Ab wann Cortison-Nebenwirkungen 'unangenehm'?

Hallo, mich würde mal interessieren, ab welchem Therapie-Zeitraum durchschnittlich mit Nebenwirkungen bei Cortison-therapie zu rechnen sind?
Dosierung ca 25 - 30mg/d Prednisolon gg Rheuma, auf 5 Wochen auschleichend. könnte man (wie Arzt i. Erwägung zieht) auch 10 Wochen verabreichen? (15 Wochen???)
kann da jemand aus der ‚Erfahrung‘ plaudern?
vielen Dank,
lg
John

Hallo, mich würde mal interessieren, ab welchem
Therapie-Zeitraum durchschnittlich mit Nebenwirkungen bei
Cortison-therapie zu rechnen sind?
Dosierung ca 25 - 30mg/d Prednisolon gg Rheuma, auf 5 Wochen
auschleichend. könnte man (wie Arzt i. Erwägung zieht) auch 10
Wochen verabreichen? (15 Wochen???)

Oder 20 Wochen oder 3 Jahre oder lebenslänglich.
Mit welchen Nebenwirkungen rechnen wir denn so hoffnungsvoll?

Naja, Blutungen an der aplizierten Stelle kommen halt bei manchen Patienten vor.
Infektanfälligkeiten sind auch so eine Sache - Cortison dreht etwas an der Immunschraube.
Das sind Nebenwirkungen die auch über den kurzen Zeitraum auftreten können.
Von den Nebenwirkungen über längerfristige Cortisoneinnahmen könnte man Bücher füllen.

Bevor wieder Working Anja kommt, nein, ich verteufele nicht „das böse Cortison“, der Fragensteller wollte nur wissen, was für Nebenwirkungen auftreten können.

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Hi,

Naja, Blutungen an der aplizierten Stelle kommen halt bei
manchen Patienten vor.
Infektanfälligkeiten sind auch so eine Sache - Cortison dreht
etwas an der Immunschraube.
Das sind Nebenwirkungen die auch über den kurzen Zeitraum
auftreten können.
Von den Nebenwirkungen über längerfristige Cortisoneinnahmen
könnte man Bücher füllen.

Endlich erklärt jemand Priamos mal, was Cortiso l so alles macht. Genau genommen ist es nämlich auch das Cortisol, das biologisch aktiv ist; nicht das Cortison.

(…) der Fragensteller wollte nur wissen, was
für Nebenwirkungen auftreten können.

Dann lies lieber noch mal.

Erheiterte Grüße
Liete

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Hallo,

die Frage war: AB welchem Zeitraum…

Naja, Blutungen an der aplizierten Stelle kommen halt bei
manchen Patienten vor.
Infektanfälligkeiten sind auch so eine Sache - Cortison dreht
etwas an der Immunschraube.

Klar dass man dann als Antwort gibt, welche Nebenwirkungen auftreten.

Das sind Nebenwirkungen die auch über den kurzen Zeitraum
auftreten können.
Von den Nebenwirkungen über längerfristige Cortisoneinnahmen
könnte man Bücher füllen.

Hier werden sie richtig konkret. Sie bringen es konkret auf den Punkt. Hier sprechen Sie das erste mal die genauen Zeitraum an.

Bevor wieder Working Anja kommt, nein, ich verteufele nicht
„das böse Cortison“, der Fragensteller wollte nur wissen, was
für Nebenwirkungen auftreten können.

LACH!!!

Eigentor.

Anja

Hallo John,

mich würde mal interessieren, ab welchem
Therapie-Zeitraum durchschnittlich mit Nebenwirkungen bei
Cortison-therapie zu rechnen sind?

das ist unterschiedlich, je nach Höhe der Dosis und der Wahrnehmung der betroffenen Person, meiner Erfahrung nach traten Nebenwirkungen nach ca. knapp 1 Woche auf bei einer anfängl. Dosis von ca. 20 mg pro Tag.

hier einige Erfahrungsberichte von Betroffenen:

http://www.croehnchen-klub.de/crohn-forum/index.php?..

kann da jemand aus der ‚Erfahrung‘ plaudern?

Heißhungerattacken, Gewichtzunahme und erhöhter Blutdruck sind meine persönl. Erfahrungen, allerdings kann man dagegen steuern indem man sportlich regelmäßig aktiv ist, so gut es eben gesundheitl. möglich ist, Cortison wirkt z.T. auch als sei man ‚gedopt‘, d.h. man fühlt sich regelrecht aufgepuscht > je höher die Dosis, um so größer dieses Gefühl das ungeahnte Kräfte freigesetzt werden…, so habe ich das jedenfalls erlebt und auch schon von anderen gehört.

Auf der anderen Seite kann Cortison allerdings das Leben eines chronisch Kranken erträglicher machen, ja erheblich erleichtern, das sollte man trotz aller möglichen Nebenwirkungen nicht vergessen und sich fragen, was einem selbst wichtiger ist, die Nebenwirkungen in Kauf nehmen und sich besser fühlen oder auf Cortison verzichten und leiden…hier gilt jedoch immer die Faustregel: so viel wie nötig und so wenig wie möglich!

Das alles, natürlich!, unter strenger ärtzl., regelmäßiger Kontrolle.

Alles Gute,
Kieki

Cortison wandelt sich enzymatisch in der Leber ins Cortisol um.
Die enzymatische Regelung reguliert zwar die Dosis, aber trotzdem.
Demnach kann man erwarten, dass die Cortisonnebenwirkungen sich des Cortisols gleichen.

klar! reden wir mal vom metaboliten CortisoL…
also bisher wurden mehrmals Cortiso… verabreicht, und das lief dann immer so 4 - 5 (6?) wochen. In der zeit wunderbar gedopt:wink: gefühlt, keine schmerzen mehr, also alles bestens…
Danach etwa 1 - 3 monate schmerfrei
nun, wie gesagt, zieht der arzt in erwägung, die dauer zu verlängern…
Daß die immunschraube zu gedreht gewesen sein sollte, war nicht zu verspüren, eigentlich nur die positiven wirkungen. Jedoch besteht die angst, es können (unangenehme?) nebenwirkungen auftreten, bei längerem gebrauch!
Daß das von patient zu Pat. unterschiedlich ist, ist eigtl. klar! Daher soll das auch nur als anhaltspunkt dienen!
(medikament: Prednisolone)
vielen Dank für eure aw’s!
John

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Bei längerem Gebraucht kann es sein, dass man „aufgedunsener“ wirkt, man nimmt etwas zu und so weiter (so eine Art medikamentöses Cushing-Syndrom). Nach monatelangem Gebraucht kann es auch dazu führen, dass die Knochenbruchanfälligkeit etwas erhöht ist, das muss aber nicht heißen, dass wenn Sie umfallen sofort einen Knochenbruch kriegen - es sind die Effekte des Hormons.
Wegen dem Immunsystem, also bei manchen tritt halt Pilzbefall auf und so Sachen, es muss aber nicht sein.
Es kommt halt immer auf die Dosis an und wie gut der Körper es verträgt.