4-jährige will nicht schlafen

Hallo,

mal wieder die lieben kleinen Problemchen meiner Schwester und ihrer Zwillis. Also die beiden werden im Mai 4 Jahre, sind weiblich, haben schon immer viel geweint (wenngleich auch keine Schreikinder) und sind sehr aktiv im Sinne von unruhig. Sie besuchen den Kindergarten, auch da gibt es nach wie vor Problemchen beim „abliefern“ zumindest bei einer der beiden und um genau diese geht es hier. Aber nicht wegen des Kindergartens sondern Abends.
Das kleine süße Würstchen will nämlich keinen Abend vor 23 Uhr schlafen. Sie steht wieder auf, nachdem sie vielleicht mal 30 Minuten im Bett war und sagt sie ist fertig mit schlafen. Oder aber sie schreit so sehr, dass die Mama sie nicht im Bett lassen kann. Zum einen gibt es noch Mitmieter im Haus und das andere süße Würstchen will schlafen und kann nich.
Ich hab das heute gegen 22 Uhr mal gehört, als ich mit meiner Schwester telefoniert habe.
Also sie schreit, als würde man sie … weiß ich nich… ihr weh tun oder so. NATÜRLICH all das nur, wenn der Papa Nachtschicht oder Spätschicht hat. Es hat absolut keinen Sinn, durch Zureden, Absprachen oder ähnliches zu versuchen, das Kindchen zum schlafen zu bringen oder wenigstens zum da liegen und Ruhe geben.
Meine Schwester muss arbeiten, sie kann das Kind auch nicht bis 22 oder 23 Uhr wach bleiben lassen - so lange ist sie ja selbst nicht mal wach und dann kommt die Kleine an Mamas Bett und setzt sich da einfach hin und rührt sich nicht mehr vom Fleck.
Meine Schwester hat sich schon (selten) mal mit ins Bett gelegt und ist dann später wieder aufgestanden, aber das ist ja keine Lösung und gar nicht zu realisieren, wenn man arbeiten muss. Früh morgens ist besagtes Würstchen dann auch immer sehr schlecht drauf - Typ Morgenmuffel mit oftmals Schreiattacken.
Sollte meine Schwester vielleicht mal einen Kinderpsychologen aufsuchen oder so? Ich hab keine Ahnung, aber ich würde ihr schon gern mal den ein oder anderen Tipp geben, wenn ihr vielleicht Erfahrungen habt !?
Danke

daydream

Hallo daydream,

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Die Beschreibung ist nicht genau genug, da du nicht im Geschehen stehst.
Zuerst ist es sicherlich hilfreich, die Ursache für dieses Verhalten herauszufinden.
Ist das Kind nicht ausgelastet?
Möchte es die Mama für sich haben (ist bei Zwilligen meist ein Kampf)?
Mag es nicht alleine sein?
Fehlt ihr die Sicherheit?
Hat sie Alpträume?
Fühlt sie sich im Bett nicht wohl?
Hat sie Verlassensängste?
Sieht sie „Monster“?
Will sie damit jemanden ärgern (Schwester)?

Wie reagiert die Mutter genau auf dieses Verhalten?
Schenkt sie dem Kind Beachtung? Igrnoriert sie die Trotzanfälle?
Gibt es ein Gute-Nacht Ritual? Ist sie konsequent?
Konsequenz ist sehr wichtig, vor allem bei Zwillingen. Rituale helfen beim ruhigen Abschluss des Tages. Eine Geschichte, ein Gespräch oder ein leises Spiel sind dafür geeignet.

Tritt das nur auf, wenn der Papa nicht da ist?
Wie ist das Verhältnis zum Papa? Ist sie ein Papa-Kind?

Wenn kein Grund ersichtlich ist…
Vielleicht hilft ein Belohnungssystem für jedes friedliche Zubettgehen gibt es dann einen Sticker o.ä. Aber das muss mit der Schwester geklärt werden, weil sonst Neid aufkommt.

