Hey,
meine Nichte (geb. 30.08.) wird jetzt 5 Jahre alt.
Ich fahre mit ihr Fahrrad. Allerdings mit Stützen.
Welches alter ist normal das kinder ohne stützen fahren .
Kommt auch auf den gleichgewichtssinn an, das ist klar.
Aber so ca. das alter halt.
Wie gewöhne ich sie dann ohne stüzen zu fahren?
Hab es damals so gelernt das ich die stüzen etwas nach oben verstellt hatte, sodass ich halt langsam das gleichgewicht halten musste aber nicht umgefallen bin.
meinen Jungs hab ich nie Stützräder spendiert, sie mußten lernen, ohne klar zu kommen.
Ich hab mit Kabelbindern am Gepäckträger einen Besenstiel befestigt und sie (anfangs) so gestützt, aber immer weniger und irgendwann, nach wenigen Tagen, konnten sie ganz alleine radeln.
Sie waren beide noch keine fünf Jahre.
Ich hab mit Kabelbindern am Gepäckträger einen Besenstiel
befestigt und sie (anfangs) so gestützt,
…
weil ich keine Lust hatte, hinterherzulaufen
…
aber immer weniger
und irgendwann, nach wenigen Tagen, konnten sie ganz alleine
radeln.
Sie waren beide noch keine fünf Jahre.
ansonsten gebe ich dir unumwunden recht
LG Petra,
die auf die Besenstilnummer verzichtet hat und das ganze mit Jogging verbunden hat. Das Ganze hat sich bei einem Nordseeurlaub abgespielt und hat geschätzt 3 max. 4 Tage gedauert. Alter? Weiß ich nicht mehr. Aber sicher vor 5.
PS - das dürfte aber jetzt schwieriger werden
Hat die Brut sich erst mal an diese gruseligen Stützräder gewöhnt, dann dürfte das wahrscheinlich leider nicht mehr in 3 Tagen machbar sein. Trotzdem würde ich so schnell wie möglich und so wir noch schöne Tage haben schleunigst mich von der Pest verabschieden!
ich kann nur jedem empfehlen den kids zuerst ein Laufrad zu besorgen (Gleichgewicht).
Meine habe ich dann aufs Fahrrad mit Stützrädern gesetzt, damit sie ordentlich trampeln lernen. Nachdem ich die Stützräder abgebaut habe hat es genau 5 Minuten gedauert bis sie selbst fahren konnten. (kein Hinterherlaufen, keine Angst etc.)
Meine kids (Zwillinge) waren noch keine 4 als sie Fahrradfahren konnten, und ich bin nicht der „Held der Erziehung“. Auch bei Freunden ist die Erfahrung mit den Laufrädern ähnlich.
ohne Stützen wird das Kinderrad vom Spielzeug zum Fahrzeug. Es wird schneller, und man fährt weitere Strecken. Das Kind sollte zu dieser Zeit z.B. wissen, dass es auf dem Gehsteig fahren soll und vor dem Überqueren einer Straße unterscheiden können, ob ein Auto kommt oder nicht oder stehenbleibt. Es sollte auf Zuruf bremsen können. Zudem sollte es orientierungsfähig sein.
Das Balancieren ohne Stützräder lernen manche Dreijährige frühzeitig mit Hilfsmitteln wie dem Laufrad. Bei unserem Jüngsten, einem ziemlich kräftigen Draufgänger haben wir es bewußt hinausgezögert, aber mit viereinhalb hat es sein müssen. Stützräder weg, probiert, hingefallen, „nie wieder!“, am nächsten Tag probiert, und siehe da.
Ich neige auch dazu, so lange bei der kleinsten Größe zu bleiben, bis es nicht mehr geht. Je kleiner das Rad, desto linder die Stürze (Sturzhelm!).
Die volle Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer ist Gegenstand der Grundschule und wird (bei uns) gegen Ende der 4. Klasse von der Polizei geprüft. Ich denke, daß auch ein Kind mit wenig Interesse Radfahren in der ersten, zweiten Grundschulklasse dazu angehalten werden sollte.
