8 Irrglauben zur neuen Rechtschreibung

8 (wahrscheinlich unausrottbare) Irrglauben zur neuen Rechtschreibung

Erster Irrglauben: Bei Rechtschreibung kann jeder mitreden.
Wahrheit: Selten klaffen Empörung und Durchblick so weit auseinander wie hier! Die meisten Gegner der neuen Rechtschreibung haben bereits Massen an Texten gelesen, die in ihr verfasst sind, ohne etwas zu merken oder sich gestört zu fühlen!

Zweiter Irrglaube: Die neue Rechtschreibung ist eine radikale Änderung unserer Schriftsprache.
Wahrheit: Die Änderungen sind geringfügig und müssen eher mit der Lupe gesucht werden. Es kann passieren, dass eine ganze Buchseite in neuer Rechtschreibung nicht in einem einzigen Wort von der alten abweicht!

Dritter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung ist vollkommen unverständlich.
Wahrheit: Wer sich ernsthaft mit ihr beschäftigt (was leider selten vorkommt), stellt fest, dass sie keinesfalls perfekt, aber in einigen Punkten doch logischer und verständlicher als die alte ist.

Vierter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung wurde für Erwachsene gemacht, die seit 40 Jahren in der alten Rechtschreibung schreiben und neuen Dingen gegenüber sowieso immer misstrauisch sind.
Wahrheit: Ganz falsch! Die neue Rechtschreibung wurde für die kommenden Schülergenerationen gemacht, die mit ihr aufwachsen und (entgegen allen Behauptungen) keine Probleme mit ihr haben. Dennoch: Es sind auch Siebzigjährige bekannt, die mit der neuen Schreibung problemlos klarkommen!

Fünfter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung engt uns ein.
Wahrheit: Die neue Rechtschreibung lässt dem Schreiber viel mehr Freiheiten als die alte!

Sechster Irrglauben: Die neue Kommasetzung macht Sätze unverständlich.
Wahrheit: 99 % aller Deutschen haben die komplizierten Kommaregeln der alten Rechtschreibung nie vollständig verstanden und nie fehlerlos anwenden können.
Und diese alten (ehemals sehr ungeliebten!) Kommaregeln wollen die Leute jetzt wiederhaben! So ändern sich die Zeiten!

Siebter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung wurde diktatorisch von einer kleinen Gruppe Politiker dem Volk „aufgedrückt“.
Wahrheit: Eine große Anzahl von Wissenschaftler hat über eine sehr lange Zeit an den neuen Regeln gearbeitet. Leider sind so zahlreiche „Anregungen“ (oder Ängste) von verschiedener Seite eingeflossen, dass aus einer radikalen Reform schließlich nur ein kleines Reförmchen wurde, nämlich der kleinste gemeinsame Nenner. Die alte Rechtschreibung dagegen wurde vom Duden-Verlag ziemlich selbstherrlich durchgesetzt. Mit Demokratie hatte das nicht das Geringste zu tun!

Achter Irrglaube: Rechtschreibung ist Teil unserer Intimsphäre.
Wahrheit: Rechtschreibung ist ein relativ oberflächliches Phänomen. Unser Menschsein drückt sich nicht in der Rechtschreibung, sondern in Grammatik, Wortschatz, Aussprache, Betonung, Blick, Handbewegung und Körperhaltung aus. Also wenn die Politik uns eines Tages verbietet, den Konjunktiv zu benutzen, das Wort „Zärtlichkeit“ auszusprechen, die Augenbrauen fragend zu heben oder die Hand zur Faust zu ballen, ja dann steht auf, ihr freien Männer und Frauen, geht auf die Straße, protestiert, setzt euch zur Wehr, zeigt eure Wut und euren Mut!

Mönsch, habt Ihr ein Glück, daß ich heute Buchhaltung machen muß, denn sonst bräuchte ich das hier nicht zur Ablenkung!