Ich würde nicht gleich zum Psychologen gehen. Zuerst sollte man versuchen sich in das Kind hineinzudenken und die Gründe zu hinterfragen. Wenn man dann immer noch nicht weiter weiß, kann man Expertenrat hinzuziehen.

Gruß
Tato

Ich würde als EINEN Versuch einen Besuch bei einem GUTEN Homeopathen vorschlagen.

gruss, isabel

Hallo daydream
ich denke nicht, dass es wirkliche „Schlafstoerungen“ sind, du sagst ja selber, dass sie das nur macht, wenn der Papa nicht da ist. Kann es vielleicht sein, dass sich deine Schwester da zu leicht „einlullen“ laesst? Soll nicht boese gemeint sein. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es bei so suessen Wuermchen nicht immer leicht ist konsequent zu bleiben. Kann es sein, dass sich deine Schwester manchmal „ueberpressen“ (Ueberreden/erpressen:smile:)laesst? So nach dem Motto:„nagut,noch fuenf Minuten, dann musst du aber wirklich schlafen“?
Sie soll sich nie nie nie auf solche „Verhandlungen“ einlassen, wenn die Kleine merkt, dass es eh nichts bringt, hoert sie damit bestimmt bald auf. Ist vielleicht nicht so ganz einfach standhaft zu bleiben, aber…
Hat bei meinem Sohn(3)damals nicht mal 'ne Woche gedauert, bis er es aufgegeben hat.
Liebe Gruesse
Elena

Hallo,
ich glaube das ich davon auch ein Lied singen könnte. Mein Sohnemann hatte das gleich vor einem Jahr, er ist jetzt 4 1/2 Jahre. Ich habe das so geschafft.

Ich habe meinem Sohn Camomila D6 Kügelchen gegeben, über den Tag verteilt 6 Stück er ist dann dadurch ruhiger geworden und hat auch das Gefühl bekommen, das ich ihn mehr ernst nehme. Auf alle Fälle muss deine Schwester ihren Kinder klare Linien vorgeben. z.B. um sieben wird ins Bett gegangen und dann ist das auch so, nicht 10 nach oder halb acht sondern sieben.

Kinder brauchen Rituale! Ab 6 Uhr sollte der Abend spätestens für die kleinen Anfangen. Gemütlich zusammen Abendessen, danach kein Toben mehr. Kinder bettfertig machen. Dann ins Bett eine Geschichte vorlesen die auch nicht zu aufregend ist.

Das ist halt meine Meinung.

LG Manuela

Hallo,
Erzieherin, Pädagogik?

Ich bin kein Experte wie du…aber ich bin Papa…das einzige was hilft bzw was los ist…es fehlt Konsequenz. Punkt.

2 Abende und das Problem hat sich erledigt.

Gruss D.K.

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Hallo D.K.,

man muss nicht immer ein Experte sein, um die richtige Idee zu haben. Ich bin auch noch in der Lernphase - und diese wird wohl auch das ganze Leben anhalten.

Ich bin kein Experte wie du…aber ich bin Papa…das einzige
was hilft bzw was los ist…es fehlt Konsequenz. Punkt.

Mangelnde Konsequenz ist meist der Grund für ein solches Verhalten. Aber es gibt auch andere Gründe, die ein Kind nicht schlafen lässt. Um genaueres sagen zu können, muss man aber die Familiensituation besser kennen. Es kann auch sein, dass ihre Schwester (aus welchen Gründen auch immer) bevorzugt wird und die kleine sich abends die Aufmerksamkeit holt.
Oder die Eltern streiten oft und das Kind hat Angst, dass der Papa nicht nach Hause kommt (wie es vor ein paar Wochen mal war - einfach mal angenommen). Oder das Kind hat schlimme Alpträume und traut sich deshalb nicht ins Bett.
3-jährige Kinder können die Sorgen und Ängste noch nicht richtig formulieren. Meist werden dann Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen als Grund angegeben.

Da die Problematik in Anwesenheit des Vaters wohl nicht auftritt, kann man mangelnde Konsequenz vermuten - da hast du Recht.

