HI Leute,
aber neben meiner momentanen Beschäftigung als Grundwehrdienstleistender möchte ich meine restliche Zeit aber gerne mit Autotuning verbringen.
Was kann ich denn an meinem Motor (ABU, 1,6L, 75PS) sonst noch (außer diesem ominösem elektrischen Lader) verbessern???
hi
Sorg dafür dass er immer (und nicht nur alle jahre mal ) optimal eingestellt ist. das bedeutet beschäftige dich mal mit dem Thema Zündung, Eindspritzanlage, Vergaser, Verbrennung.
und dann freu dich dass er immer gut läuft und immer relativ wenig nimmt.
hh
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von dem ominösen E-Turbo hast Du ja nach den Antworten auf Deine Frage hoffentlich Abstand genommen. Das Ding hätte außer einem kleinen Häufchen verbrannter Euro-Scheine sicherlich nichts gebracht. Wie man beim Bund so sagt: gesehen, gelacht, gestrichen !
Wenn Du Deinem Golf Beine machen willst, dann würde ich Dir mal empfehlen, Dich mit den einschlägigen Tunern in Verbindung zu setzen. Gerade für den Golf gibt es da wirklich Unmengen an Angeboten. Kauf Dir doch einfach mal eine der am Markt verfügbaren Tuning-Zeitungen (VW-Scene und dgl.) und blätter durch. Da wirst Du viele Adressen finden, bei denen Du mal nachfragen kannst.
Wenn Du Deinem Motor einfach nur so etwas Gutes tun willst, dann mach doch mal nen Ölwechsel, spendier einen neuen Keilriemen oder laß den Zündzeitpunkt richtig einstellen )))) Im Ernst, Tuning-Maßnahmen gibt es wie Sand am Meer, deswegen solltest Du entweder zu einem kompetenten Tuner gehen oder Dich in der lokalen VW-Szene mal umhören. Hier ist natürlich eine feine Unterscheidung zwischen optischem und tatsächlichem Tuning angebracht !
du könntest einen richtigen Turbo nachrüsten lassen oder einen anderen Motor einbauen. Beides ist ziemlich teuer. Andere Nockenwellen gehen auch. Aber dafür gibt es genug Anbieter. Die billigste Variante ist wahrscheinlich ein gebrauchtes Auto mit Turbo und dann elektronisch aufblasen(beim VTG-Lader) oder andere Übersetzung für den Laderantrieb(beim G-Lader). Da Deine Karre dann auch ordentlich schluckt, kannst du dir auch gleich eine abgewrackte Corvette für ein paar Dollar von den Amis holen und zurechtmachen.
Ich habe einen aufgeblasenen TDI. Da geht die Tachonadel über die letzte Zahl hinaus. Ist preiswert und gut.
möchte ich meine restliche Zeit aber
gerne mit Autotuning verbringen.
Was kann ich denn an meinem Motor (ABU, 1,6L, 75PS) sonst noch
(außer diesem ominösem elektrischen Lader) verbessern???
Gruß
Kai
frag mal hier: http://www.kls-motorenbau.de/start.htm, die haben meinem Seat Arosa Saug-Diesel einen Niederdruck-Lader mit veränderlicher Schaufel-Geometrie eingebaut und damit die Leistung von 44 kW auf 65 kW gebracht. Wenn ich will, kann ich während der Fahrt umschalten. Weil das aber nicht ganz billig (um 4000 DM) ist, wird sich das bei einem alten Auto wohl nicht lohnen.
Gruß
Pat
PS: von außen sieht man das dem Auto natürlich nicht an, selbst bei der 15.000er Wartung ist das in der Werkstatt nicht aufgefallen.
hallo Kai,
eine Schinderei… poliere den Auslasskrümmer innen. Hier wird viel Kraft verbraten.
Wie man das macht, musst Du mal einen Mechaniker oder Schlosser fragen. Vielleicht habt Ihr beim Bund die Werkzeuge dazu.
Grüße
Raimund
Hallo Kai,
die am wenigsten aufwendige, gleichfalls aber preiswerteste Lösung ist ein gut abgestimmter Serienmotor. Auch über eine „schärfere“ Nockenwelle könnte man nachdenken. Dann achte aber darauf, das es für das Ding Papiere gibt, die das ganze auch Eintragungsfähig machen. Lass die Finger von Hokus-Pokus Artikeln wie z.B. Power-Zündkabel und so einem Käse.