Leicht o.t.
Jeden Abend schauen wir das Sandmännchen. Heute kommt es auf einem Fahrrad angeradelt. Keno (4) ruft bewundernd: »Guck mal! Der Sandmann kann schon ohne Stützräder fahren!«
Jeden Abend schauen wir das Sandmännchen. Heute kommt es auf
einem Fahrrad angeradelt. Keno (4) ruft bewundernd: »Guck mal!
Der Sandmann kann schon ohne Stützräder fahren!«
Ich hab’s jetzt paarmal gelesen, komme aber nicht auf die Pointe.
sollte das versteckte Werbung für deine Seite sein?
Hi Miriam,
Nein, sollte es wirklich nicht sein. Wenn ich die Anekdote von einer anderen Seite genommen hätte, würde ich die URL höflicherweise auch drunterschreiben.
Zur Erklärung: Der Kleine beschäftigt sich offensichtlich stark mit dem Thema „Radfahren ohne Stützräder“ und das lässt ihn beim Sandmännchen gucken eben nicht los. Hach, Witze erklären ist schwierig. Ich fände es lustig, wenn mein Kind sowas unvermittelt losließe.
im Allgemeinen sagt man, wenn ein Kind in der Lage ist, links und rechts abwechselnd die Treppe raufzugehen (hab ich jetzt blöd geschrieben, du weißt schon, rechter Fuß eine Stufe hoch,linker Fuß auf die Stufe drüber, wie man als Erwachsener halt normalerweise steigt), ist es hirnorganisch in der Lage, Fahrrad fahren zu lernen. Laufrad und Dreirad sind super Trainer. Wichtig ist, dass das Fahrrad nicht zu hoch ist. (Meine Kleine kann prima radeln, da sie viel Laufrad & Dreirad fährt, kommt aber selbst bei der kleinsten Fahrradgröße mit den Füßen noch nicht sicher auf den Boden und so muss sie zu ihrem lautstark wutbrüllenden Bedauern noch ein bissl warten…)
Hallo,
unser Sohn konnte mit 3 Jahren Fahrrad fahren. Das hat er in einer knappen Stunde im Park gelernt und hatte nie Stützräder.
Diese Info bringt Dir erstmal nichts, außer dass das Mädchen fast 5 ist und noch nicht fahren kann.
Es kommt ja auf mehrere Faktoren an - wann fängt man damit an, hat das Rad die richtige Größe und ist der Wille da es zu lernen. Das Letztere finde ich am Wichtigsten. Das unglaubliche Gefühl wenn man plötzlich ohne Hilfe fahren kann ist unglaublich - nur weiss man das erst hinterher.
Das Kind sollte ganz bequem auf den Sattel sitzen können und dabei mit beiden Fusssohlen sicher den Boden berührend können. Wenn das nicht geht, dann ist der Sattel zu hoch oder das Rad zu groß.
Wenn das Rad nun die richtige Größe hat, gibt es zwei Möglichkeiten: Kind sitzt drauf und tritt in die Pedale und Du hältst am Gepäckträger fest und rennst hinterher. Irgendwann kannst Du loslassen und sie wird von alleine fahren. Erst kurz, dann länger.
Die andere Variante (so hat mein Sohn gelernt): Selbermachen. Wenn das Kind schon sicher mit dem Laufrad fahren konnte, dann kann man diese Technik auch mit einem Pedalenrad machen: Auf den Sattel sitzen und mit den Füssen am Boden laufen und ab und zu die Füsse hochnehmen wenn der Schwung da ist. Der nächste Schritt wäre dann eben nicht nur die Füsse hochzunehmen, sondern in die Pedale zu treten. Am besten geht das bei einem sehr leichten Gefälle.