8 (wahrscheinlich unausrottbare) Irrglauben zur neuen
Rechtschreibung

Erster Irrglauben: Bei Rechtschreibung kann jeder mitreden.
Wahrheit: Selten klaffen Empörung und Durchblick so weit
auseinander wie hier! Die meisten Gegner der neuen
Rechtschreibung haben bereits Massen an Texten gelesen, die in
ihr verfasst sind, ohne etwas zu merken oder sich gestört zu
fühlen!

Völlig falsch! Natürlich redet jeder mit. Wem willste dann das Wort verbieten? Die meisten Gegner der NDR fühlen sich ständig von dieser gestört.

Zweiter Irrglaube: Die neue Rechtschreibung ist eine radikale
Änderung unserer Schriftsprache.
Wahrheit: Die Änderungen sind geringfügig und müssen eher mit
der Lupe gesucht werden. Es kann passieren, dass eine ganze
Buchseite in neuer Rechtschreibung nicht in einem einzigen
Wort von der alten abweicht!

Es ergibt sich immerhin eine Längung der Schriftsprache um mehrere Prozent.

Dritter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung ist vollkommen
unverständlich.
Wahrheit: Wer sich ernsthaft mit ihr beschäftigt (was leider
selten vorkommt), stellt fest, dass sie keinesfalls perfekt,
aber in einigen Punkten doch logischer und verständlicher als
die alte ist.

So gut wie niemand beschäftigt sich intensiv mit den Rechtschreibregeln, so wie sie (im Duden) niedergeschrieben sind. Man lernt die Sprache, nicht die Regeln. Die Regeln sind Beschreibung. Wenn man sie ändert, dann sind sie keine Beschreibung mehr. Wenn man sie ändert, weil man die KMK ist, dann werden die Rechtschreibregeln zu Befehlen und fordern Kadavergehorsam.

Vierter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung wurde für
Erwachsene gemacht, die seit 40 Jahren in der alten
Rechtschreibung schreiben und neuen Dingen gegenüber sowieso
immer misstrauisch sind.
Wahrheit: Ganz falsch! Die neue Rechtschreibung wurde für die
kommenden Schülergenerationen gemacht, die mit ihr aufwachsen
und (entgegen allen Behauptungen) keine Probleme mit ihr
haben. Dennoch: Es sind auch Siebzigjährige bekannt, die mit
der neuen Schreibung problemlos klarkommen!

Es ist völliger Schwachsinn, erst zu behaupten, daß die eigene Muttersprache für die Landeskinder zu schwierig sei, und dann die ganze Sprache vermeintlicher Grundschuldidaktik zu unterwerfen; mal abgesehen davon, daß das Scheitern dieses Vorhabens hundertfach nachgewiesen ist.

Fünfter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung engt uns ein.
Wahrheit: Die neue Rechtschreibung lässt dem Schreiber viel
mehr Freiheiten als die alte!

Die Rechtschreibung soll aber dem Leser dienen und nicht dem Schreiber irgendwelche Beliebigkeiten ermöglichen. Es wird hundertmal, tausendmal mehr gelesen als geschrieben.

Sechster Irrglauben: Die neue Kommasetzung macht Sätze
unverständlich.
Wahrheit: 99 % aller Deutschen haben die komplizierten
Kommaregeln der alten Rechtschreibung nie vollständig
verstanden und nie fehlerlos anwenden können.
Und diese alten (ehemals sehr ungeliebten!) Kommaregeln wollen
die Leute jetzt wiederhaben! So ändern sich die Zeiten!

Hier haben wir schon wieder den Denkfehler, daß Rechtschreibung dem Schreiben und nicht dem Lesen dienen soll.
Es kommt hinzu, daß kaum ein Neuschriebler je einen komplexen Text gesehen hat, bei dem die von der NDR freigegebene Kommavernichtung konsequent durchgeführt wurde. Schaut mal in die „Altbayrische Heimatpost“! Die macht das, und da werdet Ihr heulen und zähneklappern.

