Moin!
Nein, aber ich halte es trotzdem für fragwürdig. Was haben
denn ein paar Kilo mit einer Qualifikation zu tun?
Es geht dabei wohl kaum um die Qualifikation.
Es geht darum, dass der Arbeitgeber eines Beamten - der Staat also - auch dessen Pension zahlt.
Und er muss eine Frühpensionierung zahlen, wenn er jemanden einstellt, der ein Kriterium erfüllt, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu einer Frühpensionierung führt.
Übergewicht gilt als Gesundheitsrisiko, führt sicher auch regelmäßig zu Frühpensionierungen - und so sichert sich der Staat durch die Gesundheitsprüfung ab.
Es gilt auch zu bedenken, dass Beamte im Krankheitsfall immer ihr volles Beamtengehalt bekommen, auch wenn sie ein Jahr lang krank sind.
Und es gibt durchaus Gesunde und Fitte mit ein paar Kilo „zu
viel“ und ständig Kranke und Unfitte mit Normalgewicht.
Tja, das ist wohl so.
Aber bei der Gesundheitsprüfung wird auch bei Schlanken nach Vorerkrankungen gefragt.
Aber wenn einem die „Sicherung“ wichtiger ist als die
Gesundheit …
Naja, den Staat interessiert erstmal nur die Arbeitsfähigkeit derer, die er einstellt. Aber das ist wohl bei jedem anderen Arbeitgeber auch so.
Aber gibt es nicht auch bei Beamten erst eine
Übergangszeit - bevor man tatsächlich Beamter wird? Das wird
man doch selten „mit Einstellung“.
Man ist dann Beamter auf Probe und wird erst nach einiger Zeit endgültig verbeamtet.
Gruß, Fo