Gruß
Tato

Hallo Isa,

wenn der Homöonkel dann erklärt, wie es sich mit Lebensenergie, nicht vorhandenen Wirksubstanzen und dem ominösen „Schütteln“ verhält, da schläft auch das aufgeweckteste Kind ein, meinst du :smile:

Gruß

Tahere

Ich würde als EINEN Versuch einen Besuch bei einem GUTEN
Homeopathen vorschlagen.

gruss, isabel

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Hallo,

sind sehr aktiv im Sinne von unruhig.
Sie besuchen den Kindergarten, auch da gibt es nach wie vor
Problemchen beim „abliefern“ zumindest bei einer der beiden
und um genau diese geht es hier.

Das kleine süße Würstchen will nämlich keinen Abend vor 23 Uhr
schlafen.

aber sie schreit so sehr, dass die Mama sie nicht im Bett
lassen kann. Zum einen gibt es noch Mitmieter im Haus und das
andere süße Würstchen will schlafen und kann nich.
NATÜRLICH all das nur, wenn der Papa
Nachtschicht oder Spätschicht hat.
Es hat absolut keinen Sinn,
durch Zureden, Absprachen oder ähnliches zu versuchen, das
Kindchen zum schlafen zu bringen oder wenigstens zum da liegen
und Ruhe geben.
und dann kommt die Kleine an Mamas Bett
und setzt sich da einfach hin und rührt sich nicht mehr vom
Fleck.
Meine Schwester hat sich schon (selten) mal mit ins Bett
gelegt und ist dann später wieder aufgestanden,

Die zitierten Stellen sagen mir eigentlich genug. Ist doch auffallend, oder?
Wie auch schon einige meiner Vorredner: Hier fehlt einfach KONSEQUENZ.
Dieses Phänomen beobachtet man öfters…fast ausschließlich bei Frauen…und gehäuft bei alleinerziehenden Müttern. Da fehlt dann wohl oft das männliche, ‚strenge‘ Regulativ.

Da wird eben mit Zureden, Überzeugen, Kompromissen, Nachgeben, etc. versucht - anstatt dem Kind (das ja dem Baby-Alter nun schon weit entwachsen ist) mal ordentlich vor den Karren zu fahren.
Der Versuch der (vermeintlichen) Schadensbegrenzung statt erzieherischem Durchsetzungsvermögen.

Dumm nur, daß
a) die Kleinen diese elterliche Führungslosigkeit gar nicht zu schätzen wissen…im Gegenteil, sie brauchen die elterlichen Richtungs-Weisungen sogar.
b) Zureden + Schadensbegrenzung auch für die Mutter zu einer Abwärts-Spirale führt, an deren Ende sie selber ausgelaugt ist (und trotzdem oft nichts dran ändert, sondern sich arangiert) - ANSTATT einige Male ordentlich durchzugreifen - auch wenn es einem selber erstmal wehtut.

Gruss,
Ralf

was hilft bzw was los ist…es fehlt Konsequenz. Punkt.

So weit waren wir alle schon - sogar die Mutter weiß das selbst, da erzählst du nix neues.

2 Abende und das Problem hat sich erledigt.

Da bin ich jetzt aber mal gespannt, was du jetzt vorschlägst, wie das gelöst wird an 2 Abenden.
DAS KIND SCHREIT WIE AM SPIEß ! Und es hat darin eine wahnsinnige Ausdauer, das hat meine Schwester alles schon „getestet“. 1 Stunde schreien wie am Spieß ist da wirklich nicht ungewöhnlich.
Da steht aber dann nach der Stunde die Polizei vor der Tür, weil die Leute denken meine Schwester verprügelt die Kids.

