Aberglaube

Salü zsamme!

Ihr habt es bestimmt auch in den Nachrichten gehört: Der Aberglaube feiert im achso fortschrittlichen Deutschland frühliche Urständ (wer´s nachlesen will: Auf der Webside des Allensbach Instituts http://www.ifd-allensbach.de/ unter „News“ nachschauen).

Ich hab das Ganze bewusst auf dem Religionsbrett plaziert, weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler: Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Wie seht ihr das? Und was sagt das über die Deutschen aus? Haben wir uns zurück ins frühe Mittelalter entwickelt (will heissen, in die Zeit vor den von Karl dem Großen geschickten Missionaren, als unter einer dünnen Firnis von Christentum das alte Heidentum munter blühte, was uns Heutigen eine Fülle von mittlerweile unverstandenen oder umgedeuteten Bräuchen bescherte)?

VG
Christian

Hallo,

Ich hab das Ganze bewusst auf dem Religionsbrett plaziert,
weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein
Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler:
Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Wie seht ihr das? Und was sagt das über die Deutschen aus?

Frage: Was ist Aberglaube, was ist Glaube? Für mich ist beides das selbe (nämlich Humbug), nur dass das eine von einer politischen Mehrheit, dass andere von einer Minderheit vertreten wird.

Grüße,

Anwar

Daag,

Ihr habt es bestimmt auch in den Nachrichten gehört: Der
Aberglaube feiert im achso fortschrittlichen Deutschland
frühliche Urständ (wer´s nachlesen will: Auf der Webside des
Allensbach Instituts http://www.ifd-allensbach.de/ unter
„News“ nachschauen).

Ich hab das Ganze bewusst auf dem Religionsbrett plaziert,
weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein
Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler:
Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Die Studie selbst negiert das. Ich zitiere mal:

„Während die Bevölkerung in Ostdeutschland im allgemeinen in Glaubensfragen sehr viel weniger aufgeschlossen ist als die Bevölkerung in Westdeutschland, unterscheidet sie sich in puncto Aberglauben so gut wie gar nicht von der westdeutschen.“

Gruß,

Malte.

Tach Christian,

in Zeit der Verunsicherung suchen Menschen nach Erklärungen, möglichst einfachen natürlich.
Wenn man dann einfache Erklärungen bieten kann, laufen die Menschen in SCharen hinterher, egal ob man einfache Thesen in der Politik oder in Glauibensfragen bietet. Je schlechter es den Menschen geht, bzw. je verunsicherter sie sind, umso einfacher ist es.

Gandalf

Hallo Christian

Ich hab das Ganze bewusst auf dem Religionsbrett plaziert,
weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein
Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler:
Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Nun ja, eine Wechselwirkung besteht sicherlich, aber ob sie reziprok ist, wage ich zu bezweifeln. :wink:
Freud sagte ja damals schon sinngemäß: Die Religion erspart einem die individuelle Zwangsneurose.
Nun könnteman weiter folgern: Der Aberglaube (als Äquivalent zur Zwangsneurose) erspart einem die Religion bzw. umgekehrt. Die Religion ersetzt (anderen) Aberglauben. Das „Aber“ heißt ja nur soviel wie „DAS ist nicht MEIN Glaube“.
Interessant in diesem Zusammenhang ist das alte Buch von Th.Reik: „Der fremde und der eigene Gott“.
Gruß,
Branden

Ich hab das Ganze bewusst auf dem Religionsbrett plaziert,
weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein
Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler:
Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Der Zusammenhang besteht nur darin, daß der eine im Glauben ein ABER hat und der andere nicht. Wer das ABER hat ist wohl klar, nämlich die Rationalisten.

Wie seht ihr das? Und was sagt das über die Deutschen aus?
Haben wir uns zurück ins frühe Mittelalter entwickelt (will
heissen, in die Zeit vor den von Karl dem Großen geschickten
Missionaren, als unter einer dünnen Firnis von Christentum das
alte Heidentum munter blühte, was uns Heutigen eine Fülle von
mittlerweile unverstandenen oder umgedeuteten Bräuchen
bescherte)?

Erstens ist diese esoterische Tendenz seit gut 30 Jahren zu beobachten, und das weltweit. Zum Zweiten gehen wir der Tradition nach ins Wassermanzeitalter oder ins Zeitalter der Wahrheit, wo diese Dinge wiederaufleben um erneuert zu werden.

Also? Die Wissenschaft unter den Tisch und den Hexenbesen hervorkramen :wink:

gruß
rolf

Salü Christian,
ich will nur kurz einwerfen, dass das „Aber-“ zunächst einmal eine Vorsilbe für „hinter-, zurück-, wieder-“ war und zwar rein richtungsbezogen. (Der „After“ ist sehr nah verwandt)
Diese Vorsilbe verkam dann allmählich zu einer eher abfälligen Bedeutung „hinter(etwas zurückbleibend), schlechter“.