Siebter Irrglauben: Die neue Rechtschreibung wurde
diktatorisch von einer kleinen Gruppe Politiker dem Volk
„aufgedrückt“.
Wahrheit: Eine große Anzahl von Wissenschaftler hat über eine
sehr lange Zeit an den neuen Regeln gearbeitet. Leider sind so
zahlreiche „Anregungen“ (oder Ängste) von verschiedener Seite
eingeflossen, dass aus einer radikalen Reform schließlich nur
ein kleines Reförmchen wurde, nämlich der kleinste gemeinsame
Nenner. Die alte Rechtschreibung dagegen wurde vom
Duden-Verlag ziemlich selbstherrlich durchgesetzt. Mit
Demokratie hatte das nicht das Geringste zu tun!

Das ist einfach nur erstunken und erlogen.

Achter Irrglaube: Rechtschreibung ist Teil unserer
Intimsphäre.

Blödsinn! Rechtschreibung ist in erster Linie Lesbarkeit, also die Möglichkeit zur Einleitung schriftlich niedergelegter Informationen in das Gehirn der Leser zur dortigen Weiterverarbeitung. Wenn die Obrigkeit das durch unsinnige Sperenzchen behindert und verlangsamt, so behindert sie das Volk bei der Aufnahme von Informationen.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Mein vorläufiges Fazit der gesamten Geschichte lautet wie folgt: Deutschland ist zu blöd für die neue Rechtschreibung! Das ist nicht überspitzt. Es ist offenbar. Zunächst einmal gelingt es uns nicht, ein akzeptiertes Reformverfahren zu entwickeln. Keiner soll mir erzählen, die Herren Verlagsdirektoren und Chefredakteure wären überrumpelt worden, hätten quasi morgens aus der Zeitung erfahren, dass eine Reform verabschiedet wurde. Anstatt nach Jahren der schweigenden Umsetzung mit einer medienwirksam inszenierten Rücknahme lächerlich hinterher zu zuckeln, wäre es durchaus auch damals möglich gewesen, an der Weiterentwicklung der deutschen Sprache teilzunehmen.

Wir haben sie auch so bekommen, die neue Schreibung. Sie bietet deutlich mehr Varianten und Auswahlmöglichkeiten, die zulassen, dass der Schreibende – je nach Kontext und mit Rücksicht auf den Leser – sinnvoll eine davon auswählt. Änderungen wie häufigere Getrenntschreibung, vor allem von Adjektiven und Verben, bereiten seit Jahrhunderten dutzenden von Völkern keine Probleme. Trotzdem: Ein Hauptargument der Gegner, wenn’s sachlich schon mau aussieht, ist stets, auch hier bei Dir, Wolfgang, keiner verstehe die Regeln, keiner könne so schreiben, die entstehenden Texte lesen erst recht nicht. Nun, was heißt das anderes, als dass wir zu blöd sind? Zu beschränkt, um sich ein paar simple Änderungen zu merken und leserfreundliche Fallentscheidungen zu treffen. Zu unflexibel, um zwischen „zurzeit“ und „zur Zeit“ differenzieren zu können. Und offenbar auch zu verkrampft, um darauf zu kommen, dass man als Bürger außerhalb des Staatsdienstes und einer (schulischen) Ausbildung auf die Regeln pfeifen kann, wenn man sie partout verstehen kann oder will. Wahrscheinlich aber habt ihr Recht, die alte Rechtschreibung muss wieder her. Dann kann sich Deutschland endlich den wahren Problemen zuwenden.

Gruß
Christopher

…und noch ein ernsthafter:
Rechtschreibung dient dem Schreiber.

Rechtschreibung dient dem Leser, in Worten: dem Leser. Wer für den Papierkorb schreibt, soll schreiben, wie er mag. Wer gelesen werden will, denke gefälligst an den Leser.

