9 monate nichtraucher,und jetzt

Ich habe vor fast genau 9 Monaten mit dem Rauchen aufgehört. Es war mein zweiter Anlauf, beim ersten Mal habe ich über 10 Kilo zugelegt, und nach zwei Jahren wieder mit dem Qualmen angefangen (allerdings nicht wegen der Pfunde, sondern aus Dummheit :frowning:). Jetzt habe ich es wieder geschafft, und von Anfang an gekämpft, um nicht (viel!) zuzunehmen. Das ist mir auch prima gelungen, gut am Anfang war es wirklich hart, habe quasi jedes Salatblatt gewogen, aber das war nur die ersten paar Wochen. Seit etwa 6 Wochen habe ich aber jetzt den absoluten Kampf! Obwohl ich nicht mehr (aber auch nicht weniger!) esse wie vorher, schaukele ich mich langsam aber sicher hoch, habe schon 5 Pfund drauf, und jetzt natürlich die helle Panik! Wenn ich sonst gemerkt habe, ups, bißchen üppig gelebt, dann habe ich zwei-drei Tage halblang gemacht, und dann wars das wieder. Das bringt jetzt nichts, absolut nichts! Wieso fängt das jetzt an? Habe in den verschiedenen Nichtraucher-Foren, wo ich immer mal reingucke, von den Leuten gehört, daß sie am Anfang zunehmen. Ist mein Stoffwechsel so verrückt, daß er jetzt damit anfängt???Ich bin wirklich total deprimiert, kann mich mit nichts motivieren, und kämpfe dadurch auch schon wieder mit dem Nikotin-Teufel. HIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEE!!!
Liebe Grüße
elviretta

Hallo Elviretta,
ich will Dich ja nicht entmutigen, aber mein Mann hat vor 3 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und 11 Kilo zugenommen. Wir haben alles durch (Ernährungsberatung, Ärzte, Apotheker, Fitness-Studios, Sporttrainer mit Laktattests). Keiner kann helfen, nur mit den üblichen Ratschlägen: Ernährungsumstellung, Sport, Bewegung… Haben wir alles gemacht und machen es noch – ohne jeglichen Erfolg. Der Stoffwechsel lässt sich einfach nicht ankurbeln.
Mittlerweile sind wir der Überzeugung, daß die Fettablagerung eine Art von Krankheit ist, die nicht heilbar ist. Erfolge werden höchstens erzielt, wenn jemand von 150 kg auf 130 kg abspeckt, dann ist aber auch Schluß. Die nicht so drastisch Übergewichtigen, die vielleicht nur 10 bis 15 kg abnehmen müssen bzw. sollten, lässt man im Regen stehen – es geht einfach nicht.
Dann kommt von den sog. Experten zum Schluß allenfalls die Aussage: Das steht Ihnen aber gut!!! Es ist zum Verzweifeln.
Trotzdem viele Grüße – vielleicht widerfährt Dir ja doch ein Wunder!!!

Hallo,
was haben die Ärzte denn untersucht ?

Gruss
Enno

Hallo,
Du vergleichst scheinbar Deinen Kalorienbedarf vor der Zeit des Rauchens mit dem der jetzigen „Abstinenzphase“. Die zentrale Frage ist doch, wieviele Jahre trennen diese beiden Abschnitte - also wie lange hast Du geraucht ?

Gruss
Enno

Hallo!

Also ich würde mal auch die Psyche fragen. Bei mri ist es so, dass je weniger ich mich mit „zunehmen/abnehmen“ beschäftige, desto „normaler“ ist mein Gewicht. Sollte dich das doch emhr belasten als es sollte: abschalten. Außerdem würde ich mal mich mit deiner Ernährung beschätigen: Gibt es etwas was du früher nicht in den Mengen gegessen hast? Oder überhaupt seltener gegessen hast? Wo ich da hinaus will sind bestimmte Lebensmittel zu denen man womöglich öfter hingreift, die jedoch dem eigenen Körper schlecht tun ( bei mir ist es z.b die Milch) Sportliche Betätigung 2- 4 mal die Woche- das darf auch nur 30 min sein- hauptsache man hat Freude daran. gehts dir irgendwie schlecht, zwickt ein Muskel oder so? Tut was weh? Wie ist dein persönliches Wohlbefinden?
Und ja nicht „2-3Tag Halblang“ machen, viel besser ist es sich gesund zu ernähren, womöglich mal zu einem chinesischen Med zu gehen und dort mal schauen was für Gitfstoffe du noch im Körper hast und was du dagegen machen kannst. Immerhin sind wir alle, egal ob mit Rauch oder ohne, irgendwie „vergiftet“.
Also denke du solltest dich nicht so auf die Kilos fixieren sondern rundehrums chauen wie es DIR geht. Also auch auf Kleinigkeiten achten. Meine Stoffwechsel hatte auch so eien Phase, nach so einer Zeit „ich für mich“ hat der ganze Körper wieder begonnen zu arbeiten und somit auch der Stoffwechsel.
Ernährungstechnisch würde ich mal schauen was du so isst… es kann gut sein dass du etwas nicht oder nicht mehr so verträgst und daraufhin der Körper spinnt. Außerdem auf genug Vitamine und Mineralstoffe achten, damit das ganze auch funktioniert… der Körper ist ja schon ganz schön komplex…

