40 Mrd bei Gesundheit sparen

40 Mrd bei Gesundheit sparen

Bundeskanzler Gerhard Schröder will die Reformvorhaben für den Arbeitsmarkt, bei Gesundheit und Rente zu einer Modernisierungspolitik aus einem Guss bündeln. Schwerpunkt des Pakets ist die Senkung der Lohnnebenkosten. Regierungssprecher Bela Ada bestätigte an Montag, dass Schröder die Eckpunkte der Reformen in einer „Rede zur Lage der Nation“ am 14. März vorstellen will, die laut „FAZ“ unter dem Motto „Mut zum Frieden - Mut zur Veränderung“ stehen wird. Neben nationalen Fragen werde der Kanzler in seiner Regierungserklärung auch auf die internationale Politik und die Europapolitik eingehen, sagte Anda. Zwar sei es verfrüht, bereits jetzt näheres über die Inhalte mitzuteilen, sicher sei aber, dass Schröder Analysen geben und Perspektiven aufzeigen werde.

Vorschläge der „Gesundheitsweisen“

Am Montag legte der Sachverständigenrat zur Reform des Gesundheitswesens ein Gutachten vor, in dem Einsparungen von bis zu 40 Mrd. Euro vorgeschlagen werden. Durch eine Umsetzung aller Reformvorschläge könnten die Beiträge in der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) um über vier Prozentpunkte gesenkt werden, heißt es in dem Expertenpapier, das an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) übergeben wurde.

So sollen Kassenversicherte Privatunfälle und schrittweise auch Zahnersatz privat absichern müssen. Die Selbstbeteiligung soll erhöht und auf den Arztbesuch ausgeweitet werden. So genannte versicherungsfremde Leistungen wie Sterbegeld, Empfängnisverhütung und Krankengeld bei Krankheit eines Kindes sollen nicht mehr über Kassenbeiträge, sondern über Steuern bezahlt werden.

Der Rat schlage zudem eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage für die Zahlung von Kassenbeiträgen vor. So sollten neben Löhnen, Gehältern und Renten künftig auch Zins- und Mieteinnahmen abgabenpflichtig werden. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten soll aufgehoben werden, stattdessen schlägt der Rat ein Splitting des gemeinsamen Einkommens vor. Darauf sollen dann jeweils Abgaben in Höhe des halben Beitragsatzes entrichtet werden.

„Goldcard“ für Ärzte

Das Mitglied des Sachverständigenrates Karl Lauterbach sieht zudem im Wettbewerb unter den Ärzten ein Einsparpotential. Nach Vorstellung des Kölner Universitätsprofessors könnte es je nach Fortbildungsbereitschaft und Qualität der Ärzte unterschiedliche Verträge mit den Medizinern geben. „Die besten Ärzte kriegen die besten Konditionen“, sagte Lauterbach dem Kölner „Express“. Dem Vernehmen nach könnte ein stärkerer Wettbewerb zwischen Ärzten, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen zwei Mrd. Euro „freimachen“.

Abstriche bei Leistungen für Arbeitslose

Ein Dreh- und Angelpunkt bei der Reform des Arbeitsmarktes dürften Veränderungen im Arbeitsrecht und Einsparungen bei der Arbeitslosenhilfe sein. In der "Welt am Sonntag " hieß es, Sozial- und Arbeitslosenhilfe sollen auf gleichem Niveau festgesetzt werden, abgesehen von gewissen Zuschlägen. Derzeit liegt die Arbeitslosenhilfe bei 53 Prozent des monatlichen Nettoarbeitslohnes; die „Stütze“ beträgt etwa 300 Euro im Monat.

um ehrlich zu sein,
lese ich auch hin und wieder die Beiträge auf n-tv.de. Ist echt ein dummer Zufall, daß deine Frage dazu Wort für Wort den selben Inhalt hat.
Oder: hä?

fragt:
Frank

halll Frank,
was ist so negativ daran, dass hier die Nachricht wortwörtlich gepostet wurde?
Senkt das die Qualität? Ist der Inhalt dann falsch?
Man könnte zu dem Test nur sagen: ein Großteil ist ein akter Hut, der im letztem kostendämpfungsgesetz beaschlossen wurde. Nur hat sich keine Partei getraut, das zu verwirklichen.
Grüße
Raimund

halll Frank,
was ist so negativ daran, dass hier die Nachricht wortwörtlich
gepostet wurde?
Senkt das die Qualität? Ist der Inhalt dann falsch?
Man könnte zu dem Test nur sagen: ein Großteil ist ein akter
Hut, der im letztem kostendämpfungsgesetz beaschlossen wurde.
Nur hat sich keine Partei getraut, das zu verwirklichen.

