesem Problem bin,
    ( ich dachte, ich wäre die schlechteste Mutter der Welt, weil es alle um mich herum besser wussten, ich alles Gesagte und fröhlich pfeifend Getippte versuchte und nix klappte)
  2. Alle, die anderes behaupten, lügen, da jeder Elternpart auf kurz oder lang damit zu tun bekommt,
  3. Und das ist das wichtigste dabei: MICH AUF MEINEN INSTINKT UND MEIN GEFÜHL VERLASSEN SOLLTE.

Er meinte, ich solle mich nicht so beeindrucken lassen von all den (gutgemeinten!) Besserwissern um mich rum. (Bitte nicht auf dich oder die hier Disskutierenden beziehen, ich sage nur, was er mir sagte!!!)

Ich habe mich dann nur noch auf mein Gefühl verlassen. Meine Tochter schlief eine zeitlang in meinem Bett, weil sie das einfach brauchte, Nähe und Geborgenheit. Ganz abgesehen davon habe auch ich diese Nähe sehr genossen! Und allen Aufschreien „Wie kannst du nur, du mußt dich durchsetzen, Inkonsequenz, Durchziehen und fertig, usw.“ zum Trotz, wurden alle unsere Probleme auf fast Null reduziert. Auch alle Unkenrufe wie „Die kriegst du nie wieder raus, kein Eigenleben mehr, etc,“ bewahrheiteten sich nicht.
Ich würde deiner Schwester raten, genieße es solange es dauert, weil es so schnell vorbei ist und dich die Mäuse nicht mehr so (so körpernah) brauchen wie jetzt und du in 2/3 Jahren denkst, schade, dass es so schnell vorbei ist!

Übbrigens, nur mal so zum Drüber Nachdenken: Man( auch mit doppelt „n“) kann nie zuviel Liebe geben, nur zuwenig! Und wenn dazu gehört, dass man eine Maus, die völlig fertig still auf der Bettkante sitzt in sein Bett zieht und man endlich (für beide!) beruhigt und angekuschelt schlafen kann, dan bitte herzlich gerne!
Denn wenn die Kleine einfach nur die Nähe der Mama sucht, wie es für mich aus deinem posting hervorgeht (mit dem auf der Bettkante hocken und still sein), scheint sie momentan sehr viel Geborgenheit und Nähe zu brauchen. Das zeigt mir auch ihre Reaktion, wenn`s im Kindergarten solchen Streß gibt. Sie braucht das halt im Moment, dann muß man es eben geben, gehört dazu!
Vielleicht kannst du deiner Schwester helfen, indem du die Maus mal für 1/2 Stunden übernimmst (Kuscheln, Spielen, Spazieren gehen, Reden)und ein inniges Verhältnis zu ihr aufbaust und ihr dadurch viel Ruhe und Geborgenheit vermittelst. Das würde deine Schwester entlasten und ihr Kraft geben für die stressige Zeit. Ich denke, Zwillinge sind sicher doppelt so aufwändig wie „normale“ „Einzelkinder ( im Sinne von Geboren sein“).
Und vielleicht ist es bald mit ihr „gut“ und ihre Schwester fängt an…
Du scheinst dir viele Gedanken zu machen und es ist schön, dass du deine Schwester mit ihren Problemen nicht allein läßt, vielleicht hilft ja die aktive Hilfe.
(Ach ja, spazieren gehen am Abend wirkt Wunder!)
Viel Glück und viel Spaß noch mit den beiden Mäusen!

Liebe Grüße
Sabine

Hallo,

das ist einfach unwahr und zeugt auch von einer gewissen
Sicht der Dinge.

schreiben wir über den Placebo-Effekt bei Homöopathie oder allgem. über den P.-Effekt? Im ersten Fall habe ich gelesen, dass er bei der Einnahme von homoöp. Mitteln bei den Probanden nicht nachgewiesen werden konnte. Aber möglicherweise bin ich nicht auf dem Laufenden, das ist ein paar Jahre her.

Auch deinen Kindern lehrst Du damit nur eines.
Wenn man sich Schlecht fühle, dann kann man das nur
passiv mit Medizien wegmachen. Aktive Problembewältigung
aus sich selbst heraus werden gar nicht mehr gefragt.

Das ist eine Behauptung, die ich eigenartig finde. Wenn Kinder krank sind, hoffen sie auf Hilfe, auch durch ihren Arzt. Kranke sind meistens passiv, ganz automatisch. Aktiv werde ich durch meine Entscheidung welche Mittel zur Gesundwerdung ich nutzen werde.