Dieses „aber“ fginden wir dann auch in Bildungen wie „Abergott“ oder „Aberpapst“, aber auch in „Eberesche“ und „Aberwitz“. In vielen fällen ist das „aber-“ zu einem schlichten „ab-“ verkümmert.
s. Kluge (Etym.WB), Grimm (WB)

Gruß
Eckard

Aberglaube? Tradition? Strohhalm?
Hallo Christian,

ich bin nun wirklich die letzte, die an pechbringende schwarze Katzen, Freitag den 13. oder vierblättrige Kleeblätter glaubt, aaaaaber: wenn ich die Umfrage recht in Erinnerung habe, wurde sie mit der aus dem Jahr 1991 oder 1993 verglichen.

Schau Dir die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland während dieser Zeit an… Menschen - schwache Menschen - brauchen etwas, woran sie glauben; woran sie sich festhalten können. Gott? Meinethalber… Kleeblatt & sonstige Glückssymbole? Ist mir ebenso Recht. Wenn es den Leuten gut tut und sie aufbaut, sollen sie von mir aus auch an die glückbringende Wirkung von Hundehaufen glauben.

Ob ich den Aberglauben albern finde? Ja! Aber Aberglaube entsteht durch Unwissenheit und mangelnde Bildung, und auch die haben wir in Deutschland bedauerlicherweise zunehmend zu beklagen.

Grüße

Renee

Hallo,

Frage: Was ist Aberglaube, was ist Glaube? Für mich ist beides
das selbe (nämlich Humbug), nur dass das eine von einer
politischen Mehrheit, dass andere von einer Minderheit
vertreten wird.

Der Unterschied ist: Wer glaubt, der weiss nicht. Sonst müsste er ja nicht glauben.
Wer aberglaubt, der glaubt zu wissen. Sogar vorherzuwissen. Ist zwar auch ein Glaube, aber einer, der im sozusagen wissenschaftlichen Mantel menschlicher Unfehlbarkeit daher kommt.

Kleiner Exkurs: Gerade wieder eine Mode aus den USA im Anrollen, die sog. ID = „Intelligent Design“. Die verkauft die gute alte „aber-in-der-Bibel-steht-doch-dass-alles-in-7-Tagen-erschaffen-wurde“-Theorie/Meinung/Interpretation in pseudowissenschaftlichem Gewand.

Zurück zum kleinen Unterschied: Aberglaube hat viel mit Magie zu tun. Magie aber versucht, das Überirdische/göttliche/jenseitige/wasauchimmer zu zwingen, das zu tun, was der Magierende will.
Beim (religiösen) Glauben geht es darum, in Vertrauen auf das Überirdische/göttliche/jenseitige/wasauchimmer zu leben.
Einmal herrscht der Mensch, einmal lässt er sich beherrschen - ohne dass es im zweiten Fall einen Herrscher gäbe.

Sehr theologisch, ich weiss, aber aus dieser Spannung ergibt sich der Reiz jeder Religion (im Unterschied zu Sekten - nur weil diese Frage hier schon öfter aufgetaucht is…)

VG
Christian

Hallo,

Der Unterschied ist: Wer glaubt, der weiss nicht. Sonst müsste
er ja nicht glauben.

Och nööööö… Muss denn jetzt jede Woche erklärt werden, dass „glauben“ in
diesem Fall ungleich der heutigen (!) Bedeutung „nicht wissen“ ist? Wohl kaum…
Anregung an den MOD: Habe letztens mal nen Link zum Thema „Glauben“ gesetzt,
vielleicht kannst Du den ja in die FAQ aufnehmen?
So long
Christian

Anregung an den MOD: Habe letztens mal nen Link zum Thema
„Glauben“ gesetzt,
vielleicht kannst Du den ja in die FAQ aufnehmen?

Schließe mich an!
Danke,
Christian

Hallo,

Der Unterschied ist: Wer glaubt, der weiss nicht. Sonst müsste
er ja nicht glauben.
Wer aberglaubt, der glaubt zu wissen. Sogar vorherzuwissen.

Aberglaube ist der Glaube an „Mächte“, die sich besänftigen/beschwichtigen oder vielleicht sogar beherrschen lassen. Das stimmt. Aber auch Glaube, z.B. christlicher Glaube, versucht ja Regeln und Strukturen zu erstellen, an die man sich halten soll. Insofern ist da zwar ein Unterschied, die Stellung des Menschen ist im Glaubenssystem der Christen wesentlich „schlechter“, ob das allerdings ein „erhöhendes“ Kriterium ist (Du erhöhst ja den Glauben über den Aberglauben), da tue ich mich schwer mit.
Aber vielen Dank für Deine Antwort, sie war nicht so verblendet, wie erwartet (sondern ganz im Gegenteil).

