habe ich soeben den Radionachrichten entnommen.
Die Steuern seien zu hoch, zu unübersichtlich und würdenm unsinnig ausgegeben.
Das hat wohl eine umfrage ergebn, die im Auftrag des Bundes der Steuerzahler gemacht wurde.
Ich frage mich, wo bleibt der Politker, der endlich einen radikalen Schnitt macht?
…und das mit Recht!!!
Ich frage mich, wo bleibt der Politker,
der endlich einen radikalen Schnitt
macht?
Gute Frage - nächste Frage - die sind weitestgehendst alle damit beschäftigt an der Krippe zu bleiben und ihre eigenen Taschen zu füllen. Und das mit Erfolg wie’s scheint…bei denen funktioniert wenigstens noch die Rente mit 57…
Soviel zu „Volkes Wille“ und „Dienern“ des Staates…
Hugin
Ich frage mich, wo bleibt der Politker,
der endlich einen radikalen Schnitt
macht?Gute Frage - nächste Frage - die sind
weitestgehendst alle damit beschäftigt an
der Krippe zu bleiben und ihre eigenen
Taschen zu füllen. Und das mit Erfolg
wie’s scheint…bei denen funktioniert
wenigstens noch die Rente mit 57…
Soviel zu „Volkes Wille“ und „Dienern“
des Staates…
„Jede Gesellschaft hat die Politiker die sie verdient“…ist man da fast geneigt zu sagen. Wenn das stimmt, dann sollten wir uns allerdings erst mal selber ändern, bevor wir bessere Politiker kriegen. Auf einen „Radikalen Schnitzer“ möchte ich lieber nicht warten.
In diewsem Sinne: Es lebe die Solidargemeinschaft !
Sigi
„Jede Gesellschaft hat die Politiker die
sie verdient“…ist man da fast geneigt
zu sagen. Wenn das stimmt, dann sollten
wir uns allerdings erst mal selber
ändern, bevor wir bessere Politiker
kriegen. Auf einen „Radikalen Schnitzer“
möchte ich lieber nicht warten.
In diewsem Sinne: Es lebe die
Solidargemeinschaft !
Tolle Solidargemeinschaft, in der wir leben.
Tolle Solidargemeinschaft, in der wir
leben.
Ja…leider, aber Solidarität ist heutzutage nicht mehr In, wo alle aus der Rentenversicherung wollen, aus der gesetzlichen Krankenversicherung, GEZ …
Dafür wollen die Egomanen dann „freie Fahrt für freie Bürger“ auf kostenlosen Autobahnen, tolle werbungstriefende Hollywoodfilme bei „kostenlosen“ Privatsendern, Billigsturlaub in Mallorca auf Kosten von Umwelt und Natur und last but not least: billigen Atomstrom, denn der kostet nur unseren Nachfahren so richtig was.
Mit dieser Mentalität kann ich nix anfangen
Sigi
Hi Sigi !
Tolle Solidargemeinschaft, in der wir
leben.Ja…leider, aber Solidarität ist
heutzutage nicht mehr In, wo alle aus der
Rentenversicherung wollen, aus der
gesetzlichen Krankenversicherung, GEZ
…Dafür wollen die Egomanen dann „freie
Fahrt für freie Bürger“ auf kostenlosen
Autobahnen, tolle werbungstriefende
Hollywoodfilme bei „kostenlosen“
Privatsendern, Billigsturlaub in Mallorca
auf Kosten von Umwelt und Natur und last
but not least: billigen Atomstrom, denn
der kostet nur unseren Nachfahren so
richtig was.
Ich denke, die meisten Leute des Lagers, welches Du hier etwas überspitzt beschreibst, wollen gar nicht unsolidarisch sein. Nur, besteht nicht ein Recht auf Solidarität in beide Richtungen ?
Natürlich möchte ich, daß die Schwachen und Alten dieser Gesellschaft nach Kräften unterstützt werden. Aber eben nur nach Kräften, denn es kann nicht angehen, daß Rentner in diesem Land vollkommen abgekoppelt von der momentan schwierigen Situation immer satte Rentenerhöhungen einstreichen, während der arbeitende Rest der Bevölkerung unter immer höhreren Abgaben zu leiden hat. Solidarität hat eben zwei Seiten und daher bin ich durchaus dafür, Rentner und Beamte auch (!) in die Problematik der gesellschaft miteinzubeziehen.
Wie wir ja alle wissen, geht es hier nicht um die Omi mit 800 Mark Rente. Es geht mir um die „normalen“ Rentner, denen es überwiegend wunderbar geht und die sich durchaus auch solidarisch zeigen könnten.
Mit dieser Mentalität kann ich nix
anfangen
Mit meiner auch nicht ?
Gruß,
Mathias
Mir gehts eigentlich darum, diese Entsolidarisierung mal anzusprechen. Sie ist eine Folge der ständigen Behauptung, wir hätten kein Geld. Tatsache ist, dass dieser Eindruck nur deshalb entsteht, weil seit Jahren das Volksvermögen von unten nach oben umverteilt wird. Auf der Strecke bleiben dann die sozial Schwachen, und letzten Endes wahrscheinlich auch viele von diesen Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch viele von ihnen werden ihren Egotrip nicht bis ins hohe Alter durchhalten können und sind dann froh, wenn die junge Generation nicht den gleichen Mist macht wie sie heute.
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft könnten durchaus funktionieren, wenn die die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht mehr stimmen.
Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu leicht gemacht. Sozialmissbrauch, mit dem sich soweit ich weiss noch keiner eine goldene Nase verdient hat, gilt als schwerstkriminell, während Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein Kavaliersdelikt ist.
Verkehrte Welt !
Sigi
Na bitte
)
Roter Bruder - ich kann nicht umhin und muss Dir beipflichten !!!
Grüssle
Hugin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
och genossen
der reiche = der ausbeuter der gesellschaft?
man mag reich sein als unmoralisch betrachten können, aber ein verbrechen ist es nu wirklich nicht.
DAS hat ja keiner behauptet, min Jong!
Hugin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
der reiche = der ausbeuter der
gesellschaft?man mag reich sein als unmoralisch
betrachten können, aber ein verbrechen
ist es nu wirklich nicht.DAS hat ja keiner behauptet, min Jong!
Naja…zwischen reich und arm gibts halt doch einen Zusammenhang. Je mehr Arme eine Gesellschaft hat, desto unmoralischer muss zwangsläufig reich sein sein.
Sigi
Naja…zwischen reich und arm gibts halt
doch einen Zusammenhang. Je mehr Arme
eine Gesellschaft hat, desto
unmoralischer muss zwangsläufig reich
sein sein.Sigi
Hi roter Bruder
,
ich weiss nicht so recht - ich gönne ja jedem seine Milliönchen - ich habe nur ein Problem damit, wenn - wie zur Zeit - von Staats wegen die „normale“ arbeitende Klasse mehr und mehr auf’s Schamloseste ausgeplündert wird, während die gleichen Herrne sich völlig ungeniert mit warmen Worten die Taschen vollstopfen, während sie unsere Gelder genauso ungeniert mit vollen Händen aus dem Fenster werfen…und dann auch noch plärren, daß die von ihnen geplünderten Kassen leer seien…
Grüssle
Hugin
Hi Sigi !
Mir gehts eigentlich darum, diese
Entsolidarisierung mal anzusprechen. Sie
ist eine Folge der ständigen Behauptung,
wir hätten kein Geld.
Sehe ich auch so. Solidarität wird mittlerweile nur noch einseitig gefordert, nämlich von „Reich“ nach „Arm“. Wir ergehen uns nur noch in Sozialneid.