Logisch, dass jedes Kind auch mal „Gespenster“ sieht und im Fall der beiden ist es hin und wieder auch mal ein Löwe.
Aber die Türen sind schon geöffnet, es ist ein Nachtlicht an - meine Schwester hat schon geheult spät Abends, so fertig war sie und keinen Schimmer, wie das weitergehen soll.
Es ist mit Sicherheit nicht so einfach, wie du dir das vorstellst - an 2 Abenden und dann ist Ruhe. Schön wär´s.

daydream

Hallo?!

gehts noch…warum das Kind für eine Selbstverständlichkeit belohnen?
Hast du den Text aus deinem Lehrbuch abgeschrieben?

Glaub mir das was du da schreibst hat nichts mit den Problemen der Schwester und den Kindern zu tun. Ich glaube nicht das irgendein Punkt zu trifft. Sie testen sich halt einfach nur aus und schauen wie weit sie bei Mama gehen können, wenn wirklich irgendwelche Monster hinter dem ganzen stecken würde dann wäre es bei Papa genau das gleiche. Das sind halt Kinder aber du wirst das vielleicht erst mitbekommen wenn du selber EIGENE KINDER hast.

Wollte dir nicht zu sehr kritisieren.

LG Manuela

Hallo,

lass die Kinder schreien, die hören schon auf. Wenn deine Schwester jedes Mal nach gibt und in das Zimmer geht werden die Kinder nie aufhören. Warum auch…Mama kommt ja eh wir müssen nur lange genug schreien. Glaub mir die Kinder werden sich nicht ändern, wenn sie jedes Mal nachgibt. Dann kommt halt die Polizei und…wenn den Kinder nichts fehlt wird auch nichts passieren.
Deine Schwester sollte eher mal die Nachbarn zu rede stellen, warum sie das machen und ihnen erklären warum die Kinder schreien.

LG Manuela

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Hallo,

gehts noch…

ja, sehr gut…

Sie testen sich halt einfach nur aus und schauen wie weit sie bei Mama :gehen können

Ja schon, aber Kinder haben da einen Grund für. Kein Kind denkt bewusst, ich tanz meiner Mutter auf der Nase rum und probiere mal aus, wie weit ich gehen kann. Das kommt bei 3-jährigen von innen. Klar, sie merken, dass sie Ausfmerksamkeit bekommen und machen weiter.
Meist steht etwas anderes im Vordergrund, was die Kids dann als Anlass nehmen, so einen Aufstand zu machen (Muss auf’s Klo, hab hunger…).

wenn wirklich irgendwelche Monster hinter dem ganzen stecken würde :dann wäre es bei Papa genau das gleiche.

Nein, nicht immer. Einige Kinder haben Ängste, die nur zeitweise auftreten. Warum gehen die Kids ansonsten so ungern ins Bett, wenn der Babysitter da ist? Sie wollen zu dem, der gerade nicht da ist.
Sie denken gerade dann an die Bilder der Flutwelle oder an die Geschichte im Kindergarten. Wenn dann auch noch einer der Elternteile nicht da ist, kann sich das Gefühl verstärken.
Mit der erwachsenen Einsicht „das kann nicht sein“ kommt man meist nicht weit. Kinder denken anders. Wenn die Kinder ihre Gedanken formulieren, sollte man sie (bis zu einem bestimmten Punkt) ernst nehmen und darauf eingehen. Dann nimmt das Kind eben einen geliebten Teddy vom Papa mit ins Bett, stellt ein Wasserglas ans Bett, baut eine Monster-Falle oder darf am nächten Tag die Mutter eine halbe Stunde ganz alleine für sich haben.
Wenn man natürlich diesen Punkt überschreitet, tanz das Kind auf der Nase herum und man ist den Abend über „Sklave“. Doch die Mitte machts’s.

Das sind halt Kinder aber du wirst das vielleicht erst mitbekommen :wenn du selber EIGENE KINDER hast.

Bei manchen Problemen ist es ganz hilfreich keine „befangene“ Mutter zu sein, sondern möglichst viele Möglichkeiten zu suchen.
Von einem so kurzen Text kann man nicht automatisch das Problem erkennen. Das habe ich auch so geschrieben. Wie gesagt, es ist meist Inkonsequenz, aber halt nicht immer oder halt in Verbindung mit anderen Dingen (will mehr Aufmerksamkeit als die Schwester).

