49€ Ticket - Kein Lastschriftverfahren möglich

Jetzt hast Du Dich schon so im Schmoll-Modus verbissen, dass Du nicht mehr gradeaus schauen kannst. Daran solltest Du dringend was machen. Z.B. heute Abend zum Essen ein Fläschlein von dem Frühlings-Auxerrois „Lièvre de Mars“ aus den Caves de Cleebourg (grade eben noch sowas wie ein Geheimtipp - ich schätze, die werden die kommenden zwei-drei Jahre zu einer „großen Adresse“ auflaufen…

Hier, schau mal:

Haaalloooo! Wenn Du per Monatsende kündigst, bezahlst Du den ersten Monat. Ich sprach von Stornierung des Auftrags.

Und so geht das auch bei

reiseauskunft.bahn.de

obwohl das Deutsche Eisenbahnsystem im Personenverkehr zigfach komplexer ist als die fünfeinhalb Strecken in Norwegen.

Bei https://www.kvv.de/fahrkarten/fahrkarten-preise.html habe ich jedenfalls nichts gefunden.

Auch wenn eine Auftragsbestätigung kam, ich aber nicht zahlen darf, wird der Vertrag wohl erst gar nicht wirksam werden, kann also auch nicht gekündigt zu werden.

Es ging mir nicht darum, daß ich den Zug gefunden habe, sondern daß die Norweger meine Visa-Karte gefunden und akzeptiert haben! Obwohl die Kronen haben und erst noch umrechnen mußten!

Sicher nicht schlecht, aber das ist ein anderes Thema, zumal ich bei den norwegischen Preisen keinen Tropfen Wein oder Bier trinke und schon mal trainiere!

Die Mainzer Mobilität hat auf jeden Fall geantwortet und wenn der Antrag geprüft wurde, erhalte ich noch einmal eine Nachricht. Jetzt warte ich mal ab!

Und genau darum ging es mir auch.

Es ist kein Zufall, dass alles, worüber Du Dich beschwerst, es sei bei der DB angeblich nicht möglich, auf bahn.de funktioniert.

Das Deutschland-Ticket ist in technischer Hinsicht ein Kuckucksei. Wer sowas zum Vorverkauf ab März einführen will, hat sich dafür gefälligst im Dezember zu entscheiden, und zwar in allen Einzelheiten einschließlich Finanzierung und Sondersperenzien aller 36 Landesminister - oder sind das inzwischen schon 47?

Aber macht nix - auf dem verlinkten Pfad beim KVV kannst Du alles haben, was Du magst, und wenn Du nicht im Schmoll-Modus wärst, könntest Du natürlich auch an irgendeinen x-beliebigen Schalter gehen.

Im dümmsten Fall geht das dann halt auf gut Schwäbisch aus:

Wär it will, hot g’het.

wurde Dein Auftrag bestätigt.

Und wenn Du ihn stornieren willst, musst Du das tun.

Sonst hast Du demnächst mehr Deutschlandticket-Abos am Hals, als Dir lieb sein kann.

Schaue dir mal bei deutschlandticket.de die Rezensionen an: Durchschnitt 2,6, die meisten vergaben von 5 möglichen Punkten 1 Punkt. Weniger ist wohl nicht möglich.

Da eine Übertragung des Abonnements nicht möglich ist, dürfte es erst gar nicht zu Doppelbuchungen kommen.

HAALLOOOOO! AUFWACHEN!

Ich schrieb

Und damit haben wir - glaube ich - über alles geschrieben, was es zu diesem Thema zu sagen gibt.

und weiter tänzeln wir im Schmollmodus durch die Universen unserer Vorstellungskraft.

Meinetwegen kannst Du Dir auch vier unübertragbare Abos für das Deutschlandticket zulegen. Das macht weder mir noch meinem Geldbeutel was aus. Du darfst dann aber trotzdem nicht mehr als einen Sitzplatz im Zug einnehmen, die drei überzähligen Abos sind schlicht für die Katz.

Ich habe Dir empfohlen, die bestätigte (bestätigt heißt, Du hast gebucht und der Vertragspartner hat dieser Buchung zugestimmt, d.h. er hat die Leistung zu erbringen und Du hast dafür zu bezahlen) Buchung zu stornieren, wenn nach ein paar regulären Arbeitstagen (die gab es, falls Dir das entgangen sein sollte, seit 7. April nicht) kein Kontakt mehr mit Dir aufgenommen wird.

Du musst Dich nicht an diese Empfehlung halten - bewahre!

Aber quengel dann nicht, wenn Dein Vertragspartner darauf besteht, dass Du die vereinbarte Leistung (nämlich bezahlen) zu erbringen hast.

Da solltest Du auch nicht schauen, sondern DAAAA:

Das, wo in einem etwas stumpfen Dunkelrot kursiv Abo-online steht, ist ein sog. Link. Da klickst Du drauf, und dann bist Du genau da, wo Du hinmusst, um ein Deutschlandticket beim KVV zu käufen.

So schlimm?

Ja, das meine ich auch. Es ist nicht einfacher geworden. Warten wir die Antwort von Mainz ab.

Sowas ist lt. den SEPA-Regularien auch gar nicht erlaubt.

Vorliegend scheint es darum zu gehen, dass Kontoinhaber, die bei der Schufa nicht oder mit irgendwelchen Unregelmäßigkeiten bekannt sind (z.B. Wohnsitz vor 15 Jahren abgemeldet, kein neuer Wohnsitz bekannt), und deswegen bei der maschinellen Prüfung hängen bleiben, manuell freigegeben werden müssen. Sozusagen eine Diskriminierung um drei Arbeitstage.

Schöne Grüße

MM

Habe soeben Nachricht v on LOGPAY erhalten, die sind fein raus:
LOGPAY bietet als Auftragnehmer und Zahlungsdienstleister seinen Vertragspartnern eine Vielzahl an unterschiedlichen Zahlungsmethoden an (z.B. Paypal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift).

Unter den von LOGPAY angebotenen Zahlungsmethoden befinden sich ebenfalls Zahlungsmethoden, bei denen die SCHUFA-Abfrage entfällt (z.B. bei sog. Pre-Paid-Lösungen).

Unsere Vertragspartner/Auftraggeber (z. B. Verkehrsunternehmen und -verbünde) haben die Möglichkeit, die für sie gewünschten Zahlungsmethoden auszuwählen und in ihre jeweiligen Shops/Apps zu integrieren.

Die Entscheidung, welche Zahlungsmethoden letztlich im jeweiligen Shop umgesetzt werden (und damit eine SCHUFA-Abfrage notwendig ist) liegt ausschließlich bei unseren Auftraggebern.

Wichtig der letzte Absatz.

Ich kann ja nur über mich selbst berichten, und da weiß ich, daß ich mich ordnungsgemäß vor 30 Jahren in D abgemeldet habe mit Angabe der neuen Anschrift in F.