Grüße,

Anwar

Ist zwar auch ein Glaube, aber einer, der im sozusagen
wissenschaftlichen Mantel menschlicher Unfehlbarkeit daher
kommt.

Kleiner Exkurs: Gerade wieder eine Mode aus den USA im
Anrollen, die sog. ID = „Intelligent Design“. Die verkauft die
gute alte
„aber-in-der-Bibel-steht-doch-dass-alles-in-7-Tagen-erschaffen-wurde“-Theorie/Meinung/Interpretation
in pseudowissenschaftlichem Gewand.

Zurück zum kleinen Unterschied: Aberglaube hat viel mit Magie
zu tun. Magie aber versucht, das
Überirdische/göttliche/jenseitige/wasauchimmer zu zwingen, das
zu tun, was der Magierende will.
Beim (religiösen) Glauben geht es darum, in Vertrauen auf das
Überirdische/göttliche/jenseitige/wasauchimmer zu leben.
Einmal herrscht der Mensch, einmal lässt er sich beherrschen -
ohne dass es im zweiten Fall einen Herrscher gäbe.

Sehr theologisch, ich weiss, aber aus dieser Spannung ergibt
sich der Reiz jeder Religion (im Unterschied zu Sekten - nur
weil diese Frage hier schon öfter aufgetaucht is…)

VG
Christian

Hallo Christian,

ich kann es mir nicht verkneifen, möchte mich aber schon mal bei all denen entschuldigen, die sich jetzt unzweifelhaft auf die Füße getreten fühlen werden: es solle jeder (aber)glauben was er mag.

Also: ich kenne kaum eine „geistige“ Strömung, die derart abergläubisch ist wie die christliche, insb. die katholische. Wer ernsthaft überzeugt ist von einer Jungfrauengeburt und der körperlichen Widerauferstehung, der kann kaum abergläubiger sein als jemand, der nicht unter einer Leiter her geht oder den Schonsteinfeger anfaßt, damit es Glück bringt.

Von daher kann ich deinem Zitat

Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

so gar nicht zustimmen.

Die einen glauben dies, die anderen das. Gemeinsam dürfte beiden Gruppen sein, daß sie innerlich und äußerlich Verantwortung für sich und ihr Leben abgeben.

In gewisser Weie birgt jede Art von Glauben auch Gefahren. Je dogmatischer um so mehr. Aber Glaube oder der Wunsch nach der Existenz einer „höheren Macht“ wurzelt ja auch in einer tiefen Sehnsucht. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Ich lehne nicht das Glauben ab, sondern den unreflektierten Umgang damit.

LG

Avera

Hallo Avera!

Von daher kann ich deinem Zitat

Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

so gar nicht zustimmen.

Vielleicht hätte ich eher Religion schreiben sollen statt Glaube - stop, stop, kommt noch was!

Die einen glauben dies, die anderen das. Gemeinsam dürfte
beiden Gruppen sein, daß sie innerlich und äußerlich
Verantwortung für sich und ihr Leben abgeben.

So wie´s offiziell von (sämtlichen) Kirchen wie auch aus islamischer, buddhistischer usw. Richtung tönt, betont jede Religion i.e.S. die Verantwortung des Menschen gegenüber sich selbst, seinen/ihren Mitmenschen und dem jeweiligen Objekt religiöser Verehrung (Gott, Allah, Ahuramazda…)! Von „abgeben“ keine Spur, eher ein Fördern!

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Ich
lehne nicht das Glauben ab, sondern den unreflektierten Umgang
damit.

*Applaus*

VG
Christian

weil meines Erachtens zwischen Aberglaube und Glaube ein
Zusammenhang besteht, und zwar ein umgekehrt proportionaler:
Je weniger Glaube, desto mehr Aberglaube und umgekehrt.

Hallo Christian,
ich halte diese These für abwegig. Zunächst einmal ist - worauf ja schon mehrfach hingewiesen wurde - der Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube gar nicht so einfach objektiv zu begründen. Letztlich liegt er im Auge des Betrachters.

Auch eine Ersetzung von ‚Glaube‘ durch ‚Religion‘ hilft hier nicht wesentlich weiter, jedenfalls nicht, solange man einen substanziellen Religionsbegriff anwendet. Geht man dagegen von einem funktionalen Religionsbegriff (etwa dem Emile Durkheims) aus, so reduziert sich der Gegensatz auf den zwischen einem organisierten (z.B. im Rahmen einer Kirche) System von Glaubensüberzeugungen und privaten, individuellen Glaubensüberzeugungen. Allerdings ist der Begriff ‚Aberglaube‘ aufgrund seiner negativen Konnotation als Sammelbegriff für letzteres schon etwas problematisch.

