Ich habe z.Zt. einen gewissen Disput mit meinem Lebensgefährten und Vater meines 9 1/2 Monate alten Sohnes darüber, wann unser Sohn in eine Krippe gehen sollte, damit ich wieder arbeiten kann.
Da Freunde von uns, deren Sohn 9 Wochen älter ist als unserer, ihn bereits vor ein paar Wochen (also mit ca. 11 Monaten) in eine Krippe ‚eingeschult‘ haben, ist mein Partner nun der Meinung, unser Sohn sollte also auch ab in ca. 6 Wochen in eine Krippe gehen.
Ich bin da aber ganz anderer Ansicht, denn mir erscheint das viel zu früh.
Ich selbst bin damals im Kindergarten gewesen, aber erst mit 3 Jahren. Und dennoch hatte ich diesen Bruch als grausame Erfahrung in Erinnerung.
Gefühlsmäßig würde ich als Startzeitpunkt frühestens 1,5 Jahre ansehen, da er dann auch laufen kann und normale Nahrung mitessen kann. Was jetzt noch nicht der Fall ist, da er durch uns beide Eltern stark allergiegefährdet ist und ich mich im Moment noch sehr vorsichtig ‚anstelle‘, was Brei und Beikost anbelangt - außerdem stille ich ihn (abgesehen von bisher 2 - 3 zusätzlichen Breimahlzeiten pro Tag) noch voll.
Sorry, daß der Text so lang geworden ist, aber vielleicht hat jemand bereits gute oder schlechte Erfahrungen mit Krippenstarts gehabt oder ist vielleicht selbst Erzieher/in und hat fachlich fundierten Rat.
Daher vielen Dank schon mal vorab für Tips.
Es kommt auf jeden Fall erstmal darauf an, was es für eine KiTa ist. Das ist ganz wichtig, dass Dir die KiTa gefällt und Du den Erziehern vertraust!
Aber ich sage auch, ganz ehrlich - wenn Du noch nicht bereit bist, den Kleinen abzugeben, wird er es auch nicht sein. Er spürt nämlich dann, dass Du Dich unwohl fühlst und hat dann natürlich auch gleich das Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Insofern - schau Dich doch in unterschiedlichen KiTas um. Wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest es noch nicht, dann laß es. Dein Gefühl dabei ist ganz wichtig.
Pauschal kann man überhaupt nicht sagen, welches Alter das Richtige ist. Da ist einfach jedes Kind und jede Mutter und jede Familie und jede KiTa zu unterschiedlich Also - schaut nicht auf andere, sondern auf Euer Gefühl.
Und wenn Du noch nicht wieder arbeiten MUßT und lieber bei Deinem Sohn bleiben willst - was spricht dann dagegen?
Gruß,
M.
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9 Monate finde ich nicht zu früh. Finde es aber genauso ok, wenn ein Kind mit 1,5 in die Krippe geht. 3 Jahre finde ich hingegen viel zu spät.
Wenn ein Kind früh in die Krippe geht, hat das den Vorteil, dass es sich an keinen Bruch erinnern wird.
Was war eigentlich die Frage? Anscheinend habt ihr nicht wirklich eine Meinungsverschiedenheit was die Sache angeht. Ihr habt beide eine andere Meinung und seid euch ziemlich sicher. Wird dem Kind nicht schaden, erst mit 2 in die Krippe zu gehen und wenn du das mit dir und deinem Beruf vereinbaren kannst, ist ja alles in Butter.
Also in erster Linie geht es ja um das Wohl des Kindes und nicht um
Deine Erfahrungen (die nicht unbedingt auf dein Kind übertragbar
sind). Es gibt Kinder, die bereits sehr früh in den Kindergarten /
Krippe geschickt werden und dies ohne Probleme bewältigen. Andere
Kinder sind vielleicht erst mit 2 oder 3 soweit - die Entscheidung
sollte sich nach dem Entwicklungsstand des Kindes richten und nicht
nach den Interessen der Eltern (Ausnahme ist natürlich, wenn die/der
Daheimgebliebene/r wieder arbeiten gehen MUSS). Denk nochmal darüber
nach, ob es bei Dir so ist, dass Du eventuell nicht loslassen willst,
aber wenn es nicht so ist, dann lass Dich nicht von Deinem Partner
unter Druck setzen. Deine Haltung, dass es für ein Kind besser und
sicherer sei erst dann in den Kindergarten zu gehen, wenn es am Tisch
selbstständig mitessen kann, laufen kann und vielleicht auch schon
sprechen kann ist absolut nachvollziehbar. Sprech doch nochmal mit
Deinem Partner in Ruhe darüber und frag ihn nach seinen Argumenten
für eine frühzeitige „Einschulung“ - der Vergleich mit anderen
Kindern sollte dabei keine Rolle spielen.
