Ab wann neue Reifen?

Hi,
Frage eines absoluten Laien: ab wann sind neue Reifen fällig? Das Auto ist ca. 7 Jahre alt, Allwetterreifen (und somit kein Reifenwechsel im Winter), ca. 50.000km drauf. Letzten Winter wurde eine Profiltiefe von 6-7mm festgestellt, vor kurzem nur noch 4-5. Ich will ungern warten, bis mir mal einer platzt.

Da ich den Wagen mit Allwetterreifen übernommen habe: ist so etwas sinnvoll oder doch lieber Sommer- + Winterreifen. Ich wohne im Rheinland, da schneit es nicht oft. Aber sollte man vor dem Hintergrund der gesetzlichen Neuregelung sich doch Winterreifen anschaffen?

Was kostet ein Satz neuer Reifen (erstmal egal welcher Art) für einen VW Polo in etwa?

Danke und viele Grüße,
Julia

Hallo!

Reifen sollten nicht älter als 4 Jahre sein.

Alljahresreifen sind bei einem Polo im Rheinland sowie auch in Bayern völlig o.k. Sie sollten halt nur nicht zu alt/abgefahren sein.

Der Preis für die Asphaltschneider-Größe eines normalen Polo sollte bei ca. 40-70 € / Stck. liegen.
Ich rate von runderneuerten, überlagerten, no-name Reifen ab.

Grüße,
Mathias

Frage eines absoluten Laien: ab wann sind neue Reifen fällig?
Das Auto ist ca. 7 Jahre alt, Allwetterreifen (und somit kein
Reifenwechsel im Win ter), ca. 50.000km drauf. Letzten Winter
wurde eine Profiltiefe von 6-7mm festgestellt, vor kurzem nur
noch 4-5. Ich will ungern warten, bis mir mal einer platzt.

Da ich den Wagen mit Allwetterreifen übernommen habe: ist so
etwas sinnvoll oder doch lieber Sommer- + Winterreifen. Ich
wohne im Rheinland, da schneit es nicht oft. Aber sollte man
vor dem Hintergrund der gesetzlichen Neuregelung sich doch
Winterreifen anschaffen?

Was kostet ein Satz neuer Reifen (erstmal egal welcher Art)
für einen VW Polo in etwa?

Danke und viele Grüße,
Julia

Reifen sollten nicht älter als 4 Jahre sein.

Naja, die heutigen Reifen halten schon ein paar Jahre länger. Manche sagen, dass sogar WR schon 8 Jahre halten.

Alljahresreifen sind bei einem Polo im Rheinland sowie auch in
Bayern völlig o.k. Sie sollten halt nur nicht zu
alt/abgefahren sein.

Was hat die Reifenart mit dem Fzg. zu tun? Außer vielleicht, dass nach einem Abflug der finanzielle Verlust bei einem Polo geringer ist als bei einen größeren (teureren) Auto - vor allem wenn das Auto schrottreif ist. Egal ob Rheinland oder Bayern: die kleinste Steigung kann dann schon zum Verhängnis werden. Deswegen würde ich hier keine pauschale Aussage machen. Ganzjahresreifen sind und bleiben nunmal ein Kompromiss.

Der Preis für die Asphaltschneider-Größe eines normalen Polo
sollte bei ca. 40-70 € / Stck. liegen.

Polo und Polo ist heute zweierlei. Moderne Polos haben schon serienmäßig Reifengrößen, die es vor 10-15 Jahren nur in der gehobenen Mittelklasse gab.
Aber in der genannten Preisspanne sollte schon was zu finden sein.

Ich rate von runderneuerten, überlagerten, no-name Reifen ab.

Richtig, denn der Preisunterschied ist das Risiko kaum wert.

Beste Grüße
Guido

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Hallo - halten bis zum Restprofil schon – aber die Gummimischung verhärtet und die Wirkung läßt nach. Aus Sicherheitgründen und wen man nur einen satz Reifen kaufen will, halte iches für sinnvoller im Winter auch mit winterreifen zu fahren und diese im Sommer draufzulassen. – Jedenfalls besser wie andersherum .
Freundliche Grüße aus dem schönen Emsland liberalix

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Auch Hallo,

Hallo - halten bis zum Restprofil schon – aber die
Gummimischung verhärtet und die Wirkung läßt nach.

Ja.

Aus
Sicherheitgründen und wen man nur einen satz Reifen kaufen
will, halte iches für sinnvoller im Winter auch mit
winterreifen zu fahren und diese im Sommer draufzulassen. –
Jedenfalls besser wie andersherum .

