wäre es theoretisch legal eine Restmülltonne bis oben hin mit Sand zu befüllen und zur Abfuhr an die Straße zu stellen? Ich meine, kein normaler Mensch tut so etwas, schon gar nicht, weil sich die Müllabfuhr für das Gewicht herzlich bedanken wird. Aber, dürfte man das theretisch tun und müsste die Tonne von der Müllabfuhr angenommen werden?
wäre es theoretisch legal eine Restmülltonne bis oben hin mit
Sand zu befüllen und zur Abfuhr an die Straße zu stellen?
Weiß ich nicht so genau. Es wird bei gehöriger Suche mit Sicherheit entweder in der kommunalen Abfallsatzung oder im staatlichen Umweltrecht ein Verbot der Vermischung von energetisch nicht verwertbarem, aber unbelasteten Erdreich mit Restmüll geben.
Ich
meine, kein normaler Mensch tut so etwas, schon gar nicht,
weil sich die Müllabfuhr für das Gewicht herzlich bedanken
wird.
Das wird sie nicht, weil Restmülltonnen aus Kunststoff nicht für die vielfache Belastung gebaut sind. (Restmüll ca. 200 kg/m³, Sand ca. 1800 kg/m³.) Sie würden beim Anheben daher ohnehin zerbrechen.
in der für uns gültigen Satzung steht, dass Restmüll ‚in haushaltsüblichen Mengen‘ in die Restmülltonne darf.
Eine bis obenhin gefüllte Mülltonne mit Sand entspricht sicher nicht dem Haushaltsüblichen und bräuchte demzufolge nicht geleert zu werden.
Was spricht dagegen, jene enorme Menge, so man sie entsorgen müsste, auf mehrere Leerungen zu verteilen?
Dabei dürfte eine Rolle spielen, was das für Sand ist. Der wird dann entweder wie Bodenaushub oder wie Mineralischer Bauschutt behandelt. In Kleinstmengen darf so etwas meist in den Hausmüll (wie die einzelne kaputte Fliese), ansonsten wird das meist nach Volumen berechnet.
Rein praktisch spricht nichts dagegen, solchen Sand, wenn es sich wirklich um normalen Sand handelt, einfach in umliegenden Blumenbeten zu verteilen.
und um das zu belegen stellst du einen der x hundert Abfallwirtschaftsbetirebe als Link ein?
Wer sagt dir dass das nicht bereits im nächsten Kreis völlig überholt ist.
auf das habe ich aber gar nicht geantwortet, wie Du leicht an der Struktur des Threads ablesen kannst.
Papier? Grünabfall? Glas? Verpackungen?
War im UP nicht gefragt!
Und?
Bauschutt (wie hier der Sand)?
Warum ist Sand bei Dir Bauschutt?
Nun, genauso wie einige einen Schraubendreher als Schraubenzieher bezeichnen oder einen Gliedermessstavb als Zollstock, so wird ziemlich oft unter Bauschutt all das zusammen gefasst, was auf eine Inertmülldeponie kommt. Zum Beispiel auch Sand.
Sand ist aber kein Vogelsand, sondern eine Bodenart.
Vogelsand ist kein Bauschutt, weil er eben nur zum Teil aus Sand besteht und nicht mehr inert ist.
Wie groß die Voliere ist, wird ja nicht vorgeschrieben…
Ah ja. Und der Anteil der Exkremente auch nicht. Vermutlich kommst Du als nächstes noch damit, dass Glas und Halbleiterbauelemente auch da rein gehören, wird ja aus Sand gemacht und der Verarbeitungszustand wird ja auch nicht genannt.
„Bauschutt: Mineralisches Material, das bei Abbruch-, Sanierungs- und Umbauarbeiten von Bauwerken und Bauteilen anfällt. Unter den Begriff Bauschutt fällt auch Bodenaushub mit bodenfremden mineralischen Bestandteilen > 10 Vol.-%.“
aus http://www.recyclingbaustoffe.de/pdf/BRBRichtlinien-…
Okay soweit?
Gruß
loderunner
Sand ist aber kein Vogelsand, sondern eine Bodenart.
Ach, auf einmal…
Vogelsand ist kein Bauschutt, weil er eben nur zum Teil aus
Sand besteht und nicht mehr inert ist.
Stimmt, der Rest sind ja dann Vögel, sonst wäre es ja kein Vogelsand!
Wie groß die Voliere ist, wird ja nicht vorgeschrieben…
Ah ja. Und der Anteil der Exkremente auch nicht. Vermutlich :kommst Du als nächstes noch damit, dass Glas und
Halbleiterbauelemente auch da rein gehören, wird ja aus Sand
gemacht und der Verarbeitungszustand wird ja auch nicht
genannt.
Ja, einige Berufsgruppen vermuten immer nur…))
Vielleicht nochmal nachdenken?
Nö, Ziel erreicht und besternen geht ja jetzt ohne Zweit-Nick und sogar ohne auszulogen!
Manche brauchen dies halt…
wäre es theoretisch legal eine Restmülltonne bis oben hin mit
Sand zu befüllen und zur Abfuhr an die Straße zu stellen? Ich
meine, kein normaler Mensch tut so etwas, schon gar nicht,
weil sich die Müllabfuhr für das Gewicht herzlich bedanken
wird. Aber, dürfte man das theretisch tun und müsste die Tonne
von der Müllabfuhr angenommen werden?
Rein theoretisch wäre es möglich. In fast allen Abfallsatzungen ist jedoch von „Mülltrennung“ und „haushaltsüblichen“ Mengen die Rede. Zudem gilt Sand als Bauschutt, genauso wie Teller und Tassen und Tontöpfe. Fallen diese in haushaltsüblichen Mengen an, also meinetwegen 10 Teller oder der Sand aus dem Vogelkäfig darf der in die Restmülltonne. Ökologischer ist natürlich der Weg in den Wertstoffhof.
Größere Mengen erhöhen natürlich den nach der Verbrennung verbleibenden Rest, der muss ja teuer deponiert werden. Zudem verteuert es natürlcih die Beseitigung wenn man Bauschutt in eine Müllverbrennung karrt und dann unverbrannt deponiert. In der Regel bleiben 20 - 30 Volumenprozent vom Hausmüll nach der energetischen Verwertung übrig.
Pauschal kann aber wirklich keine verlässliche Aussage treffen da es auf die Endverwertertung ankommt. Ein Beispiel wäre Haseneinstreu. Spontan würde man sagen, ab in den Grünabfall, also zur Kompostierung. Bei uns muss das aber in den Restmüll, sagt die „Grünabfallsatzug“.