Ich habe eine „nervige Angewohnheit“. Bin 38 Jahre und gehe so gegen 21 Uhr ins Bett. Vorgehe gehe ich natürlich noch mal zur Toilette (Urin).
Ich lege mich dann ins Bett, lese ggf. noch etwas und nach ca. 20-30 Minuten muß ich dann schon wieder Wasser lassen. Dabei aber nicht nur ein paar Tropfen, sondern schon „normal“.
Gestern mußte ich nach 30 Minuten schon wieder aufstehen und eine normale Menge Wasser abgeben.
Das nervt ganz schön, weil ich morgens um 4 Uhr aufstehen muß und jeder „Ausgang“ mich wieder wach macht.
Irgendwelche Entwässernden Medikamente oder Essen habe ich nicht eingenommen. Ich kann auch nicht behaupten, das ich übermässig viel Trinke. Schon gar nicht Abends…
Tagsüber muß ich nur alle paar Stunden mal zur Toilette.
Schmerzen oder Probleme habe ich aber diesbezüglich keine.
Hat das wohl irgendwas zu bedeuten, oder woran mag das wohl liegen?
Möchte mir jetzt auch nicht unbedingt irgendeine „Chemie-Keule“ aneignen deswegen
hast Du mal überprüft, ob Du Wasser in den Beinen hast? Mal am Unterschenkel mit dem Daumen eindrücken, wenn die Delle bleibt, dann hast Du Wasser eingelagert. Dieses wird bei Flach- bzw. Hochlagerung der Beine aus dem Gewebe rückresorbiert und dann über die Nieren ausgeschieden. Falls das bei Dir die Ursache für das nächtliche Pinkeln ist, musst Du aber auf jeden Fall zum Arzt!
Hat das wohl irgendwas zu bedeuten, oder woran mag das wohl
liegen?
Weiß nicht, geh doch mal zum Arzt (Urologe, evtl. Neurologe).
Einen Tipp habe ich für dich, damit du nicht jedesmal so wach wirst, wenn du nachts raus musst: Lass das Licht aus!
Entweder du findest deinen Weg auch im Dunkeln, weil ein bisschen Restlicht z.B. von einer Straßenlaterne oder vom Mond in die Wohnung fällt. Wenn man den Weg genau kennt, findet man ihn ja auch im Dunkeln. … Vor einiger Zeit wurde hier schon mal eine „Rotlichtlampe“ empfohlen, die wohl ähnlich wirkt. Man wird gar nicht richtig wach.
Seit ich das so handhabe, habe ich kein Problem mehr, gleich wieder einzuschlafen, weil ich gar nicht richtig aufwache.
Ja, das weiß ich schon. Aber durch das Aufstehen ist man natürlich erstmal wieder wach…
ich habe an der Tür zum Kloo (direkt nebenan) so ein LED „Tast-Licht“, das ist hell genug, das ich mich nicht neben das (innenliegende) Kloo setze und nicht so hell, das meine „Geister geweckt werden“
Mein Arzt sagte kürzlich das ich Wasser in den Beinen habe und ich deswegen die Beine mal etwas hoch legen sollte, was ich dann auch gelegentlich mal tu.
Ansonsten hat er mir leider wenig Tips gegeben um das wieder loszuwerden. Schwimmen sollte ich wohl gehen, weil der Druck das Wasser aus den Beinen drücken soll - was ich mir zum einen kaum vorstellen kann (zumindestens nicht im normalem Schwimmbereich) und zum anderen auch irgendwie ekelig
Guten Tag,
naja, damit wäre die Ursache für Dein nächtliches Pinkeln zumindest klar. Wurde die Ursache für die Ödeme (Wasser in den Beinen) abgeklärt? Wenn Du in letzter Zeit eine verstärkte Atemnot bei Belastung, Druckgefühl auf der Brust und allgemeine Erschöpfung bemerkt hast, dann können Ödeme auch ein Zeichen von Herzinsuffizienz (Herzleistungsschwäche) sein. Gibt aber auch noch andere Ursachen (z.B. chronisch venöse Insuffizienz).
Um Ödeme loszuwerden, muss man sie „ausschwemmen“. Das kann medikamentös erfolgen, aber auch Hausmittelchen wie z.B. Brennesseltee haben dabei eine gute Wirkung. Den dann natürlich nur tagsüber trinken, sonst musst Du nachts noch öfter raus. Schwimmen und Beine hochlegen ist auf jeden Fall gut, aber es gibt noch ein paar andere Tipps. Abhängig von der Ursache kämen z.B. Kompressionsstrümpfe oder Kneipp`sche Tretkuren (abwechslend durch kaltes und warmes Wasser laufen) in Frage.
Wenn die Ödeme stärker werden oder mit den genannten Mitteln nicht ausreichend gebessert werden, dann auf jeden Fall wieder zum Arzt!
Ja… Tagsüber… Da ist das wohl möglich… Aber nicht Nachts, wenn man eigentlich „entspannt einschlafen will“ und noch „8 Stunden zu überbrücken hat“
Aber mag sein, das es Leute gibt, denen die Blase drückt und trotzdem dabei ganz genüsslich einschlafen können mit den Gedanken „Morgen ist ja auch noch ein Tag“
Abgesehen davon wurde hier ja schon geklärt, das das Problem ein anderes ist.