Nee. Bei Hochsommerwetter sind „richtige“ Winterreifen murks. Die Mischung ist von Natur aus weich und wird durch Hitze noch weicher. Beim Gefahrenbremsen bleibt das Weichgummi auf der Straße und der Bremsweg wird lääänger. Vom Verschleiß nicht zu reden. Auch habe ich schon einmal eine Laufstreifenablösung bei hoher Geschwindigkeit unter diesen Bedingungen (Winterreifen im Hochsommer) erlebt, habe aber keine Ahnung, ob es sich hier um einen Defekt oder einen prinzipbedingten Effekt handelte.

Gruß
Carsten

Hi,

Alljahresreifen sind bei einem Polo im Rheinland sowie auch in
Bayern völlig o.k. Sie sollten halt nur nicht zu
alt/abgefahren sein.

Was hat die Reifenart mit dem Fzg. zu tun?

Nun, die Antriebsart eines Autos und sein Gewicht sind ja durchaus Faktoren, die sich unterschiedlich auswirken können. Ich sage nicht daß es hier so ist und die Frage ist ja auch immer im Vergleich wozu, aber es wäre eine Argumentationsmöglichkeit…

Egal ob Rheinland oder
Bayern: die kleinste Steigung kann dann schon zum Verhängnis
werden. Deswegen würde ich hier keine pauschale Aussage
machen. Ganzjahresreifen sind und bleiben nunmal ein
Kompromiss.

Aber die Schnee- und Eislage waren hier in den letzten Jahren immer äußerst moderat. Das ist es, auch je nach Finanzlage des Fahrers, schon die Frage ob man sich Sommer- und Winterreifen leisten kann und will, oder ob Ganzjahresreifen ein guter Kompromiß sind. Wenn’s richtig heftig zugeht muß man das Auto eh stehen lassen oder entsprechend vorsichtig fahren.

Meine Freundin wohnte seinerzeit im tiefsten Bayerischen Wald, ich im Rheinland, und meine Devise war damals daß ich hier mit Ganzjahresreifen gut bedient bin, während ich bei einem umzug in ihre Gegend in jedem Fall Winterreifen angeschafft hätte.

Ob man Winterreifen braucht oder auch mit Ganzjahresreifen gut bedient ist ist immer eine Frage der persönlichen Ansicht. Der eine denkt so, der andere so…

Gruß,

MecFleih

Hi,
Frage eines absoluten Laien: ab wann sind neue Reifen fällig?

  • bei defekt (z.B. zu starke Unwucht/Schlag, bemerkt Reifendienst normalerweise beim Auswuchten)

  • nicht mehr als 1,6mm Restprofil (rechtliche Regelung in D).

  • sichtbar spröde geworden

  • die Wirkung läßt merklich nach, z.B. rutschig auf Nässe, längere Bremswege. Bei Winterreifen und Ganzjahresreifen nach 6-8 Jahren der Fall oder bei weniger als 4mm Profil auf Schnee.

Das Auto ist ca. 7 Jahre alt, Allwetterreifen (und somit kein
Reifenwechsel im Winter), ca. 50.000km drauf.

Laufleistung egal, wenn sonst ok (siehe oben).

Letzten Winter
wurde eine Profiltiefe von 6-7mm festgestellt, vor kurzem nur
noch 4-5. Ich will ungern warten, bis mir mal einer platzt.

Reifen platzen gewöhnlich, wenn sie bis auf die Karkasse runtergefahren sind (also 0,0mm Restprofil) oder wenn sie beschädigt wurden (unsachgemäße Behandlung (z.B. zu schnell Kanten/Bordsteine überfahren)). Bei unsachgemäßer Behandlung kann auch ein normal aussehender, relativ neuer Reifen platzen.

Da ich den Wagen mit Allwetterreifen übernommen habe: ist so
etwas sinnvoll oder doch lieber Sommer- + Winterreifen. Ich
wohne im Rheinland, da schneit es nicht oft.

Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss, im Sommer und im Winter. Empfehlenswert wohl nur für defensive Wenigfahrer, die es sich leisten können bei extremer Straßenlage den Wagen stehen zu lassen, weil dort 2 Sätze wirtschaftlich nicht lohnen.
Ein qualitativ guter Ganzjahresreifen ist aber immer besser, als Sätze schlechte Sommer-/Winterreifen.

Aber sollte man
vor dem Hintergrund der gesetzlichen Neuregelung sich doch
Winterreifen anschaffen?