LG
Victoria

Lieber Enno,
da kann ich gut Auskunft geben, da die Liquidation noch nicht im Archiv ist:
Es wurden liquidiert GOÄ 1 und 8, sowie 3 und 666 (= Grundumsatzbestimmung mit Kohlensäure); ferner 30 Laborwerte, wie z.B. PTT, aPTT, TPZ, Blutbild, GOT, GPT, Glikose, Natrium, Kalium, Proteinelektrophorese…

Gruß
Glöckchen

Hallo,
Du vergleichst scheinbar Deinen Kalorienbedarf vor der Zeit
des Rauchens mit dem der jetzigen „Abstinenzphase“.

Nö, ich weiß schon, dass da ein Unterschied ist. Auf meine Ernährung achte ich schon seit Jahren, war nämlich mal ein mehr als 100-Kilo-Brummer und hatte jetzt seit Jahren immer so um die 60 Kilo.
Die

zentrale Frage ist doch, wieviele Jahre trennen diese beiden
Abschnitte - also wie lange hast Du geraucht ?

Oh, laaaange!Laß mal rechnen, ca. 18 Jahre! :frowning:

Gruss
Enno

Lieber Enno,
da kann ich gut Auskunft geben, da die Liquidation noch nicht
im Archiv ist:
Es wurden liquidiert GOÄ 1 und 8, sowie 3 und 666 (=
Grundumsatzbestimmung mit Kohlensäure); ferner 30 Laborwerte,
wie z.B. PTT, aPTT, TPZ, Blutbild, GOT, GPT, Glikose, Natrium,
Kalium, Proteinelektrophorese…

Klingt gut, kann man das in den Backofen schieben???:wink:
Aber mal im Ernst, ich habe halt von verschiedenen Leuten die verschiedensten Aussagen gehört! Die einen haben am Anfang der Entwöhnung zugelegt wie blöd, manche sagen so nach 2 Jahren geht es wieder weg…
Auf die Idee mit Sport mußte ich nicht erst als Nichtraucher kommen, bin schon vorher seit Jahren immer ca. 3mal pro Woche gewalkt, und das mache ich jetzt immer noch, geht auch viel besser seit ich nicht mehr qualme, kann jetzt sogar an guten Tagen joggen. „Gute Tage“, weil mein Asthma mich an manchen Tagen „nur“ walken läßt.
Ich versuche halt mich noch mehr zu disziplinieren, und ansonstne, wie oben geraten, auch etwas lockerer zu erden, da ich merke, daß mich die Panik wirklich auffrißt. Das ist wahrscheinlich so, weil ich halt mal sehr dick war!
Ich weiß, daß es kein Wundermittel gibt!
Danke für die Tips und aufmunternden Worte!!:smile:))

Hallo,
wurden dort Werte festgestellt, die abnorm verändert waren ? Insbesondere wurde er umfassend endokrinologisch und neurologisch untersucht (u.a. „Messung“ der Neurotransmitter) ? Auch hier stellt sich die Frage, ob das Übergewicht wirklich durch das ehemalige Rauchen hervorgerufen wurde oder statt dessen durch altersbedingte Veränderungen oder andere Ernährungsgewohnheiten.

Gruss
Enno

Hallo,
die These das nach monatelangen Nichtrauchen urplötzlich der Körper verrückt spielt (aufgrund von Nikotinmangel) halte ich für reichlich fragwürdig. Denkbar wäre aber z.B. daß Du generell zu wenig Kalorien zugeführt hast (aus Panik zuzunehmen) und das der Körper sich dieser „Notstandssituation“ angepaßt hat. Da könnte eine Untersuchung Deiner Schilddrüsenaktivität Auskunft geben (die müßte vermindert sein, wenn meine These stimmen sollte).

Gruss
Enno

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Hallo,
die These das nach monatelangen Nichtrauchen urplötzlich der
Körper verrückt spielt (aufgrund von Nikotinmangel) halte ich
für reichlich fragwürdig.

Ich ja auch, deshalb die hilflosigkeit!
Denkbar wäre aber z.B. daß Du

generell zu wenig Kalorien zugeführt hast (aus Panik
zuzunehmen) und das der Körper sich dieser
„Notstandssituation“ angepaßt hat.

Das könnte echt der Knackpunkt sein!!!

Da könnte eine Untersuchung

Deiner Schilddrüsenaktivität Auskunft geben (die müßte
vermindert sein, wenn meine These stimmen sollte).

Das were ich sobald als möglich machen lassen! Vielen heißen Dank für den Tip!!!
Gruß elviretta

Hallo Enno,
danke für die Nachricht. Ich breche mir beinah die Finger bei dem Versuch, die Messergebnisse in dieses Formular einzutragen. Ich schicke sie Dir deshalb an Deine Mailadresse.
Gruß
Glöckchen