7 kg abnehmen in 4 wochen

Hi

Das stimmt doch gar nicht, in dem Urteil aus Gelsenkirchen, auf das du dich offenbar beziehst, steht das eben nicht drin.

Es ist nirgendwo festgehalten, dass ein Beamter mit einem BMI über 30 nicht verbeamtet werden kann.

Es ist ledigilich einmal vorgekommen das jemand, der nicht verbeamtet wurde, auch einen BMI >30 hatte.

lg
Kate

Hallo Errish,
ich habe dir ja schon persönlich geantwortet: Mac die Markert-Diät mit dem Mittel Almased.
Du wirst Erfolg haben!
Stefan

Hi,

das ist sehr wohl Arbeitsreecht - fast jeder Amtsarzt handhabt das anders. Der eine geht streng nach BMI (wie wohl der des UP), ein anderer interessiert sich zusätzlich dafür, ob der Kandidat sport treibt, wie das Fett verteilt ist, etc.

die Franzi

Hallo,

ich habe mich auf eine Beamtenstelle beworben. Heute bekam ich
einen Anruf, dass ich genommen würde, wenn ich es schaffe (in
meinen Worten gesagt) innerhalb von 8 wochen 7 kg abzunehmen.
Ich weiß, dass dies nicht gesund ist und bestimmt auch einen
Jojo-Effekt hervorruft. Aber ich möchte diese Stelle unbedingt
haben.

Spätestens vor der Übernahme ins Beamtenverhältniss auf Lebenszeit wirst Du wieder untersucht und stehst vor dem gleichen Problem. Also vielleicht mal auf lngfristige Ernährungsumstellung einstellen.

…es geht hier ja
auch nur um die Anstellung, danach kann ich mich gesund
ernähren.

Mit Diät ist da nichts zu machen, nur mit „abkochen“, wie es Sportler tun, deren Dusziplin in Gewichtsklassen eingeteilt ist und die zu spät mit der Diät angefangen haben. Wie das geht, steht im Netz. Vielleicht helfen auch *hüstel* Diuretika auf den letzten Metern.

Hi,

Hai!

das ist sehr wohl Arbeitsreecht

Sehe ich immer noch nicht.

fast jeder Amtsarzt handhabt das anders.

Mag sein, wenn es in seiner Kompetenz ist.

Der eine geht streng nach BMI (wie wohl der des
UP), ein anderer interessiert sich zusätzlich dafür, ob der
Kandidat sport treibt, wie das Fett verteilt ist, etc.

Aber doch nur für den Bewerber, nicht gegen den Bewerber.

Es hätte was mit Arbeitsrecht zu tun, wenn jemand nicht genommen
wird obwohl er alle geforderten Bedingungen erfüllt.

Der Plem

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Ehrliche Antwort? Lass es!

Wenn ein Arbeitgeber nach Gewicht einstellt und nicht nach
Qualifikation finde ich das mehr als fragwürdig.

Es gibt Jobs, da gehört das zur Qualifikation. Möchtest Du verbrennen, weil der dicke Feuerwehrmann die Treppe nicht raufkam? Möchtest Du die Frühpension für die fette Finanzbeamtin bezahlen, die mit 50 wegen den daraus resultierenden Krankheiten dienstunfähig wird? Wir haben eh schon viel zu viele Frühpensionäre.

Denk mal weiter. Du hast 6 Monate Probezeit - in der kannst du
ohne Grund gekündigt werden.

Was Du alles weißt. Hast Du dafür Quellen?

Eigentlich sollte man den AG mit dieser Art Fragen
konfrontieren - dann merken sie vielleicht den Schwachsinn.

Wen genau?

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Mir erschließt sich in den meisten Berufen das Beamtentum
sowieso nicht.

Da bin ich ganz bei Dir.

Polizei - gut, aber warum z.B. Lehrer und
Finanzamtmitarbeiter?

Du möchtest Deine Steuerrückzahlung noch später, weil die Finanzangestellten streiken dürfen? Noch mehr Unterrichtssausfall durch streikende Lehrer?

Und aus welchem Grund zusätzlich die ganzen Privilegien?

Welche meinst Du genau?

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Polizei - gut, aber warum z.B. Lehrer und
Finanzamtmitarbeiter?

Du möchtest Deine Steuerrückzahlung noch später, weil die
Finanzangestellten streiken dürfen? Noch mehr
Unterrichtssausfall durch streikende Lehrer?