Gruß Ralf

Hi,
auch wenn vieles an der NDR vernünftig ist - mir rollen sich die
Zehennägel auf, wenn ich „dass“, „muss“ und „Kuss“ lese.

Gruß
Gerald

Quatsch
Hallo Christopher,

Spiegel und Bild haben doch etwas ganz anderes im Sinn:
Welche Jahreszeit haben wir?
Sommer!
Was ist da immer los?
Loch!
Wie steigert polemische Presse ihre Auflage in auflagenschwachen Zeiten?
Man suche eine Sau und treibe sie durchs Dorf, am besten an den Stammtischen vorbei.

Und damit wäre für mich der Fall erklärt. Dass hunderttausende von Schulkinder gequält werden, eine vollständige Rückkehr gar nicht mehr möglich ist (ich z.B. werde die Regeln zum ß bzw. ss sicher nicht mehr zurückändern) und sich unsere lieben Redaktionsleiter und Verleger als unreformierbar konservativ outen (gerade Bild und Spiegel, die ja großkotzig Reformen einfordern, welche Ironie), interessiert bei Auflagesteigerungsthemen erstmal niemanden.

Zum Glück kommt irgendwann wieder ein wichtigeres Thema und das Sommerloch ist vorbei…

Grüße
Jürgen

Ich offensichtlich auch … (owt)

Erster Irrglauben: Bei Rechtschreibung kann jeder mitreden.
Wahrheit: Selten klaffen Empörung und Durchblick so weit
auseinander wie hier! Die meisten Gegner der neuen
Rechtschreibung haben bereits Massen an Texten gelesen, die in
ihr verfasst sind, ohne etwas zu merken oder sich gestört zu
fühlen!

Völlig falsch! Natürlich redet jeder mit. Wem willste dann das
Wort verbieten? Die meisten Gegner der NDR fühlen sich ständig
von dieser gestört.

O das tut mir leid! War das wirklich so schrecklich, die Bildzeitung in den letzten Jahren (in neuer Rechtschreibung) zu lesen? Tröste dich, wenigstens dieses mutige Blatt kehrt zur alten zurück und alle armen Bild-Leser werden von ihren Qualen erlöst, „Stängel“ mit „ä“ lesen zu müssen!

Es ist völliger Schwachsinn, erst zu behaupten, daß die eigene
Muttersprache für die Landeskinder zu schwierig sei, und dann
die ganze Sprache vermeintlicher Grundschuldidaktik zu
unterwerfen;

Bescheidene Frage: Was haben diese Vorhalten mit meinem Text zu tun? Wäre es nicht günstig, du würdest beim Thema bleiben?

Mit herzlichem Gruß,
Christian

Genau richtig! Und da 99 % aller Leser überhaupt nicht merken, ob der Text, den sie da lesen, in neuer oder alter Rechtschreibung geschrieben ist (denn sie sind am Inhalt interessiert!), ist das ein sehr gewichtiges Argument dafür, bei der neuen zu bleiben und Kosten und Stress (bei Schülern, Lehrern und Verlagen) zu vermeiden!
Christian

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Tja, dass ist ein emotionaler Grund, über den man nicht diskutieren kann. Ich habe mich in den letzten Jahren schon so daran gewöhnt, dass ich finde, „Kuß“ und „Schloß“ sehen richtig merkwürdig aus!
Christian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Genau richtig! Und da 99 % aller Leser überhaupt nicht merken,
ob der Text, den sie da lesen, in neuer oder alter
Rechtschreibung geschrieben ist (denn sie sind am Inhalt
interessiert!), ist das ein sehr gewichtiges Argument dafür,
bei der neuen zu bleiben und Kosten und Stress (bei Schülern,
Lehrern und Verlagen) zu vermeiden!
Christian

