400 € job und freiberuflich

Hallo!

Die Ehefrau (beim Gatten mitversichert) hat einen 400€ Job, verdient im Monat aber nur etwa 250€.

Nun bietet sich ein zusätzlicher Job an (andere Fa.)bei der auf freiberuflicher Basis gearbeitet werden soll.

Frage:

  1. Muss der 1. AG über die zusätzliche Tätigkeit informiert werden, wenn ja, warum eigentlich?

  2. wenn man durch den zusätzlichen freiberufl. Job nun auf über 400€ Einnahmen im Monat kommt, welche Auswirkungen hat das?

  3. Hat das steuerlich Nachteile? Wie siehts mit der Krankenversicherugn aus?

Danke für die Hilfe

Gruß Petra

Hi!

  1. Muss der 1. AG über die zusätzliche Tätigkeit informiert
    werden, wenn ja, warum eigentlich?

Jein *g*
Wenn die freiberufliche Tätigkeit bspw. Konkurrenz zum Arbeitgeber ist, dann definitiv JA (Grundsatz Treu und Glauben).
Es hängt halt vom Einzelfall ab.

  1. wenn man durch den zusätzlichen freiberufl. Job nun auf
    über 400€ Einnahmen im Monat kommt, welche Auswirkungen hat
    das?

In der Sozialversicherung in Zusammenhang mit dem Minijob keine, da man selbständig ist.

  1. Hat das steuerlich Nachteile? Wie siehts mit der
    Krankenversicherugn aus?

Wie wäre denn die fiktive Person derzeit versichert?

LG
Guido

Hallo,
wenn die 400,00 € Marke überschritten wiird durch Entgelt und Arbeitseinkommen aus selbständiger Tätigkeit, dann endet die
kostenlose Familienversicherung.
Es liegt dann an der zuständigen krankenkasse zu entscheiden ob eine
hauptberuflich Selbständige Tätigkeit vorliegt oder nicht.
Die Ehefrau hat die Möglichkeit der frewilligen Weiterversicherung bei der bisherigen Kasse. Sie muss auf jedenfall mit mindestens
-120,00 - 130,00 € mtl. für Kranken- und Pflegeversicherung als
Beitrag rechnen, je nach Kasse.

Gruß

Czauderna

die Person wäre z. bsp. in der Familienversicherung mitversichert…
wenn sie jetzt mit ca. 100 € über dem Minijob liegen würde also insges. dann 500 erzielen würde, könnte sie sich den Job ja gleich sparen falls dann genausoviel KK-Beiträge anfallen würden, oder könnte man das umgehen?

LG + Danke, Petra

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Hallo,

die Person wäre z. bsp. in der Familienversicherung
mitversichert…
wenn sie jetzt mit ca. 100 € über dem Minijob liegen würde
also insges. dann 500 erzielen würde, könnte sie sich den Job
ja gleich sparen falls dann genausoviel KK-Beiträge anfallen
würden, oder könnte man das umgehen?

Einkünfte von 355 € (übrigens auch Mieteinnahmen usw., nur beim Minijob darfs dessen Grenze sein) sind die Grenze für die Familienversicherung. Habe gerade mit meiner Krankenkasse darüber diskutiert.

Gruß,
Karin

Hallo,
bei 500,00 € regelmäßiger Einnahmen monatlich gibt es keine
Familienversicherung mehr - dann geht grunsätzlich nur die freiwillige
(pflicht) Weiterversicherung und die kostet ca. 120,00 - 140,00 €
incl. Pflegeversicherung je nach Kasse.

Gruß

Czauderna

Job in der Gleitzone - Alternative
Hi!

wenn sie jetzt mit ca. 100 € über dem Minijob liegen würde
also insges. dann 500 erzielen würde, könnte sie sich den Job
ja gleich sparen falls dann genausoviel KK-Beiträge anfallen
würden, oder könnte man das umgehen?

Der Minijob-AG könnte sich natürlich darauf einlassen, dass man aus dem Minijob einen Job innerhalb der Gleitzone (Midijob) macht.
Also nicht 400€ sondern 401€ - 800€.
Dann fallen für den AN zwar Steuern und SV-Beiträge an, aber das ist allemal günstiger als 120 € für die freiwillige KV - es ist übrigens auch günstiger für einen Arbeitgeber!

LG
Guido