Hallo Goosi,
irgendwie hast Du etwas bei mir falsch gelesen:
das kommt davon, wenn man glaubt eine Antwort reicht…
Ich
habe Dich schon nicht falsch verstanden.
jetzt habe ich lange überlegt, ob ich nochmal antworten soll. Da mir jetzt doch noch etwas dazu eingefallen ist, schriebe ich tatsächlich nochmal.
es gibt immer wieder Eltern die sich aus
unterschiedlichen Gründen gegen einen KiGa entscheiden
(müssen) und die ihren Kindern das Nötige selbst vermitteln
(oft mit entsprechender Unterstützung).
Eines können die besten Eltern der Welt nicht vermitteln: Eine Sicht auf die Welt, die sich fundamental von der der Eltern unterscheidet. Man kann sich (wenn man möchte, ich möchte das nicht) jetzt noch lange und breit darüber streiten, ab wann Kinder dieser Vielfalt „ausgesetzt“ werden sollten, ich finde, das kann man in gewissen Grenzen nicht früh genug erleben.
Nur als Beispiel, was ich meine: Im Kindergarten meiner Tochter war eine Erzieherin, die ich insgeheim nur als „alte Schreckschraube“ bezeichnet habe. Das habe ich aber vor meiner Tochter natürlich bleiben lassen. Meine Tochter hat heute noch eine ganz interessante Erinnerung an diese Frau. Sie fand sie auf eine Art fremdartig, aber manches im Umgang fand sie auch toll.
Diesen Menschen in seiner Andersartigkeit hätte meine Tochter ohne den Kindergarten nie kennengelernt, weil die bestimmt nicht mal ansatzweise zu meinem Bekanntenkreis gepasst hätte. So aber konnte sie ein Stück Erfahrung mitnehmen, das ihr nur der Kindergarten bieten konnte.
Gruß, Karin
Ich