840 Liter Becken kann ich das auf eine Fußboden Heizung stellen

Hallo möchte mein 200m ×70×60 Becken aufstellen Becken hat ca.100-150 kg Eigengewicht und dann nochmals 840 liter Wasser ich weis nicht ob das die Fußboden Heizung mit macht oder ob der ca. 5-7 cm dicke betonestrich nachgibt kann mir einer helfen oder Tipp s geben oder sows

Hallo zuckerschnecke,

warum willst Du das Becken denn auf den Boden stellen? Dann musst Du Dich zum Betrachten ja auf den Boden legen und außerdem würden die Fische wohl eher schreckhaft reagieren, wenn auf einmal jemand vor dem Becken „herumtrampelt“ oder der Staubsauger anrollt! Sicher zum Hantieren in einem hohem Becken ist das praktisch, doch ist das auch schön?
Was spricht gegen einen stabilen Unterbau?

Ich würde, wenn überhaupt so etwas in Frage käme, auf den Estrich eine Trittschalldämmmatte aufbringen, darauf dann eine 22 mm OSB-Platte, darauf eine geeignete Unterlage, aus Schaumstoff o. ä. und dann das Becken darauf.
Der Fussbodenheizung dürfte das nichts ausmachen, da die Belastung durch die Platte auf die gesamte Fläche verteilt wird!

MfG weissheit

Nachfrage:

Hat das Becken einen eingebauten Innenfilter?
Wo willst Du denn evtl. einen Außenfilter „Verstecken“?
Wird das ein offenes Becken mit Leuchtbalken, der an der Decke hängt?

MfG weissheit

Hallo!

Das Becken steht doch aber sicherlich nicht direkt auf dem Boden ? Ist da nicht ein Untergestell drunter, allein um die Technik unterzubringen ? Vom Betrachten in Augenhöhe ganz zu schweigen ?

Das ist also 1 Tonne Gewicht auf ca. 1,2 m² Stellfläche, noch dazu in Randnähe des Estrichs. Das ist so zu schwer, es wird brechen.

Üblich macht man das so :

Man leitet einen Teil des Gewichtes in die Wand ab, sonst müsste man eine Gewichts-Verteilplatte unterlegen, also eine Art Podest, das wesentlich größer ist als die Beckengrundfläche.
Erkundige Dich mal im „Aquarianer-Forum“,wie die das machen.

MfG
duck313

Hi Zuckerschnecke,
also ich würde da echt Bauchschmerzen bekommen.
Normaleweise gibt es im Wohnbereich eine Maximallast von 250 kg/m². Und da liegst Du weit drüber. Selbst wenn man mit Augenzukneifen 350 kg/m² ansetzt (der Arichteckt wollte ja auch in Ruhe schlafen), liegt man weit daneben.
Das Beste wäre wohl, mit einen richtigen Fachmann vor Ort die Sache abzuklären!
Viel Spaß, jo_enn

hi,

Ich würde, wenn überhaupt so etwas in Frage käme, auf den
Estrich eine Trittschalldämmmatte aufbringen, darauf dann
eine 22 mm OSB-Platte, darauf eine geeignete Unterlage, aus
Schaumstoff o. ä. und dann das Becken darauf.

solang die OSB-Platte nicht deutlich größer ist als das Aquarium ist der damit erzielte Effekt gleich Null.
Der einzige Vorteil läge darin, Nachts nicht durch das schwimmen der Fische gestört zu werden.
Ob eine 22mm OSB Platte als Kraftausgleichsschicht genügt, steht dann auch noch im Raum.
Ob der Oberbelag (speziell Fliesen) die Wärmeentwicklung unter der OSB-Platte auf dauer mitmacht ist auch fraglich. Der abgedeckte Bereich wird sich deutlich erwärmen.

Eine Kombination aus Wandhalterung und Unterbau erscheint hier sinnvoll. Der Estrich (Speziell die Dämmung darunter) kann (und wird) im Randbereich nachgeben und der Estrich brechen.

Im Wohnungsbau würde ich von einer Nutzlast von 1,5kN/m² ausgehen, gern auch 2kN.
Der Estrich bricht natürlich nicht, wenn sich 5 Personen umarmen, aber 1 Tonne dauerhaft auf knapp 1,5m², möglichst noch in einer Ecke, dazu noch 1-2 Personen davor.
Das wird nix.

Wobei du aber recht hast, die Fußbodenheizung als solche wird es überleben.

grüße
lipi

Hi,

der Vorschlag von duck ist gut. Dazu würde ich einen Unterbau aus min. 3x Dreiecksträgern fertigen lassen und diese an die, natürlich nur tragende Wand, dübeln.
Für eine Betonwand empfehle ich Upat-Klebeanker und für andere gibt es Alternativen.

Dennoch solltest Du vorher einen Fachmann konsultieren, der Dir ein passendes Konzept geben kann.

Gruß vom Raben

Hi,

der Vorschlag von duck ist gut. Dazu würde ich einen Unterbau
aus min. 3x Dreiecksträgern fertigen lassen und diese an die,
natürlich nur tragende Wand, dübeln.

Eben NICHT dübeln sondern…

Für eine Betonwand empfehle ich Upat-Klebeanker und für andere
gibt es Alternativen.

…Anker verwenden, die für das bestehende Mauermaterial eine ZULASSUNG haben.
Eine den Vorschriften entsprechende Verarbeitung der Anker unter Berücksichtung einzuhaltender Mindestabstände kriegt man als Laie ohne professionelle Hilfe nicht hin.

Da die oberen Anker stark auf Zug belastet werden, wird es schwierig. Das wäre Durchbolzen mit Gewindestangen eine Möglichkeit. Aber auch eine Wandbefestigung mit Dreieckträgern und ZUSÄTZLICHEN Stützen auf dem Estrich wäre evtl. eine Option.

Das würde die Zugkräfte auf die oberen Anker drastisch reduzieren.
Eine grossflächige kraftverteilende Unterlage unter die Stützen mit Nachreguliermöglichkeit wäre evtl. in die Planung einzubeziehen.

Je nach Konstellation wäre auch das Einbetonieren von Trägern (U- oder Doppel- T- Profil) in die Wand eine Option.

Aber Verbindliches kann (und darf) dir nur ein qualifizierter Bauingenieur nach Prüfung der örtlichen Verhältnisse sagen.

Hi odo,

beim Andübeln von Trägern an eine Wand wird für die Berechnung der axialen Reaktionskräfte auf die Dübel angesetzt, unter der Betrachtung, daß die Vertikalkräfte durch die Reibung, ausgelöst durch die Vorspannkraft, aufgenommen werden:

  1. Abstand des Schwerpunktes der zu tragenden Last von der Befestigungsebene. Aus dem Posting kam nicht klar hervor, welches Maß die Tiefe hat 600mm oder 700mm. Macht hier auch keinen gravierenden Unterschied.
  2. Ist dieses Maß bekannt, bekommt man aus der Schwerpunktsbetrachtung der Befestigungspunkte die axialen Reaktionskräfte auf die Schrauben bzw. Dübel.

Unter der Annahme einer symmetrischen Anordnung der Anschraubpunkte von 1000mm, in diesem Falle realistisch, und einem Schwerpunktsabstand von 350mm, kannst Du die Axialkraft (Auszug) auf den oberen Dübel vernachlässigen.

Auch sprach ich hier von 3 Trägern, was bei einer Spannweite von 2000mm angemessen ist.

Gruß vom Raben