Aber beruhige dich, es gibt immer verschiedene Ansichten. Manche Kinder schlafen (auch wenn sie schon in der Schule sind) bei ihren Eltern im Bett. Auch das hat Vor- sowie Nachteile…

Gruß
Tato

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hallo Tahere,

mit Homöopathie habe ich seit vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht, sowohl bei meinen fast erwachsenen Kindern als auch bei meinem Mann, weshalb ich die Ärzte meide, die mir außer der klassischen Medizin keine homöopathischen Mittel als Alternative vorschlagen können und wollen.
Ich habe Verständnis dafür, wenn auch Ärzte dazu keinen Zugang hat und sich damit mangels Überzeugung nicht beschäftigen wollen. Aber dann sollte gerade ein Mediziner lieber schweigen und zu seinem unvollständigen Wissenstand stehen, als darüber zu spotten und dabei eine gewisse Ignoranz zur Schau stellen. Denn es sind eben diese Sorte von Mediziner, die uns Patienten mißtrauisch macht. Genau das ist der Anlaß vor dem Arztbesuch sich Halbwissen anzueignen, damit man dem unvollständigen Wissen und der Arroganz von Mediziner nicht ausgeliefert ist.

grüße!
Carola

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Moin,

ohne die Ursachen für das Verhalten zu kennen, kann man eigentlich keine sinnvollen Antworten geben. Zuerst solltet ihr vielleicht versuchen, diese Ursachen herauszufinden.

Da das Kind ja kein grundsätzliches Problem mit dem ins Bett geben zu haben scheint, sondern, wie du schreibst:

NATÜRLICH all das nur, wenn der Papa
Nachtschicht oder Spätschicht hat.

Würde ich bei der Ursachensuche hier anfangen. Vielleicht hat das Kind tatsächlich Angst, dass der Papa nicht mehr wiederkommt, und sucht daher die Nähe der Mutter. Mit rigorosem „Abschieben“ des Kindes ins eigene Schlafzimmer erreicht man in diesem Fall vermutlich genau das Gegenteil von dem gewollten, indem man nämlich die Angst des Kindes vorm Verlassenwerden (diesmal auch noch von der Mutter) auch noch verstärkt.

Interessieren würde mich, was eigentlich das Geschwister macht, wenn das Kind brüllt wie im Spieß. Teilen die beiden sich ein Schlafzimmer ?

Gruß
Marion

Würde ich bei der Ursachensuche hier anfangen. Vielleicht hat
das Kind tatsächlich Angst, dass der Papa nicht mehr
wiederkommt, und sucht daher die Nähe der Mutter.

Ich kann mir nicht vorstellen, wieso das so sein könnte.

Interessieren würde mich, was eigentlich das Geschwister
macht, wenn das Kind brüllt wie im Spieß. Teilen die beiden
sich ein Schlafzimmer ?

Ja, sie teilen sich ein Zimmer und die andere Maus liegt im Bett, muss zwangsläufig das Geschrei ertragen und klagt dann immer am nächsten Tag sanft der Mama ihr Leid, dass sie bei dem Geschrei nicht schlafen kann. Sie selbst will einfach nur schlafen.

daydream

Hi!

Ich halte an der Stelle Ursachenforschung auch für wichtig, aber das kann schon seine Zeit dauern, darauf sollte sich die Mutter einstellen und sich schon mal mit einer gehörigen Portion Geduld wappnen.

Hat die Mutter schon versucht, tagsüber in ruhiger Atmosphäre das Kind darauf anzusprechen und zu fragen, ob bzw. wovor das Mädchen Angst habe? Oder ihr auf kindgerechte Weise zu erklären, warum Schlafen so wichtig ist etc.? Wobei ich die Frage nach der Angst für wichtiger halte, vielleicht kommt man so dahinter.