Was mir noch eingefallen ist: Fremdelt Dein Kind? Wenn nicht, fängt es
vielleicht bald damit an und dann ist es jetzt kein guter Zeitpunkt es
in fremde Hände zu geben.
9 Monate finde ich nicht zu früh. Finde es aber genauso ok,
wenn ein Kind mit 1,5 in die Krippe geht. 3 Jahre finde ich
hingegen viel zu spät.
Warum? Schade ich meinen Kindern, wenn ich sie nicht in die Krippe gebe sondern erst mit drei in den KiGa? Und was ist mit Kindern die auch nicht in den KiGa gehen?
Wenn ein Kind früh in die Krippe geht, hat das den Vorteil,
dass es sich an keinen Bruch erinnern wird.
Wieso soll das ein Vorteil sein? Das Leben ist voller Brüche, was unterscheidet diesen von anderen?
Was war eigentlich die Frage? Anscheinend habt ihr nicht
wirklich eine Meinungsverschiedenheit was die Sache angeht.
Ihr habt beide eine andere Meinung und seid euch ziemlich
sicher. Wird dem Kind nicht schaden, erst mit 2 in die Krippe
zu gehen und wenn du das mit dir und deinem Beruf vereinbaren
kannst, ist ja alles in Butter.
Warum? Schade ich meinen Kindern, wenn ich sie nicht in die
Krippe gebe sondern erst mit drei in den KiGa?
Ich würde sagen, das hängt von den Kindern ab. Generell stimme ich aber meinem Vorredner insofern zu, als dass je früher sich das Kind daran gewöhnt, tagsüber mit anderen Kindern und mit Erziehern zusammen zu sein, desto leichter wird es ihm wahrscheinlich fallen. Aber, wie gesagt, das hängt auch individuell vom Kind ab.
Und was ist mit
Kindern die auch nicht in den KiGa gehen?
Wenn ein Kind GAR NICHT in den KiGa geht, empfinde ich das tatsächlich als kontraproduktiv für das Kind. Das Kind sollte imho schon vor der Schule lernen, tagsüber mit anderen Kindern zusammen zu sein. Bestimmte soziale Kompetenzen kann das Elternhaus dem Kind beim besten Willen nicht vermitteln.
Hallo,
letztendlich musst du das selbst entscheiden.
Ich selbst habe auch als Kind den Kindergarten gehasst und wollte zuerst dies meinen Kindern ersparen!
Dann aber habe ich trotzdem meine Kinder bereits mit 12 Monaten in eine Krippe/KiTa gebracht. Beim ersten ging es nicht anders (gab damals nur 1 Jahr frei), beim zweiten wollte ich es nicht anders, auch wegen der positiven Erfahrungen beim ersten Kind!
Wenn es eine gute Betreuungseinrichtung ist, wird es nicht zum Nachteil sein und dein Kind wird sich wohl fühlen. Aber auch du muss positive Gefühle dazu haben!
Ich liebe meine Arbeit und wollte nicht zu Hause sitzen. Ich habe meinen Kindern immer das Gefühl vermittelt, dass es „ganz normal“ ist, dass die Mama arbeiten geht und sie eben in den Kindergarten zu den anderen Kindern spielen.
Laut einer großen Studie gibt es für Kinder unter 3 Jahren keine Vor- oder Nachteile bei einer „Fremdbetreuung“. Wichtig ist aber die „Qualität“ der Betreuung, damit die Kinder sich wohlfühlen, egal ob es die eigene Mutter oder die Krippe ist.
