Aber hallo kameraden für volk,fahne und vaterland

Hallo Raimund,

Wenn Du die 12 jahre unterschreibst, hast Du Deinen
Studienplatz. Rechne mal: 4 jahre Warten, bis Du stidieren
darfst + 5 -6 jahre Studium = 10 Jahre bis zum Arbeitseinsatz.

fünf bis sechs Jahre Studium ist aber der absolute Crack,
oder? Der von Mami und Papi das Studium auch noch voll
finanziert bekommt. Ich würde da eine längere Zeit ansetzen.

hätte ich 8 jahre geschrieben, hättest Du bestimmt gemotzt!:smile:)

aber doch recht ordentlich. Bekommst

beim Ausscheiden auch noch eine kräftige Abfindung

Diese Abfindung richtet sich doch nach den Dienstjahren und
ist bei einem, der gleich nach den 12 Jahren geht, nicht
üppig.

doch besser als ein „Maul voll Reiszwecken“! Und um 100 % mehr, als der Studienabgänger bekommt.

Und wenn Du doch eher gehen möchtest, musst Du Dich
auch noch freikaufen.

Ist ja auch richtig so!

und hast

einen Job sicher. Im ö.D. auf alle Fälle,

Humbug. Völliger Unsinn. Wo steht diese Garantie??

Keine schriftliche. Doch sorgt das militär für seine Offiziere. Das ist so Usus seit Generationen.

in der freien

Wirtschaft werden diese Offiziersabgänger gesucht.

Habe einen Kumpel, der ausscheiden will (Oberleutnant, Marine,
Politik-Hochschulstudium). Bewirbt sich die Finger wund, die
freie Wirtschaft hält von Jungs wie ihm nicht allzu viel!!

Glaube ich gerne: welcher Betrieb braucht einen Politiker? Hätte er Wirtschaftwissenschaften (BWL oder/und VW) studiert, hätte er schon seinen Job. Besser Informatik. Die Informatikstudenten haben fast keine Chance fertig zu studieren. Die werden schon von der Bank weg abgeworben.

richtiges

Studium dazu und Deine Zukunft ist geregelt.

Eine Zukunft beim Bund: Ja. Aber wenn Du das Studium nur
mitnimmst, um danach eine Karriere außerhalb des Bundes zu
machen, dann wird das schon schwerer.

Siehe oben!
Grüße
Raimund

hallo Fritze

Das muss ja wohl auch totaler Quark sein. Rein
volkswirtschaftlich gesehen verschwendest Du also
gezwungenermaßen allen Menschen in Deutschland ein Jahr ihrer
Jugend, in dem sie z.B. ihrer richtigen beruflichen Ausbildung
nachkommen könnten und sollten. D.h. zukünftige Manager,
Ingenieure, Lehrer, Wissenschaftler, etc. dürfen ein Jahr lang
aus Knickerigkeit für’n Appel und 'n Ei Bettpfannen schwenken.
Das sollte doch auch der letze Hirni merken, dass das
Schwachsinn ist.

Das Gegenteil. Es würde jedem gut tun, mal für die Allgemeinheit etwas zu tun. Er lebt von ihr, also kann er auch mal etwas für sie tun. Dein Tenor ist absolut egostisch. Auch hielkft es zur Persönlichekeitbildung enorm. Vielleicht hilft es so manchem zu begreifen, dass er nicht nur zum ausbeuten der Allgemeinheit erschaffen wurde, sondern auch zum dienen.

Würde man stattdessen vernünftig ausgebildete Pflegekräfte für
ein ordentliches Gehalt einstellen, so wäre das
volkswirtschaftlich gesehen wesentlich sinnvoller. Anstatt
staatliche Zwangsarbeiter ohne Ausbildung in durchaus
anspruchsvolle Pflegeberufe zu rekrutieren, wäre der Nachwuchs
für die freie Wirtschaft ein Jahr früher fertig und nebenbei
wären die Alten und sonstigen Pflegebedürftigen professionell
und würdevoll versorgt.

