Ab wie vielen Seiten macht Word 2000 Probleme?

Hallo Leute

Ein Kollege arbeitet mit Windows 2000 Prof. und MS-Office 2000. Soweit, so gut.

Bei längeren Texten in Word jedoch, funktioniert plötzlich die Silbentrennung nicht mehr. Auch 4000 Seiten Serienbriefe lassen sich - was einmal aber möglich war - nicht mehr in einem Schlag ausdrucken. Es kommt eine Fehlermeldung bezüglich zu wenig Speicher. Das kann aber nicht sein, im Hintergrund läuft nichts unübliches (und wie bereits erwähnt, hat’s ja mal funktioniert), und an RAM sind 256 MB vorhanden (PIII, 700 MHz).

Macht Word ab einer bestimmten Anzahl Seiten Probleme? Was ist bekannt, wo ist näheres zu erfahren? Weiss gar jemand zu der von mir hier angesprochenen Problematik eine Lösung?

Danke für eure Tipps!

Es grüsst

Daniel

lösung habe ich keine und auch keine definitive aussage über die max. seitenanzahl. grund ist, dass es einfach keine allgemeingültige seitenzahl gibt, ab der word instabil wird. ich arbeite teilweise seit ca. 3 jahren mit dokumenten mit weit über 400 seiten ohne die geringsten probleme. ein anderes dokument produziert bereits bei über 50 seiten fehler.

man kann aber gewisse grundverhaltensweisen für stabiles arbeiten ableiten:
offenbar macht jede art von positionsrahmen (also jedes word-element, dass beliebig auf der seite positioniert werden kann, egal ob grafik oder textfeld) auf dauer probleme. ich kenne personen, die positionsrahmen intensiv nutzen (passiert automatisch, wenn man bei grafiken die option „über den text legen“ aktiviert - ist normalerweise sogar default) und bereits bei sehr kurzen dokumenten scheitern. ich selber hab aber auch schon handbücher mit über 150 seiten und sehr vielen grafiken bearbeitet, allerdings ohne probleme - und auch ohne positionsrahmen.

generell gilt: je weniger spezialformatierungen desto besser. lieber ein paar optische schmankerln weglassen und dafür stabil arbeiten als das über-drüber-layout und permanent stress (für anständiges layout ist ohnehin ein desktop-publishing-programm zuständig und nicht word).

von anderer seite hört man auch, dass intensives nutzen von fussnoten probleme macht - da ich aber sehr selten fussnoten nutze kann ich das weder bestätigen noch dementieren.

grafiken ins dokument einzubetten ist zwar recht nett und vor allem dann interessant, wenn man das dokument ständig auf andere pc’s transportieren muss. die ladezeiten des dokuments werden aber teilweise unerträglich und die dateigrösse nicht handhabbar (ausser jeder hat breitbandanschluss und/oder einen cd-brenner). ich hab zwar auch schon mal mit einem handbuch gearbeitet, dass alle grafiken eingebettet hat und keinen einzigen absturz erlebt - trotzdem war das arbeiten eine qual (lag aber auch an langsamer hardware). besser ist es, die grafiken nur zu verknüpfen. man muss dann zwar beim ausdrucken aufpassen (word lässt manchmal verknüpfte grafiken einfach weg) aber das bearbeiten geht einfacher.

wie bereits erwähnt gibt es kein patentrezept für stressfreies arbeiten. ein bekannter hat seine gesammte diplomarbeit mit office-produkten erstellt. er hat dabei intensiv grafiken aus verschiedensten programmen eingebettet und sehr viel wert auf das layout gelegt - und schwärmt immer noch von der hohen qualität der microsoft-produkte. man hört im internet aber immer wieder von leuten, die bei weit weniger intensiver nutzung von word ihre gesammte arbeit verloren haben. offenbar muss auch die qualität der pc-hardware und der gesammt-installation (betriebssystem und aller zusätzlichen programmpakete) stimmen.

für deinen speziellen fall würde ich einmal empfehlen, deinen serienbrief „auszumisten“, sprich alle unnötigen formatierungen wegzunehmen, das dokument mit speichern-unter einmal ins rtf-format zu konvertieren und danach wieder im word-format zu speichern. wenns danach problemlos klappt, schrittweise die formatierungen wieder anbringen.

erwin

Hi Erwin

Besten Dank für deine umfangreiche Antwort! Ich werde bei künftiger Arbeit darauf achten und auch den Trick mit dem Umwandeln ausprobieren.

Vielen Dank nochmals für deine Bemühungen!

Es grüsst dich

Daniel Reichen

lösung habe ich keine und auch keine definitive aussage über
die max. seitenanzahl. grund ist, dass es einfach keine
allgemeingültige seitenzahl gibt, ab der word instabil wird.
ich arbeite teilweise seit ca. 3 jahren mit dokumenten mit
weit über 400 seiten ohne die geringsten probleme. ein anderes
dokument produziert bereits bei über 50 seiten fehler.

man kann aber gewisse grundverhaltensweisen für stabiles
arbeiten ableiten:
offenbar macht jede art von positionsrahmen (also jedes
word-element, dass beliebig auf der seite positioniert werden
kann, egal ob grafik oder textfeld) auf dauer probleme. ich
kenne personen, die positionsrahmen intensiv nutzen (passiert
automatisch, wenn man bei grafiken die option „über den text
legen“ aktiviert - ist normalerweise sogar default) und

-snip Signature-

Hallöle,

das Problem kenn ich gut, da ich oft Handbücher mit vielt Formaten und Bildern erstellen muss.

Ich mache das mittlerweile über das Zentraldokument. Einzelne Kapitel werden separat als Filialdokumente gespeichert, aber im Zentraldokument verwaltet. Hier kannst du auch Indexe und Inhaltsverzeichnisse usw. erstellen.

Noch Fragen?

Irena

Hallo Irene

Danke für deine Antwort:

Hallöle,

das Problem kenn ich gut, da ich oft Handbücher mit vielt
Formaten und Bildern erstellen muss.

Ich mache das mittlerweile über das Zentraldokument. Einzelne
Kapitel werden separat als Filialdokumente gespeichert, aber
im Zentraldokument verwaltet. Hier kannst du auch Indexe und
Inhaltsverzeichnisse usw. erstellen.

Ich werde das so mal ausprobieren, obwohl sehr viele ungerne mit Zentraldokumenten arbeiten.

Noch Fragen?

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Gerne werde ich auf deine Hilfe zurück kommen, sollte es nötig sein.

Es grüsst auch dich

Daniel Reichen