Warum? Schade ich meinen Kindern, wenn ich sie nicht in die
Krippe gebe sondern erst mit drei in den KiGa? Und was ist mit
Kindern die auch nicht in den KiGa gehen?
denen kann es passieren (bzw. ihren Eltern) dass die auch ein halbes Jahr lang Theater machen, wenn sie ohne Mami in der Schule bleiben sollen.
Das habe ich von einem Schulfreund meiner Tochter so erlebt. Der Kleine hat mir richtig leid getan, weil er immer so verzweifelt war, dass seine Mami nicht mit in der Klasse bleiben konnte.
Was mir noch eingefallen ist: Fremdelt Dein Kind? Wenn nicht,
fängt es
vielleicht bald damit an und dann ist es jetzt kein guter
Zeitpunkt es
in fremde Hände zu geben.
Nein - gefremdelt hat er bisher noch überhaupt nicht… MUSS denn zwangsläufig eine Fremdelphase kommen oder können die KLeinen auch ebenso gut ganz ohne dieses Phänomen auskommen bzw. groß werden?
Erstmal vielen Dank für all’ die hilfreichen Anregungen.
Ich werde wohl jetzt wirklich etwas entspannter an die Sache rangehen und einfach anfangen, mir die verschiedenen Krippen/KiTas in der Umgebung mit meinem Kleinen zusammen anzusehen und zu testen.
Dabei fällt mir gerade die nächste Frage ein:
Gibt es Erfahrungswerte, wie lange die Betreuungsdauer pro Tag sein darf/sollte bei ca. 1 - 2Jährigen?
(Vielleicht eine etwas dumme Frage, da es sich evtl. nach dem Angebot der Krippen richtet, aber trotzdem…)
Nochmals vielen Dank vorab und viele Grüße
balakira
Es gibt eine vom Senat angegebenene und geförderte Zeit zur
Eingewöhnung, und die beträgt 4 Wochen. Unabhängig davon kann es auch
sein, dass dein Kind bereits nach zwei Wochen „soweit“ ist, oder es
dauert länger. Im Prinzip bestimmst du selber wie lange das Kind in dem
KiGa bleibt (oder wie du vom Senat die Förderung bekommst - bis zu 5
Stunden, 5-7 Stunden oder bis 9 Stunden.
Üblich ist es während der Eingewöhnung erstmal nur für ein Paar Stunden
hinzugehen und dabei zu bleiben, dann die Zeiten allmählich verlängern
und in Absprache mit den Erziehern auch mal wegzugehen und nach einiger
Zeit wiederzukommen. Klappt das, kannst du dein Kind hinbringen und
wieder gehen und meist dann nach dem Mittagessen wieder abholen. Den
Mittagsschlaf dann zu Hause machen lassen und die nächste Steigerung
wäre dann, dass das Kind auch im Kindergarten schläft.
Wie gesagt es ist abhängig von deinem Kind und hast du das Glück, dass
dir kein Termin im Nacken sitzt, wo du auf jeden Fall wieder zur Arbeit
erscheinen musst, geh entspannt ran, dann ist dein Kind auch entspannt!
Es handelt sich ja um eine Phase, wo das Kind Fremde von Bekannten
unterscheidet (Fremde können in dem Fall auch Verwandte sein, die das
Kind nicht täglich sieht). Wichtig dabei ist, dass die Bezugsperson
das Kind wenn es gegenüber andere ängstlich reagiert oder sich
abwendet, ernst nimmt und dem Kind eine Sicherheit bietet. Das ist
ein wichtiger Lernprozess, das jedes Kind durchmacht, nur
unterschiedlich ausgeprägt. Kinder die schon sehr früh von mehreren
Menschen betreut wurden und mit vielen Geschwistern aufwachsen
fremdeln anscheinend oft nicht so ausgeprägt wie Einzelkinder, die
lange Zeit nur von Mama oder Papa betreut wurden. Es gibt Kinder, die
sofort anfangen zu weinen wenn jemand Fremdes sie anschauen, andere
suchen vielleicht nur die Nähe zur vertrauten Person um zu
bestätigen, dass alles ok ist. Allerdings sollten man aufpassen wenn
ein Kind überhaupt nicht reagiert. Es kann dann sein dass das Kind
die Angst nicht zeigt, beim näheren Hinsehen merkt man dann aber eine
extreme Unsicherheit im Blick, Schweissausbrüche, Herzrasen. Dann
sollte man das Kind genauso behandeln wie ein weinendes Kind, sprich
in den Arm nehmen, leise zureden und sich erstmal von der anderen
Person entfernen bis es sich wider beruhigt hat.
