Guten Morgen,
ich mache mir gerade etwas Gedanken um meine Chillis, sie wachsen und gedeien prächtig, aber ich habe nun etwas Angst, dass sie mir bei den Nachttemperaturen das Wachstum einstellen (die früchte sind teilweise schon recht groß aber eben noch grün) oder das sie ganz verfrieren.
Sie stehen momentan in Balkonkästen in einem Foliengewächshaus und heute Nacht hatten wir nur noch 5 Grad. Selbst im Foliengewächshaus ist es da ja nicht mehr wirklich warm.
Hier im Haus könnte ich ihnen zwar mehr Wärme, aber weniger Licht bieten. Ausserdem haben die Balkonkästen keine Unterschale und ich müsste beim Giesen echt aufpassen. Umtopfen in dieser Größe und dem Alter geht
wohl auch schlecht, oder?
Danke Ute
Hallo Ute,
bzgl. der Chilis kann ich dir nur raten sie noch draussen zu lassen, vor allem in Erwartung wieder etwas steigender Temperaturen.
Die meisten Chiliarten kommen mit Nachtemperaturen um 5 Grad noch klar. Allerdings eine einzige leichte Frostnacht bringt sie um.
Das Wachstum und die Reife verlangsamt sich bei den Temperaturen natuerlich aber bei ein paar schoenen sonnigen Tagen im Herbst wird das schon noch was.
Meine Chilis bleiben noch drausen bis der erste Nachtfrost angekuendigt wird, dann kommen sie in die Wohnung und ich warte bis die letzten Fruechte reif sind, und dann bekommen sie eine radikalen Rueckschnitt. Umgetopft wird dann aber erst wieder im Fruehjahr, wenn ueberhaupt, denn diejenigen, die ueberwintert werden stehen schon in 32cm Toepfen.
Auserdem ist es die Frage ob man sie ueberhaupt ueberwintert, ich hole nur 5 oder 6 Pflanzen in die Wohnung, naemlich nur die besonderen Sorten von denen man nur selten oder fuer teures Geld Saatgut bekommt. Auserdem haette ich auch nicht genug Platz um 40 z.T. 1,2m hohe Planzen zu ueberwintern.
Tschau
Peter