4. oder 5. gang in der stadt?

Hallo Roxy!

man fährt doch erst so ab 90km/h im 5. oder nicht??

Gegenfrage: Wieviel Sprit verbraucht Dein Auto?

oder ist das doch ganz anders gemeint?

Nö, ist schon so gemeint, wie’s geschrieben steht :wink:

Wenn ich auf die Autobahn auffahre ziehe ich (wenn’s flott gehen soll) den 4. auch mal bis 120 km/h.
Aber bei normaler Fahrt bin ich bei 60 km/h im 5. und damit höchsten Gang bei ca. 1600 U/min (Benziner).

Unten wurden moderne Autos erwähnt. Mein Renault ist Baujahr 1991 und das geht trotzdem super im 5. Gang.

Beispiel zu den Schaltvorgängen bei Automatikfahrzeugen:
Der aktuelle Golf V mit 6-Gang-Automatik ist bei 55 km/h im höchsten Gang, schaltet beim Gasgeben aber natürlich sofort runter.
Übrigens: Der geringere Spritverbrauch gegenüber dem Golf IV mit der alten 4-Gang-Automatik ist deutlich spürbar.

Gruss Froggie

Hallo Ray,

vielleicht dachte Conrad auch an einen Formel 1-Motor :wink:

MfG
Pierre

Glaubst Du wirklich, ich erzähle hier irgendetwas, was ich
selbst nicht oft gesehen habe??

woher soll ich wissen, was du gesehen hast? Ich bin immer niedertourig in der Stadt gefahren und habe bisher nie einen Automotor eingebüßt. Der letzte war ein Omega 2,4i, den ich vor 2 Jahren mit gut 160.000 km an einen guten Bekannten weitergegeben habe und es ist immer noch ein guter Bekannter.
Was du beschreibst kenne ich nur von Kurzstreckenfahrzeugen, die nur selten richtig auf Temperatur kommen. Natürlich braucht es bei niederer Drehzahl etwas länger, die optimale Temp zu erreichen, aber das niedertourige Fahren an sich ist nicht das Problem.

Gruß, Niels

Hi!

Ein bericht aus der Praxis:
am Donnerstag habe ich unseren alten Fiat, 1.0 Liter, 45 PS, Benziner, 4-Zylinder, G-Kat Eur 1, 112.000 Km, ins Altersheim gefahren.
Der Wagen wurde die letzten Monate nur in der Stadt gefahren, wurde dabei nie richtig warm und immer eher niedrig gedreht.

Ich fuhr dann 5 Km in der Stadt und schließlich auf die Autobahn, wo der Wagen mit jeden 10 Km besser lief. Anfangs war noch bei 120 Km/h Ende, nach 40 Km Vollgas lief er dann die üblichen 150 Km/h nach Tacho. Nach 80 Km folgte ein Stück Landstraße, wo das Auto nun ungleich besser beschleunigte, als davor in der Stadt.
Nach insgesamt 600 Km schließlich ging das Ding richtig ab…
Man spürte richtig, wie der Wagen nun „freier atmen“ konnte und deutlich besser durchzog, williger in hohe Drehzahlbereiche gelangte und auch weniger Benzin verbrauchte.

Éin Auto richtig „freifahren“ macht somit durchaus Sinn, was auch immer „verrußt“ gewesen sein mag.

Grüße,

Mathias

P.S.: der Fiat ruht nun nicht etwas auf dem Schrott, sondern in einer Halle. In ein paar Jahren wird er restauriert…