Jeder Pflegespezialist hat als Niete angefangen. So auch die „Zwangsarbeiter“. Was sie hier lernen, brauchen sie für ihr ganzes Leben. Selbst wenn wir dafür Steuergelder aufwenden müssen: es rentiert sich.

Aber solange die Komissköppe in der Regierung die Mehrheit
stellen und sich so merkwürdige Bilder in den Köpfen halten
(Ein Mann muss gedient haben, sonst ist er ein Versager etc.),
was man angeblich alles tolles versäumt, wenn man nicht
mindestens 9 Monate hirnlosen Scheiss wie Strammstehen, in
Reih’ und Glied marschieren, Gewehre auseinandernehmen und
wieder zusammensetzen, etc. mitgemacht hat, so lange wird es
auch die Wehrpflicht geben.

Die Erfahrung zeigt, dass dies nicht unbedingt „hiernlos“ ist. Er lernt zum Beispiel Teamarbeit. So mancher Egoist wure hier zurechtgebogen, für das Leben in der Gemeinschaft vorbereitet.Wenn alle so egoistisch denken würden wie Du, würde der Staat zusammenbrechen.

Wählen wir diese Penner also ab. Demnächst ist wieder
Gelegenheit.

Zum Glück denkt die Mehrheit anders.
Grüße
Raimund

Sag mal, wie läuft das eigentlich im zivilisierten Teil der
Welt ab, in dem die Wehrpflicht schon lange abgeschafft wurde.
Da müssten ja die sozialen Systeme längst komplett
zusammengebrochen sein. Ich habe nicht den Eindruck, dass wir
wesentlich besser dastehen, als z.B. die Niederlande, Belgien,
Frankreich oder Großbritannien. Eher im Gegenteil, oder? Und
das trotz diesem unglaublichen Heer an Zwangsarbeitern.

Ich kenne nur die Situation in GBR näher. Und da ist es katastrophal. Nicht nur Armeeangehörige auch andere so sie können, kommen nach Deutschland, um sich operieren zu lassen, weil das Gesundheitswesen (vor allem für arme, alte und dauerhaft Kranke) eine einzige Katastrophe ist.

Für Wehrdienst UND Zivildienst darunter verstehe ich aber auch das dann kein soziales Jahr stattdessen eingeführt wird. Schau dir doch mal den Orginalbeitrag an. Da wird für einen direkten Einstieg ins Berufsleben/Universität plädiert. Und dafür ist soweit ich weiss keine Partei.

SAN

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Prinzipiell stimme ich dir zu. Aber so weit ich weiss hat sich
keine Partei so richtig der Abschaffung von Wehrdienst und
zivildienst verschrieben.

Na ja, was heißt „so richtig“? Meines Wissens sind Grüne als
auch FDP dafür.

Für Wehrdienst UND Zivildienst darunter verstehe ich aber auch
das dann kein soziales Jahr stattdessen eingeführt wird.

Sorry, Zivildienst habe ich überlesen. Dann bleibt noch die FDP. Die ist tatsächlich (jedenfalls nach Parteitagsbeschluss 2000) für Abschaffung von Wehrdienst und Zivildienst. Anschließend wird - so die FDP - die Bereitschaft auf freiwilligem Engagement steigen. Warum auch immer.

Ich kenne nur die Situation in GBR näher. Und da ist es
katastrophal. Nicht nur Armeeangehörige auch andere so sie
können, kommen nach Deutschland, um sich operieren zu lassen,
weil das Gesundheitswesen (vor allem für arme, alte und
dauerhaft Kranke) eine einzige Katastrophe ist.

Na, so ein Zufall. Ich kenne das System auch näher. Sowohl aus der sicht als Patient, als auch (allerdings indirekt) aus der Sicht einer Herzchirurgin (allerdings an der renomierten Uniklinik in Cambridge).

