400 EUR in der Familie möglich?

Hallo,

ich habe da mal nen Fall und vielleicht kennt sich ja einer da aus.
Familie H hat eine Tochter (15 Monate) und ist nun umgezogen. Da es keinen Krippenplatz zur Zeit gibt möchten diese den Opa P als Minijobber auf 400 EUR Basis „einstellen“.
Ist dies auch familär möglich? Wird dies als reine Arbeitszeit anerkannt?
Das Arbeitsamt meinte, dies sei nicht möglich und Opa P bräuchte sowieso eine Qualifizierung als Kinderbetreuer, wobei ich hierzu nichts im Internet gefunden habe.
Wie ist die Rechtslage?

Desweiteren besteht die Problematik, dass Opa P seit dem 27.03.09 arbeitslos ist, 9 Monate gearbeitet hat und nun durch den MiniJob seine 12 Monate mindestens „vollmachen“ möchte um Arbeitslosengeld zu bekommen. Kann mir einer sagen wie hier die Spanne ist, der Zeitraum in dem er arbeitslos sein darf ohne dass die 9 Monate verfallen?

Vielen Dank schon mal! Ich hoffe auf Antworten :o)

Grüße

Um als Tagemutter bzw. Tagesopa tätig zu werden, bedarf es in der Regel keiner besonderen Qualifikation. Aber es ist immer sinnvoll sich beim Jugendamt zu erkundigen. Viele Städte bieten Kurse an, wie die Tagesmutter z.B. in welcher Situation reagieren sollte, wie sie sich absichert, welche Auflagen die Stadt stellt, usw.

Grundsätzlich spricht überhaupt nichts dagegen, ob eine Frau oder ein Rentner Kinder betreut.

Auch ist es möglich Familienmitglieder auf Minijobbasis, sprich 400 Euro einzustellen.

Aber mit einem Minijob wird er den Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht „vollmachen“, denn dazu müsste er einen sozialversicherungspflichtigen Job ausüben.

Vielen Dank für die schnelle Antwort :o)

Ab 401 EUR gilt ein sozialversicherungspflichtiger Job oder?
Darf man als Privatperson so einen Job „vergeben“?
Wie ist hier die Rechtslage?

Vielen Dank bereits vorab!

Ja, ist möglich. Ich habe ebenfalls ein Familienmitglied auf 404 Euro mtl zur Kinderbetreuung - ohne „Sachkundenachweis“ eingestellt.
Nein, weder Krankenkasse noch Finanzamt freuen sich besonders über die Anstellung. Man legt dir dicke Steine in den Weg, fordert dich auf, ein Lohnprogramm zu kaufen oder den Steuerberater hinzuzuziehen. Sei stark und tapfer, frag und bohre so lange nach, bis man dir vernünftige Antworten gibt. Die Gesetzeslage ist derartig, dass einem so wirklich die Lust genommen wird, jemanden sozialversicherungspflichtig einzustellen.