MÖGLICHERWEISE sind damit Gewehre (vielleicht älteren Typs) gemeint die nur deshalb noch mitgeführt wurden um damit 40mm Gewehrgranaten zu verschießen ?
Granatwerfer werden auch als Mörser bezeichnet
In schlechten Übersetzungen aus dem Englischen schon, im Deutschen ursprünglich nicht.
und sind
Steilfeuerwaffen der Infanterie. Mit einem Gewehr haben die
nur so viel zu tun, als sie auch eine Waffe sind.
Wahrscheinlich war mit dem „Granatwerfer“ hier ein Granatgewehr gemeint.
Grüße
Ostlandreiter
Hallo !
Vielleicht ein Übersetzungsfehler? Könnte es auch 40 heißen?
Dieses „40“ bezieht sich dann wahrscheinlich auf das Konstruktionsjahr. Das war in Deutschland und auch bei den Alliierten üblich.
mfgConrad
Hallo,
Mörser ist aber im heutigen bundesrepublikanischen Militär das Wort für das was einmal Minenwerfer, Granatwerfer hiess.
Gewehrgranaten gab es schon im ersten weltkrieg und in Frankreich konnte man die mit dem MAS 36 bequem, auch im Kaliber 40 mm, verschiessen.
Granatgewehre hatten die Franzosen während des Indochinakrieges nicht.
Gruss
Rainer
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Hallo,
bei Gewehren gab es das bei den Franzosen nicht, ausser einem Halbautomaten mit Fünfschussmagazin(fusil automatique, modéle 1940).
Gruss
Rainer
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bei Gewehren gab es das bei den Franzosen nicht, ausser einem
Halbautomaten mit Fünfschussmagazin(fusil automatique, modéle
1940).
Vielleicht war es genau das Ding!
Was mir dabei einfällt : Frankreich war doch 1940 von den deutschen Truppen besetzt.
Haben die Franzosen dann noch ihre Waffen weiterentwickelt? So, wie in Holland? Dort wurde, in Zusammenarbeit mit den Deutschen, die U-Bootstechnik verbessert. (Siehe Schnorchel).
Haben also die Deutschen und Franzosen 1940 zusammen ein französisches Gewehr entwickelt/verbessert? Dann käme das hin,
als SS-Soldat und als Fremdenlegionär die gleiche Waffe.
Bißchen absurd das Ganze, aber es gab Schlimmeres.
Aber warum hieß das Ding „Rifle“. Das ist doch rein amerikanisch?
mfgConrad
das Ding hatte ein Kaliber von 7.5 mm und wurde nach dem Krieg von den Franzosen selbst geändert. Die deutschen haben diese Waffe zwar übernommen, aber nichts daran weiterentwickelt. Das haben die Franzosen nach dem Krieg mit dem MAS 49, bzw. mit dem MAS 49/56 selbst gemacht.
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Aber warum hieß das Ding „Rifle“. Das ist doch rein
amerikanisch?
Das buch ist auch auf amerikeanisch/englisch!
Aber warum hieß das Ding „Rifle“. Das ist doch rein
amerikanisch?Das buch ist auch auf amerikeanisch/englisch!
Ein amerikanischer Schriftsteller würde aber das deutsche k98 oder MG42 niemals Rifle nennen!! Ganz im Gegenteil, er würde die einzelnen Unterschiede betonen.
Hallo,
ich habe mal ein bisschen um die Ecke gedacht. Der Autor des Buches war Deutscher, würde also evtl. das Manuskript auch in dieser Sprache geschrieben haben und jemand anderes hat es ins Englische übersetzt.
„Rifle“ ins Deutsche zurückgeführt würde am ehesten mit „Büchse“ übersetzt. Klingelt bei noch jemandem da das Stichwort Panzerbüchse?
Dieser Begriff war ursprünglich nur für Gewehre geprägt worden, wurde jedoch im 2.WK auch auf eher raketenähnliche Waffen angewandt. Von dort ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zum 7,5cm Leichtgeschütz 40 (!) und seiner Nachfolger.
Von besonderem Interesse dürfte hier die amerikanische Gattung der „Recoilless Rifles“ sein…das mal schnell bei Wikipedia nachgeschlagen und da findet sich:
„As it was, however, these weapons remained fairly rare during the war though the US versions of the 75 started becoming increasingly common in 1945.
In 1947, the US 75mm was acquired as war surplus by the French military and mounted on a Vespa scooter. It was used by French paratroops as a mobile anti-tank and anti-fortification platform. It saw service in Algeria and Indochina.“
Hier der Link dazu:
http://en.wikipedia.org/wiki/Recoilless_gun
Ich denke, das ist des Rätsels Lösung.
Hallo,
ieser Begriff war ursprünglich nur für Gewehre geprägt
worden, wurde jedoch im 2.WK auch auf eher raketenähnliche
Waffen angewandt. Von dort ist es dann nur noch ein kleiner
Schritt zum 7,5cm Leichtgeschütz 40 (!) und seiner Nachfolger.Von besonderem Interesse dürfte hier die amerikanische Gattung
der „Recoilless Rifles“ sein…das mal schnell bei Wikipedia
nachgeschlagen und da findet sich:
„As it was, however, these weapons remained fairly rare during
the war though the US versions of the 75 started becoming
increasingly common in 1945.
In 1947, the US 75mm was acquired as war surplus by the French
military and mounted on a Vespa scooter. It was used by French
paratroops as a mobile anti-tank and anti-fortification
platform. It saw service in Algeria and Indochina.“
Hier der Link dazu:
http://en.wikipedia.org/wiki/Recoilless_gun
Ich denke, das ist des Rätsels Lösung.
zwischen 40 mm und 75 mm ist ein Unterschied von 35 mm. Und ein rückstossfreies Gewehr/Büchse
etc. in 40 mm gab es zu dieser Zeit noch nicht. Die Gewehrgranatgeräte im Kaliber 40 mm kamen erst
viel später in die Armeen. Wahrscheinlich ist das Ganze ein Übersetzungs-, Übertragungsfehler, falls
Original in einer anderen Sprache, oder der Schreiber hat sich einfach vertan.
Gruss
Rainer
zwischen 40 mm und 75 mm ist ein Unterschied von 35 mm.
Damit hast du natürlich Recht. Ich dachte nur daran, dass der Autor geschrieben hatte, bereits in der WH mit einem ähnlichen Gerät hantiert zu haben. Deswegen hielt ich es für möglich, das er auch die neue Waffe mit einem bereits gewohnten Ausdruck (Leichtgeschütz 40) belegt.
Die rückstossfreien 7,5er wurden immerhin in Indochina eingesetzt und würde auch zur Verwendung in der Abteilung der schweren Waffen passen.
Dein Hinweis auf die Gewehrgranaten macht natürlich auch Sinn. Vielleicht könnten wir mal einen Auszug aus dem Buch sehen in dem die Waffe etwas näher beschrieben oder ihr Einsatz geschildert wird?