9 Monate finde ich nicht zu früh. Finde es aber genauso ok,
wenn ein Kind mit 1,5 in die Krippe geht. 3 Jahre finde ich
hingegen viel zu spät.
Warum? Schade ich meinen Kindern, wenn ich sie nicht in die
Krippe gebe sondern erst mit drei in den KiGa? Und was ist mit
Kindern die auch nicht in den KiGa gehen?
Darauf wurde ja schon geantwortet.
Wenn ein Kind früh in die Krippe geht, hat das den Vorteil,
dass es sich an keinen Bruch erinnern wird.
Wieso soll das ein Vorteil sein? Das Leben ist voller Brüche,
was unterscheidet diesen von anderen?
Das war eine Antwort auf dieses Statement im Ausgangsposting: „Ich selbst bin damals im Kindergarten gewesen, aber erst mit 3 Jahren. Und dennoch hatte ich diesen Bruch als grausame Erfahrung in Erinnerung“
Die Antwort kann man ernst nehmen oder eben nicht.
Du hast ja schon viele Antworten bekommen. Wegen der Dauer der Eingewöhnungszeit: Die kann wirklich stark varieren…mit vier Wochen zu rechnen ist ein guter Schnitt…
Wie lange Dein Kind pro Tag dann letztlich in einer Krippe ist, solltest Du auch von Deinem Kind abhängig machen (sofern Du Wahlmöglichkeiten hast). In der Kita, in der ich gearbeitet habe, war es so, dass wir den Eltern vorgeschlagen haben (sofern es mit der Arbeit hinhaute), die Kinder im ersten halben Jahr nicht länger als sechs Stunden dazulassen. Mit Schlafen war das für die meisten lang genug. Falls Du Dich entscheiden solltest, Dein Kind betreuen zu lassen, dann berate Dich nach der Eingewöhnung auch ruhig mit den ErzieherInnen, die sollten nach einer gewissen Zeit mit Dir zusammen einschätzen können, was und wie lange Dein Kind „verträgt“. Länger als neun Stunden solltest Du Dein Kind aber auf keinen Fall dort lassen…
Ein Punkt zum Thema Betreuung ist mir noch eingefallen, der noch nicht hier erwähnt wurde: Auch die ganz Kleinen sind schon in der Lage Freundschaften einzugehen und Du tust Deinem Kind etwas Gutes, wenn er schon von ganz klein auf Sozialverhalten lernen kann. Immer unter dem Gesichtspunkt, dass Dir die Krippe natürlich gefallen muß und Du auch wirklich hinter der Sache stehst…
Gruß,
Elke
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Warum? Schade ich meinen Kindern, wenn ich sie nicht in die
Krippe gebe sondern erst mit drei in den KiGa?
Ich würde sagen, das hängt von den Kindern ab. Generell stimme
ich aber meinem Vorredner insofern zu, als dass je früher sich
das Kind daran gewöhnt, tagsüber mit anderen Kindern und mit
Erziehern zusammen zu sein, desto leichter wird es ihm
wahrscheinlich fallen. Aber, wie gesagt, das hängt auch
individuell vom Kind ab.
das hängt (neben dem Charakter des Kindes) vor allem davon ab, wie die Betreuung des Kindes insgesamt gestaltet wird. Das Kind einer Mutter (bzw. von Eltern, aber meist sind es die Mütter) die der Meinung ist, nur sie könne ihr Kind richtig und gut versorgen und ohne ihre ständige Aufsicht und regelnden Eingriffe würde ihrem Kind größtes Übel drohen (nennt man auch Glucke), wird dann mit rel. großer Wahrscheinlichkeit Probleme bekommen. Der Auffassung, dem könnte man nur mit Krippe und KiGa begegnen, widerspreche ich aber deutlich!