Soso, dafür werden bei jedem 2. Posting im Haustierbrett
Bachblüten für allerlei Probleme empfohlen. Das universelle
„Wundermittel“ überhaupt. Und hat natürlich immer geholfen.

Hast du mich in den Topf gekippt zu all denen, die sich mit der sogen. alternativen Medizin beschäftigen? Bachblüten nehme ich nicht, weil ich davon nichts halte. Aber ich würde das niemanden ausreden.

Diese Diskussion ist symtomatisch. Den Naturwissenschaftlern
wird engstirnigkeit und Ignoranz vorgeworfen, weil sie nicht
bereit sind, ein totes Pferd zu reiten und sich stett dessen
einfach an allg. anerkannte Methoden und nachweisbare
Wirkmechanismen festhalten.

nicht „weil“ sondern wenn sie von einem Pferd behaupten, es wäre tot und es deshalb als unbrauchbar erachten. Es wurde bisher weder Leben noch Tod nachgewiesen, dafür aber bezeichnet man sich lieber gegenseitig als Spinner, weil jeder eine andere Überzeugung hat.

Dagegen haben es Homöopaten, Esoteriker und auch allerlei
Scharlatane recht einfach, denn die müssen keinen Nachweis
erbringen, weil die Kundschaft es auch gar nicht erwartet
und auch nicht wissen will. Was da zählt ist einfach nur
der Glaube und daß man nett ist zu seiner Kundschaft.

Eines streite ich nicht ab: Glaube steht da im Vordergrund, weil ich darüber bisher nicht genug in Erfahrung bringen konnte, um den Glauben in Wissen umwandeln zu können.

Daß Homöopatie wirksam ist und durchaus ihre Erfolge erziehlt,
habe ich ja nicht verneint und die Wirkmechanismen werden
ja auch von den wissenschaftlich orientierten Medizinern
beschrieben. Problem ist nur, daß diese Erklärungen von den
Gläubigen nicht akzeptiert werden. Ist zu wenig Hokuspokus
bei.
Dann ist es allg. immer noch so, daß nicht die Gegner einer
Theorie den Nachweis für die Unwirksamkeit zu erbringen
haben, sondern die Befürworter haben den Nachweis der
Wirksamkeit zu erbringen.

Für mich spielt das keine Rolle, wer welche Beweise liefert. Für mich spielt es eine Rolle, welche Bandbreite an Therapiemöglichkeiten mir ein Arzt anbieten kann.

Man muß auch nicht wegen jedem Wehwehchen gleich zum Arzt
und auch nicht zum Heilpraktiker hinrennen. Wo ist da das
Problem? Kinder können Schnupfen und Husten in 99% aller
Fälle ohne Medizin überstehen. Ein paar Hausmittel können
die Sache etwas lindern.
Müssen wir jetzt Hypochonder heranziehen, damit zukünftige
Mediziner, Heilpraktiker, Homöopathen usw. ein einträgliches
Geschäft haben?

nettes Bild, was du da von mir hast :wink:))): verzickte Mutter, die wegen jedem Aua vom Spross zum Quacksalber rennt.
Grundsätzlich lehne ich die klassische Schulmedizin nicht ab. Wenn wir mal krank sind (was bei uns nicht oft vorkommt/vorkam - toitoitoi), dann versuche ich es mit Hausmittel, und dann gehe ich zum Hausarzt, um mich mit ihm zu besprechen. Er lehnt Homöopathie nur dann ab, wenn er sich damit keinen Erfolg verspricht.

Wenn Dein Kind mal von lebensbedrohlicher Infektion
heimgesucht wird, dann werden keine Globuli, sondern nur
die Antibiotika noch helfen.

stimmt! gut, wenn man einen versierten Hausarzt hat.

Angesicht der durchaus bekannten Probleme und Zusammenhänge
frage ich mich dann doch, was Dich dazu treibt, stark
überteuerte kleine Kügelchen aus Zucker zu kaufen?

verschrieben halten sich meine Ausgaben in Grenzen, und wahrscheinlich für meine K.versicherung auch, vergleichsweise mit den klassischen Medikamenten. Was mich treibt? Erfahrungen.

Doch offensichlich nur der Glaube?

Wenn du es so nennen magst?! Zu mehr bin ich nicht gekommen, auch nicht durch Diskussionen wie hier in den Foren.

Grüße!
Carola