Ich hätte mein ganzes Leben streiken „dürfen“ und habe es nie getan. Aber gut - manche „müssen“ vielleicht … Es gibt auch jetzt schon Bundesländer, wo Lehrer nicht verbeamtet werden - dass dort permanent gestreikt wird, ist mir jetzt nicht bewusst.
Aber dann würden Lehrer vielleicht etwas engagierter und motivierter, wenn sie z.B, auch nach Leistung bewertet und beschäftigt würden …

Und aus welchem Grund zusätzlich die ganzen Privilegien?

Welche meinst Du genau?

Günstigere Versicherungstarife, Beihilfe für die Krankenversicherung und deren Leistung wie Heilmittel, Pension ohne einen Cent dafür zu bezahlen …

Wenn ein Arbeitgeber nach Gewicht einstellt und nicht nach
Qualifikation finde ich das mehr als fragwürdig.

Es gibt Jobs, da gehört das zur Qualifikation. Möchtest Du
verbrennen, weil der dicke Feuerwehrmann die Treppe nicht
raufkam? Möchtest Du die Frühpension für die fette
Finanzbeamtin bezahlen, die mit 50 wegen den daraus
resultierenden Krankheiten dienstunfähig wird? Wir haben eh
schon viel zu viele Frühpensionäre.

Man kann es ja von dem Beruf abhängig machen - Leistungstests z.B. bei Feuerwehrmännern …
Und nochmal - ein BMI von 30 sagt meist nichts über die Gsundheit aus - ich kann gesund und fit sein mit einem BMI von 30 - und anfällig und unfit mit einem BMI von 20.

Denk mal weiter. Du hast 6 Monate Probezeit - in der kannst du
ohne Grund gekündigt werden.

Was Du alles weißt. Hast Du dafür Quellen?

Wenn jemand als „zukünftiger Beamter“ eingestellt wird, kommt eine erneute Prüfung vor der Verbeamtung. Lies mal im Beamtenrecht nach.

Guten Tag,

Joggen, FDH, Hypnose - das würde ich machen, wenn ich diesen Job bekommen wollte. Lieber etwas mehr, nicht knapp ein Kilo drunter und am entscheidenden Tag dann vielleicht wieder ein Kilo zuviel.

Polizei - gut, aber warum z.B. Lehrer und
Finanzamtmitarbeiter?

Du möchtest Deine Steuerrückzahlung noch später, weil die
Finanzangestellten streiken dürfen? Noch mehr
Unterrichtssausfall durch streikende Lehrer?

Ich hätte mein ganzes Leben streiken „dürfen“ und habe es nie
getan. Aber gut - manche „müssen“ vielleicht … Es gibt auch
jetzt schon Bundesländer, wo Lehrer nicht verbeamtet werden -
dass dort permanent gestreikt wird, ist mir jetzt nicht
bewusst.

Permanent nicht, aber ab und an schon.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/gew-groessere-bete…

Aber dann würden Lehrer vielleicht etwas engagierter und
motivierter, wenn sie z.B, auch nach Leistung bewertet und
beschäftigt würden …

Auch bei Angestellten ist das mit den Beförderungen nicht viel anders als bei Beamten.

Und aus welchem Grund zusätzlich die ganzen Privilegien?

Welche meinst Du genau?

Günstigere Versicherungstarife

Damit hat der Dienstherr nichts zu tun. Die gelten für den gesamten ÖD, teilweise sogar ausserhalb. Und die Versicherungen machen das in ihrem eigenen Interesse, es scheint sich wohl zu rechnen, sonst würden sie es ganz schnelle abschaffen.

Beihilfe für die

Krankenversicherung und deren Leistung wie Heilmittel,

Gesetzlich Versicherte bekommen Monat für Monat 50% der Krankenkasssenbeiträge vom AG, Beamte dafür 50% der Heilkosten in Form der sog. Beihilfe. Unterm Strich ist das in den meisten Fällen billiger. Und glaub mir, Beamte müßen oft genug der Beihilfe hinterherrennen, weil man sich damit Zeit läßt, der Doc aber Kohle will.

Pension ohne einen Cent dafür zu bezahlen …

Okay, das ist ein Thema, über das man streiten kann.

Wenn ein Arbeitgeber nach Gewicht einstellt und nicht nach
Qualifikation finde ich das mehr als fragwürdig.

Es gibt Jobs, da gehört das zur Qualifikation. Möchtest Du
verbrennen, weil der dicke Feuerwehrmann die Treppe nicht
raufkam? Möchtest Du die Frühpension für die fette
Finanzbeamtin bezahlen, die mit 50 wegen den daraus
resultierenden Krankheiten dienstunfähig wird? Wir haben eh
schon viel zu viele Frühpensionäre.

