Hallo,
ich würde mich freuen wenn Ihr mir mal eine Frage beantworten könntet:
angenommen ein Kunde hat Probleme mit einem Onlineshop der eine offene Rückzahlung nicht überweise möchte.
Der Kunde schreibt in einer mail an den Onlineshop dass er auf die Rückzahlung besteht und setzt eine Frist von 10 Tage für die Rückzahlung.
Weiter angenommen die Frist wäre dann abgelaufen und mittlerweile wären über 31 Tage vergangen seitdem man dem Kunden (schriftlich, per mail) versprochen hat das Geld zurück zu überweisen.
-
Wenn es nun ein sehr großer Onlineshop wäre, wie groß wäre da dann die Wahrscheinlichkeit (aus Eurer Erfahrung) dass dieser Shop auch die Anwaltsgebühren übernimmt, sofern der Kunde zur durchsetzung seines Rechts einen Anwalt hinzu zieht? Was würde in der Praxis hier passieren?
-
Wenn es um einen juristisch eher geringen Betrag gehen würde, sagen wir mal 200.-, würde sich ein Anwalt ja vermutlich eher nicht rechnen. Schon garnicht wenn der Shop sich weigern wüde die Anwaltgebühren zu übernehmen. Welche Möglichkeiten gäbe es für den Kunden?
-
Könnte man pauschal sagen dass nach x-Tagen oder z.B. nach einer dreimaligen Fristsetzung der Shop gezwungen ist die Anwaltsgebühren zu übernehmen?
Ich bin auf dem Gebiet eher Laie und würde gerne wissen was Leute mit Erfahrung dazu sagen!
Danke für Eure Antworten!