Die rechtliche Regelung ist eine „Gummiweichformulierung“, die erst noch der Auslegung durch Gerichte bedarf. Meine derzeitige, persönliche Faustregel: „Rechtlich dürfte ok sein, was das Schneeflockensymbol und/oder M+S auf der Reifenflanke stehen hat und das Reifenalter 9 Jahre nicht erreicht.“ Winterreifen, die dieser Definition genügen, können trotzdem qualitativ grottenschlecht sein. Rechtlich sollten sie m.E. aber nicht beanstandet werden.

Was kostet ein Satz neuer Reifen (erstmal egal welcher Art)
für einen VW Polo in etwa?

Wenn Stahlfelgen vorhanden sind und Preise verglichen werden etwa ab 180,-(Neuwinterreifensatz mittlerer Qualität mit Montage und Wuchten im Sonderangebot), aber örtliche Unterschiede. Billiger bei Uraltpolo mit 135’er Reifen. Falls man bei Schnee unbedingt fahren muß/will (z.B. zur Arbeit) und Geld sparen muß, sollte man m.E. eher einen Kompromiss Preis/Leistung bei den Sommerreifen eingehen. Schlechte Qualität macht sich auf Schnee/Eis erheblich bemerkbar und gerade dort sind die Bremswege natürlicherweise besonders lang und manchmal die Bedingungen schlecht erkennbar (Blitzeis, stellenweise Glätte, etc.).

Hinweise und Reifentest:
[FAQ:1608]
http://www.adac.de/Tests/Reifentests/Winterreifen/de…
http://www.adac.de/Tests/Reifentests/Winterreifen/Fr…
http://www.adac.de/Auto_Motorrad/reifen/default.asp?..
http://de.wikipedia.org/wiki/Autoreifen

HTH

Gruß
Carsten

Hallo!

Reifen sollten nicht älter als 4 Jahre sein.

Naja, die heutigen Reifen halten schon ein paar Jahre länger.
Manche sagen, dass sogar WR schon 8 Jahre halten.

Manche sagen auch, dass ein 12 Jahre alter Reifen noch bestens funktioniert und sie ganz begeistert seien davon, wie wenig Profilabrieb es damit gibt…

Nach 4-5 Jahren sind auch moderne Reifen deutlich härter (aufgrund des Ausdampfens von Weichmachern) als neue Reifen. Winterreifen aber sollten verhältnismäßig weich sein.
Daher rate ich, die Reifen alle 4 Jahre zu tauschen.
Meistens sind sie vorher sowieso abgefahren.

Alljahresreifen sind bei einem Polo im Rheinland sowie auch in
Bayern völlig o.k. Sie sollten halt nur nicht zu
alt/abgefahren sein.

Was hat die Reifenart mit dem Fzg. zu tun? Außer vielleicht,
dass nach einem Abflug der finanzielle Verlust bei einem Polo
geringer ist als bei einen größeren (teureren) Auto - vor
allem wenn das Auto schrottreif ist. Egal ob Rheinland oder
Bayern: die kleinste Steigung kann dann schon zum Verhängnis
werden. Deswegen würde ich hier keine pauschale Aussage
machen. Ganzjahresreifen sind und bleiben nunmal ein
Kompromiss.

Alljahresreifen auf großen Hecktrieblern, die allein schon konstruktionbedingt im Winter schwerer zu fahren sind und die sehr schwer sind und somit mehr schieben, würde ich nicht empfehlen.
Bei kleinen Fronttrieblern funktionieren sie bestens. Ich lebe in München, fahre im Winter fast jedes WE in die Berge und fuhr jahrelang Alljahresreifen auf meinen Golfs. Kein prfoblem, auch nicht an Steigungen. Das Format war 155/13. Gerade bei solch schmalen Größen, so bis 175/185, funktioniert das noch. Die sind ja auch meistens auf Autos montiert, die nicht über 150-160 Km/h gefahren werden.
Bei breiteren Reifen und schnellerer Gangart würde ich dann auf extra Winterreifen wechseln.

Der Preis für die Asphaltschneider-Größe eines normalen Polo
sollte bei ca. 40-70 € / Stck. liegen.

Polo und Polo ist heute zweierlei. Moderne Polos haben schon
serienmäßig Reifengrößen, die es vor 10-15 Jahren nur in der
gehobenen Mittelklasse gab.

Es kommt immer darauf an, ob man die breiteste eingetragene Größe fahren möchte.
Die aktuellen Polos kann man m.W. mit 175er Reifen ausrüsten, was dann wunderbar passt.

Aber in der genannten Preisspanne sollte schon was zu finden
sein.

Ich rate von runderneuerten, überlagerten, no-name Reifen ab.

Richtig, denn der Preisunterschied ist das Risiko kaum wert.

So sehe ich das auch.

Grüße,

Mathias

Vielen Dank an alle! oWT
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