7 PC Lüfter an Universalnetzgerät, welche mA?

Hallo,
ich möchte aus insgesamt 7 ausgemusterten PC Lüftern eine Art Deckenventilator bauen.
3 Stück 40x40mm 12V 0,07A (zum ansaugen)
4 Stück 100x100mm 12V 0,4A (zum ausstoßen)

Nun zu meiner Frage…
Wieviel mA muss das benötigte Netzteil haben um die volle Leistung der Lüfter zu nutzen und ohne das Netzteil zu überlasten?

Danke im vorraus…

3 Stück 40x40mm 12V 0,07A (zum ansaugen)
4 Stück 100x100mm 12V 0,4A (zum ausstoßen)

wie wäre es mit (3*0,07A + 4*0,4A)*1000 = 1810mA (oder eben 1,8A)?

Hallo,

3 Stück 40x40mm 12V 0,07A (zum ansaugen)
4 Stück 100x100mm 12V 0,4A (zum ausstoßen)

wie wäre es mit (3*0,07A + 4*0,4A)*1000 = 1810mA (oder eben
1,8A)?

Und ergänzend dazu: wenn man nicht 12V, sondern irgendwas einstellbares zwischen 5V und 12V anbietet, ist das Ding sowohl in der Luftmenge als auch in der Lautstärke einstellbar.
Und: man muss auf die elektrische Polung und die Blasrichtung der Dinger achten.
Und: ich würde die Dinger vorher sauber machen.
Gruß
loderunner

Hallo „danke im Voraus“

was mich allerdings wundert, ist Deine Angabe

3 Stück 40x40mm 12V 0,07A (zum ansaugen)
4 Stück 100x100mm 12V 0,4A (zum ausstoßen)

Ich verstehe das so, dass Du die Luft durch Öffnungen mit einem Gesamtquerschnitt von 3 x 4cm x 4cm = 48cm² mit relativ schwachen Lüftern ansaugen und anschließend durch Öffnungen mit einem Gesamtquerschnitt von 4 x 10cm x 10cm = 400cm² wieder ausstoßen willst.

Wenn das so ist, dann dürften - bei dem krassen Missverhältnis sowohl der Querschnitte wie der Leistungen - die „Ansauglüfter“ eher ein Hindernis im Luftstrom sein, als dass sie zum Luftdurchsatz beitragen.

Sollte jemand einwenden, dass der Querschnitt der Ansaugöffnungen nicht 40mm x 40mm, sondern eher 30mmø beträgt, und der Querschnitt der „Ausblaslüfter“ nicht 100mm x 100mm, sondern eher 90mmø, so ändert das an der prinzipiellen Überlegung wenig. Das Missverhältnis wird eher noch größer (21,3cm² : 254,3cm²)

Gruß merimies

Hallo „danke im Voraus“

was mich allerdings wundert, ist Deine Angabe

3 Stück 40x40mm 12V 0,07A (zum ansaugen)
4 Stück 100x100mm 12V 0,4A (zum ausstoßen)

Soviel zur Technik…

Sollte jemand einwenden, dass der Querschnitt der
Ansaugöffnungen nicht 40mm x 40mm, sondern eher 30mmø beträgt,
und der Querschnitt der „Ausblaslüfter“ nicht 100mm x 100mm,
sondern eher 90mmø, so ändert das an der prinzipiellen
Überlegung wenig. Das Missverhältnis wird eher noch größer
(21,3cm² : 254,3cm²)

völlig , völlig richtig .
Würde er die " Ansauglüfter " weg lassen, hätte er mit dem bereits von @Jens vorgeschlagenen Universalnetzteil ( 12 V … x . y. z Volt Schaltstufen bei max. 1800 mA am Ausgang sogar noch etwas Reserve.

Gruß merimies

mfg

nutzlos

Hallo zusammen, zunächst vielen Dank für die Antworten.
Das Lüftungssystem sollte kein geschlossener Kasten werden, sondern seitlich durchlöchert werden. Die großen Lüfter könnten also theoretisch selbstständig Luft ziehen. Wollte die kleinen Lüfter eher als Unterstützung nutzen. Soll auch keine „klimaanlage“ werden sondern zur besseren Luftzirkulation benutzt werden, da ich auf Grund zu niedriger Deckenhöhe keinen richtigen Deckenventilator nutzen kann.
Wie sieht es denn mit der Lüfterregelung aus? Kann ich da einfach ein Potentimeter zwischen löten? Oder wird das zu viel für den?