Die Idee von Tato mit den Stickern, die gesammelt werden, halte ich auch für gut. Vielleicht wird es für die Kleine ein Anreiz sein, sich ruhiger zu verhalten.
Probieren geht über studieren und es schadet ja nicht.

Interessant finde ich, dass dieses Mädchen auch im Kindergarten Schwierigkeiten hat, sich von der Mutter zu trennen. Das könnte ein Hinweis auf Ängste sein. Hat sie Angst, wenn die Mama nicht bei ihr ist? Fühlt sie sich ohne Mama nicht wohl?
Vielleicht traut sich die Kleine wirklich nicht, sich in Papas Beisein so zu verhalten wie sie das ohne ihn tut (ist er strenger als die Mutter?), dennoch ist es kein „Beweis“ dafür, dass keine Ängste, sondern Inkonsequenz dahinter stecke. Diese Ängste werden nur vielleicht durch die noch größere Angst vor Papas Reaktion unterdrückt.

Im Endeffekt schadet stundenlanges Schreien nicht nur den Nerven der Mama, sondern auch denen des Kindes selbst (und natürlich denen der Schwester und der Nachbarn). Grenzen austesten bei Inkonsequenz - ja, aber doch nicht eine Stunde lang! Da scheint mehr dahinterzustecken. Es ist aber sehr schwer bis unmöglich, die Ursachen quasi per Ferndiagnose herauszufinden.

Wenn die Mutter sich überfordert fühlt, wäre ein Besuch beim Spezialisten (z.B. Kinderpsychologe) sicherlich nicht verkehrt. Schaden wird’s wohl nicht.

So, das waren mal ein paar Gedankenansätze von mir.

Grüße,
Anja

Hallo Manuela!

Hallo?!

gehts noch…

Etwas mehr Toleranz gegenüber anderen Meinungen wäre angebracht.

warum das Kind für eine Selbstverständlichkeit
belohnen?

Für dieses Kind ist es eben keine Selbstverständlichkeit.

Hast du den Text aus deinem Lehrbuch abgeschrieben?

Und wenn sie es gemacht hätte - was sagt das über die Qualität des Geschriebenen aus?
Es geht um Inhalte und nicht um Tato’s Studium oder ihre Quellen.

Glaub mir das was du da schreibst hat nichts mit den Problemen
der Schwester und den Kindern zu tun.

Ach so, du weißt also als einzige, was das wahre Problem ist? Und das aus den paar Zeilen des Ausgangspostings eines Unbeteiligten?

Sie testen sich halt einfach nur
aus und schauen wie weit sie bei Mama gehen können,

Schön, wenn man Kinderprobleme alle so einfach lösen könnte.

wenn
wirklich irgendwelche Monster hinter dem ganzen stecken würde
dann wäre es bei Papa genau das gleiche.

Und was ist, wenn das Kind aus dem Wissen um Papas Anwesenheit Sicherheit bezieht? Was ist, wenn der Papa besonders streng ist und das Kind vor seiner Reaktion noch mehr Angst hat als vor dem Monster?

Das sind halt Kinder

Eben.

aber du wirst das vielleicht erst mitbekommen wenn du selber
EIGENE KINDER hast.

Das Kinderkriegen garantiert keine pädagogischen Qualitäten. Das gilt auch umgekehrt.

Wollte dir nicht zu sehr kritisieren.

Gut zu wissen.

Gruß,
Anja

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Hi!

Ach so, das Kind mit Beruhigungsmitteln vollzupumpen (6 !!! Tabletten am Tag) ist also besser, als Ursachenforschung à la Tato zu betreiben… Na denn, so verfliegen die Probleme bestimmt von selbst.

Gruß,
Anja,
die niemals ohne echte medizinische Indikation einem Kleinkind Tabletten geben würde, und wenn sie noch so „pflanzlich“ sind.

und wenn sie einfach die beiden(!) mit in ihr bett nähme?

die zeit ist so kurz, wo sie einen wirklich brauchen…
wenn ein kind von 4 jahren nähe braucht, soll es sie haben :smile:

gute nacht,
i.