Ich vertrete nicht die Meinung, Krippenbetreuung sei zweite Wahl und ein derart betreutes Kind sei „abgeschoben“. Aber ich finde es schon regelrecht unverschämt, die elterliche Betreuung als grundsätzlich weniger vorteilhaft hinzustellen und zu suggerieren, daß Kinder die „erst“ mit drei in den KiGa gehen suboptimal gefördert werden.
Und was ist mit
Kindern die auch nicht in den KiGa gehen?
Wenn ein Kind GAR NICHT in den KiGa geht, empfinde ich das
tatsächlich als kontraproduktiv für das Kind. Das Kind sollte
imho schon vor der Schule lernen, tagsüber mit anderen Kindern
zusammen zu sein.
Und das geht nur bei organisierter Betreuung im KiGa?
Bestimmte soziale Kompetenzen kann das
Elternhaus dem Kind beim besten Willen nicht vermitteln.
Das ist echt starker Tobak… Kannst Du mir nur ein Beispiel nennen?
Wenn ein Kind früh in die Krippe geht, hat das den Vorteil,
dass es sich an keinen Bruch erinnern wird.
Wieso soll das ein Vorteil sein? Das Leben ist voller Brüche,
was unterscheidet diesen von anderen?
Das war eine Antwort auf dieses Statement im Ausgangsposting:
„Ich selbst bin damals im Kindergarten gewesen, aber erst mit
3 Jahren. Und dennoch hatte ich diesen Bruch als grausame
Erfahrung in Erinnerung“
Die Antwort kann man ernst nehmen oder eben nicht.
Stimmt.
Man könnte aber auch sagen, daß sich Brüche im Leben nicht vermeiden lassen und daß es Sache der Eltern ist, ob Kinder sie als grausam empfinden oder nicht.
Aber ich finde es schon regelrecht unverschämt, die elterliche
Betreuung als grundsätzlich weniger vorteilhaft hinzustellen
und zu suggerieren, daß Kinder die „erst“ mit drei in den KiGa
gehen suboptimal gefördert werden.
Du hattest was von Kindern „die gar nicht in den Kindergarten gehen“ geschrieben. Über das Alter der vorschulischen Zusatzbetreuung habe ich mich doch gar nicht ausgelassen!
Und übrigens, aber das ist meine persönliche Erfahrung und Einschätzung, kenne ich nur Gluckenmütter, die dann diejenigen sind, die ihr Kind auf keinen Fall in den Kindergarten geben wollen. Die Nicht-Glucken, die ich kenne, sind froh, wenn sie einen Kindergartenplatz für ihr Kind haben, und sei es ein Teilzeitplatz.
das kommt davon, wenn man glaubt eine Antwort reicht… Ich habe Dich schon nicht falsch verstanden.
Aber ich finde es schon regelrecht unverschämt, die elterliche
Betreuung als grundsätzlich weniger vorteilhaft hinzustellen
und zu suggerieren, daß Kinder die „erst“ mit drei in den KiGa
gehen suboptimal gefördert werden.
Du hattest was von Kindern „die gar nicht in den Kindergarten
gehen“ geschrieben. Über das Alter der vorschulischen
Zusatzbetreuung habe ich mich doch gar nicht ausgelassen!
Genau dieser Satz hat eigentlich nur punkt als Adressat, niemand sonst hat gesagt daß drei Jahre viel zu spät seien.
Und übrigens, aber das ist meine persönliche Erfahrung und
Einschätzung, kenne ich nur Gluckenmütter, die dann diejenigen
sind, die ihr Kind auf keinen Fall in den Kindergarten geben
wollen. Die Nicht-Glucken, die ich kenne, sind froh, wenn sie
einen Kindergartenplatz für ihr Kind haben, und sei es ein
Teilzeitplatz.
In der Breite hast Du da sicher recht. Verallgemeinern kann man das aber nicht, es gibt immer wieder Eltern die sich aus unterschiedlichen Gründen gegen einen KiGa entscheiden (müssen) und die ihren Kindern das Nötige selbst vermitteln (oft mit entsprechender Unterstützung).