Ab wann einen Schnuller zum Einschlafen?

Hallo,

verhindern auch den unten genannten extremen
Schnullerschwund.

Den kann man nicht verhindern. Ich bin überzeugt, dass von den
Herstellern ein Self-Destruct-Laufwerk eingebaut ist, dass
Schnuller unauffällig verschwinden lässt.
Wie sonst kann man den enormen Schnuller-Schwund erklären??!

Gruß
Elke

Hallo,

vor einer Renovierung musste wir natürlich das Kinderzimmer leerräumen. Da kamen mindesten 10 Schnuller zum vorschein. Der Hammer war nur, dass die innerhalb einer Woche alle wieder verschwunden waren.

Gruss

Andreas

Hallo,

Ich glaube, wenn Babies nicht ausreichend oft gestillt werden
und/oder zuwenig körperliche Zuwendung bekommen, hilft ein
Schnuller darüber hinweg (das ist aber meine persönliche
Auffassung, eine Untersuchung darüber ist mir nicht bekannt).

Deshalb

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huhu Simsy,

ich fühle mich nun angesprochen, da mein Sohn bis heute noch den Schnuller hat.

Ich glaube, wenn Babies nicht ausreichend oft gestillt werden
und/oder zuwenig körperliche Zuwendung bekommen, hilft ein
Schnuller darüber hinweg (das ist aber meine persönliche
Auffassung, eine Untersuchung darüber ist mir nicht bekannt).

Nur kurz dazu: mein Sohn lag die ersten vier Monate Tag und Nacht fast auschließlich auf meinem Bauch, ich trug ihn immer mit rum. Ich merkte dass er den Körperkontakt brauchte. Er schlief (wenn grad nicht auf meinem Bauch) auch direkt neben mir im großen Bett mit. Gestillt wurde er auch so oft und lange wie er wollte. Er setzte den Zeitpunkt des Abstillens. Außerdem: Wenn Kinder nicht genug Zuwendung und Stillen haben, wird sie ganz sicherlich kein Schnuller der Welt darüber hinweg trösten können !

Also: deine „persönliche Auffassung“ ist Mist!

Ich glaube aber, dass man auf die Dauer wirklich weniger
Arbeit mit dem Kind hat, wenn man die jeweiligen Bedürfnisse
des Kindes befriedigt. Es sind ja keine Bedürfnisse, die die
Kinder in der Form jahrelang haben.

Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Viele Grüße

Ebenso,

Simsy

Dany

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Hallo

Deshalb immer so stimmt, aber oft.

Ich spreche ja übrigens nicht die an, bei denen es eh schon vorbei ist, sondern die noch davor stehen. Manche Sachen halte ich für sehr wichtig, und da sage ich es eben so wie ich es denke.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Dany

Habe ich denn gesagt, dass alle schnullernden Kinder zu wenig Körperkontakt hatten oder haben?

Ich wollte eigentlich eher sagen, dass es oft passiert, dass ein Kind, das ständig rumgetragen oder gestillt werden will, den Schnuller kriegt, weil es der Mutter (oder dem Vater) zu viel wird mit der Rumtragerei. Und dass ich denke, dass es meistens auf die Dauer weniger Arbeit macht, wenn man es doch rumträgt, und dass diese Dringendst-rumgetragen-werden-will-Phase ja nicht ewig dauert.

Eben deshalb:

Wenn Kinder nicht genug Zuwendung und Stillen haben,
wird sie ganz sicherlich kein Schnuller der Welt darüber
hinweg trösten können !

Ich hab übrigens meine Kinder nicht ständig rumgetragen (Zwillinge), denk aber, dass manche Sachen besser (gewesen) wären, wenn ich*) es getan hätte. Schnuller, (Lutsch)-Daumen oder sowas hatten sie aber nicht.

Viele Grüße
Simsy

* Ging ja nicht, also nicht „ich“, sondern noch jemand anderes.

Hallo,

es gibt keine richtige Antwort. Jedes Kind ist anders (übrigens Eltern auch) und hat andere Bedürfnisse.
Meine Große hat als Baby den Schnuller abgelehnt. Mit 1 1/2 Jahren wollte sie dann einen, weil ein Bruder da war der ihn genommen hat. Natürlich hat sie in dem Alter keinen mehr bekommen weil sie vorher auch keinen wollte.
Meinem Sohn mussten wir den Schnuller mit 3 Jahren entwöhnen, weil er schon einen verformten Kiefer (offener Biss) hatte, und das obwohl er den Schnuller nur zum Schlafen hatte, niemals tagsüber.
Wie gesagt, es gibt keine richtige Antwort. Jedes Kind ist anders. Höre auf dein Bauchgefühl, dann ist es richtig.

LG

Katl

Hallo,
wie Du schon aus den anderen Artikeln gelesen hast: jedes Kind ist anders, und Eltern beziehen unterschiedliche Positionen. Die einen sagen: das Nuckeln ist ein elemantares Bedürfnis des Kindes. Die anderen sagen: das brauchen nur solche, die ein Defizit an anderer Zuwendung haben. Lasst Euch von Euren Gefühlen leiten! Wenn Ihr verunsichert seid, kann sich das auf das Kind übertragen und es wird insgesamt unruhig.

Unsere Große war ein „Stress-Kind“. Sicherlich auch, weil wir unsicher waren. Sie hatte einen Leistenbruch und durfte nicht schreien, sonst bestand die Gefahr des Durchbruchs (Darm wird eingeklemmt). Sobald sie wach im Bett lag, schrie sie. Leider schlief sie aber nur 11 Stunden am Tag (wollt mir keiner glauben, aber ich habe deshalb Schlafprotokoll geführt). Die restlichen 13 Stunden habe ich sie also herumgeschleppt und zu beruhigen versucht. Klar, dass wir es auch mit diversen Schnullern versucht haben. Schließlich hat sie einen genommen, aber nur den kugelrunden aus der Apotheke…

Die Jüngere hatte dann den üblichen nuk-Sauger, ab wann genau weiß ich nicht mehr. Sie nahm ihn zum Einschlafen. War er aus dem Bett gefallen und sie brauchte ihn, gabs Geschrei. Also hatte sie mit anderthalb vier Stück: einen im Mund, einen unter dem Kopfkissen und einen in jeder Hand. Jeder hatte seinen festen Platz, sie hats auch mit geschlossenen Augen gemerkt, wenn wir sie vertauscht haben. Wenn sie in der Nacht wach wurde, wars ihr egal, welchen sie erwischte.

Weil ich laufende Kinder mit Schnuller schrecklich finde, gab es die Schnuller bei uns NUR zum Einschlafen. Oder zur Not mal beim Impftermin… aber sonst eben nicht. Das hat auch den Nebeneffekt, dass die Dinger lange halten. Es ist auch keiner verloren gegangen! Obwohl wir nie eine Schnullerkette hatten.

Zum Auskochen: wird völlig überbewertet! Da unsere Tochter mit fünf Monaten auf der Decke auf dem Fußboden lag und hingebungsvoll den Fuß unseres Wohnzimmertisches abgeleckt hat (den ich nicht auskochen konnte!) habe ich das auskochen dann gelassen. Gründliches Ausreiben der Flaschensauger mit Salz und hinterher heiß ausspülen reicht bei Babys ab sechs Monaten völlig. Das abendliche Leberwurstbrot war ja auch nicht steril…

Noch viel Spaß mit dem Nachwuchs wünscht Euch
Jette