Hallo Christian,

das ist das es-ist-doch-eh-wurscht-wie-einer-schreibt-Argument, das gutes-Deutsch-ist-überflüssig-und-kostet-nur-Geld-Argument und das Neuschrieb-ist-kostenlos-Argument. Alle drei gehören zu der Argumentklasse „purer Unsinn“.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

das ist das
es-ist-doch-eh-wurscht-wie-einer-schreibt-Argument, das
gutes-Deutsch-ist-überflüssig-und-kostet-nur-Geld-Argument und
das Neuschrieb-ist-kostenlos-Argument. Alle drei gehören zu
der Argumentklasse „purer Unsinn“.

wir wissen alle, dass die Umstellung auf die neue Rechtschreibung sehr viel Geld gekostet hat. Da sie aber lange genug angekuendigt war, hatten z.B. die Schulbuchverlage sehr viel Zeit, um auf die neue umzusteigen und die Schulbuecher entsprechend zu ueberarbeiten. Dennoch sind sicher eine Menge neu gedruckte Buecher auf dem Muell gelandet, ohne dass je drin geblaettert wurde. Mit der Hauruck-Aktion, die jetzt gefordert wird, soll das Ganze in wesentlich kuerzerer Zeit noch mal durchgezogen werden, Tausende bis Millionen von Buechern auf dem Muell landen und neu nach der alten/veralteten Rechtschreibung gedruckt werden. Und das kostet erneut Unmengen an Geld, die meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt waeren.

Soll heissen: Inzwischen haben alle die neue Korrektursoftware, inzwischen sind die Buchvorlagen umgestellt, die Schreiber wurden neu geschult. Dabei zu bleiben, wuerde keinen Cent mehr kosten, aber das ganze wieder rueckgaengig zu machen, wuerde die gesamten Kosten noch mal verursachen. Und damit ist Deine Argumentation hinfaellig.

Und, mit Verlaub, die neue Rechtschreibung verhindert garantiert nicht gutes Deutsch, denn das ist weitaus mehr als ein „sz“ (meine Tastatur gibt keins her, und mir ist’s jetzt zu muessig, die HTML-Kodierung herauszusuchen) mehr oder weniger und macht Ausdruck sowie korrekte Grammatik noch lange nicht wett!

Ein bisschen viel Polemik ist in Deinen Worten. Du sorgst ganz von allein dafuer, dass Dich kaum einer ernst nehmen moechte. Schon allein das Wort „Neuschrieb“, das Du so gern verwendest, ist Polemik pur. Irgendwann wird man gar nicht erst auf Dich reagieren.

Bis denne
Schnoof

Naja, nicht nur emotional. Denn wenn schon ein „ß“ vorhanden ist,
dann sollte es auch genutzt werden. Oder das „ß“ generell streichen.
Aber so halbbacken wie jetzt… :-/

Gruß
Gerald

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Naja, nicht nur emotional. Denn wenn schon ein „ß“ vorhanden
ist,
dann sollte es auch genutzt werden. Oder das „ß“ generell
streichen.
Aber so halbbacken wie jetzt… :-/

Lies doch mal ein Wörterbuch durch, wenn es dir Spaß macht. Ich schätze, du findest ein paar hundert Wörter, in denen das „ß“ nach der neuen Rechtschreibung vorkommt.
Das „ß“ wird also sehr viel genutzt (und unterscheidet im Gegensatz zu früher viel konsequenter lange von kurzen (ss) Vokalen!). Damit fällt deine Argumentation leider zusammen.
Christian

das ist das
es-ist-doch-eh-wurscht-wie-einer-schreibt-Argument, das
gutes-Deutsch-ist-überflüssig-und-kostet-nur-Geld-Argument und
das Neuschrieb-ist-kostenlos-Argument. Alle drei gehören zu
der Argumentklasse „purer Unsinn“.

Das ist eine Behauptung (Meine Oma behauptet, die Sonne wäre grün). Hast du vielleicht auch ein kleines Argumentchen?
Christian