Jemand arbeite für ein Unternehmen in der chemischen Industrie und auch
in diesem unternehmen existiert ein betriebliches Vorschlagwesen.
Bisher wurden die anfallenden Prämien nach Höhe des Nutzens zusammen
mit der monatlichen Gehaltsabrechnung ausgezahlt. Seit kurzem
kursieren nun Gerüchte, das diese Art der Auszahlung abgeschafft
werden soll und stattdessen Sachprämien (z.B. MP3-Player, Grillzange
usw.) „ausgezahlt“ werden.
Welche Vorteile und/oder Nachteile hätte dieses Modell sowohl für den
Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer im Bezug auf
Abgaben und Steuern? Gibt es in einem solchen Fall Freibeträge und wie
hoch sind diese?
das diese Art der Auszahlung
abgeschafft
werden soll und stattdessen Sachprämien (z.B. MP3-Player,
Grillzange
usw.) „ausgezahlt“ werden.
Welche Vorteile und/oder Nachteile hätte dieses Modell sowohl
für den
Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer im Bezug auf
Abgaben und Steuern?
Pauschalversteuerung wäre möglich, vorrangig nach § 37b EStG. Der Arbeitnehmer muss dann zumindest keine Steuern dafür bezahlen. Macht aber trotzdem wenig Sinn, in der Sozialversicherung fallen trotzdem Abgaben an. Und es wäre noch zu klären, ob der Arbeitgeber bereit wäre, diese Abgaben für den Arbeitnehmer zu übernehmen, dann wäre das allerdings eine Nettlohnvereinbarung, mit der Folge, der Wert der Grillzange wäre erstmal hochzurechnen…mein Herz erwärmt der 37b nicht.
Gibt es in einem solchen Fall Freibeträge
und wie
hoch sind diese?
Mangels individuellem Anlass in der Sphäre des Arbeitnehmers 40 Euro/Monat. Ich gehe mal nicht davon aus, dass Sachen verschenkt werden, die der Arbeitgeber selber herstellt/vertreibt.