es ist katholiken von der katholischen kirche aus verboten, am evangelischen abendmahl teilzunehmen. wie aber ist es andersrum? darf ein evangelischer an der kommunion in der katholischen kirche teilnehmen? wie steht die katholische und die evangelische kirche dazu?
Ich persönlich lasse es…
…mir schmecken bei den Katholen. Mhhm, allein diese Oblaten…lecker! Und die ganze Stimmung drumrum! Irgendwie können die Katholen, genau wie die Juden, einfach besser Feste feiern als die Evangelen. Letztes Mal gekostet bei der Hochzeit meiner Cousine.
Gruss, Branden
Nach dem was ich gehört habe dürfen Protestaanten von ihrer Kirche aus am kath. Abendmal teilnehmen. Ob die kath. Kirche das generell Verbietet weiss ich nicht, aber es ist auf jeden Fall äusserst unerwünscht.
es gibt ja keine oberste evangelische Instanz vergleichbar dem Papst, die ein solches verbot aussprechen könnte.
Davon abgesehen, billigen die Katholen der hostie als tatsächliches Fleisch Christi ja einen höheren Wert zu, weshalb es nur für diese lästerlich ist, wenn Nicht-Gläubige (also nicht daran, daß es sich um das tatsächliche Fleisch handelt) an ihrer Eucharestie teilnehmen, wohingegen im umgekehrten Fall es ja nur um ein Symbol geht.
die Protestanten sehen es nicht so eng, aber den Katholen ist die Teilnahme an dem evangelischen Abendmahl nach der ‚Ecclesia de eucharistia‘ strengstens verboten und stellt - das muß man sich erstmal reinziehen! - einen Straftatbestand nach dem Kirchenrecht dar. *mitdenaugenroll*
also hätten sie was dagegen, wenn ich als evangelische an ihrer kommunion teilnehmen würde?
die evangelischen haben ja nix dagegen, siehe kirchentag, wo der katholische geistliche nach der teilnahme am evang. abendmahl vom amt suspendiert wurde. und das auf einem ökumenischen kirchentag.
also hätten sie was dagegen, wenn ich als evangelische an
ihrer kommunion teilnehmen würde?
ich glaube den meisten katholiken ist das inzwischen egal, aber offiziell ist es katholischen Geistlichen sogar verboten, Protestanten den „Leib Christi“ zu geben.
die evangelischen haben ja nix dagegen, siehe kirchentag, wo
der katholische geistliche nach der teilnahme am evang.
abendmahl vom amt suspendiert wurde. und das auf einem
ökumenischen kirchentag.
Wie schon gesagt, wäre es auch vollkommen sinnlos, wenn die Protestanten einem Katholiken das Abendmahl verweigern würde.
Die Stelle, auf die sich die katholen berufen, ist: 1. Kor 11,27:
„Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“
Da die Protestanten nicht bekennen, daß es sich bei der Backoblade tatsächlich um ein Stück göttliches Menschenfleisch handelt, sind sie in Papstes Augen auch nicht würdig - und müssen folglich sogar geschützt werden!
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Speziell dieses halte ich für noch bekloppter als den christliche Glauben als solchen.
Davon abgesehen, billigen die Katholen der hostie als
tatsächliches Fleisch Christi ja einen höheren Wert zu,
Hallo,
zur Klarstellung: die sog. Realpräsenz bei der Eucharistie ist nicht nur die Auffassung der Katholiken, sondern auch der Lutheraner (und btw. auch der anglikanischen und natürlich der orthodoxen Kirche). Die Reformierten (und die meisten Baptisten und Pfingstgemeindler) hingegen vertreten die Auffassung, dass Brot und Wein lediglich Symbol für Leib und Blut Christi sind.
Vor allem die unterschiedliche Interpretation der Eucharistie verhinderte ein Zusammengehen Luthers mit Zwingli - während Luther lediglich die Transubstantiation verwarf, hielt er im Gegensatz zu Zwingli und Calvin an der Realpräsenz fest (Marburger Religionsgespräch 1529). Das stellt aber kein Hindernis für die Abendmahlsgemeinschaft zwischen Reformierten und Lutheranern dar (zumindest soweit sie der Leuenberger Konkordie angehören) - allerdings auch erst seit 1973.