Hallo,
ich glaube aber schon, dass es angebracht ist, sich Gedanken zu machen.
als unsere Kleinen (3/1) sitzen konnten
(mit 7 bzw. 8 Monaten), genossen sie es
auch. Hinlegen führte dann bei beiden zu
erheblichen Protesten.
Genau so ist es nämlich. Wenn Kinder sitzen dürfen (früher als die eigene Entwicklung erlaubt), wollen sie nicht mehr liegen. Und das liegen (ohne Einengung, auf dem Boden, also nicht im Bett oder so) ist sehr wichtig für die motorische Entwicklung.
In den Hochstuhl
kamen sie noch früher. Probleme gab’s
dabei keine (weshalb auch?).
Du beschreibst die Probleme selbst… Ansonsten geht es natürlich auch um die verfrühte Belastung der Wirbelsäule. Wie problematisch das ist, ist sicher teils Ansichtssache, teils sehr vom einzelnen Kind abhängig.
Der „Große“ hat das Krabbeln quasi
übersprungen, dafür konnte er mit 11
Monaten schon laufen;
Ja, eben, sowas KANN (nicht: muss) durch verfrühtes Sitzen entstehen. Die Kinder sind durch das Sitzen „zufriedengestellt“ und strengen sich nicht mehr an, krabbeln zu lernen. Krabbeln ist aber z.B. für die Sprachentwicklung wichtig (Diagonalbewegung) (auch wenn es sicher viele Kinder gibt, die trotz Krabbeln überspringen keine Sprachprobleme haben!)
Mein Tip: Macht Euch nicht zuviele
Gedanken; wenn Eure Kleine sitzen will,
dann laßt sie doch!
Das würde ich eben nicht raten. Ohne Stütze soll sie auf jeden Fall erst dann sitzen, wenn sie sich alleine hinsetzen kann. Mit Stütze (im Hochstuhl) geht es schon früher, wenn sie z.B. nur während dem Essen drin sitzt und nicht „ewig“ drinbleibt. Da könnt Ihr aber trost eurem Gefühl folgen. Wenn sie noch im Stuhl „hängt“ würde ich lieber noch warten. Wenn es schon ganz „gut aussieht“, geht es sicher schon. So hat mir jedenfalls die Kinderärztin geraten. Denn mein Sohn hat auch erst SEHR spät sitzen und krabbeln gelernt… 
Viele Grüße!
Andrea
http://www.verhuetungscomputer.de