Man kann es ja von dem Beruf abhängig machen - Leistungstests
z.B. bei Feuerwehrmännern …

Es geht aber nicht nur um die momentane Leistungsfähigkeit. Man möchte einfach vermeiden, Risikogruppen zu verbeamten.

Und nochmal - ein BMI von 30 sagt meist nichts über die
Gsundheit aus - ich kann gesund und fit sein mit einem BMI von
30 - und anfällig und unfit mit einem BMI von 20.

Ich sag ja nicht, daß das System optimal ist. Im Gegenteil, ich finde das schon beknackt. Entweder stellt man jemanden ein, weil es paßt, oder eben nicht, weil er zu dick ist. Ich hab einige Kollegen, die sich fürs Lebelang einen abgehungert haben und danach in kurzer Zeit fetter waren als vorher.

Denk mal weiter. Du hast 6 Monate Probezeit - in der kannst du
ohne Grund gekündigt werden.

Was Du alles weißt. Hast Du dafür Quellen?

Wenn jemand als „zukünftiger Beamter“ eingestellt wird, kommt
eine erneute Prüfung vor der Verbeamtung. Lies mal im
Beamtenrecht nach.

Ich bin Beamter. Die Untersuchung kommt erneut vor der Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, nicht nach sechs Monaten.

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Sprich mit dem behandelnden Arzt darüber, wie schnell du nach der OP mit einer Diät anfangen kannst. 8 Wochen Diät und davon 4 Wochen mit Sport obendrauf sollten reichen.

MfG, Arg

Wo ist denn dann der Unterschied, wenn einer verbeamtet ist und DANN zu nimmt - über einen BMI von 30? Dann bleibt er doch, oder nicht? Also kann auch Feuerwehrmann nach der Verbeamtung „zu träge“ werden um zu helfen. Das ganze System hinkt …

Wenn es im Kopf nicht klick macht - kann ich mich bis zur Verbeamtung „zusmmenreißen“ und mich dann gehen lassen. Whow, was für ein Erfolg für das System …

Hai!

Also kann auch Feuerwehrmann nach der
Verbeamtung „zu träge“ werden um zu helfen.

Das ist in vielen Berufen so. Wenn du hier arbeiten möchtest darfst
du nicht über 100kg wiegen (das entspricht einen BMI von 30 bei
180cm), die Rettungsausrüstung ist nicht für mehr spezifiziert.

Das ganze System hinkt …

Nein, man möchte nur nicht schon vor der Einstellung einen
unbrauchbaren Kandidaten haben.
Wie würdest du denn das Risiko der Arbeitgebers minimieren wollen?

Wenn es im Kopf nicht klick macht - kann ich mich bis zur
Verbeamtung „zusmmenreißen“ und mich dann gehen lassen.

Selbst das schaffen die meisten nicht.

Der Plem

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Moin!

Nein, aber ich halte es trotzdem für fragwürdig. Was haben
denn ein paar Kilo mit einer Qualifikation zu tun?

Es geht dabei wohl kaum um die Qualifikation.
Es geht darum, dass der Arbeitgeber eines Beamten - der Staat also - auch dessen Pension zahlt.
Und er muss eine Frühpensionierung zahlen, wenn er jemanden einstellt, der ein Kriterium erfüllt, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu einer Frühpensionierung führt.

Übergewicht gilt als Gesundheitsrisiko, führt sicher auch regelmäßig zu Frühpensionierungen - und so sichert sich der Staat durch die Gesundheitsprüfung ab.

Es gilt auch zu bedenken, dass Beamte im Krankheitsfall immer ihr volles Beamtengehalt bekommen, auch wenn sie ein Jahr lang krank sind.

Und es gibt durchaus Gesunde und Fitte mit ein paar Kilo „zu
viel“ und ständig Kranke und Unfitte mit Normalgewicht.

Tja, das ist wohl so.
Aber bei der Gesundheitsprüfung wird auch bei Schlanken nach Vorerkrankungen gefragt.

Aber wenn einem die „Sicherung“ wichtiger ist als die
Gesundheit …

Naja, den Staat interessiert erstmal nur die Arbeitsfähigkeit derer, die er einstellt. Aber das ist wohl bei jedem anderen Arbeitgeber auch so.

Aber gibt es nicht auch bei Beamten erst eine
Übergangszeit - bevor man tatsächlich Beamter wird? Das wird
man doch selten „mit Einstellung“.

Man ist dann Beamter auf Probe und wird erst nach einiger Zeit endgültig verbeamtet.

Gruß, Fo

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