Juhu, wieder dieses Thema =)
Hallo,
angenommen, man hat als Studentin einen 400€ Job. Kann man
zusätzlich in einem anderen Betrieb auf Honorarbasis arbeiten,
also Rechungen schreiben?
Ja, kann man.
Und wie sieht das da mit
Scheinselbständigkeit aus?
Könnte eine sein, kann aber auch keine sein. Macht man einen Dozentenjob an der Volkshochschule, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es eine echte Selbstständigkeit ist. Ist man selbstständige Kellnerin / Spülkraft / Regalauffüller / etc., würde ich eher davon abraten.
Kommt auf den Job an. Man sollte sich einfach selber mal fragen, ob der Job eher von Beschäftigten oder Selbstständigen ausgeübt wird, da bekommt man schon eine Richtung, ob das „rechtens“ ist. Und gerade wenn es nur Hilfsarbeiten sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es Scheinselbstständigkeit ist.
Wären ansonsten zwei 400€ Jobs in zwei verschiedenen Betrieben
irgendwie (anders) kombinierbar?
Adhoc fällt mir nichts anderes ein. Vielleicht den zweiten Job erstmal als kurzfristiger, aber das kann auch eine heiße Nummer werden.
Zumal man bedenken sollte, dass zwei 400 Euro Jobs zusammen gerechnet werden, dann hat man nicht mehr brutto für netto. Und wenn man dann noch dauerhaft mehr als 20h/Woche arbeitet, fällt man unter Umständen auch noch vollständig unter die Sozialversicherungspflicht, d.h. Abzüge in der ganzen Bandbreite und nicht nur in der Rentenversicherung.
Man hätte dann wiederum mehr davon, wenn einer der beiden von sich aus über 400 Euro ist (muss ja nicht viel sein). Dann hätte man zumindest beim zweiten Job wieder brutto für netto und beim ersten gibt es zwar Abzüge, aber in sehr geringem Umfang. Und mit etwas Glück, je nachdem wie viele Stunden man arbeitet, auch nur in der Rentenversicherung.
Einziges Problem: Der Arbeitgeber muss das mitmachen.
Greetz
S_E