Hi,
bei unten stehendem Langhaar-Artikel fällt mir eine Frage ein, die mich schon länger beschäftigt. Es geht weniger um Haare. als vielmehr um Sturheit - oder Resistenz, also Sturheit über eine sehr lange Zeit bei Kleinkindern.
Mein Sohn ist vor 4 Wochen drei Jahre alt geworden. Vor ca. einem dreiviertel Jahr (da war er also gut zwei) beschloß er aus heiterem Himmel „Ich will lange Haare“.
OK, ich bin nicht spießig, lange Haare bei Männern finde ich schön - wenn sie zum Kerl passen.
Ich wunderte mich nur: Wie KOMMT ein so kleines Kind darauf? Wir haben ihn nicht gefragt, welche Frisur er denn gerne haben würde, es kam einfach so.
Tja, seitdem wachsen sie, die Haare. Ich hätte ja drauf schwören können, daß es eine kindliche Marotte ist, die nach ein paar Wochen passé ist, aber Pustekuchen. Mittlerweile sind sie schulterlang. Er läßt sich den Pony nachschneiden und die Spitzen schneiden, aber nur, wenn ich vorher versprochen habe, daß sie nicht kürzer gemacht werden. Und er verkündet immer wieder, sie sollten sooo lang *zeig bis zur Rückenmitte* werden.
Es stört ihn nicht, daß das Kämmen ziept (auch wenn wir ihm manchmal erklären, daß es bei kurzen Haaren weniger ziepen würde). Es stört ihn nicht, daß mittlerweile viele fragen „Wer ist denn das nette Mädchen?“. Es stört ihn nicht, daß meine Mutter (und andere ältere Damen) ihn immer wieder zu kurzen Haaren zu manipulieren suchen.
Nix stört ihn. Er will lange Haare.
Das ist nur eines von einigen Beispielen. Auch in anderen Dingen kann er uuuunglaublich persitent sein, hält Aussagen, Ideen, Vorlieben monate-, wenn nicht jahrelang durch.
Kennt Ihr das? Haben Eure Kinder auch so was, vor allem wenn sie noch so klein sind? Manchmal frag ich’s mich ja. 
Liebe Grüße,
Nike