Ein wirkliches Tuning bringt auch langfristig nur etwas, wenn Du wirklich beabsichtigst, den Wagen länger zu fahren. Alles andere wäre Geldverschwendung. Dann kann man sich gleich einen anderen Wagen mit ein paar Pferdestärken (oder Kilo-Watte) mehr gönnen, der dann auch entsprechend auf Langlebigkeit konstruiert ist.
Natürlich kann man einen Serienmotor tunen. Aber mal eben eins, zwei, drei wird das nichts mit anderer Nocke und dünnerer Kopfdichtung. Da müssen die verschiedenen Komponenten sorgsam aufeinander abgestimmt sein, sonst hast Du nachher nur ein lautes, spritsaufendes Ungetüm. Richtig tunen kostet Zeit und Geld (viel Geld). Parallel dazu muss man sich mit anderen Sachen beschäftigen (gibt das Fahrwerk das her? vertragen das die Bremsen noch? müssen andere Reifen her? etc.pp.)
Wie Felix schon schrieb, besorge Dir zuerst Informationen aus den einschlägigen Zeitschriften und baue nicht einfach drauflos.
Gruss Sebastian
hallo Sebastian,
bin kein Fachmann. Doch kann ich mich gut an meine „wilde“ Zeit erinnern. Da wurde immer beschrieben: alles durch das Strömungen fließen (Gase) muss hochglanzpoliert sein. Nur so wird der möglichst größte Durchsatz erreicht. Und ich bin mir sicher: es hieß auch der Fächerkrümmer.
Vor einem wurde immer gewarnt: aus optischen Gründen den Motor zu verchromen. Das haben scheinbar einige gemacht. Doch gibt es dann Themperaturprobleme.
Mir reichte es nur zur Fahrwerksverbesserung: Distanzscheiben (ja, ich weiß, ist auch heute noch verboten) und Versteifung des Fahrwerkbodens. War ja auch damals schon eine Frage des Geldes. Und das hatte ich nun mal nicht. Leider oder zum Glück!
Grüße
Raimund
Hallo,
sorry aber ob glatte Flächen oder leicht poröse Flächen die Luft besser leiten ist noch nicht so ganz raus und darüber streiten sich so einiege Gelehrte.
Ich weiss nur, das manche Autos mit Saugrohreinspritzung es sehr gerne haben, wenn sich ein gewisser Benzinfilm im Ansaugrohr absetzt. Dazu brauchen diese dann eine poröse Oberfläche. Andere Fahrzeuge haben das nicht.
Wollte also nur mal sagen, dass die Sache mit dem Polieren nicht immer stimmt.
Besser meines erachtens ist es, wenn man einfach dafür sorgt, dass keine Stosskanten in Strömungsrichtung auftauchen. Diese sollte man dann entfernen. Dichtungen stehen auch sehr gerne mal in der Strömung. Das muss alles weg.
hallo Bert,
typische „Stoßkanten“ sind z.B. Schweißnähte. Ich habe mal so einen Fächerkrümmer in der hand gehabt: sah innen schlimm aus.
Nur, wie man so einen Dichtung innen eben bekommt, ist mir ein Rätsel! Denn wenn die Dichtung festgeschraubt ist, dann komme ich auch nicht mehr dran!
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
da helfen Schablone. Einfach mit einem Blatt Papier und nem Bleistift die Konturen kopieren (also Blatt drauflegen und Bleichstift schräg auf Kanten aufsetzten) und die Dichtungen im Vorfeld genau nachschneiden.
Hi Raimund,
das hat weniger mit hohem Durchsatz als vielmehr mit störenden Verwirbelungen zu tun. Natürlich ist das Optimum erreicht, wenn es Ein- und Auslassseitig „aalglatt“ ist. Ich habe mal einen alten MZ-Motor zerlegen müssen. Da waren an allen relevanten Stellen Grate und unsaubere Bearbeitungsübergänge. Aus Jux und Dollerei und weil ich einen Hang zum Perfektionismus habe, hatte ich damals alle Grate entfernt und den Kurbelraum sowie den Zylinder poliert. Erstaunlich: Die Laufkultur war bedeutend besser und der Motor verfügte danach sogar über einen stabilen Leerlauf. Aber das polieren allein bringt nicht sooo sonderlich viel. Aber um wirklich das letzte aus einem Motor herauszuholen ist es ein probates Mittel.