Tatsache ist, dass
dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
weil seit Jahren das Volksvermögen von
unten nach oben umverteilt wird.
Das hältst Du für eine Tatsache ?
Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein sog. „Besserverdienender“ und daher steuerliches Freiwild, nur weil jemand mit dem halben Einkommen es als sein staatsbürgerliches Recht empfindet, ein EFH und einen BMW zu besitzen.
Die wirklich gut verdienenden Leute gehen ins Auslland oder in die Politik. In beiden Fällen entfallen hier Steuerzahlungen.
Ist das gerecht ?
Auf der
Strecke bleiben dann die sozial
Schwachen,
denen geht es hier im europäischen Vergleich mehr als gut. Es kann eben nicht alles umverteilt werden, denn Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar abgedroschen aber deshalb nicht minder wahr).
und letzten Endes
wahrscheinlich auch viele von diesen
Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
viele von ihnen werden ihren Egotrip
nicht bis ins hohe Alter durchhalten
können und sind dann froh, wenn die junge
Generation nicht den gleichen Mist macht
wie sie heute.
Das sehe ich anders. Gerade das Abschieben der probleme und Hoffnungen auf die jeweils nächste Generation hat uns all die Probleme beschert, unter denen heute alle zu leiden haben.
Die junge Generation wird sich noch mehr als die mittlere damit beschäftigen, Ihre persönlichen Dinge ins Lot zu bringen. Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem ungerechten (für die Arbeitenden !!) Steuer- und Rentensystem verpflichtet, sondern sich selbst und seiner Familie.
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
könnten durchaus funktionieren, wenn die
die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
mehr stimmen.
Das stimmt. Aber m.E. diametral entgegengesetzt.
Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit ist es bereits. Wenn die Steuern für vermögende nicht gesenkt werden, leben die bald woanders und hier gibt es nichts mehr umzuverteilen.
Wer weniger tut, hat eben auch weniger. Da sehe ich kein Problem.
Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um die Kreation einer Ellenbogengesellschaft, sondern um eine wirklich gerechte Verteilung der Lasten. Immer nur nach der Schröpfung der sog. „Reichen“ zu schreien, ist perfide.
Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
leicht gemacht.
Das stimmt. Aber in einem fairen System will gar keiner flüchten. Wäre das nicht die bessere Lösung ?
Sozialmissbrauch, mit dem
sich soweit ich weiss noch keiner eine
goldene Nase verdient hat, gilt als
schwerstkriminell, während
Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
Kavaliersdelikt ist.
Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst verfolgt. Und die sog. „Goldene Nase“ gibt es in vielen Fällen.
Gruß,
Mathias
Sozialneid ??
Hi Sigi !
Mir gehts eigentlich darum, diese
Entsolidarisierung mal anzusprechen. Sie
ist eine Folge der ständigen Behauptung,
wir hätten kein Geld.Sehe ich auch so. Solidarität wird
mittlerweile nur noch einseitig
gefordert, nämlich von „Reich“ nach
„Arm“. Wir ergehen uns nur noch in
Sozialneid.
Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass Solidarität von den Reichen gefordert wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im Gegensatz zu den unteren sozialen Schichten, denen in den letzen Jahren immer mehr gekürzt wurde.
Das Schlagwort vom Sozialneid zieht nicht, denn ihm steht die Sozialgier gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid in D um Klassen.
Tatsache ist, dass
dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
weil seit Jahren das Volksvermögen von
unten nach oben umverteilt wird.Das hältst Du für eine Tatsache ?
Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
sog. „Besserverdienender“ und daher
steuerliches Freiwild, nur weil jemand
mit dem halben Einkommen es als sein
staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
EFH und einen BMW zu besitzen.
Das klingt schwer nach Stammtischparole.
Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
ins Auslland oder in die Politik. In
beiden Fällen entfallen hier
Steuerzahlungen.Ist das gerecht ?
Nein, aber genau die meine ich ja und nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du angesprochen hast.
Auf der
Strecke bleiben dann die sozial
Schwachen,denen geht es hier im europäischen
Vergleich mehr als gut. Es kann eben
nicht alles umverteilt werden, denn
Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
abgedroschen aber deshalb nicht minder
wahr).
Abgedroschen und auch nicht immer richtig! Woran wird Leistung gemessen ?? An der Zeit die einer arbeitet ? Am Umsatz ?
Leistet der Vorstandschef von Chrysler das zigfache des Vorstandes von Daimler ? Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
Ich bin zwar völlig unchristlich, aber weils so gut passt: Hat Mutter Theresa soviel weniger geleistet wie Jürgen Schremp ?
Sag erst mal wie Leistung definiert ist, dann kann man drüber reden, ob sich diese Art von Leistung lohnen soll.
und letzten Endes
wahrscheinlich auch viele von diesen
Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
viele von ihnen werden ihren Egotrip
nicht bis ins hohe Alter durchhalten
können und sind dann froh, wenn die junge
Generation nicht den gleichen Mist macht
wie sie heute.Das sehe ich anders. Gerade das
Abschieben der probleme und Hoffnungen
auf die jeweils nächste Generation hat
uns all die Probleme beschert, unter
denen heute alle zu leiden haben.
Die junge Generation wird sich noch mehr
als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
ungerechten (für die Arbeitenden !!)
Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
sondern sich selbst und seiner Familie.
Na klar, es bleibt ihr auch nichts anderes übrig, weil die Sozialsysteme politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH gewollt ruiniert werden.
Das sagt aber überhaupt nichts über die Qualität dieser Systeme als solches aus.
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
könnten durchaus funktionieren, wenn die
die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
mehr stimmen.Das stimmt. Aber m.E. diametral
entgegengesetzt.
Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
ist es bereits. Wenn die Steuern für
vermögende nicht gesenkt werden, leben
die bald woanders und hier gibt es nichts
mehr umzuverteilen.
So ? Warum ziehen die „Reichen“ dann nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da wären ihre gering versteuerten Einkünfte am allermeisten wert.
Es gehört eben mehr zur Lebensqualität, als nur die quantitative Höhe des Einkommens. Glaubst du wirklich ein Michael Schumacher hätte es wirklich nötig D zu verlassen, damit von seinen geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70 Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben ? Auch 50 Mio kann er in D nicht ausgeben.
Sozialgier ?
Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
Da sehe ich kein Problem.
Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
die Kreation einer
Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
Immer nur nach der Schröpfung der sog.
„Reichen“ zu schreien, ist perfide.
Natürlich soll der, der weniger tut auch weniger haben. Aber die Möglichkeiten sollten dann schon vorhanden sein, was zu tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim Besten Willen nicht mehr davon reden, das jeder seines Glückes Schmied ist.
Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
leicht gemacht.Das stimmt. Aber in einem fairen System
will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
die bessere Lösung ?
Na klar, aber wie unsere Diskussion unschwer zeigt scheint der Begriff „fair“ unterschiedlich deutbar zu sein.
Fair wäre für mich zB die Arbeit besser zu verteilen. Grossunternehmen stärker an der Steuerlast zu beteiligen…
Sozialmissbrauch, mit dem
sich soweit ich weiss noch keiner eine
goldene Nase verdient hat, gilt als
schwerstkriminell, während
Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
Kavaliersdelikt ist.Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
verfolgt. Und die sog. „Goldene Nase“
gibt es in vielen Fällen.
Solche Fälle müsstest du mir wirklich nennen. Ich kenne keine, bei denen die erschwindelte Summe über den vier- oder fünfstelligen Bereich gestiegen wäre
Sigi
Hi Sigi !