Wenn Dir das Kind erlaubt die Stützräder abzubauen, wäre das super, denn die Dinger sind, naja, sagen wir „blöd“ und behindern das Lernen.
also meine schwester radelte lange mit stützräder und wollte nicht ohne fahren bis ich als grosser bruder mal fand sie könne das und einfach die stützräder auf dem schulhof abgeschraubt habe… siehe da sie konnte es ohne Probleme…
Ausserdem denke ich man kann das ganze nicht an einem alter festmachen… entweder man sieht das das kind überfordert ist oder nicht…
Es gibt doch da auch die kleinen holz dinger ohne pedale…ich staune immer wieder wie junge kinder mit unglaublichem gleichgewichtsinn auf dennen in halsbrecherischem tempo rumfahren…
Laufrad ja, Dreirad bringt gar nichts.
Der Witz ist, daß ein Zweirad (einspurig) anderen physikalischen Gesetzen folgt als ein zweispuriges Fahrzeug (Drei- oder Vierrad). Vereinfacht ausgedrückt, um mit einem Zweirad nach rechts zu fahren muß man die Lenkstange nach links drücken (man merkt dies beim Fahren selbst nicht, ist aber so). Das halten des Gleichgewichts ist der zweite große Bereich, den man aber ebenfalls nur auf einem einspurigen Fahrzeug trainieren kann. Auch da bringt das Dreirad gar nichts.
Die dazu notwendigen Reflexe muß man einfach trainieren. Da hilft nur üben, üben, üben. Deshalb haben es Kinder die mit einem Laufrad anfangen beim Radfahren auch so einfach. Sie haben die notwendigen Reflexe bereits erlernt und trainiert und müssen nur noch die innere Sperre überwinden und ihre Füße auf den Pedalen lassen (und dabei natürlich treten - diese Bewegungsabläufe sind auch nicht gerade trivial).
Für die Fragerin mein Rat:
Wenn es mit dem Radfahren nicht klappen will, würde ich überlegen ob ein vorübergehender Umstieg auf ein größeres Laufrad ein Versuch wert wäre. Hiermit kann ein Kind üben ohne die Angst vor dem Sturz.
nicht ganz so. Das Laufrad ist super für erspüren der phys. gesetzmäßigkeiten und den gleichgewichtssinn. Aber der Tretroller, das Dreirad, das Go-Kart sind auch nicht überflüssig, sondern super zum Treten lernen. Das kommt auch nicht von selbst.
ich konnte damals mit 3,5 Jahren radln (lag daran, dass mein Pa sich viel Zeit genommen hat um mit mir zu üben). Unsere kleine Nachbarin ist jetzt gerade auch 3,5 und hat es gerade gelernt.
Meine Schwester hat es erst mit 5 gelernt.
Ich bin der Meinung es hängt davon ab wieviel sich die Eltern oder sonstige Personen bemühen dem Kind das radln beizubringen. Wenn man sich Zeit nimmt und dran bleibt geht das eigentlich recht fix. Natürlich kommt es auch drauf an wie ängstlich das Kind ist.
Aber der
Tretroller, das Dreirad, das Go-Kart sind auch nicht
überflüssig, sondern super zum Treten lernen.
bei einem Kind das bereits mit Stützrädern radelt?
Das kommt auch
nicht von selbst.
Deswegen meine Anmerkung, daß dieser Bewegungsablauf nicht völlig trivial ist. Aber ich habe bislang auch noch nicht erlebt, daß das Radeln am Treten gescheitert wäre… Allerdings kenne ich auch kein Kind, das dies nirgends üben konnte (Fahrzeuge mit Tretantrieb begegnen einem an vielen Orten).
unser erster hat mit 4 Radfahren gelernt, weil wir davor noch kein „klein genuges“ Rad hatten. Der zweite war 3 (da hatten wir eins). Der dritte hat sich mehr Zeit gelassen und war 5.
Generell haben wir von Stützrädern Abstand genommen, die vermitteln nur eine falsche Sicherheit und zögern das Ganze hinaus.