Ich bin dort von den Ärzten eher besser als hierzulande üblich behandelt worden. Und zwar sowohl in einer „niedergelassenen“ Praxis als auch im Krankenhaus.

Mir sind allerdings – da gebe ich Dir recht – Diskussionen in Erinnerung, ob Menschen älter soundsoviel Jahre (ich glaube, es war 75) noch eine Dialyse bekommen sollten, oder nicht. Das war krass, wurde aber auch entsprechend abgeschmettert.

Warst Du eigentlich in den letzten zwei Jahren mal in einem durchschnittlichen deutschen Krankenhaus? Von tollen Zuständen kann da keine Rede sein. Wenn Menschen ins Ausland gehen, um sich operieren zu lasen, dann gehen sie entweder in den Ostblock (wegen der Knete) oder in die USA (wegen der guten Ärtze und tollen Privatkliniken).

Aber das führt doch etwas am Thema vorbei. Ich hätte gerne anstelle von Anekdoten und Vermutungen gerne mal handfeste Berechnungen gesehen, dass unser Staat zusammen bricht, wenn wir die Wehrpflicht abschaffen. Irgendwelche Volkswirtschaftler im Brett zugange?

Auch das Argument, es entstünde dann ja sofort ein Staat im Staate etc. finde ich ausgesprochen lachhaft. Es müsste sich ja aus einer Berufsarmee nicht zwangsläufig die Änderung des Rechtsstatus unserer Soldaten ergeben. Mit anderen Worten, wir müssen dann doch nicht automatisch eine Militärgerichtsbarkeit und anderen Unfug einführen, nur weil die Amis das haben.

Gruß

Fritze

[…]

Sorry, Zivildienst habe ich überlesen. Dann bleibt noch die
FDP.

Nur der Vollständigkeit halber möchte ich die PDS erwähnen.

Die ist tatsächlich (jedenfalls nach Parteitagsbeschluss
2000) für Abschaffung von Wehrdienst und Zivildienst.
Anschließend wird - so die FDP - die Bereitschaft auf
freiwilligem Engagement steigen. Warum auch immer.

Das liegt doch auf der Hand: Jetzt ist die Bereitschaft unter den Männern gleich Null. Danach würde sie, wenn man vernünftige Argumente hat und echte Überzeugungsarbeit leistete, zwangsläufig steigen. Das wäre dann auch fair, dann hätte jeder die freie Wahl.

Das die freiwillige Bereitschaft ebenfalls gleich Null wäre, ist extrem unwahrscheinlich. Immerhin gibt es bereits jetzt freiwillige Frauen für ein „soziales Jahr“. Danach dürfen sie dann wieder zu asozialen Zicken werden :wink:

Gruß

Fritze

Hallo,

Das Gegenteil. Es würde jedem gut tun, mal für die
Allgemeinheit etwas zu tun. Er lebt von ihr, also kann er auch
mal etwas für sie tun. Dein Tenor ist absolut egostisch. Auch
hielkft es zur Persönlichekeitbildung enorm. Vielleicht hilft
es so manchem zu begreifen, dass er nicht nur zum ausbeuten
der Allgemeinheit erschaffen wurde, sondern auch zum dienen.

Klar. Jeder, der nicht mindestens ein Jahr Zwangsarbeit geleistet hat, wird zum despotischen, eigenbrödlerischem Ausbeuter. Ich glaube viel realistischer wäre die Meinung, dass späteres Verhalten durch Gebär-Ersatzdienste nicht positiv beeinflusst wird.

Würde man stattdessen vernünftig ausgebildete Pflegekräfte für
ein ordentliches Gehalt einstellen, so wäre das
volkswirtschaftlich gesehen wesentlich sinnvoller. Anstatt
staatliche Zwangsarbeiter ohne Ausbildung in durchaus
anspruchsvolle Pflegeberufe zu rekrutieren, wäre der Nachwuchs
für die freie Wirtschaft ein Jahr früher fertig und nebenbei
wären die Alten und sonstigen Pflegebedürftigen professionell
und würdevoll versorgt.