Sehe ich auch so. Solidarität wird
mittlerweile nur noch einseitig
gefordert, nämlich von „Reich“ nach
„Arm“. Wir ergehen uns nur noch in
Sozialneid.Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
Solidarität von den Reichen gefordert
wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
Gegensatz zu den unteren sozialen
Schichten, denen in den letzen Jahren
immer mehr gekürzt wurde.
Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
nicht, denn ihm steht die Sozialgier
gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
in D um Klassen.
Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man das gesamte Steuersystem betrachtet, wurde nennenswert nur bei den vermögenderen Leuten erhöht:
- höhere MWSt, da diese Leute auch mehr konsumieren
- höhere Grundsteuern
- höhere Gewerbesteuern (hier muß der Staat unbedingt eine Obergrenze setzen, denn die Länderfürsten schnappen da teilweise über)
- Vermögenssteuer (noch gar nicht so lange abgeschafft und bald wieder da)
u.s.w.
Das halte ich für ungerecht.
Tatsache ist, dass
dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
weil seit Jahren das Volksvermögen von
unten nach oben umverteilt wird.Das hältst Du für eine Tatsache ?
Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
sog. „Besserverdienender“ und daher
steuerliches Freiwild, nur weil jemand
mit dem halben Einkommen es als sein
staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
EFH und einen BMW zu besitzen.Das klingt schwer nach Stammtischparole.
Yep !
Und da stehe ich in diesem Fall absolut zu.
Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
ins Auslland oder in die Politik. In
beiden Fällen entfallen hier
Steuerzahlungen.Ist das gerecht ?
Nein, aber genau die meine ich ja und
nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
angesprochen hast.
Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab welcher Summe Du jemanden als „schröpfenswert“ erachtest.
Auf der
Strecke bleiben dann die sozial
Schwachen,denen geht es hier im europäischen
Vergleich mehr als gut. Es kann eben
nicht alles umverteilt werden, denn
Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
abgedroschen aber deshalb nicht minder
wahr).Abgedroschen und auch nicht immer
richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
An der Zeit die einer arbeitet ? Am
Umsatz ?
Leistet der Vorstandschef von Chrysler
das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
Die Kohle kriegt er immerhin dafür.
Der wird in den USA bezahlt, wo derartige Summen absolut üblich sind. Würde man ihm das nicht bezahlen, wäre er morgen bei Ford.
Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
soviel weniger geleistet wie Jürgen
Schremp ?
Die wollte kein geld. Sie hätte es haben können. Memoiren zu verkaufen hätte für drei Leben gereicht.
Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
dann kann man drüber reden, ob sich diese
Art von Leistung lohnen soll.
Jemand leistet etwas, sobald er Verantwortung übernimmt und ein überdurchschnittliches Arbeitspensum mit hohen Entscheidungsbefugnissen absolviert.
jemand leistet etwas, wenn er zukunftsweisende und zukunftssichernde Ideen in sein Unternehmen einbringt und eine leitende Position mit allen Pflichten gegenüber den unterstellten Mitarbeitern wirklich ausfüllt.
Diese Leute tun mehr, tragen mehr Verantwortung, also werden sie eben auch besser bezahlt.
Der Typ, der am Presslufthammer steht, arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur trägt er die Verantwortung für sich selbst und höchstens noch für eine familie. Er ist kein Visionär, kein Lenker, der sich auch nachts noch Gedanken um das Weiterlaufen der Firma machen muß.
Daher verdienen solche Leute mehr und haben es nicht verdient, schamlos abkassiert zu werden, um ein marodes System mit x Sozialbetrügern zu finanzieren.
und letzten Endes
wahrscheinlich auch viele von diesen
Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
viele von ihnen werden ihren Egotrip
nicht bis ins hohe Alter durchhalten
können und sind dann froh, wenn die junge
Generation nicht den gleichen Mist macht
wie sie heute.Das sehe ich anders. Gerade das
Abschieben der probleme und Hoffnungen
auf die jeweils nächste Generation hat
uns all die Probleme beschert, unter
denen heute alle zu leiden haben.
Die junge Generation wird sich noch mehr
als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
ungerechten (für die Arbeitenden !!)
Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
sondern sich selbst und seiner Familie.Na klar, es bleibt ihr auch nichts
anderes übrig, weil die Sozialsysteme
politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
gewollt ruiniert werden.
Das sagt aber überhaupt nichts über die
Qualität dieser Systeme als solches aus.
Nein, aber ändern wird das wohl niemand mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf die nächste Generation, nur die ist nicht mehr da, um Sozialschmarotzer und fette faule Vorruheständler zu finanzieren.
Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab 04/2000 in den USA.
Und jeder fette, benzfahrende Rentner hier kann mich mal !
Sorry, aber das musste raus.
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
könnten durchaus funktionieren, wenn die
die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
mehr stimmen.Das stimmt. Aber m.E. diametral
entgegengesetzt.
Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
ist es bereits. Wenn die Steuern für
vermögende nicht gesenkt werden, leben
die bald woanders und hier gibt es nichts
mehr umzuverteilen.So ? Warum ziehen die „Reichen“ dann
nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
wären ihre gering versteuerten Einkünfte
am allermeisten wert.
Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder nach Canada.
Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
als nur die quantitative Höhe des
Einkommens. Glaubst du wirklich ein
Michael Schumacher hätte es wirklich
nötig D zu verlassen, damit von seinen
geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
? Auch 50 Mio kann er in D nicht
ausgeben.
Trotzdem zahlt er seine Steuern in der Schweiz…
Der hat völlig Recht !
Sozialgier ?
Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
Da sehe ich kein Problem.
Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
die Kreation einer
Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
Immer nur nach der Schröpfung der sog.
„Reichen“ zu schreien, ist perfide.Natürlich soll der, der weniger tut auch
weniger haben. Aber die Möglichkeiten
sollten dann schon vorhanden sein, was zu
tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
Besten Willen nicht mehr davon reden, das
jeder seines Glückes Schmied ist.
Genau wegen unseres unbezahlbaren Sozialsystems haben wir die überhaupt !
Wer kann es sich denn noch leisten, in Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?
Bei den horrenden Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil) hier, und das noch mit der Option auf mehr lt. DGB, wird sich jeder ausländische Investor dreimal überlegen, ob die vielgepriesene deutsche Ausbildung das wirklich wert ist.
Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
leicht gemacht.Das stimmt. Aber in einem fairen System
will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
die bessere Lösung ?Na klar, aber wie unsere Diskussion
unschwer zeigt scheint der Begriff „fair“
unterschiedlich deutbar zu sein.
Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
der Steuerlast zu beteiligen…
Sehr gut !
Großunternehmen ! Endlich mal nicht die Wirtschaft insgesamt verpönt !
Siemens zahlt weniger Steuern, als die Firma Subventionen erhält. Das ist falsch und da gebe ich Dir recht !
Sozialmissbrauch, mit dem
sich soweit ich weiss noch keiner eine
goldene Nase verdient hat, gilt als
schwerstkriminell, während
Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
Kavaliersdelikt ist.Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
verfolgt. Und die sog. „Goldene Nase“
gibt es in vielen Fällen.Solche Fälle müsstest du mir wirklich
nennen. Ich kenne keine, bei denen die
erschwindelte Summe über den vier- oder
fünfstelligen Bereich gestiegen wäre
Nachher, muß mal wieder was tun…
Bis dann,
Mathias
Hi Sigi !
Sehe ich auch so. Solidarität wird
mittlerweile nur noch einseitig
gefordert, nämlich von „Reich“ nach
„Arm“. Wir ergehen uns nur noch in
Sozialneid.Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
Solidarität von den Reichen gefordert
wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
Gegensatz zu den unteren sozialen
Schichten, denen in den letzen Jahren
immer mehr gekürzt wurde.
Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
nicht, denn ihm steht die Sozialgier
gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
in D um Klassen.Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man
das gesamte Steuersystem betrachtet,
wurde nennenswert nur bei den
vermögenderen Leuten erhöht:
- höhere MWSt, da diese Leute auch mehr
konsumieren
also bitte! Schliesslich wird niemand zum Konsum gezwungen !
Das Argument gilt eher andersrum: Die Bezieher von niedrigen Einkommen sind alleine für den Lebenserhalt gezwungen einen wesentlich grösseren Prozentsatz ihres Einkommens als die Grossverdiener zu verkonsumieren. So gesehen ist die Konsumquote und damit die Steuerquote bei den Niedrigverdienern erheblich grösser !
- höhere Grundsteuern
- höhere Gewerbesteuern (hier muß der
Staat unbedingt eine Obergrenze setzen,
denn die Länderfürsten schnappen da
teilweise über)- Vermögenssteuer (noch gar nicht so
lange abgeschafft und bald wieder da)
??? Du rechnest als Belastung, was gar nicht mehr existiert, nur weil es evtl. wieder eingeführt werden könnte ??
u.s.w.
Das halte ich für ungerecht.
Tatsache ist, dass
dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
weil seit Jahren das Volksvermögen von
unten nach oben umverteilt wird.Das hältst Du für eine Tatsache ?
Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
sog. „Besserverdienender“ und daher
steuerliches Freiwild, nur weil jemand
mit dem halben Einkommen es als sein
staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
EFH und einen BMW zu besitzen.Das klingt schwer nach Stammtischparole.
Yep !
Und da stehe ich in diesem Fall absolut
zu.Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
ins Auslland oder in die Politik. In
beiden Fällen entfallen hier
Steuerzahlungen.Ist das gerecht ?
Nein, aber genau die meine ich ja und
nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
angesprochen hast.Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab
welcher Summe Du jemanden als
„schröpfenswert“ erachtest.
Zahlen zu nennen wäre wohl etwas vermessen. Ich meine eigentlich gar nicht die „Einzelpersonen“ im Besonderen, sondern hauptsächlich Unternehmen.
Auf der
Strecke bleiben dann die sozial
Schwachen,denen geht es hier im europäischen
Vergleich mehr als gut. Es kann eben
nicht alles umverteilt werden, denn
Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
abgedroschen aber deshalb nicht minder
wahr).Abgedroschen und auch nicht immer
richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
An der Zeit die einer arbeitet ? Am
Umsatz ?
Leistet der Vorstandschef von Chrysler
das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
Die Kohle kriegt er immerhin dafür.Der wird in den USA bezahlt, wo derartige
Summen absolut üblich sind. Würde man ihm
das nicht bezahlen, wäre er morgen bei
Ford.
Du weichst der Frage aus! Ich wollte wissen, ob der den auch das zigfache von dem leistet, was der Schremp leistet. Die Behauptung Leistung müsse sich wieder lohnen stammt von dir. Allerdings beweist das, dass Leistung und die Bezahlung dafür offensichtlich relativ sind, denn sonst könnte es diesen Unterschied nicht geben. Schliesslich leiten die beiden den gleichen Konzern.
Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
soviel weniger geleistet wie Jürgen
Schremp ?Die wollte kein geld. Sie hätte es haben
können. Memoiren zu verkaufen hätte für
drei Leben gereicht.
Woher weisst du das ?? Ich habe nie gehört, dass Mutter Theresa für indische Kinderheime kein Geld genommen hätte. Ausserdem hast du nicht auf die Frage geantwortet: Hat Mutter Theresa weniger geleistet als Jürgen Schremp ??
Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
dann kann man drüber reden, ob sich diese
Art von Leistung lohnen soll.Jemand leistet etwas, sobald er
Verantwortung übernimmt und ein
überdurchschnittliches Arbeitspensum mit
hohen Entscheidungsbefugnissen
absolviert.
jemand leistet etwas, wenn er
zukunftsweisende und zukunftssichernde
Ideen in sein Unternehmen einbringt und
eine leitende Position mit allen
Pflichten gegenüber den unterstellten
Mitarbeitern wirklich ausfüllt.Diese Leute tun mehr, tragen mehr
Verantwortung, also werden sie eben auch
besser bezahlt.Der Typ, der am Presslufthammer steht,
arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur
trägt er die Verantwortung für sich
selbst und höchstens noch für eine
familie. Er ist kein Visionär, kein
Lenker, der sich auch nachts noch
Gedanken um das Weiterlaufen der Firma
machen muß.Daher verdienen solche Leute mehr und
haben es nicht verdient, schamlos
abkassiert zu werden, um ein marodes
System mit x Sozialbetrügern zu
finanzieren.
Halt halt halt, jetzt ergehst du dich noch mehr in Stammtischparolen.
Deine Beschreibung passt auch auf jeden Politiker, verdienen die also zuwenig ?
Die Art Leistung, die du beschreibst ist zudem abhängig von den Fähigkeiten. Du spricht Leuten mit niedriger Intelligenz oder auch nur mit schlechter Ausbildung die leistungsfähigkeit ab. Das ist ja wohl kompletter Nonsens! Da fällt mir doch gleich wieder Mutter Theresa ein: Sie passt in keinster Weise in deine Kriterien, hat sie also nichts geleistet ?
und letzten Endes
wahrscheinlich auch viele von diesen
Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
viele von ihnen werden ihren Egotrip
nicht bis ins hohe Alter durchhalten
können und sind dann froh, wenn die junge
Generation nicht den gleichen Mist macht
wie sie heute.Das sehe ich anders. Gerade das
Abschieben der probleme und Hoffnungen
auf die jeweils nächste Generation hat
uns all die Probleme beschert, unter
denen heute alle zu leiden haben.
Die junge Generation wird sich noch mehr
als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
ungerechten (für die Arbeitenden !!)
Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
sondern sich selbst und seiner Familie.Na klar, es bleibt ihr auch nichts
anderes übrig, weil die Sozialsysteme
politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
gewollt ruiniert werden.
Das sagt aber überhaupt nichts über die
Qualität dieser Systeme als solches aus.Nein, aber ändern wird das wohl niemand
mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf
die nächste Generation, nur die ist nicht
mehr da, um Sozialschmarotzer und fette
faule Vorruheständler zu finanzieren.
Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab
04/2000 in den USA.
Und jeder fette, benzfahrende Rentner
hier kann mich mal !Sorry, aber das musste raus.
Armer Reicher ! Ich hoffe du hältst dem rauen amerikanischen Wind stand bis ins Alter. Solltest du allerdings scheitern und im Alter zurückkommen um bei uns Sozialhilfe zu kassieren…dann darf ich dich schon als Sozialschmarotzer bezeichnen, oder ?
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
könnten durchaus funktionieren, wenn die
die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
mehr stimmen.Das stimmt. Aber m.E. diametral
entgegengesetzt.
Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
ist es bereits. Wenn die Steuern für
vermögende nicht gesenkt werden, leben
die bald woanders und hier gibt es nichts
mehr umzuverteilen.So ? Warum ziehen die „Reichen“ dann
nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
wären ihre gering versteuerten Einkünfte
am allermeisten wert.Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder
nach Canada.Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
als nur die quantitative Höhe des
Einkommens. Glaubst du wirklich ein
Michael Schumacher hätte es wirklich
nötig D zu verlassen, damit von seinen
geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
? Auch 50 Mio kann er in D nicht
ausgeben.Trotzdem zahlt er seine Steuern in der
Schweiz…
Du weichst schon wieder aus! Wer es bei einem Einkommen von 100 Mio jährlich nötig hat 10 oder 20 Mio Steuern zu sparen und deshalb seine Heimat verlässt ist für mich ein gieriger Kleingeist.
