Hallo zusammen,
die Mietrendite ergibt sich ja rechnerisch beispielsweise so:
(gesamte Kaltmieteeinnahmen jährlich
MINUS die nicht auf den Mieter umlegbaren Hausgeldkosten (z.B. Instandhaltungsrücklage))
GETEILT durch
(den Kaufpreis einer Immobilie
PLUS Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, evtl. Maklerprovision))
MAL 100
GLEICH = Mietrendite in Prozent.
Nun ist die Frage, ab welchem Wert ist eine Mietrendite attraktiv? Anscheinend seien Mietrenditen ab 4,6 % in Ordnung, aber sicher noch nicht besonders reizvoll, oder? Schließlich gilt es ja auch Unwägbarkeiten mit einzukalkulieren, wie z.B. zeitweisen Leerstand oder Mietausfall (über viele Jahre betrachtet), Renovierungen mal unbeachtet für die erste Zeit.
Eine weitere Überlegung wäre um die Rendite zu steigern durch günstigeren Einkaufspreis einer Immobilie (gemäß dem Motto:„im Einkauf liegt der Gewinn“) z.B. den Kauf aus einer Zwangsversteigerung. Da spricht allerdings dagegen, daß es eigentlich logisch sein müsste, wenn
eine Immobilie schon in der Zwangsversteigerung landet, diese auch Nachteile haben muss und somit auch wieder nicht besonders dauerhaft attraktiv für konstante Mieter (und den damit verbunden Mieteinnahmen) ist??
Wer hat da Erfahrungen, die er teilen möchte, ab wann ist eine Mietrendite attraktiv und wie kann man zu dieser gelangen wenn man gerne zukünftig in Mietobjekte investieren möchte?
(Mal unabhängig gesehen von eventuellen tagtäglichen Problemen mit Mietnomaden, klagenden Mietern und Problemen mit nachlässigen Hausverwaltungen, etc.)
Danke im voraus!