ebendiese Aufgabe stellt sich mir. Mit der Motorsense komm ich schlecht rum, weil die Pflanzen auf die Sense fallen und dann ist Schluß mit lustig (Berge von Unkraut!). Ein Traktor mit Rechen geht auch nicht, im Acker sind einige Löcher, tiefer als ein Meter bei zwei Meter Durchmesser. Mit der händischen Sense habe ich keinerlei Erfahrung. Brandrodung geht nicht. Gift verbietet sich von selbst.
Kniehoch umsensen reicht, welche Maschine? Ich möchte in endlicher Zeit das Zeugs aufm Boden liegen haben. Kann mir geholfen werden?
das ist ein Fall für einen Einachsmäher mit Messerbalken. Mit den Löchern kommt einer vom System Holder (Antrieb nicht mittig, sondern seitlich angeordnet) am besten klar.
Hallo,
sollen die Löcher da drin bleiben? Falls nein, würde ich die nicht ausmähen sondern gleich auffüllen nachdem drumrum grob gemäht wurde.
Balkenmäher ist schon ein guter Ansatz, aber auch damit wird einem das „Gestrüpp“ entgegenfallen.
Wenn es nicht ein Bombenabwurfplatz mit mehr Kratern als ebener Fläche ist, könnte man die Löcher auch großzügig und deutlich markieren und dann mit einem Traktor mit Mähbalken (unser Nachbar hat sowas noch) erstmal das Gröbste abmähen.
mechanisch ist dem auf jeden Fall beizukommen.
Das Problem mit der Motorsense ist mir leider aus meiner „Anfangszeit“ bekannt. Es kommt tatsächlich auf die Technik beim Mähen an: Die normale Sensen-Rundbewegung funktioniert leider bei so hohen Beständen nicht wirklich, sondern es kommt zu dem beschriebenen Problemen mit dem Mähgut.
Ich habe mir damals damit beholfen, das ich das Unkraut erst auf die Hälfte der Höhe „gestutzt“ hatte (fällt zwischen die verbleibenden Stängel bzw. es stopft weniger). Nach 2-3 Tagen habe ich dann die Reste gemäht, da durch den Welkprozess die abgemähten Pflanzenreste tiefer gesunken waren. Sollte alles das nicht helfen oder wie in der anderen Antwort geschrieben kein Balkenmäher (der auch Probleme haben dürfte) vorhanden sein hilft nur eines, nämlich die Motorsense anders zu führen, was aber megaanstrengend ist. Ich habe dabei die Sense versucht folgendermassen zu führen:
Quer zur Mährichtung in einem 90 Grad Winkel, so das das Unkraut „umkippt“ und in einem Schwad vor dem zu Mähenden landet.
Das hat selbst in einem Brennessel- und Meldeurwald von 3 m Höhe gut geklappt.
Gut Määääh
Uli
uns hat ein Kumpel mit einer Kreiselegge den Boden geebnet. Ein paar vereinzelte Wurzeln haben wir noch rausgelesen, aber sonst nur noch glattgeharkt und etwas verdichtet, bevor der Rasensamen draufkam. Allerdings war bei uns das Unkraut nicht ganz so hoch wie bei dir.
Mähen ist bei diesem Bestand zwar möglich aber schwierig. Besser ist „mulchen“. Dabei wird das hohe Zeugs gehäckselt und kann schnell verrotten. Wenn es wegen der Löcher möglich ist würde ich Maschinenarbeit empfehlen.