Nötig hätte er es wohl nicht, also kann es nur die Gier sein.
Der hat völlig Recht !
Sozialgier ?
Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
Da sehe ich kein Problem.
Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
die Kreation einer
Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
Immer nur nach der Schröpfung der sog.
„Reichen“ zu schreien, ist perfide.Natürlich soll der, der weniger tut auch
weniger haben. Aber die Möglichkeiten
sollten dann schon vorhanden sein, was zu
tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
Besten Willen nicht mehr davon reden, das
jeder seines Glückes Schmied ist.Genau wegen unseres unbezahlbaren
Sozialsystems haben wir die überhaupt !Wer kann es sich denn noch leisten, in
Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?Bei den horrenden Lohnnebenkosten
(Arbeitgeberanteil) hier, und das noch
mit der Option auf mehr lt. DGB, wird
sich jeder ausländische Investor dreimal
überlegen, ob die vielgepriesene deutsche
Ausbildung das wirklich wert ist.Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
leicht gemacht.Das stimmt. Aber in einem fairen System
will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
die bessere Lösung ?Na klar, aber wie unsere Diskussion
unschwer zeigt scheint der Begriff „fair“
unterschiedlich deutbar zu sein.
Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
der Steuerlast zu beteiligen…Sehr gut !
Großunternehmen ! Endlich mal nicht die
Wirtschaft insgesamt verpönt !Siemens zahlt weniger Steuern, als die
Firma Subventionen erhält. Das ist falsch
und da gebe ich Dir recht !
Gut, dass du Siemens als Beispiel nennst: Glaubst du allen Ernstes, die könnten es sich nicht leisten, neue Arbeitsplätze zu schaffen ? Wegen der Tarifverträge, die die Arbeitgeber selber mit abgeschlossen haben? Oft wird vergessen, dass Tarifverträge in beiderseitigem Einvernehmen entstehen. Und die Lohnnebenkosten hat wohl die Kohlregierung erhöht.
Sozialmissbrauch, mit dem
sich soweit ich weiss noch keiner eine
goldene Nase verdient hat, gilt als
schwerstkriminell, während
Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
Kavaliersdelikt ist.Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
verfolgt. Und die sog. „Goldene Nase“
gibt es in vielen Fällen.Solche Fälle müsstest du mir wirklich
nennen. Ich kenne keine, bei denen die
erschwindelte Summe über den vier- oder
fünfstelligen Bereich gestiegen wäreNachher, muß mal wieder was tun…
Jajaj,…ich auch
Ciao Sigi
Hi Sigi !
Sehe ich auch so. Solidarität wird
mittlerweile nur noch einseitig
gefordert, nämlich von „Reich“ nach
„Arm“. Wir ergehen uns nur noch in
Sozialneid.Ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass
Solidarität von den Reichen gefordert
wird. Aber sie müssen sie nicht üben, im
Gegensatz zu den unteren sozialen
Schichten, denen in den letzen Jahren
immer mehr gekürzt wurde.
Das Schlagwort vom Sozialneid zieht
nicht, denn ihm steht die Sozialgier
gegenüber. Und die schlägt den Sozialneid
in D um Klassen.Das kommt auf den Standpunkt an. Wenn man
das gesamte Steuersystem betrachtet,
wurde nennenswert nur bei den
vermögenderen Leuten erhöht:
- höhere MWSt, da diese Leute auch mehr
konsumierenalso bitte! Schliesslich wird niemand zum
Konsum gezwungen !
Das Argument gilt eher andersrum: Die
Bezieher von niedrigen Einkommen sind
alleine für den Lebenserhalt gezwungen
einen wesentlich grösseren Prozentsatz
ihres Einkommens als die Grossverdiener
zu verkonsumieren. So gesehen ist die
Konsumquote und damit die Steuerquote bei
den Niedrigverdienern erheblich grösser !
Wie gesagt: es kommt auf den Standpunkt an.
Die Gruppe der sog. „Ultra-Consumer“ setzt sich ausschließlich aus „Besserverdienern“ zwischen 30 und 40 Jahren zusammen.
Das sind die Leute, die richtig Steuern abdrücken und dazu noch satt Geld ausgeben.
- höhere Grundsteuern
- höhere Gewerbesteuern (hier muß der
Staat unbedingt eine Obergrenze setzen,
denn die Länderfürsten schnappen da
teilweise über)- Vermögenssteuer (noch gar nicht so
lange abgeschafft und bald wieder da)??? Du rechnest als Belastung, was gar
nicht mehr existiert, nur weil es evtl.
wieder eingeführt werden könnte ??
O.K. Vergiss den Punkt. Aber ich sagte, dass die Abschaffung noch gar nicht so lange her ist.
u.s.w.
Das halte ich für ungerecht.
Tatsache ist, dass
dieser Eindruck nur deshalb entsteht,
weil seit Jahren das Volksvermögen von
unten nach oben umverteilt wird.Das hältst Du für eine Tatsache ?
Ich nicht. Eher umgekehrt ist man in D
bereits ab DM 100.000 brutto p.a. ein
sog. „Besserverdienender“ und daher
steuerliches Freiwild, nur weil jemand
mit dem halben Einkommen es als sein
staatsbürgerliches Recht empfindet, ein
EFH und einen BMW zu besitzen.Das klingt schwer nach Stammtischparole.
Yep !
Und da stehe ich in diesem Fall absolut
zu.Die wirklich gut verdienenden Leute gehen
ins Auslland oder in die Politik. In
beiden Fällen entfallen hier
Steuerzahlungen.Ist das gerecht ?
Nein, aber genau die meine ich ja und
nicht den 100 000,- DM Verdiener, den du
angesprochen hast.Dann nenne doch mal konkrete Zahlen, ab
welcher Summe Du jemanden als
„schröpfenswert“ erachtest.Zahlen zu nennen wäre wohl etwas
vermessen. Ich meine eigentlich gar nicht
die „Einzelpersonen“ im Besonderen,
sondern hauptsächlich Unternehmen.
Aha. Nun sind wir zwar abgedriftet, der Punkt ist aber auch interessant.
Leider hast Du Dich verleiten lassen, alle Unternehmen in einen Topf zu werfen. Schade, weiter unten dachte ich, Du hättest es kapiert.
Wer hier die Steuerschweinereien dreht und Holdings im Ausland aufmacht, wobei er hier noch Subventionen kassiert, ist die Großindustrie.
Das Land wird aber nicht von diesen Leuten gefüttert, sondern vom Mittelstand. Und der kann sich solche Eskapaden gar nicht leisten. Vielmehr bezahlen fast alle Mittelständler in D brav Ihre 53% Steuern (insgesamt) und krebseb deswegen aufgrund von Kapitalmangel jahrzehntelang auf einer Stufe herum, während die Großindustrie nichts besseres zu tun hat, als die gesparten Steuern schleunigst ins Ausland zu transferieren.
Das ist ein Problem und wenn Du es so gemeint hast, pflichte ich Dir bei.
Auf der
Strecke bleiben dann die sozial
Schwachen,denen geht es hier im europäischen
Vergleich mehr als gut. Es kann eben
nicht alles umverteilt werden, denn
Leistung muß sich lohnen !! (ist zwar
abgedroschen aber deshalb nicht minder
wahr).Abgedroschen und auch nicht immer
richtig! Woran wird Leistung gemessen ??
An der Zeit die einer arbeitet ? Am
Umsatz ?
