5V-Funkkamera: 6V-Batterie in Ordnung, aber

Hallo.

Ich habe hier eine 5V-Kamera.
Dazu habe ich noch einen 6V-Block.
Der ist wie eine etwas kürzere 9V-Batterie.
Recht exotisch.

Was für Alternativen hätte ich da?
Eine 9V-Batterie?
Ich hatte sie versehentlich ganz kurz dran, als ich von einer 9V-Kamera zu dieser 5V-Kamera gewechselt hatte. Ich hätte aber den Batterieclip wechseln sollen.

Ich habe es direkt entfernt, aber ein Bild war vorhanden (ist es auch noch an der 6V, und am 5V-Netzteil). Mit der Batterie habe ich schon leichte senkrechte Streifen drin, das ist ein Zeichen für zu wenig Energie.

Oder mit „Mininetzteil“ für 9V-zu-5V ;-] (oder 12V-zu-5V)?

Oder „nur ein Wiederstand“?

Nur weil das für ganz kurze Zeit ging, heißt es nicht, dass es dann nicht sehr schnell verschleißt, nehme ich an (?).

Grüße,
Tobias Claren

6V sind 6V
Hallo Tobias:

Wenn die Kamera für 6V ausgelegt ist, sol sie auch damit betrieben werden.
Wenn in den Daten sowas wie 6-9V steht, ist das was anderes!

Wenn Du einfach so, weil es gerade eben gut geht, 9V anschliesst, ist die Gefahr, dass entweder ei Bauteil nicht für die höhere Spannung ausgelegt ist (Kondensator insbesondere) oder die höhere Spannung eine zu grosse Wärmeentwicklung an einem Bauteil verursacht.

Wenn man sich entsprechend auskennt, kann man einen kleinen Wandler von 9V auf 6V bauen, der kaum zusätzliche Energie „verbrät“ und Deiner Kamera die Sollspannung bereitstellt.

Auf einen Widerstand würde ich verzichten, weil diese „Lösung“ nur dann funktioniert, wenn die Stromaufnahme der Kamera über Laufzeit, Temperatur und Helligkeit etc. konstant ist. Ausserdem benötigt die Kamera dann 50% mehr Leistung, die ganz im Widerstand verbraucht („verbraten“) wird.

Wie wärs mit einem kleinen 6V-Netzgerät?

Gruss

Michael

Ich würde auch ein kleines „Netzteil“ (eigentlich eher einen Wandler) vorschlagen. Am einfachsten mit einem 7805 wenn du 5V Ausgangsspannung willst. Wie sowas aufzubauen ist, ist auf meiner HP (http://www.pkdornhan.de.vu) gezeigt (Elektronik --> Spannungsregelung mit 78xx).
Wenn du ne Batterie als Spannungsquelle hast, kannst bzw. musst du den Trafo und den Gleichrichter weglassen und C1 darf ein bissl kleiner dimensioniert werden (ca. 100µF).
Wichtig ist, dass du mindestens 3V mehr Spannung als die Ausgangsspannung hast.
Für IC1 ist dann eben der 7805 einzusetzen…
Ich hoffe, das hilft dir weiter

So long,
Phil

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Hallo Tobias:

Wenn die Kamera für 6V ausgelegt ist, sol sie auch damit
betrieben werden.
Wenn in den Daten sowas wie 6-9V steht, ist das was anderes!

„Daten“ in der Form gibt es nicht. Da ist ein Aufkleber „5V“ drauf.
Ein Zettel mit Frequenz usw…

Wenn Du einfach so, weil es gerade eben gut geht, 9V
anschliesst, ist die Gefahr, dass entweder ei Bauteil nicht
für die höhere Spannung ausgelegt ist (Kondensator
insbesondere) oder die höhere Spannung eine zu grosse
Wärmeentwicklung an einem Bauteil verursacht.

Ich habe auch nicht ausprobiert ob das geht, sondern versehentlich umgesteckt.
Ich hätte den Clip an die 6V-Batterie anschließen müssen.

Wenn man sich entsprechend auskennt, kann man einen kleinen
Wandler von 9V auf 6V bauen, der kaum zusätzliche Energie
„verbrät“ und Deiner Kamera die Sollspannung bereitstellt.

Wo könnte ich so eine Schaltung finden?
Das nachbauen sollte nicht das große Problem sein.
Wenn möglich als Leiterbahnplan.

Auf einen Widerstand würde ich verzichten, weil diese „Lösung“
nur dann funktioniert, wenn die Stromaufnahme der Kamera über
Laufzeit, Temperatur und Helligkeit etc. konstant ist.
Ausserdem benötigt die Kamera dann 50% mehr Leistung, die ganz
im Widerstand verbraucht („verbraten“) wird.

Genau die „Heizung“ war mein Problem. Das kostet ja unnötig Energie.

Wie wärs mit einem kleinen 6V-Netzgerät?

Klar.
Wo bekomme ich so etwas?

P.S.: Andere Anwendung, gibt es eine Solarzelle mit Pufferakku, die so eine Kamera unabhängig macht? Bei Licht läuft sie mit Licht, und bei Dunkelheit mit dem Akku. Für 6V und 9V wäre das gut.

Ich würde auch ein kleines „Netzteil“ (eigentlich eher einen
Wandler) vorschlagen. Am einfachsten mit einem 7805 wenn du 5V
Ausgangsspannung willst. Wie sowas aufzubauen ist, ist auf
meiner HP (http://www.pkdornhan.de.vu) gezeigt (Elektronik
–> Spannungsregelung mit 78xx).
Wenn du ne Batterie als Spannungsquelle hast, kannst bzw.
musst du den Trafo und den Gleichrichter weglassen und C1 darf
ein bissl kleiner dimensioniert werden (ca. 100µF).
Wichtig ist, dass du mindestens 3V mehr Spannung als die
Ausgangsspannung hast.
Für IC1 ist dann eben der 7805 einzusetzen…
Ich hoffe, das hilft dir weiter

Hallo.

Das sollte genau das sein, für das ich noch in der Antwort davor gefragt habe.
Also ein Aufbau der so wenig Energie wie möglich „verbrät“. Sollte also auch mit 9V dann länger als mit 6V halten nehme ich an.
Ist es da egal welche Spannung reingeht?
Da geht doch nicht alles? Mindestens 3V mehr heißt ja nicht gleich 10.000 Volt.
Hat also einen Bereich…

Lohnt sich das für mich nun eigentlich, oder gibt es etwas entsprechendes fertig?

Als erstes zu dem Bereich. Der 7805 darf maximal 35V Eingangsspannung kriegen (s. Datenblatt).
Dann zum Energie verbraten. Der 7805 gehört zu den Linearreglern, d.h. was „zu viel“ ist, wird einfach in Wärme umgewandelt. D.h. der Wirkungsgrad ist nicht besonders hoch. Aber für kleine Anwendungen und geringe Spannungsdifferenzen (Verhältnis Eingangssp. zu Ausgangssp.) ist der Wärmeverlust noch nicht so gewaltig…
Und dann doch: Das ganze müsste es bei reichelt, Conrad, ELV etc. auch als fertigen Baustein bzw. Bausatz geben, einfach mal beim entsprechenden Versand auf der HP suchen.

Phil

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