Gruss Sebastian
das hat weniger mit hohem Durchsatz als vielmehr mit störenden
Verwirbelungen zu tun.
Denn diese Verwirbelungen stören den Durchsatz da sie wie eine Querschnittsverängung wirken.
Natürlich ist das Optimum erreicht,
wenn es Ein- und Auslassseitig „aalglatt“ ist.
Ne kann man so nicht sagen. Ein Tennis oder Golfball ist nur so schnell, weil er eine raue Oberfläche hat.
Ich habe mal
einen alten MZ-Motor zerlegen müssen. Da waren an allen
relevanten Stellen Grate und unsaubere Bearbeitungsübergänge.
Genau das gibts bei den heutigen Motoren noch jede Menge.
Aus Jux und Dollerei und weil ich einen Hang zum
Perfektionismus habe, hatte ich damals alle Grate entfernt und
den Kurbelraum sowie den Zylinder poliert.
Hab ich bei meiner alten RD 250 auch mal gemacht.
Erstaunlich: Die
Laufkultur war bedeutend besser und der Motor verfügte danach
sogar über einen stabilen Leerlauf.
Solche Ergebnisse hatte ich auch. Da ich aber leider mehrere Sachen gleichzeitig gemacht habe kann ich nicht mehr sagen was es da genau gebracht hat.
Aber das polieren allein
bringt nicht sooo sonderlich viel.
Wenn überhaubt was?!
Aber um wirklich das letzte
aus einem Motor herauszuholen ist es ein probates Mittel.
das hat weniger mit hohem Durchsatz als vielmehr mit störenden
Verwirbelungen zu tun.
Denn diese Verwirbelungen stören den Durchsatz da sie wie eine
Querschnittsverängung wirken.
Hmm, ich sage mal jein.
Natürlich ist das Optimum erreicht,
wenn es Ein- und Auslassseitig „aalglatt“ ist.
Ne kann man so nicht sagen. Ein Tennis oder Golfball ist nur
so schnell, weil er eine raue Oberfläche hat.
Der Unterschied ist aber, das die Oberfläche im Inneren eines Ansaugkanals unregelmässig und ungewollt rauh ist. Ganz einfach weil die Produktion sonst zu teuer wäre.
Ich habe mal
einen alten MZ-Motor zerlegen müssen. Da waren an allen
relevanten Stellen Grate und unsaubere Bearbeitungsübergänge.
Genau das gibts bei den heutigen Motoren noch jede Menge.
Leider ja.
Aus Jux und Dollerei und weil ich einen Hang zum
Perfektionismus habe, hatte ich damals alle Grate entfernt und
den Kurbelraum sowie den Zylinder poliert.
Hab ich bei meiner alten RD 250 auch mal gemacht.
Erstaunlich: Die
Laufkultur war bedeutend besser und der Motor verfügte danach
sogar über einen stabilen Leerlauf.
Solche Ergebnisse hatte ich auch. Da ich aber leider mehrere
Sachen gleichzeitig gemacht habe kann ich nicht mehr sagen was
es da genau gebracht hat.
Ich habe mich früher sehr viel mit Zweitaktern beschäftigt. Das Polieren hat immer was gebracht. Wenn nicht Leistung, dann das schnellere reagieren bei Gasstössen.
Aber das polieren allein
bringt nicht sooo sonderlich viel.
Wenn überhaubt was?!
s.o.
Aber um wirklich das letzte
aus einem Motor herauszuholen ist es ein probates Mittel.
Seh ich anders was das polieren angeht.
Probier es z.B. mal bei einer Suzuki GT250 aus. Die hat im Einlasskanal den Steg wegen den Kolbenringen. Schleif den mal so an, das er Messerscharf wird und polier den gesamten Ansaugtrakt.
Das bringt was, und zwar nicht zu knapp.
Gruss Sebastian
Hallo,
also ich würde sagen, dass bei uns einfach zwei Meinungen aufeinander treffen.
Lassen wir es halt dabei.
Und mit dem ruckartiegen Gasgeben muss ich dir uneingeschrenkt Recht geben. Hatte ich bei meiner RD auch.