Leistet der Vorstandschef von Chrysler
das zigfache des Vorstandes von Daimler ?
Die Kohle kriegt er immerhin dafür.Der wird in den USA bezahlt, wo derartige
Summen absolut üblich sind. Würde man ihm
das nicht bezahlen, wäre er morgen bei
Ford.Du weichst der Frage aus! Ich wollte
wissen, ob der den auch das zigfache von
dem leistet, was der Schremp leistet. Die
Behauptung Leistung müsse sich wieder
lohnen stammt von dir. Allerdings beweist
das, dass Leistung und die Bezahlung
dafür offensichtlich relativ sind, denn
sonst könnte es diesen Unterschied nicht
geben. Schliesslich leiten die beiden den
gleichen Konzern.
Sprechen wir nun von Deutschland oder von globalen Gehaltsvergleichen ?
Ich bin zwar völlig unchristlich, aber
weils so gut passt: Hat Mutter Theresa
soviel weniger geleistet wie Jürgen
Schremp ?Die wollte kein geld. Sie hätte es haben
können. Memoiren zu verkaufen hätte für
drei Leben gereicht.Woher weisst du das ?? Ich habe nie
gehört, dass Mutter Theresa für indische
Kinderheime kein Geld genommen hätte.
Ausserdem hast du nicht auf die Frage
geantwortet: Hat Mutter Theresa weniger
geleistet als Jürgen Schremp ??
Sie hatte etwas anderes geleistet. Nur eben nicht in der Wirtschaft.
Sie hat sich, kaltschnäuzig ökonomisch gesehen, den Luxus geleistet, anderen zu helfen.
Natürlich sehe ich das nicht so, nur ist ihre Leistung eben schwer messbar, da sie „nur“ für das Unternehmen Menschheit erbracht wurde.
Sag erst mal wie Leistung definiert ist,
dann kann man drüber reden, ob sich diese
Art von Leistung lohnen soll.Jemand leistet etwas, sobald er
Verantwortung übernimmt und ein
überdurchschnittliches Arbeitspensum mit
hohen Entscheidungsbefugnissen
absolviert.
jemand leistet etwas, wenn er
zukunftsweisende und zukunftssichernde
Ideen in sein Unternehmen einbringt und
eine leitende Position mit allen
Pflichten gegenüber den unterstellten
Mitarbeitern wirklich ausfüllt.Diese Leute tun mehr, tragen mehr
Verantwortung, also werden sie eben auch
besser bezahlt.Der Typ, der am Presslufthammer steht,
arbeitet bestimmt auch viel und hart, nur
trägt er die Verantwortung für sich
selbst und höchstens noch für eine
familie. Er ist kein Visionär, kein
Lenker, der sich auch nachts noch
Gedanken um das Weiterlaufen der Firma
machen muß.Daher verdienen solche Leute mehr und
haben es nicht verdient, schamlos
abkassiert zu werden, um ein marodes
System mit x Sozialbetrügern zu
finanzieren.Halt halt halt, jetzt ergehst du dich
noch mehr in Stammtischparolen.
O.K., sorry.
Richtig, ich sollte sachlich bleiben.
Deine Beschreibung passt auch auf jeden
Politiker, verdienen die also zuwenig ?
Nein, da sie in den seltensten Fällen wirkliche Visionäre sind und auch seltenst Verantwortung übernehmen.
Siehe Stoiber und Sautter.
Die Art Leistung, die du beschreibst ist
zudem abhängig von den Fähigkeiten. Du
spricht Leuten mit niedriger Intelligenz
oder auch nur mit schlechter Ausbildung
die leistungsfähigkeit ab. Das ist ja
wohl kompletter Nonsens! Da fällt mir
doch gleich wieder Mutter Theresa ein:
Sie passt in keinster Weise in deine
Kriterien, hat sie also nichts geleistet
?
Das habe ich oben erklärt.
Ich sehe das hier in der Diskussion mal vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus, denn ich möchte hier auf keinen Fall ins philosophische abdriften. Das wäre ein anderes Thema.
und letzten Endes
wahrscheinlich auch viele von diesen
Egomanen, die sich jetzt einbilden, jeder
sei seines eigenen Glückes Schmied. Auch
viele von ihnen werden ihren Egotrip
nicht bis ins hohe Alter durchhalten
können und sind dann froh, wenn die junge
Generation nicht den gleichen Mist macht
wie sie heute.Das sehe ich anders. Gerade das
Abschieben der probleme und Hoffnungen
auf die jeweils nächste Generation hat
uns all die Probleme beschert, unter
denen heute alle zu leiden haben.
Die junge Generation wird sich noch mehr
als die mittlere damit beschäftigen, Ihre
persönlichen Dinge ins Lot zu bringen.
Man fühlt sich nicht mehr irgendeinem
ungerechten (für die Arbeitenden !!)
Steuer- und Rentensystem verpflichtet,
sondern sich selbst und seiner Familie.Na klar, es bleibt ihr auch nichts
anderes übrig, weil die Sozialsysteme
politisch und vor allem WIRTSCHAFTLICH
gewollt ruiniert werden.
Das sagt aber überhaupt nichts über die
Qualität dieser Systeme als solches aus.Nein, aber ändern wird das wohl niemand
mehr. Wie gesagt: jeder schiebt es auf
die nächste Generation, nur die ist nicht
mehr da, um Sozialschmarotzer und fette
faule Vorruheständler zu finanzieren.
Ich jedenfalls verdiene mein Geld ab
04/2000 in den USA.
Und jeder fette, benzfahrende Rentner
hier kann mich mal !Sorry, aber das musste raus.
Armer Reicher ! Ich hoffe du hältst dem
rauen amerikanischen Wind stand bis ins
Alter. Solltest du allerdings scheitern
und im Alter zurückkommen um bei uns
Sozialhilfe zu kassieren…dann darf
ich dich schon als Sozialschmarotzer
bezeichnen, oder ?
Natürlich. Nur erstens bin ich nicht reich und zweitens ist nicht jeder Renzner in den USA ein armer Hund, nur weil er keine staatliche Rente bezieht.
Vielmehr sind in den USA die Renten über freiwillige Fonds organisiert, die teilweise so reich sind, daß jedes Mitglied theoretisch mit 50 Jahren in rente gehen könnte. Dafür sind hochmotivierte, da hochbezahlte, Fondsmanager verantwortlich.
Unser System ist damit wohl kaum zu vergleichen, da hier viel zu viele Leute dranhängen, die nichts einbezahlt haben und sich, was ich besonders verwerflich finde, auch noch Leute zweckfremd am Rentensystem bedienen.
Jeder sollte sich eben selbst darum können und müssen.
Die Solidarsysteme dieser Gesellschaft
könnten durchaus funktionieren, wenn die
die viel haben auch viel einzahlen.
Ich kritisiere, dass die Relationen nicht
mehr stimmen.Das stimmt. Aber m.E. diametral
entgegengesetzt.
Wer viel hat, zahlt noch mehr ein. Soweit
ist es bereits. Wenn die Steuern für
vermögende nicht gesenkt werden, leben
die bald woanders und hier gibt es nichts
mehr umzuverteilen.So ? Warum ziehen die „Reichen“ dann
nicht nach Afrika oder nach Polen ?? Da
wären ihre gering versteuerten Einkünfte
am allermeisten wert.Sie ziehen nach Spanien, in die USA oder
nach Canada.Es gehört eben mehr zur Lebensqualität,
als nur die quantitative Höhe des
Einkommens. Glaubst du wirklich ein
Michael Schumacher hätte es wirklich
nötig D zu verlassen, damit von seinen
geschätzten 100 Mio Jahreseinkommen 70
Mio anstatt 50 Mio für ihn übrig bleiben
? Auch 50 Mio kann er in D nicht
ausgeben.Trotzdem zahlt er seine Steuern in der
Schweiz…Du weichst schon wieder aus! Wer es bei
einem Einkommen von 100 Mio jährlich
nötig hat 10 oder 20 Mio Steuern zu
sparen und deshalb seine Heimat verlässt
ist für mich ein gieriger Kleingeist.