Wie sieht es denn mit der Lüfterregelung aus? Kann ich da
einfach ein Potentimeter zwischen löten? Oder wird das zu viel
für den?

die antwort ist ein klares jein. also, theoretisch geht das. zumindest sofern das poti mit der umgesetzten leistung zurecht kommt. nimmt man ein poti für alle lüfter muss man mit 12V*1,8A = 21,6W rechnen. das wird schon etwas schwerer zu bekommen sein - und auch etwas größer. man kann natürlich auch mehrere nehmen, dann musst du den strom entsprechend aufteilen. die regelung über potis hat allerdings noch einen haken: wenn du die spannung zu weit runter gedreht hast (geschätzt: unter 5V) und dann deine lüfter anschalten willst, kann es passieren, dass die nicht anlaufen. dann muss erst die spannung wieder hoch- und anschliessend wieder auf den wunschpegel runter gedreht werden.

abhilfe schaffen solche schaltungen: http://www.modding-faq.de/index.php?artid=518

hier wird die spannung im einschaltmoment kurz hochgerissen und stellt sich dann auf den sollwert ein. durch die anfänglich hohe spannung laufen auch die lüfter gut an.

die schaltung habe ich mal gebaut - ist sehr einfach und auch mit geringen lötkenntnissen zu bauen. die schaltung wird auch so ein paar ampere vertragen (zumindest hält der mosfet 31A aus…). da sollte also eine schaltung von reichen. am besten die schaltung noch in die kiste reinbauen - dann wird der mosfet zur not noch aktiv gekühlt.

Die Schaltung sieht wirklich recht einfach aus. Ich glaube das werd ich dann so umsetzen, denn jeden einzelnen Lüfter wollte ich nicht regeln… Wenn dann werde ich eh nur die 4 großen Lüfter regeln, da die kleinen zu regeln macht nicht viel Sinn, da die auf voller Leistung eh keine Wurst vom Teller ziehen.
Werde mich morgen mal an die Bestellung für die benötigten Teile machen.
Ich danke allen Schreiberlingen für die guten Tipps und hilfreichen Antworten!

Hallo Namen- und Grußloser

Die Schaltung sieht wirklich recht einfach aus. Ich glaube das werd ich dann so umsetzen, denn jeden einzelnen Lüfter wollte ich nicht regeln…

Ist Dir aufgefallen, dass die Schaltung nur für einen Einzellüfter konzipiert ist? Und das mit gutem Grund. Der Feldeffekttransistor arbeitet nämlich als elektronisch geregelter Vorwiderstand - er hat bei höheren Strömen, wie sie bei der Ansteuerung mehrerer parallelgeschalteter Lüfter auftreten, genau so wie ein Potentiometer mit einer hohen Verlustleistung zu kämpfen.

Und ob eine Pulsbreitendteuerung, welche weitgehend verlustfrei arbeitet, für Deine Lüfter einsetzbar ist, wage ich zu bezweifeln, da es sich bei den Lüftermotoren wahrscheinlich um kolektorlose Motoren handelt, welche mit einer getakteten Spannung nicht so gut klarkommen.

Ich glaube, mit so ganz einfachen Mitteln ist eine Drehzahlsteuerung in Deinem Fall nicht realisierbar.

Gruß merimies

Ist Dir aufgefallen, dass die Schaltung nur für einen
Einzellüfter konzipiert ist? Und das mit gutem Grund. Der
Feldeffekttransistor arbeitet nämlich als elektronisch
geregelter Vorwiderstand - er hat bei höheren Strömen, wie sie
bei der Ansteuerung mehrerer parallelgeschalteter Lüfter
auftreten, genau so wie ein Potentiometer mit einer hohen
Verlustleistung zu kämpfen.

stimmt, eigentlich ist die schaltung für einen einzellüfter, aber dieser fet sollte das eigentlich aushalten können - gerade, wenn man ihn mit kühlkörper in den luftstrom setzt.

der hält ja 31A respektive 110W bei 25°C aus (ohne kühlkörper). und man kommt ja maximal auf knapp über 20W (12V über den fet bei vollem strom) und knapp 2A. sehe da jetzt nicht so das problem? oder übersehe ich was?

stimmt, eigentlich ist die Schaltung für einen Einzellüfter, aber dieser FET sollte das eigentlich aushalten können - gerade, wenn man ihn mit Kühlkörper in den Luftstrom setzt.

Antwort von Radio Eriwan: „Im Prinzip ja, aber…“.

… aber am Ende eines sehr warmen Tages (bis 27°C) kam mir der Gedanke, dass es keine sehr clevere Idee wäre, den Lüfter, der doch hohe Temperaturen erträglicher machen soll, durch eine Schaltung zu steuern, welche die Qualität einer veritablen Heizung hat.

Effektiver wäre es doch, zur Verringerung des Luftdurchsatzes einen oder mehrere Lüfter der Lüftergruppe einfach abzuschalten.

Gruß merimies

Hallo,

Und ob eine Pulsbreitendteuerung, welche weitgehend
verlustfrei arbeitet, für Deine Lüfter einsetzbar ist, wage
ich zu bezweifeln, da es sich bei den Lüftermotoren
wahrscheinlich um kolektorlose Motoren handelt, welche mit
einer getakteten Spannung nicht so gut klarkommen.

Doch, das wird in den PCs auch so gemacht. Schau mal auf das Bild mit dem Oszillogramm:
http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/13/178/
Gruß
loderunner

naja, wir reden hier max. über 20W im worst case (die vollen 12V dürften so gut wie nie über den fet abfallen) - und wenn es heiß wird, wird ja vermutlich der lüfter auch voll aufgedreht. also wird die über den fet abfallende spannung immer kleiner. mit dem kleinen widerstand wird dann ja kaum leistung verbraten. vom prinzip her hast du aber recht. der wird schon heizen wenn 20W daran verbraten werden. (1l luft um 1°C wärmer pro min)