7 Volt AC (Skalenbeluchtung) Gleichrichten?

Hallo,

wollte meine Skalenbeleuchtung dur LED,s ersetzen hab festgestellt das da 7 Volt AC drauf sind ,wie richte ich die 7 Volt am besten gleich?

Gr.Thomas

Hallo Thomas,
gleichrichten allein reicht nicht, Du musst auch den Strom begrenzen.
Die einfachste Lösung währe:
Ich gehe davon aus, dass Deine LED eine „übliche“ mit 20mA Betriebsstrom ist. Dann besorge Dir noch einen Widerstand mit ca. 130 bis 150 Ohm (0,1 Watt reicht) und eine Universaldiode z.B. eine 1N4148.
Die Diode lötest Du so an die Beinchen der LED, dass der mit einem Ring markierte Diodenanschluss an das längere LED-Beinchen (entgegen der Abflachung) kommt. An eines der LED-Beinchen lötest Du ein Bein des Widerstandes. An das andere Bein der LED und an das freie Bein des Widerstandes kommen die beiden Drähte mit den 7 Volt.
Fertig.
Solltest Du das alles schon gewusst haben, dann haben vielleicht andere Leser was neues gelernt :wink:
Gruß, Edi

Hallo Edi,

Die einfachste Lösung währe:
Ich gehe davon aus, dass Deine LED eine „übliche“ mit 20mA
Betriebsstrom ist. Dann besorge Dir noch einen Widerstand mit
ca. 130 bis 150 Ohm (0,1 Watt reicht) und eine Universaldiode
z.B. eine 1N4148.

Für meine Augen flimmert es mit Einweggleichrichtung.

MfG Peter(TOO)

Hallo Edi,

Peter hat es schon geschrieben, die LED flimmert.

Durch parallelschalten einer Spule zur Diode (zu beiden) von wenigen mH sollte sich das aber erledigen.

Ganz elegant wäre folgendes:
Eine Konstantstromquelle für LED’s läßt sich mit dem N-Kanal-Sperrschicht-FET BF245B einfach realisieren. Ab ca. 5 Volt fließt der maximale Drain-Strom von 10mA, die maximale Eingangsspannung ist 25 Volt.
Zur Schaltung: Gate und Source werden miteinander verbunden, dort wird auch die Anode der LED angeschlossen. Kathode der LED an Minus und Plus kommt an Drain.

Zum Betrieb mit Wechselspannung wird einfach ein Brückengleichrichter vorgeschaltet. Ein Elko zur Glättung ist nicht erforderlich.

Die Schaltung kann man auf der Größe einer 50-Cent Münze aufbauen und kostet auch gerade mal 50 Cent.

Schönen Gruß,
John

Hallo Edi und John

Ganz elegant wäre folgendes:
Eine Konstantstromquelle für LED’s läßt sich mit dem N-Kanal-Sperrschicht-FET BF245B einfach realisieren…
Zum Betrieb mit Wechselspannung wird einfach ein Brückengleichrichter vorgeschaltet. Ein Elko zur Glättung ist nicht erforderlich.

Wenn Du einen Brückengleichrichter benutzt, kannst Du auch auf Spule und FET verzichten und einen einfachen Begrenzungswiderstand benutzen, denn die LED flackert dann mit doppelter Netzfrequenz, also mit 100Hz, und so schnell sind nur Peters Augen.

Gruß Merimies

Hallo,

mit einem Minimum an Bauteilen: 3mm LEDs mit Vorwiderstand für 5V, z.B. HLMP-1600 (rot) oder HLMP-1640 (grün) und davon 2 St. gegenpolig parallelschalten.

mit 3 Bauteilen: 2 gleiche Leds antiparallel, 1 Vorwiderstand. Finde ich optimal, weil man beliebige Teile verwenden kann und damit Farbe und Helligkeit bestimmen.

Sind die beiden LEDs halbwegs gleich, wird auch Peter das als 50Hz sehen.

Gruss Reinhard

Danke für die zahlreichen antworten!
Ich glaub das Problem habe ich gelöst,danke!!!

Thomas

Hallo Reinhard,

Sind die beiden LEDs halbwegs gleich, wird auch Peter das als
50Hz sehen.

Antiparalle LEDs flimmern mit 100Hz.

Du kannst dich ruhig lustig machen.
Bei 50% Tastverhältnis lag Flimmergrenze früher um die 80Hz. 100Hz sehe ich nicht mehr als Flimmern (Leuchtstofflampen) bekomme aber davon Kopfschmerzen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flimmerverschmelzungsfr…

Bei einer früheren Firma haben wir solche Geräte zur Erkennung der Flimmerverschmelzungsfrequenz für einen Kunden entwickelt.
Die Weihnachtszeit, mit ihren vielen Lichterketten, ist noch nicht lange her. Diejenigen mit Einweggleichrichtung erkenne ich am Flimmern.

MfG Peter(TOO)

Nicht ganz das Thema
Hallo an Alle,
auch wenns abseits vom Thema ist, muss ich mich jetzt doch mal auf Peters Seite schlagen.

… mit 100Hz, und so schnell sind
nur Peters Augen.

Das stimmt nämlich so nicht. Ich selbst sehe dieses blöde Flimmern nämlich auch. Und nicht nur das. Letztes Jahr bin ich in der Klinik aufgewacht. Angeschlossen an Schläuche und Drähte. Und festgebunden ans Bett. Ich hatte einen Krampfanfall, hervorgerufen durch dieses 100 Hz-Flimmern. Wurde festgestellt, als ich kurze Zeit später nochmals so in der Klinik ankam.
War alles Andere als angenehm! Seitdem meide ich dieses krasse Flimmern. Und komme auch nicht mehr in die Klinik.

Also Peter, wir wissen wo’s flimmert ;o)

Kalle

Für meine Augen flimmert es mit Einweggleichrichtung.


Hallo Peter und andere,
klar flimmert es mit 50Hz. Aber erstens schaut man nur gelegentlich auf eine Skala und zweitens wollte ich meine Antwort nicht unnötig ausweiten, drum habe ich das Flimmerproblem einfach totgeschwiegen :smile:
Gruß, Edi

Du kannst dich ruhig lustig machen.
Bei 50% Tastverhältnis lag Flimmergrenze früher um die 80Hz.

Hallo Peter,

ich mache mich garnicht lustig, zumindest nicht über dich - ich weiss, dass die Empfindlichkeit bzw. die Grenzfrequenz beim Sehen individuell sehr unterschiedlich ist. Wer mit den üblichen Fernsehnormen und Netzfrequenzen Probleme hat, ist eher zu bedauern. Wahrscheinlich wäre die einzige Möglichkeit, in ein 60Hz-Land auszuwandern.

Off Topic: da Fliegen mehrere 100 Hz sehen, müssen ihnen unsere Innenräume hochgradig seltsam vorkommen.

Gruss Reinhard