Jeder Pflegespezialist hat als Niete angefangen. So auch die
„Zwangsarbeiter“. Was sie hier lernen, brauchen sie für ihr
ganzes Leben. Selbst wenn wir dafür Steuergelder aufwenden
müssen: es rentiert sich.

Mir wäre niemand bekannt, der irgend etwas lebenswichtiges während seines Zivildienstes gelernt hätte, (mit Ausnahme derer, die sich für eine Ausbildung als Rettungssanitäter entschieden haben. Das waren verdammt wenige.) was er nicht privat bei Bedarf schneller und für die Allgemeinheit kostengünstiger gelernt hätte. Im Wehrdienst schon gar nicht. Doch: In jeder Position einschlafen können. Sogar im stehen!

[…]

was man angeblich alles tolles versäumt, wenn man nicht
mindestens 9 Monate hirnlosen Scheiss wie Strammstehen, in
Reih’ und Glied marschieren, Gewehre auseinandernehmen und
wieder zusammensetzen, etc. mitgemacht hat, so lange wird es
auch die Wehrpflicht geben.

Die Erfahrung zeigt, dass dies nicht unbedingt „hiernlos“ ist.

Doch, für den Wehrdienst reicht das Rückenmark vollkommen aus.

Er lernt zum Beispiel Teamarbeit. So mancher Egoist wure hier
zurechtgebogen, für das Leben in der Gemeinschaft
vorbereitet.

Wie jetzt? Nur Soldaten sind für ein Leben in der Gemeinschaft vorbereitet? Weil ihr Herdentrieb besser ausgeprägt ist? Mir leuchtet das gar nicht ein.

Wenn alle so egoistisch denken würden wie Du,
würde der Staat zusammenbrechen.

Wie gesagt. Die allermeisten Staaten kommen ohne Wehrpflicht aus und brechen nicht zusammen. Ich glaube sogar, je weniger Soldaten ein Land hat und je mehr Menschen in einem Land eine eigene Meinung haben und vertreten, umso eher bleibt es „gesund“.

Wählen wir diese Penner also ab. Demnächst ist wieder
Gelegenheit.

Zum Glück denkt die Mehrheit anders.

Ich bin bereit zu Wetten, dass die Wehrpflicht in den nächsten zehn Jahren abgeschafft wird. Zur Not per Verfassungsgerichtsbeschluss. Bei der lächerlichen Zahl der Rekruten in einem Jahrgang … da wird sich ein Grundgesetzbruch nicht mehr so leicht aufrecht erhalten lassen. Sollen die jungen Männer dann Hölzchen ziehen?

Gruß

Fritze

Ich kenne nur die Situation in GBR näher. Und da ist es
katastrophal. Nicht nur Armeeangehörige auch andere so sie
können, kommen nach Deutschland, um sich operieren zu lassen,
weil das Gesundheitswesen (vor allem für arme, alte und
dauerhaft Kranke) eine einzige Katastrophe ist.

Na, so ein Zufall. Ich kenne das System auch näher. Sowohl aus
der sicht als Patient, als auch (allerdings indirekt) aus der
Sicht einer Herzchirurgin (allerdings an der renomierten
Uniklinik in Cambridge).

Aber das führt doch etwas am Thema vorbei. Ich hätte gerne
anstelle von Anekdoten und Vermutungen gerne mal handfeste
Berechnungen gesehen, dass unser Staat zusammen bricht, wenn
wir die Wehrpflicht abschaffen. Irgendwelche
Volkswirtschaftler im Brett zugange?

Ja, bin ich. Aber die Studie kann ich nicht anstellen, weil ich prinzipiell ja mit Dir übereinstimme.