Nötig hätte er es wohl nicht, also kann
es nur die Gier sein.
Das stimmt, aber so ist das nun mal.
Also sollte man sich nicht darüber echauffieren, sondern nach Lösungen suchen.
Siehe Österreich. Dort bezahlen Spitzensportler, Musiker u.s.w. meines Wissens pauschal 25% ESt. Damit können sie leben und bleiben im Land. So bekommt Österreich wenigstens einen Teil und nicht etwa gar nichts.
Wer weniger tut, hat eben auch weniger.
Da sehe ich kein Problem.
Wohlgemerkt: es geht mir hier nicht um
die Kreation einer
Ellenbogengesellschaft, sondern um eine
wirklich gerechte Verteilung der Lasten.
Immer nur nach der Schröpfung der sog.
„Reichen“ zu schreien, ist perfide.Natürlich soll der, der weniger tut auch
weniger haben. Aber die Möglichkeiten
sollten dann schon vorhanden sein, was zu
tun. Bei 4 Mio Arbeitslosen kann man beim
Besten Willen nicht mehr davon reden, das
jeder seines Glückes Schmied ist.Genau wegen unseres unbezahlbaren
Sozialsystems haben wir die überhaupt !Wer kann es sich denn noch leisten, in
Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen ?Bei den horrenden Lohnnebenkosten
(Arbeitgeberanteil) hier, und das noch
mit der Option auf mehr lt. DGB, wird
sich jeder ausländische Investor dreimal
überlegen, ob die vielgepriesene deutsche
Ausbildung das wirklich wert ist.Den Grossverdienern wird Steuerflucht zu
leicht gemacht.Das stimmt. Aber in einem fairen System
will gar keiner flüchten. Wäre das nicht
die bessere Lösung ?Na klar, aber wie unsere Diskussion
unschwer zeigt scheint der Begriff „fair“
unterschiedlich deutbar zu sein.
Fair wäre für mich zB die Arbeit besser
zu verteilen. Grossunternehmen stärker an
der Steuerlast zu beteiligen…Sehr gut !
Großunternehmen ! Endlich mal nicht die
Wirtschaft insgesamt verpönt !Siemens zahlt weniger Steuern, als die
Firma Subventionen erhält. Das ist falsch
und da gebe ich Dir recht !Gut, dass du Siemens als Beispiel nennst:
Glaubst du allen Ernstes, die könnten es
sich nicht leisten, neue Arbeitsplätze zu
schaffen ? Wegen der Tarifverträge, die
die Arbeitgeber selber mit abgeschlossen
haben? Oft wird vergessen, dass
Tarifverträge in beiderseitigem
Einvernehmen entstehen. Und die
Lohnnebenkosten hat wohl die
Kohlregierung erhöht.
…und vorher schon die regierung Schmidt u.s.w.
Was außerdem immer vergessen wird ist, dass die Regierung Kohl mit weitaus schwierigeren Rahmenbedingungen zu kämpfen hatte als die Regierung Schmidt.
Außerdem sind Tarifverträge nicht frei verhandelbar, denn der DGB hat eine sehr starke Machtposition und ein harter Arbeitskampf ist nicht im Interesse der Industrie. Warum speeren die wohl niemals aus ?
Sozialmissbrauch, mit dem
sich soweit ich weiss noch keiner eine
goldene Nase verdient hat, gilt als
schwerstkriminell, während
Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe ein
Kavaliersdelikt ist.Nur wird Sozialmißbrauch gar nicht erst
verfolgt. Und die sog. „Goldene Nase“
gibt es in vielen Fällen.Solche Fälle müsstest du mir wirklich
nennen. Ich kenne keine, bei denen die
erschwindelte Summe über den vier- oder
fünfstelligen Bereich gestiegen wäreNachher, muß mal wieder was tun…
Also:
1.) allein drei alleinerziehende Mütter in meinem Bekanntenkreis, deren Kinder alle über 6 Jahre alt sind und die locker wieder arbeiten könnten. Sie tun es nicht, denn die Sozialhilfe ist höher als das, was sie verdienen könnten.
2.) heute in der AZ München:
Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei der Hausratsversicherung nach einem Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche, Gemälde, Silberbesteck und elektronische Geräte im Wert von über DM 200.000 geltend.
3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert Essensgeld und wohnt im Asylantenheim. Allerdings besitzt er eine Eigentumswohnung (vermietet) und einen Mercedes Jahreswagen.
u.s.w.
Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem Begriff „Einzelfälle“.
Würde man hier hart durchgreifen, könnte man sich angemessen um die wirklich Bedürftigen kümmern.
Von unseren Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht 60%.
Gruß,
Mathias
Also:
1.) allein drei alleinerziehende Mütter
in meinem Bekanntenkreis, deren Kinder
alle über 6 Jahre alt sind und die locker
wieder arbeiten könnten. Sie tun es
nicht, denn die Sozialhilfe ist höher als
das, was sie verdienen könnten.
Wenn ein Spitzensportler aus wirtschaftlichen Gründen ins Ausland geht, dann sagst du: „…das ist eben so“.
Warum gelten für diese Mütter keine wirtschaftlichen Gründe?
Der Spitzensportler geht ins Ausland um mehr Kohle in der Tasche zu haben und bescheisst damit (legal) den Staat um Millionen.
Die Mütter gehen nicht arbeiten und beziehen weiter Sozialhilfe (auch legal) in Höhe von ein paar Tausend Mark im Jahr.
Für 4 Mio Menschen in diesem Land gibt es schlicht und ergreifend z.Zt. keine Arbeit!
Du kommst nun daher und hebst den moralischen Zeigefinger und sagst, das was die Mütter machen ist verwerflicher, obwohl beim Sportler der Schaden ewrheblich höher ist ?
2.) heute in der AZ München:
Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei
der Hausratsversicherung nach einem
Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche,
Gemälde, Silberbesteck und elektronische
Geräte im Wert von über DM 200.000
geltend.
Abgesehen davon, dass ich die AZ nicht als seriöse Quelle akzeptieren mag, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es solche Fälle gibt. Aber wenn der Deutsche Bank Chef die Schneider Immobilien Pleite mit 50 Mio als Peanuts bezeichnet, dann frag ich mich doch ernsthaft, als was er denn sowas bezeichnen würde.
3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert
Essensgeld und wohnt im Asylantenheim.
Allerdings besitzt er eine
Eigentumswohnung (vermietet) und einen
Mercedes Jahreswagen.u.s.w.
Waaaahhh…ich krieg einen Anfall !!
Sehr wahrscheinlich dealt er auch noch und fixt vormittags auf dem Schulhof nichtsahnende Schulkinder an!
Mensch, natürlich gibt es kriminelle, aber den gibt es sicher nicht ! Ich kümmere mich bei uns im Ort ab und zu mal um die Asylbewerber. Soll ich dir sagen, was es mit den Asylantenheimen auf sich hat. Da zockt bei uns im Ort ein deutscher Sozialbetrüger und Sozialgierschlund die Behörden ab und vermietet denen ein altes Wirtshaus für 12000,-DM im Monat! Dafür weden bis zu 25 Menschen drin untergebracht, was dieses Haus hoffnungslos überfüllt. Die Lebensumstände und die Hygiene sind entsprechend! Den Asylanten, der freiwillig hier einzieht obwohl er eine Eigentumswohnung hat, den gibt es nur in deiner Fantasie ! Ausserdem erhalten die Asylanten kein Essensgeld, sondern Sachleistungen vom Landratsamt !
