Folgender Fall liegt vor:
Einer meiner Kunden bezahlt 2 meiner Rechnungen nicht (Rechnungsdatum 31.05. + 30.06.10/ Gesamtwert ca. 2.500,00 EUR inkl. MwSt.).
Als Begründung gibt er an, vom Finanzamt das Konto gesperrt bekommen zu haben, wegen einer schiefgelaufenen Insolvenz. Der Insolvenzverwalter hätte sich angeblich um nichts gekümmert und keine Voranmeldungen ans FA geschickt. Deshalb wurde er vom FA geschätzt und weil er nicht zahlt käme er also an sein Geld nicht heran.
Ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass das nicht sein kann, denn er postet öffentlich in Foren, wie erfolgreich er sei und was er sich gerade alles anschafft. Dazu kommen weitere an den Haaren herbeigezogene Ausreden von Skurrilen Unfällen mit Medikamenten und Abstürzen und dergleichen. Auch das kann ich über diese Foreneinträge belegen, dass es gelogen ist. Er konnte noch quietschfidel Berichte schreiben, obwohl er angeblich 3 Tage halbtot war, fast erstickt beim füttern lassen und ins Bett machte!
Von meiner Seite wird nun ohnehin demnächst ein Mahnbescheid angeleiert (viel Hoffnung mache ich mir allerdings nicht). Ich möchte Ihn aber auf keinen Fall einfach so gewähren lassen, da ich nicht die Einzige bin, die er wissentlich hintergeht und in der Existenz gefährdet.
Ist so ein Fall Anlass genug, um ihn wegen Betrugs anzuzeigen?