unser Mini (5 1/2) beendet zum Schuljahresende die Grundausbildung in der Musikschule. Jetzt möchte sie unbedingt Klavier lernen.
Macht es Sinn sie jetzt mit dem Unterricht beginnen zu lassen, oder wäre es besser dass sie erst ein Jahr Blockflöte lernt und dann Klavier? Weiter wird auch ein Kurs mit Rhytmik angeboten, vielleicht das 1 Jahr lang alternativ machen? Was sind eure Erfahrungen?
Und wie macht man das mit dem Klavier? Eines kaufen oder erstmal mieten oder gebraucht kaufen?
Er kann gleich mit Klavier anfangen = Stunden nehmen bei einem passenden Klavierlehrer. Den erkennt man daran, daß der Schüler freiwillig daheim übt.
Ein elektronisches Keyboard geht auch, aber kein verkleinertes, sondern mit normalgroßen Tasten.
Blockflöte ist Quatsch. Natürlich gleich Klavier. Echt ist viel besser als elektronisch (nFlügel wär natürlich noch hübscher…), die Idee mit dem Mieten fand ich gut.
Ein elektronisches Keyboard geht auch, aber kein
verkleinertes, sondern mit normalgroßen Tasten.
wenn Du ein E-Klavier mit gewichteten Tasten un Anschlagdynamik meinst, stimme ich Dir zu, wenn Du die Dinger meinst, die üblicherweise unter ‚Keyboard‘ laufen, widerspreche ich Dir vehement.
Ein Keyborad als seperates, eigenständiges Instrument zu lernen ist eine SAche, Klavier zu lernen eine völlig andere, auch wenn bei beiden die Tasten schwarz und weiß sind.
Als ehemals Klavier- und Blockflöte-Schulerin kann ich Dir nur sagen, daß es IMO besser ist, das lernen zu lassen wofür sie am meisten Lust hat. Es bringt nichts bzw. nichts Gutes, dem Kind etwas zu zwingen wofür sie kaum bzw. gar keine Lust hat.
Und als Fan der Klassischen Musik kann ich Dir sagen, daß es nie fruh genug ist, mit solchen Unterrichten anzufangen. Aber wie gesagt, voraus gesetzt, das Kind selber ist dazu motiviert und macht das gerne.
Ich bin ein absoluter Gegner, den Kindern freiwillige Unterricht zu zwingen, wozu sie keine Lust haben. Nicht nur es bringt nichts, sondern zusätzlich vermasselt man damit die Möglichkeit, daß dem Kind im späteren Jahren eine Zuneigung dazu spürt.
Es ist nicht unbedingt ganz Dein Fall, aber trotzdem…
Ein bisschen langatmig ist der Artikel, aber trotzdem eine gute Einführung in die Blockflötenthematik. Der letzte Abschnitt fasst das Ganze prima zusammen: „Einer werfe den ersten Stein!“
wie wissenschaftlich ist denn diese Quelle wirklich? Sie liegt auf keinem Uni-Server, die Seite selber nennt sich „storynet“ also mal umgangssprachlich Geschichtles-Netz, und offensichtlich kennen sie Frans Brüggen nicht.
Der führt super vor, wie wunderbar Blockflötenliteratur des Barock klingen kann.
PS: Dass man ein Kind zur Blochflöte nicht zwingen soll, wenn es Klavier lernen möchte, ist selbstverständlich richtig, aber deswegen braucht man auch nicht ein Instrument gleich ganz verteufeln. Gezwungene Klein-Pianisten sind nicht fröhlicher als gezwungene Blockflötenspieler.
wie wissenschaftlich ist denn diese Quelle wirklich? Sie liegt
auf keinem Uni-Server, die Seite selber nennt sich „storynet“
also mal umgangssprachlich Geschichtles-Netz, und
offensichtlich kennen sie Frans Brüggen nicht.
Hervorragende Recherche und Deduktion. Hut ab und Sternchen!
PS: Dass man ein Kind zur Blochflöte nicht zwingen soll, wenn
es Klavier lernen möchte, ist selbstverständlich richtig, aber
deswegen braucht man auch nicht ein Instrument gleich ganz
verteufeln. Gezwungene Klein-Pianisten sind nicht fröhlicher
als gezwungene Blockflötenspieler.
Und aus meinen zwei Blockfloetisten (und ja: das ist ein
nerviger Laut!) wurden schon sechs Monate spaeter begeisterte
Klarinettisten und inzwischen ein Schlagzeuger (ehem) und ein
Saxophonist.
Ich bin ein absoluter Gegner, den Kindern freiwillige
Unterricht zu zwingen, wozu sie keine Lust haben. Nicht nur es
bringt nichts, sondern zusätzlich vermasselt man damit die
Möglichkeit, daß dem Kind im späteren Jahren eine Zuneigung
dazu spürt.
So ganz kann ich dir da nicht zustimmen… Ich selbst habe meinerzeit den Klavierunterricht abgebrochen, weil ich keine Lust hatte, zu Hause zu üben. Alle drei Brüder einer Bekannten von mir wurden gezwungen, jeweils ein Instrument zu lernen. Nach ihren Erzählungen war es anfangs etwas nervenaufreibend, sie zum regelmäßigen Üben zu bewegen, mittlerweile spielen alle drei ihre Instrumente aber sehr gerne. Ganz ehrlich - ich wünsche mir heute auch, meine Eltern wären konsequenter gewesen und hätten mich zum Üben und somit zum Weitermachen gezwungen.
Ich selbst hätte vermutlich weder Nerven noch Willen, meine Kinder zu so etwas zu zwingen. Aber ich finde es wichtig, dass jedes Kind ETWAS tut (ob ein Instrument spielen oder eine Sprache lernen oder im Sportverein aktiv sein oder sich künstlerisch betätigen oder …). Und ich finde es besser, ein Kind anfangs dazu zu zwingen, etwas zu tun, als dass dieses Kind stattdessen in dieser Zeit draußen herumhängt.
Und ich finde es besser,
ein Kind anfangs dazu zu zwingen, etwas zu tun, als dass
dieses Kind stattdessen in dieser Zeit draußen herumhängt.
Das geht ja hier nicht um ein Kind, das evtl. draussen rumhaengt, sondern um ein Kind, das Klavier lernen moechte.
Wenn du irgendwann keine Lust mehr zum Ueben hattest, warst du da bestimmt entschieden aelter als das hier in Frage stehende Kind. Und in diesem deinem damaligen wahrscheinlichen Alter (ich schaetze auf jeden Fall ueber 10) kann man einen ruhig dazu antreiben, bei einer Sache zu bleiben, das schadet normalerweise nichts, im Gegenteil. Das Kind hier ist aber doch erst 5 1/2.