Das Haus ist inzwischen übrigens kaputt, denn er hat über Jahre keinerlei Reparaturen ausgeführt sondern nur kassiert! Die Folge ist, das Landratsamt reisst die Hütte ein und baut ihm ein Neues! Kaum zu glauben, was ??
Eine weitere Folge ist, dass die Asyslbewerber im entsprechend schlechten Licht erscheinen, weil die Bude durch diese Zweckentfremdung katastrophal ausschaut.
Der Sozialbetrüger, der die Miete kassiert steht nach aussen hin übrigens als einer dieser Besserverdiener da, denen du die Steuer ersparen willst!
Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem
Begriff „Einzelfälle“.
Ohh doch!
Würde man hier hart durchgreifen, könnte
man sich angemessen um die wirklich
Bedürftigen kümmern.
Von unseren Arbeitslosen und
Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht
60%.
Bist du die eigentlich im Klaren, was du da sagst ? Alleine die Arbeitslosen sind über 4 Mio. Bei 300000 offenen Stellen im Durchschnitt bezeichnest mit solchen Behauptungen wahrscheinlich mehr als 3 Mio Menschen als Betrüger. Das ist starker Tobak und entspringt wohl mal wieder deinem Stammtisch.
Sigi
Hi !
Wenn ein Spitzensportler aus
wirtschaftlichen Gründen ins Ausland
geht, dann sagst du: „…das ist eben
so“.
Warum gelten für diese Mütter keine
wirtschaftlichen Gründe?
Der Spitzensportler geht ins Ausland um
mehr Kohle in der Tasche zu haben und
bescheisst damit (legal) den Staat um
Millionen.
Die Mütter gehen nicht arbeiten und
beziehen weiter Sozialhilfe (auch legal)
in Höhe von ein paar Tausend Mark im
Jahr.
Für 4 Mio Menschen in diesem Land gibt es
schlicht und ergreifend z.Zt. keine
Arbeit!Du kommst nun daher und hebst den
moralischen Zeigefinger und sagst, das
was die Mütter machen ist verwerflicher,
obwohl beim Sportler der Schaden
ewrheblich höher ist ?
Das ist ein Mißverständnis: ich billige beides nicht. Ich sagte „der hat völlig Recht“. Damit meinte ich, daß man es eben so machen sollte, wie die Ösis und die Leute im Land halten sollte, die eigentlich mobil wären, um wenigstens ein bisschen was von den hohen Einkommen zu bekommen.
Der Sportler ist steuerlich hochmobil und spart wo er kann. Das ist nicht legitim, aber dennoch verständlich. Natürlich ist es auch verständlich, daß jemand das Sozialamt bescheißt, wenn er einen Weg findet. Trotzdem mißbillige ich das.
2.) heute in der AZ München:
Sozialhilfeempfänger-Pärchen macht bei
der Hausratsversicherung nach einem
Einbruch Wertgegenstände wie Teppiche,
Gemälde, Silberbesteck und elektronische
Geräte im Wert von über DM 200.000
geltend.Abgesehen davon, dass ich die AZ nicht
als seriöse Quelle akzeptieren mag,
Bitte keine Diskussionen über die Qualität von Zeitungen. Ist echt scharf, wie manche Leute hier damit angeben, bestimmte Blätter zu lesen. Für die Kurzinfo am, frühstückstisch sind Blätter wie die AZ für mich völlig legitim.
kann
ich mir durchaus vorstellen, dass es
solche Fälle gibt. Aber wenn der Deutsche
Bank Chef die Schneider Immobilien Pleite
mit 50 Mio als Peanuts bezeichnet, dann
frag ich mich doch ernsthaft, als was er
denn sowas bezeichnen würde.
Kopper hat keine kriminelle Handlung begangen, daher hinkt der Vergleich, welcher ohnehin, sorry, recht perfide ist.
3.) Ein Asylbewerber aus Ghana kassiert
Essensgeld und wohnt im Asylantenheim.
Allerdings besitzt er eine
Eigentumswohnung (vermietet) und einen
Mercedes Jahreswagen.u.s.w.
Waaaahhh…ich krieg einen Anfall !!
Sehr wahrscheinlich dealt er auch noch
und fixt vormittags auf dem Schulhof
nichtsahnende Schulkinder an!
Mensch, natürlich gibt es kriminelle,
aber den gibt es sicher nicht ! Ich
kümmere mich bei uns im Ort ab und zu mal
um die Asylbewerber. Soll ich dir sagen,
was es mit den Asylantenheimen auf sich
hat. Da zockt bei uns im Ort ein
deutscher Sozialbetrüger und
Sozialgierschlund die Behörden ab und
vermietet denen ein altes Wirtshaus für
12000,-DM im Monat! Dafür weden bis zu 25
Menschen drin untergebracht, was dieses
Haus hoffnungslos überfüllt. Die
Lebensumstände und die Hygiene sind
entsprechend! Den Asylanten, der
freiwillig hier einzieht obwohl er eine
Eigentumswohnung hat, den gibt es nur in
deiner Fantasie ! Ausserdem erhalten die
Asylanten kein Essensgeld, sondern
Sachleistungen vom Landratsamt !
Naja. Lassen wir das. Meine Info ist fundiert. Ich wollte aber keine Diskussion über Asylbewerber anheizen. Es sei nur angemerkt, daß evtl. Rückschlüsse auf meine Gesinnung aus meinem Artikel heraus nicht angebracht sind.
Das muß man hier im Forum ja leider immer wieder klar stellen.
Das Haus ist inzwischen übrigens kaputt,
denn er hat über Jahre keinerlei
Reparaturen ausgeführt sondern nur
kassiert! Die Folge ist, das Landratsamt
reisst die Hütte ein und baut ihm ein
Neues! Kaum zu glauben, was ??
Eine weitere Folge ist, dass die
Asyslbewerber im entsprechend schlechten
Licht erscheinen, weil die Bude durch
diese Zweckentfremdung katastrophal
ausschaut.
Ein ärgerlicher Fall, für den die Asylbewerber sicherlich am wenigsten können.
Darum geht es aber nicht, denn Du hattest lediglich nach Fällen gefragt und ich habe sie Dir geliefert.
Mehr nicht.
Der Sozialbetrüger, der die Miete
kassiert steht nach aussen hin übrigens
als einer dieser Besserverdiener da,
denen du die Steuer ersparen willst!+
Verstehe ich nicht.
Und bitte, komme mir jetzt nicht mit dem
Begriff „Einzelfälle“.Ohh doch!
Würde man hier hart durchgreifen, könnte
man sich angemessen um die wirklich
Bedürftigen kümmern.
Von unseren Arbeitslosen und
Sozialhilfeempfängern sind das vielleicht
60%.Bist du die eigentlich im Klaren, was du
da sagst ? Alleine die Arbeitslosen sind
über 4 Mio. Bei 300000 offenen Stellen im
Durchschnitt bezeichnest mit solchen
Behauptungen wahrscheinlich mehr als 3
Mio Menschen als Betrüger. Das ist
starker Tobak und entspringt wohl mal
wieder deinem Stammtisch.
Wenn das so wäre, würde es sich allerdings nur um 2,4 Mio. Menschen handeln
)
Mathias