5 kg weniger - WIE?

Hallo Phoebe!

Such dir einen Berg aus (200 Höhenmeter) und gehe diesen in
normalen Tempo rauf (ca. 25 - 35 Minuten). Erst dann spürst Du
deinen Körper und erst dann kannst Du beurteilen, wie es mit
dir wirklich ausschaut.

im Prinzip ne gute Idee. Allerdings hat das nicht primär etwas
mit dem Gewicht zu tun, sondern mit der Fitness. Auch dünne
Menschen können oben am Berg total hechelnd und fertig
ankommen, weil sie seit Ewigkeiten keinen Sport mehr gemacht
haben und absolut nicht fit sind.

Ich habe so einen Berg mit exakt 200 Hm quasi vor der Haustür.
Als ich vor zwei Jahren anfing, dort hinaufzugehen, brauchte ich 50 Minuten und war völlig erschöpft. Eine Viertelstunde habe ich oben rasten müssen, um wieder zu Luft zu kommen.
Mit der Zeit hat sich das gebessert, ich konnte etwa 15 Minuten einsparen - brauchte also 35 Minuten.

Dann habe ich 20 kg abgenommen und gehe den Berg nunmehr in 22 Minuten hinauf und brauche auch nur zwei Minuten Pause auf der Aussichtswarte, ehe ich wieder hinuntergehe.

Aus eigener Erfahrung weiß ich also: Es sind also BEIDE Faktoren von Bedeutung!

Hanna

hallo roland,

Hallo Strubbel,

wenn du dann auch verlangst, daß schäden, die durch abnehmen,
bzw. durch erkrankung an essstörungen entstehen, auch von der
KK nicht bezahlen lässt, ginge das.

Wo willst Du anfangen und wo willst Du aufhören. Hier wird es politisch, dass passt hier nichts ins Board.

krankheiten, die mehr dicke leute befallen, müssen nicht
übergewicht als ursache haben. korrelationen sind keine
ursachen.

Nach dem Motto, trauen keiner Studie die Du nicht selber gefälscht hast? Übergewicht reduziert die Lebenserwartung, dass ist Fakt. Aber Du wirst mir jetzt sicher eine Studie zitieren, die das Gegenteil beweißt.

dann musst du das beweisen, was unmöglich ist.
du musst weiterhin beweisen, daß das übergerwicht weder durch
erkrankung, noch durch genetische disposition hervorgerufen
wurde.

Was willst Du noch alles fordern? Krankenkassen sind ein soziales System, also sollte man doch auch erwarten, dass sich ihre Mitglieder solidarisch verhalten, oder?

also, vielleicht kannst du dein eiferertum (nicht böse
gemeint)gegen übergewichtige relativieren.
einfache denkmodelle helfen nicht weiter. dazu ist das thema
zum komplex.

Einfache Aufgabe: versuche einmal in eine private Krankenkasse einzutretten. Eine Gesundheitsprüfung gehört dazu.
Aber: das hier gehört in ein anderes Board.

Und: ich bin selber zu schwer (nicht viel, aber es stört mich) und ich wäre bereit mehr für dieses Risko zu bezahlen.

strubbel
8:open_mouth:)

p.s. bitte nicht immer die gesamten texte zitieren.

Hallo Roland,

Übergewicht reduziert die Lebenserwartung,
dass ist Fakt.

Woher hast Du diesen Fakt? Für deutliches Übergewicht hast Du sicherlich recht, aber dann darfst Du nicht jeden der ein paar Kilo zuviel hat (z.B. BMI von 30) damit in einen Topf werfen. „Alkohol reduziert die Lebenserwartung“ gilt ja uch nur, wenn ich nicht zwischen Alkoholikern und 3 Flaschen Bier die Woche differenziere.

Was willst Du noch alles fordern? Krankenkassen sind ein
soziales System, also sollte man doch auch erwarten, dass sich
ihre Mitglieder solidarisch verhalten, oder?

Worauf willst Du hinaus? Dass für „Frühersterbende“ der Beitrag der Rentenversicherung in die Krankenkasse fließt?

Einfache Aufgabe: versuche einmal in eine private Krankenkasse
einzutretten. Eine Gesundheitsprüfung gehört dazu.

private Krankenkassen sind nunmal keine Solidargemeinschaft. Bei Risterrente hingegen bekommt ein Dicker / Alkoholiker / Schwerkranker keinen Bonus, hier darf fortan nichtmal der Geschlechterunterschied honoriert werden.

Gruß
achim

P.S.: Es ist für Dicke durch die leicht spürbarte Ablehnung der Gesellschaft schon schwer genug. Die impliziten Vorwürfe, dass sie selber Schuld sind, machen es nicht besser. Ich denke, Roland, man sollte sich dem Problem Übergewichtiger in ähnlich Weise nähern, wie einem „Hässlichen“ Menschen. Selbst ein sehr guter Freund hat Schwierigkeiten, einen richtigen Zeitpunkt und die richtigen Worte zu finden, diese Problem anzusprechen. Da nützt es wenig, wenn ein HI (Hässlichkeitsindex) geschaffen wird und als Maßstab angelegt wird. Noch weniger nützt es, wenn der HI dann in unberechtigter Weise zur Diskriminierung benutzt wird.

1 „Gefällt mir“

Hi Chrisma,

ich schließe mich ebenfalls den Tipps der andern Damen an.
Was ich allerdings zur Aufgabe deines Frühstücks meine:
Du sollst nicht WENIGER essen sondern RICHTIG essen.
Mir ist es mit regelmäßigem Sport gelungen mein Gewicht zu halten.

Wenn du Mahlzeiten auslässt und dafür hungerst, dann bekommst du irgendwann eine Heißhungerattacke und frisst umso mehr in dich hinein. Und der Jojo-Effekt ist dir ja bestimmt auch ein Begriff. Iss lieber regelmäßig über den Tag verteilt in kleinen Mengen und abends warm. Mach ich genauso. Ich esse 1mal täglich warm (Fleisch + Gemüse oder Salat). Fleisch darfst du eigentlich essen soviel du willst. Aufpassen würde ich bei Soßen - die enthalten oft Fett und Sahne und so weiter. Wenn ich Lust auf McDonalds habe dann tu ich es, wenn ich Lust auf Süßes habe dann esse ich mal ne Tafel Schokolade.
Glaub mir wenn du Sport treibst, dann isst du mit viel besserem Gewissen.
Ich war jetzt 2 Wochen im all-inclusive Urlaub und habe dort gegessen wie blöd. Aber auch Sport getrieben. Die Waage wies dann 2 kg mehr aus. Die werd ich mit Sport wieder wegbekommen hoffe ich - denn meine Essgewohnheiten sind hier bestimmt anderst als im Urlaub.

Susi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Iss lieber regelmäßig über den Tag verteilt in
kleinen Mengen und abends warm.

Da habe ich erst heute etwas anderes drüber gelesen.
http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/ernaehrung/g…

Logisch ist aber, dass ein Apfel zwischendurch eigentlich nicht schaden kann :wink:

Tara