400€-Job Pauschallohn wurde nicht gezahlt

Hallo,

erstmal zur Erklärung:

Meine Lebensgefährtin, hat seit 6 Monaten bei einer Reinigungsfirma auf 400€-Basis gearbeitet. Nun wurde sie gekündigt. Am 15. hat sie dann das Geld vom Vormonat erhalten nur war es deutlich weniger. Denn es wurde ein Pauschallohn von 350€ vereinbart der auch monatlich genau an meine Lebensgefährtin überwiesen wurde. Nun hat sie über 80 € weniger erhalten. Mit der Begründung das die Std nicht reichen würden, Aber sie hat in etwa die gleiche Stundenzahl als in den Monaten davor.

Meine Frage:

Kann ein Arbeitgeber einach so Rückwirkend eine Vereinbarung über einen Pauschallohn aufheben. bzw ist es rechtens was der Ex-Arbeitgeber meiner Lebensgefährtin da gemacht hat?

MFG

Hallo,

aus meiner Sicht würde ich sagen nein, würde aber in diesem Fall evtl. beim Arbeitsgericht nachfragen, dort gibt es kostenlose Stellen, wo man sich beraten lassen kann.

Gruß

Monika

Hallo Apxaxren,
ich hoffe, Du bringst da jetzt nicht etwas durcheinander. Für die Mini-Jobs fallen pauschale Abgaben (Sozial-, Renten-, Krankenversicherung etc.) an, der Lohn ist aber i.d.R. nicht pauschal, sondern auf eine Arbeitsstundenanzahl bezogen. Das ist auch wichtig, weil letztendlich (z.B. bei den reinigern) Tariflohn gezahlt werden muss.
Ich hoffe, Ihr habt da was Schriftliches (Arbeitsvertrag). Aus dem müsste genau hervor gehen, wie viele Arbeitsstunden deine LG pro Monat zu leisten hat. Hat sie die nicht geschafft (Arbeitszeitnachweise?), kann der AG auch kürzen.

Hallo, da kann ich Dir leider nicht wirklich helfen. Ich würde die Papiere nochmal genau durchsehen, was vereinbart wurde, auch Stundenzettel oder so. Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Habt Ihr Rechtsschutz? Spätestens jetzt solltet Ihr Euch einen zulegen… (klingt blöd, ist aber wirklich sinnvoll)

Alles Gute!

Diesen Nachweis hat sie und es wurde halt ein Pauschalbetrag vereinbart (steht alles mit drin) weil es ab und zu auch „Zusatztätigkeiten“ geben kann und sie dann eventuell paar stunden mehr im monat als üblich hat und dafür wurde ein fester Betrag vereinbart. (mal nen Monat unter den stunden mal über den Stunden und das halt ein gleichbleibender Betrag gezahlt wird wurde dies so ausgemacht) Und nun hat wie oben beschrieben der AG den letzten monat einzeln abgerechnet und stunden abgezogen. wobei sogar seine Rechenweise nicht mal auf die geleistet stunden des Monats passt.

@Schubifant also ist das rein rechtlich egal ob ein Fester Betrag vereinbart wurde im nachhinein kann sich der AG auf die geleisteten Stunden berufen? Weil ich hab was gelesen das das Arbeitsrecht (inkl. Festbeträge) sowohl bei Vollzeit auch als Nebenjobs (400€-Basis) gilt. Ich bin mir halt nicht sicher. xD

MFG

Hallo,

zu Deinem Thema kann ich Dir leider keine Antwort geben.

Viele Grüße

Hallo, meine Freundin hat nen ähnlichen Fall.

Sie hatte einen schriftlichen Arbeitsvertrag, der eine monatliche Arbeitszeit festgelegt hatte um auf 400 Euro zu kommen. Darauf begründet sich dann auch ein Stundenlohn von 6,90.

Jetzt hat sie immer 399 überwiesen bekommen aber unterschiedliche Stundenzahlen erreicht.
Dazu kommt dass, aufgrund der noch laufenden Probezeit,der Vertrag inmitten eines Monats gekündigt wurde und sogleich ein neuer mündlicher geschlossen wurde, weil meine Freundin nicht auf Ihre Stunden kommen würde…diese Aussage find ich sehr fragwürdig…aber jetzt hat sie nicht 399 Euro ausgezahlt bekommen für den letzten Monat, sondern nur um die 60€ weil rückwirkend wohl „Minusstunden“ abgezogen wurden. Ist Das zulässig??? kann da jemand was zu sagen???