Nein,

es hat nur keinerlei persönlichen Inhalt. Freut suie sich darüber, ärgert es sie, hat sie ne Frage?
Ich könnte auch die LVZ einscannen und hier rein bringen. Aber außer Ärger wegen Verletzung des Urheberrechts bringt das wohl nicht viel, oder sehe ich das falsch?

fragt:
Frank

Hi!

Das Mitglied des Sachverständigenrates Karl Lauterbach sieht
zudem im Wettbewerb unter den Ärzten ein Einsparpotential.
Nach Vorstellung des Kölner Universitätsprofessors könnte es
je nach Fortbildungsbereitschaft und Qualität der Ärzte
unterschiedliche Verträge mit den Medizinern geben. „Die
besten Ärzte kriegen die besten Konditionen“, sagte Lauterbach
dem Kölner „Express“. Dem Vernehmen nach könnte ein stärkerer
Wettbewerb zwischen Ärzten, Kliniken, Apotheken und
Krankenkassen zwei Mrd. Euro „freimachen“.

Das ist gerade heftig bei Maischberger auf NTV diskutiert worden.

Aktueller Zustand:
Viele Patienten = viele Abrechnungen = viel Kohle für den Arzt
(Folge: schlampige oder nachlässige Behandlung)

Gute, intensive Betreuung des Patienten = zeitaufwendig = wenig Abrechnungen = wenig Geld
(Folge: beliebter Arzt macht Pleite).

Diskutierte Lösung:
Stundensatz für Behandlung, unabhängig von der Anzahl der Patienten, abgestuft nach Qualität (15 Minuten grippaler Infekt bringt weniger als 15 Minuten Arterioklerose oder Zuckerkrankheit).

Problem: wer wenig oder bewußt langsam arbeitet, profitiert.

Alternative: fixes Monats- oder Jahressalär für den Arzt bei einer bestimmten Mindestleistung, mehr nur für qualifizierte Behandlungen.

Gegenargument: Handlungsfreiheit des Arztes wird eingeschränkt.

Wie soll’s denn sein?

Grüße
Heinrich

hallo Heinrich,
die Lösung gibt es schon seit Jahrzenten: so wie bei den Privaten!
Nach GOÄ (Gebührenverordnung für Ärzte) bezahlen. Kein Kopfgeld mehr, nur noch Leistung. Je höherwertig die Krankheit und damit die leistung, umso mehr Geld gibt´s.
die provaten zahlen bei den Ärzten mindestens den 2,3 fachen Satz der GOÄ (GOZ). Bis zum Höchstzatz der GOÄ (GOZ) = 3,5 fach)
Wenn die Kassen zu diesem System umsteigen würden (z.B. 2 fach normale Behandlung. Wirds kompliuiertzer bis max. 2,3. Allerdings mit Begründung. Dazudie Rechnung (oder die Kopie) grundsätzlich an den Patienten, bzw. jede Behandlung muss einzeln vom Patienten abgezeichnet werden.
Dann werden es zwar wir Private etwas schwieriger haben, Kassenpatienten zu uns zu locken, doch die Liquidation wäre faierer und der fleissige Arzt kommt trotzdem auf seinen Gewinn. Natürlich nicht der Chip-Karten-Betrüger.
Grüße
Raimund

Hy

Also ich verstehe den ganzen Stress um die Kosten im Gesundheitswesen nicht. So lange es sich eine sogenannte Solidargemeinschaft leisten kann, Raucher, Trinker, „Extremfresser“, Extremsportler … ohne Risikoaufschläge einfach so mit zu versorgen, kann es dem System doch gar nicht schlecht gehen.

Gruß

Hallo Heinrich,

Alternative: fixes Monats- oder Jahressalär für den Arzt bei
einer bestimmten Mindestleistung, mehr nur für qualifizierte
Behandlungen.

Dagegen wird aber die KV etwas haben. Schließlich werden die ja auch nach der Höhe der Honorare bezahlt. Auch die ganzen Abrechnungsgesellschaften werden etwas dagegen haben. Die werden auf Provisionsbasis bezahlt. Das heißt, der Arzt rechnet weniger ab und die Abrechnungsfirmen bekommen auch automatisch weniger.

Sonnige Grüße

Geisha

Aha, und was jetzt ?
Nett, das du uns das mitteilst, aber was ist der Nährwert dieser Info?

Als Betroffener kann ich nur sagen, das die Politiker schon lange den Kontakt zum Volk verloren und ihren eigentlichen Sinn (das Dienen dem Volke) vergeßen haben.

Wie wäre es mit : Alle Arbeitslose ins Meer treiben und die Kranken einfach in den Keller werfen und vergeßen.
Damit könnte man 100% der Kosten sparen.
Dann bliebe noch mehr davon überig, was sich die (kriminelle) Wirtschaft und die (bestechliche) Politik gegenseitig in die Taschen schieben können.

Winfried