Hallo Nikite,
Stets will Eine mehr besitzen als die Andere, ein größeres
Kuscheltier, mehr Barbies… oder etwas noch besser können,
also Klettern, rennen, Eltern manipulieren…
Nun ja, die Kinder tun somit exakt das,
was die Erwachsenen auch tun. Die Kinder
haben „begriffen“, wie die Erwachsenenwelt
„funktioniert“ 
Ist dieses Verhalten normal, möglicherweise
aus Entwicklungssicht sogar notwendig?
Wenn die Erwachsenen wirksam einen Masstab
aufgestellt haben, nachdem derjenige „besser“
(angesehener) ist, der die höheren „Leistungen“
erbringt, dann ist es sicher nicht überraschend,
dass die Kinder diesen Masstab übernehmen.
Es ist sicher auch normal, dass sich Kinder
am Konsumverhalten der Erwachsenenwelt orientieren;
insbesondere wenn sie massgeblich mit einem
öffentlichen Kodex konfrontiert werden, der
ihnen in Form einer Dauerberieselung suggeriert,
dass es „wichtig und gut“ ist, immer mehr und
immer bessere und teurere Dinge zu konsumieren,
um in der Gemeinschaft akzeptiert zu sein.
Kann und/oder sollte ich
dagegen etwas tun?
Keine Chance. Ausser vielleicht auf
eine entlegene Insel ohne Medienkontakt
zu ziehen
Aber dafür dürfte es mit
8 Jahren auch schon knapp werden 
noch eine Anmerkung: Ansonsten sind die Mädels
sehr liebe kinder, aus „gutem Elternhaus“…
„Sehr lieb“ kann ja vieles bedeuten. Es kann
ja auch bedeuten, „synchron zu den Erwartungen
der Umwelt“ zu fühlen. Und wenn die Umwelt unter-
schwellig suggeriert, dass der Besitz und Konsum
teurer und auffälliger Produkte …
Mein Senf
Grüße
CMБ