Immerhin wäre so ein direkter Bezug denkbar - dass also der Rückgang organisierten Glaubens ein Vakuum erzeugt, das durch private, ‚chaotische‘ Glaubensvorstellungen aufgefüllt wird. Geschichtlich lässt sich eine solche These allerdings schnell widerlegen. Der Europäer des Mittelalters und der frühen Neuzeit etwa war von einer heute kaum noch nachvollziehbaren tiefen (man kann auch ‚fanatischen‘ sagen) Religiosität erfüllt. Gleichzeitig war der Aberglaube in einem Ausmaß verbreitet, von dem unsere säkulare Gesellschaft trotz Esoterikboom Lichtjahre entfernt ist. Der Denkfehler liegt darin, dass ohne weitere Begründung angenommen wird, Glaube und Aberglaube schlössen einander aus. Tatsächlich aber überlagern sie sich in vielfältiger Weise.

Freundliche Grüße,
Ralf

Hallo Christian,

Der Unterschied ist: Wer glaubt, der weiss nicht. Sonst müsste
er ja nicht glauben.

Och nööööö… Muss denn jetzt jede Woche erklärt werden, dass
„glauben“ in
diesem Fall ungleich der heutigen (!) Bedeutung „nicht wissen“
ist? Wohl kaum…
Anregung an den MOD: Habe letztens mal nen Link zum Thema
„Glauben“ gesetzt,
vielleicht kannst Du den ja in die FAQ aufnehmen?

Hier bitte: FAQ:1631

Gruss Harald

Tachauch!

„Während die Bevölkerung in Ostdeutschland im allgemeinen in
Glaubensfragen sehr viel weniger aufgeschlossen ist als die
Bevölkerung in Westdeutschland, unterscheidet sie sich in
puncto Aberglauben so gut wie gar nicht von der
westdeutschen.“

Was heisst aufgeschlossen? In Westdeutschland haben halt noch mehr ihren Taufschein. Deshalb reden mehr mit, wenn´s darum geht, über Religion zu reden (ich wage nicht „diskutieren“ zu schreiben…) - auch wenn man keinen blassen Schimmer hat, worum´s eigentlich geht. (Das Papst-Fass lass ich jetzt ausdrücklich zu!)
Im Osten ist man halt ehrlicher: Was ich nicht kenne, darüber quatsch ich auch nicht. Dort wuchsen immerhin zwei Generationen auf, die ganz ohne Religion auskamen/auskommen mussten. Im Westen ging das versteckter ab, das Ergebnis ist annähernd das Gleiche.

Was heisst das Ganze nun? Ob Desinteresse oder Stammtischplauderei, abergläubisch sind sie beide. Bedeutet das, Aberglaube ist - wie hier schon gesagt - die Flucht in den Pseudoglauben, weil der Mensch halt was braucht, an das er sich halten kann?

VG
Christian

Hallo Christian,

ich bin nun wirklich die letzte, die an pechbringende schwarze
Katzen, Freitag den 13. oder vierblättrige Kleeblätter glaubt,
aaaaaber: wenn ich die Umfrage recht in Erinnerung habe, wurde
sie mit der aus dem Jahr 1991 oder 1993 verglichen.

Schau Dir die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
während dieser Zeit an… Menschen - schwache Menschen -
brauchen etwas, woran sie glauben; woran sie sich festhalten
können. Gott? Meinethalber… Kleeblatt & sonstige
Glückssymbole? Ist mir ebenso Recht.

Wie passt dazu, dass die Menschen in Ostdeutschland genauso abergläubisch sind wie die im Westen? Von denen hatten/haben doch viele das Gefühl, dass es ihnen noch sehr viel schlechter geht als denen im Westen…
Und 73 war in Westdeutschland die erste grosse Ölkrise. Die Stimmung war auch damals am Boden. Grade erst die 68er verdaut, und nun das! Das Auto, gerade neu gekauft in Bonbonfarbe, muss in der Garage bleiben. Dass bis heute auch noch Aufschwung und Boom stattfanden, spielt für die Umfrage keine Rolle, denn es werden ja nur die beiden Eckpunkte 1973 und 2005 betrachtet.

Eher spielt schon die allgemeine Esoterikwelle eine Rolle, die ja auch Ende der 60er begann. Und da passt der Aberglaube ja ganz gut dazu…

VG
Christian

Hallo,

wenn ich mal davon ausgehe, dass echter (christlicher) Glaube den Aberglauben ja wohl auschließt, dann kann aus Sicht des Glaubens Deine Theorie ja nur richtig sein.

Wer 'aber’glaubt der glaubt eben nicht richtig oder nicht genug.

Gruß Maid